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Autor Thema: Akkus laden auf Reisen  (Gelesen 2466 mal)

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Offline nklx

  • Junior Ténéristi
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Akkus laden auf Reisen
« am: 23. Mai 2022, 18:31:46 »
Hallo zusammen,

Da ich dieses Jahr auch die ein oder andere Reise mit der t7 machen möchte(camping im Zelt) , hätte ich gerne ein paar Infos bzgl des Ladens während der Fahrt, bzw wenn das Motorrad aus ist.

Ich weiß nicht, wie die Stromversorgung auf Campingplätzen ist - daher geh ich vom schlimmsten Fall aus-es gibt keine Steckdosen.


Ich navigiere mit dem Handy (calimoto) und möchte powerbanks mitnehmen, um Handy, tablet, Kamera Akkus, Akkus der stirnlampe etc zu laden.

Momentan nutze ich lediglich die normale Buchse links mit einem doppelten USB Stecker.
Heizgriffe sind direkt an die Batterie angeschlossen (oxford - gehen selbst aus bei zu wenig Power der Batterie).

Nun überlege ich, wie ich die zweite 12v Dose rechts anschließe.

Über den 2 poligen machts wenig Sinn, da der nur mit 2a abgesichert ist und zusammen mit dem linken läuft.
Also den dreipoligen rechts /links, der mit 10a gesichert ist oder eben direkt an die Batterie, um auch mal nachts was laden zu können.

Da habe ich natürlich die Befürchtung, dass die Batterie in die Knie geht und ich am nächsten Tag doof dastehe.

Wie seht ihr das?

3 polig oder direkt batterie?

Während der Fahrt möchte natürlich auch laden - schafft die batterie es, das Handy (Navi) zu laden und gleichzeitig 1-2 powerbanks ( die dann über die rechte Buchse)?

Was ist, wenn ich dazu noch heizgriffe anmache?

Ich hab leider wenig Ahnung von Strom etc, daher frag ich lieber Leute mit Ahnung..

Danke im voraus!



Offline Onkeldittmeyer

  • 1st Class Ténéristi
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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #1 am: 23. Mai 2022, 19:46:49 »
Ich habe die Steckdose auf Dauerstrom umgeklemmt. Funktioniert einwandfrei.
Das Zündplus der Originaldose versorgt jetzt mein Navi.

Dafür brauchst Du nur die entsprechenden Stecker zum zusammencrimpen.
Eine sauberere Lösung gibt es m. E. nicht.

Man muß natürlich dran denken, nicht dauerhaft etwas in die Dose zu stecken, also etwa den USB - Adapter nicht dauerhaft stecken lassen, sonst zieht es irgendwann die Batterie leer.

Einen Handyakku kannst Du aber ziemlich sorglos auch ohne laufenden Motor laden.
Die Starterbatterie hat 8,6 Ah, mein Handy 3600 mAh. Sollte wohl gehen. Da müssen dann schon viele ungünstige Parameter gleichzeitig auftreten, um die Batterie leer zu lutschen. Aber klar, ausgeschlossen ist es nicht.

Rechnerisch könnte es bei der Nutzung der 2A (müßten 24 Watt sein, wenn ich richtig gerechnet habe), bei zwei Bordsteckdosen wirklich eng werden.
Auch dieses Problem umgehst Du mit Dauerstrom von der Batterie.
Und außerdem kannst Du auch noch im Winter über die Bordsteckdose laden.


mmo-bassman

  • Gast
Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #2 am: 23. Mai 2022, 19:51:26 »
Auf jeden Fall den dreipoligen. Auf keinen Fall direkt an die Batterie, das ist viel zu gefährlich, schon gar nicht im Urlaub.

Die Heizgriffe kannst du wohl ignorieren, die wirst du ja wohl im Sommerurlaub kaum brauchen. Ansonsten kannst du davon ausgehen, dass du nicht zu viele Akkus Powerbanks oder ähnliches dranhängen solltest. Ein Gerät zum Aufladen müsste wohl reichen. Du solltest dich darauf einstellen, dass du deine Akkus nacheinander laden musst.

