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Motorgehäuse/ Deckel Lichtmaschine durchschlagen

Begonnen von ARally2, 18. Januar 2026, 21:18:55

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Ede

Zitat von: MA-D am 20. Januar 2026, 13:12:26würde ich jetzt ein erfahrenen Schweißer befragen
Du weißt schon, daß das Mopped in Mauretanien gestrandet ist.

Die dortigen Handwerker können bestimmt viel improvisieren, aber Alu mit Wechselstrom, dem richtigen Schweißgut und der notwendigen Erfahrung zu schweißen ist eine ganz andere Sache.
WIG wird bestimmt nirgends zu finden sein und Alu mit MIG (,,Schutzgas") zu schweißen ist zwar möglich, aber schwierig.
Gruß Ede

Nicht asphaltierte Wege zu befahren ist kein Offroad!

MA-D

Zitat von: Ede am 20. Januar 2026, 13:18:36Du weißt schon, daß das Mopped in Mauretanien gestrandet ist.

Die dortigen Handwerker können bestimmt viel improvisieren, aber Alu mit Wechselstrom, dem richtigen Schweißgut und der notwendigen Erfahrung zu schweißen ist eine ganz andere Sache.
WIG wird bestimmt nirgends zu finden sein und Alu mit MIG (,,Schutzgas") zu schweißen ist zwar möglich, aber schwierig.
Ja eben, deswegen meine Bedenken und er sollte ja auch nicht den Hinterhofschweißer mit Stromaggregat fragen ob das gelingen kann, sonder den Alulöffel. Das er sich den nicht einfliegen lassen kann, davon gehe ich mal aus. Brutzeln können die alle und das ganz gut für ihre Verhältnisse, aber wenns versaut ist isses halt versaut

beeze

Da könntest du dich täuschen, die Mechs da leben davon Autos, die in EU entsorgt wurden am laufen zu halten, dazu gehören auch entsprechende Motorreparaturen. Die Autos sind aber jetzt halt nicht mehr (nur) Peugeot 504 und 123er Mercedes sondern auch relativ moderne Motoren aus den frühen Nuller Jahren.

MA-D

Zitat von: beeze am 20. Januar 2026, 13:31:26Da könntest du dich täuschen, die Mechs da leben davon Autos, die in EU entsorgt wurden am laufen zu halten, dazu gehören auch entsprechende Motorreparaturen. Die Autos sind aber jetzt halt nicht mehr (nur) Peugeot 504 und 123er Mercedes sondern auch relativ moderne Motoren aus den frühen Nuller Jahren.

nein Ich täusche mich nicht, ich weiß das die so ziemlich alles zum laufen bringen, nach dem Motto wad mud dad mud... sie haben aber auch ein fast unerschöpflichen Ersatzteile Fundus, der von uns immer weiter gefüllt wird. Das Problem ist doch sehr speziell, keiner hast schon gemacht nix genaues weiß Mann nicht und Ersatz ist nicht im Anflug. Wenn aber die Grundvoraussetzungen nicht gegeben sind, bleibt am ende nur der Versuch oder Fluch.

Und noch was zum w123ziger, da gibet nix zu reparieren in Afrika, dem haben sie ein Denkmal Gesetz. Und den Schrott den wir seit den 2005 bauen wollen die auch nicht länger haben, sind halt lernfähig. Die ersten Länder dort verbieten neue Verbrenner. So ist das Leben eben "To Little to Late"

beeze

#19
Mein Post #17 war eigentlich als Antwort auf Ede gedacht, aber du warst ein bissle schneller. Zum heiligen 123er: bei mir im Bekanntenkreis liefen in den 80/90ern 3 123er resp. /8er. Zwei davon hatten kapitale Motorschäden, der andere war immer ein bisschen kaputt. Der Unterschied zu heute, damals hast du für nen schmalen Taler einen AT Motor bekommen und mit ein bisschen Unterstützung in 2 Arbeitstagen aus- und eingebaut. War nicht alles so toll damals, halt anders toll.

MA-D

Zitat von: beeze am 20. Januar 2026, 14:28:34Mein Post #17 war eigentlich als Antwort auf Ede gedacht, aber du warst ein bissle schneller. Zum heiligen 123er: bei mir im Bekanntenkreis liefen in den 80/90ern 3 123er resp. /8er. Zwei davon hatten kapitale Motorschäden, der andere war immer ein bisschen kaputt. Der Unterschied zu heute, damals hast du für nen schmalen Taler einen AT Motor bekommen und mit ein bisschen Unterstützung in 2 Arbeitstagen aus- und eingebaut. War nicht alles so toll damals, halt anders toll.

Ich hatte einen 200D/8 und drei 123er zwei 230TE und ein 200D alle mit mindesten 10000km bis 220000km gebraucht gekauft, das einzige was ich bei Zweien machen musste ist Türschweller schweißen, und Ölwechsel Ventile einstellen und Verschleißteile. mit jedem hätte ich eine große Reise angetreten. Mein Vater hat ein Taxi mit 300000km gekauft und hat weiter als Taxi nochmal 300000 km drauf gepackt und dann verkauft, wahrscheinlich läuft er heute in Afrika noch.
Da waren auch noch Steuerketten verbaut, keine Fahrradketten die nach 80000km klappern wie ein Sack Muscheln. Das beste was ich ende der 2000der gehört habe, von einem Verkehrsminister Matthias Wissmann später Autolobbyist wir brauchen keine E-Mobilität wie die Japaner es glauben, wir, also wir bauen Premium Autos so was braucht die Welt. Is war, Premium, was mein er damit, dass Froschfotzenleder auf den Schaltknauf für die reichen und schönen. Und das schreib sich bis heute weiter. Keiner hat gemerkt, dass das Eis worauf wir standen immer dünner wird.