Würde mir überlegen, ob ich überhaupt so viele Geräte mitnehmen würde. Powerbanks, wozu? Handy mit calimoto läuft und lädt ja sowieso die ganze Zeit. Akkutaschenlampe ist entbehrlich, erstens hast du eine am Handy, zweitens würde ich eine stinknormale mit Batterien nehmen. Na ja, und Tablet und Kamera, wenn du das alles mitschleppen willst, musst du selbst entscheiden. Für mich sind auf deiner Liste ein paar Verbraucher zu viel, würde ich ein bisschen auf das Notwendigste abspecken. Was du nicht dabei hast, kann auch nicht kaputt gehen und kann auch nicht geklaut werden.

Offline Onkeldittmeyer

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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #3 am: 23. Mai 2022, 20:01:27 »
@mmo-bassman

Vielleicht erläuterst Du noch eben, warum der Anschluss an die Batterie "viel zu gefährlich" ist?

Ich mache das jetzt seit fast zwanzig Jahren ohne irgendwelche Probleme. Hat aus meiner Sicht nur Vorteile.

Man muß halt ein wenig mit Verstand laden. Also wenn ich irgendwo eine Pause mache, lädt mein Handy oder der Kameraakku weiter. Über Nacht natürlich nicht. Wobei ich - siehe oben - davon ausgehe, daß auch dabei nix passieren würde.
« Letzte Änderung: 23. Mai 2022, 20:04:20 von Onkeldittmeyer »

Offline Tom Short

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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #4 am: 23. Mai 2022, 21:03:31 »
Vermutlich meint bassmann nicht direkt an die Batterie ohne Sicherung.
Mit Sicherung nah am batteriepol passiert nix.
Grüße Thomas

Offline Onkeldittmeyer

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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #5 am: 23. Mai 2022, 21:23:39 »
Naja, klar, fliegende Sicherung ist natürlich selbstverständlich.

mmo-bassman

  • Gast
Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #6 am: 23. Mai 2022, 21:48:51 »
Richtig, mit Verstand laden!
ICH würde nix an die Batterie direkt schließen, auch nicht mit fliegender Sicherung. Wenn IHR das so macht und es gut geht, dann macht das so weiter.

Der Themenstarter hat nachgefragt und darum empfehle ich immer ans Zündungsplus (dreipoliger Stecker) zu gehen. Irgendwann vergisst man doch mal den Verbraucher rauszuziehen und bei ungünstigen Bedingungen ist die Batterie nicht nur leer, sondern auch tiefenentladen. Das im Urlaub in der Pampa, schönen Dank. Und dabei wäre es vermeidbar gewesen.

Für mich ist eine Fahrzeugbatterie primär dafür da, das Fahrzeug zuverlässig zu starten. Der Generator ist leistungsmäßig darauf abgestimmt plus ein bisschen Reserve. Es ist nicht vorgesehen etliche Zusatzgeräte zu versorgen, kann eine gewisse Zeit gut gehen, kommt auch auf den Batterietyp und das Alter an.

Die Menge der Geräte, die nklx anschließen möchte macht mich skeptisch. Das Stromnetz der Tenere ist kein Hausanschluss, wo man mit Dreiersteckdosen beliebig viele Geräte anschließen kann. Außerdem erwähnt der Themenstarter, dass er wenig Ahnung von Strom hat, von daher empfehle ich nur die sichere Variante.

Offline nobelschroeder

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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #7 am: 23. Mai 2022, 22:34:29 »
ich hätte bassmann jetzt auch eher so verstanden, dass es gefährlich ist, wenn man mal vergisst den verbraucher über nach abzuklemmen. das wäre auch meine sorge. hierfür würde sich aber ggf. eine extra relaisschaltung auch anbieten.

bei brand, kurzschluss, etc. hätte ich jetzt nicht so die sorgen, aber ich persönlich prüfe und messe auch lieber das was ich dreimal umwickel und isoliere. kriechströme prüfen und gib ihm.