Aber das eigentliche Problem war schweißen oder nicht, guter Rat und gut tat ist gefordert!

Mc Gyver

Bei deinem Stator:
Wenn du mit deinem Feckel weitermachen musst/willst, kleb den Halter mit Flüssigmetall und wenn du dem allein nicht traust, wäre es eine rustikale Lösung, das Gewindeloch nach außen durchzuführen und eine längere Schraube mit Mutter außen.
Sieht sicher sehr originell aus, hilft aber den Stator zu stabilisieren.
Mit nur 2 von 3 Schrauben, die dazu nicht gegenüberliegen wäre mir das sonst zu unsicher.
Feldreparaturen haben eben ihren ganz eigenen Reiz.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Reparatur und deiner weiteren Reise.

Grüße, Peter
Was man nicht selbst gemacht hat, gehört einem auch nicht richtig

RichiH

@ARally2 Zur Sicherheit weil die Forumssoftware manchmal komische Dinge tut: Guck in deine PMs.

schelm

habe Bilder gesehen, auf denen nicht nur mit Kaltmetall wieder geschlossene Löcher zu sehen waren, sondern auch mit Kaltmetall wieder fixierte Bolzen und Stege. Es wurde offenbar nur genügend Masse um den Fuß der zu befestigenden Teile gelegt.

Auf dem einen Bild weiter oben scheint das abgebrochene Stück noch etwas Material zu haben, um neben der Aufnahme für den Stator ein ganz kleines Loch nach außerhalb des Deckels anzubringen. So könnte das Stück mglw. mit einer Schraube/Gewindestange nach außen hin wieder am Deckel festgeschraubt werden.

Im Post 21 wird ein ähnlicher Vorschlag gemacht für das vorhandene Loch der Statoraufnahme. Dort von außen eine Schraube reinzudrehen ginge auch, wenn dann zum eingeführten Stator-Bolzen genügend Platz wäre. Ich kenne die Längenverhältnisse zwischen Tiefe des Lochs, Länge des Statorbolzens und Dicke des Deckelmaterials nicht...

ARally2

Danke für eure Unterstützung. Inzwischen melde ich mich aus Dakar, Senegal. Ein Ersatzteil brauche ich in jedem Fall. Inzwischen habe ich es aus Deutschland bestellt, dauert aber entsprechend lange. Die Frage war am Ende nur, gehe ich das Risiko auf eigener Achse mit der wilden Reparatur und Schrauben von außen durchs Gehäuse, oder lasse ich es Transportieren. Tatsächlich hat sich dann eine günstige Möglichkeit des Transports gefunden und die Frage damit beantwortet.

Hier vor Ort konnte ich beide Gehäuse, alt und neu 1:1 vergleichen. Parallel dazu gab es einen direkten Rückläufer aus dem Werk in Japan.

Die Gehäusedeckel sind nicht kompatibel! Auch wenn mounting und Dichtung passen. Innenliegend gibt es Änderungen. Mit viel Mut könnte man es vielleicht versuchen trotzdem zu montieren, für solche Versuche und dem Risiko das es innen was zerlegt, ist hier der falsche Ort.

Nun ja... Jetzt hab ich hier Wartezeit. Zum Glück kommt das EcoRace am 07.02. in Dakar an. Das lasse ich mir nicht entgehen.


Trotzdem beschäftigt mich nun die Frage, ob man den Stator auf Funktion prüfen kann, ohne das der Motor läuft. Kann ich sicher ausschließen, dass dieser beschädigt wurde? Wenn ja wie ? Ihn vorsorglich in Deutschland für über 500€ zu bestellen ist nen bisschen heftig.

Vielen Dank und beste Grüße,
Benni

Ede

Zitat von: ARally2 am 31. Januar 2026, 15:35:18Trotzdem beschäftigt mich nun die Frage, ob man den Stator auf Funktion prüfen kann, ohne das der Motor läuft. Kann ich sicher ausschließen, dass dieser beschädigt wurde? Wenn ja wie ?
Falls du irgendwie an die Widerstandswerte der Statorspulen gelangen kannst (Yamaha ist doch demnächst mit ihrer Ténéré-Herde in Dakar) kann man die sehr einfach testen ob die Werte im Toleranzbereich liegen.
Ich hab' hier nur die vom '24er und den früheren Modellen vorliegen.

Der Test mit einem Multimeter ist recht einfach. Aus der Lima kommen 3 weiße Kabel. Dann einfach nach Vorgabe durchmessen. Stimmen die Werte ist auch die LiMa soweit in Ordnung.
Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.

Die Werte sind aus dem Shop Manual vom '24er Modell
Gruß Ede

Nicht asphaltierte Wege zu befahren ist kein Offroad!

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