recht hat er aber definitiv bei der wahl der vebraucher selbst. nklx, schaue mal lieber, wie ihr eure tour so plant. mal eben beim mittagessen eine steckdose beim restaurant mitnutzen ist meist kein problem. bei anderen pausen kann man auch mal eben das stromnetz belasten - zumindest für kleinere geräte. eine stunde pause zum mittag macht man ja meist eh. mit einem vernünftigen netzteil bekommst du da 2.000mah gesaugt. es gibt ja auch mehrfach-stecker, da weiß ich aber nicht genau was da so effektiv an leistungen raus kommt. wenn ihr eh jeden zweiten abend in der zivilisation nächtigt, reicht eine notfall-powerbank doch eigentlich aus. licht über eine normale taschenlampe und wenn ihr tagsüber die handys ladet, sollten die ja die nacht durchhalten - auch mit ein wenig tourenplanung. falls nicht, nehmt halt zwei banken und ladet die mal über nacht in einer unterkunft. am ende gilt auch hier: am besten am netzstecker laden. du kannst gerade dafür auch einmal grob rechnen wie groß dein handyakku ist und wie viele ladezyklen du aus einer powerbank bekommst. ich glaube, man neigt oft dazu hier zu viel zu wollen.

Offline Onkeldittmeyer

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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #8 am: 23. Mai 2022, 23:51:05 »
@mmo-bassman
Also ganz ehrlich: Gefährlich ist an dem von Dir skizzierten Szenario gar nichts. Ich kann Deine Bedenken verstehen, ich teile sie aber nicht. Für mich überwiegen ganz klar die Vorteile.

Beim PKW ist ein Dauerplus für den Wohnwagen nicht unüblich. Auch hier muß der Nutzer natürlich mitdenken. Wenn die Pause mit dem Wohnwagen länger dauert, dann sollte er auf Gas umstellen, tut er es nicht, tritt Dein Szenario ein.

Da muß man auch kein Elektriker für sein, um diese Zusammenhänge zu verstehen. Mitdenken ist halt gefragt. ;-)

@Sartene
Ich verstehe ja Euer Bestreben. Aber geht es hier nicht irgendwo doch um die technischen Eigenschaften bei der T7 mit spezifischen Anschlüssen und Lagen am Motorrad?

Offline nklx

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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #9 am: 24. Mai 2022, 05:52:53 »
Danke für die rege Teilnahme 👌😊

Dann wird es wohl der dreipolige, wenn ich es schaffe oder direkt batterie. Wenn ich da mit einer 12v Buchse aka zigarettenanzünder arbeite, dürfte es ohne Verbraucher doch keinen kriechstrom geben oder (bzw minimal).


Kann mir einer laienverständlich erklären, wie ich die Buchse mit dem dreipoligen Stecker verbinde?

Danke!


Offline Onkeldittmeyer

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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #11 am: 24. Mai 2022, 10:43:03 »
Danke für die rege Teilnahme

Dann wird es wohl der dreipolige, wenn ich es schaffe oder direkt batterie. Wenn ich da mit einer 12v Buchse aka zigarettenanzünder arbeite, dürfte es ohne Verbraucher doch keinen kriechstrom geben oder (bzw minimal).


Kann mir einer laienverständlich erklären, wie ich die Buchse mit dem dreipoligen Stecker verbinde?

Danke!
Da brauchst Du die entsprechenden Stecker, die gibt es bei Ebay. Mußt Du mal suchen, es gibt einen Thread dazu.
Ich weiß gerade nicht mehr, was das Oberthema war, entweder Anschluss von Heizgriffen, Kettenöler, Steckdose oder Navi. ;-)

Kriechstrom kann es keinen geben, solange die Dose trocken ist. Also immer schön den Gummiverschluß zu machen.

Offline Tom Paris

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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #12 am: 24. Mai 2022, 11:27:30 »
Eigentlich wurde ja alles gesagt. Ich hatte auch mal Dauerstrom für ne Dose. Hielt das für ne gute Idee und das ich immer dran denke. Aber gerade im Urlaub sind Abläufe oft anders und manchmal hektisch. Und dann ne Tiefentladene Batterie? Da ist eventuell Urlaub Ende. Und das alles für aufladen im Stand? Bau ich nie wieder so. Irgendwann hat man es verpennt und hat den Salat. Die LiMa hat 410 Watt Leistung. Dank LED zieht die Tenere im Betrieb geschätzt vielleicht 250 Watt. Da ist genug Luft für Ladung von Handy und Powertank gleichzeitig. Mehr als 50 W gehen da nie durch. Und selbst wenn passiert nichts schlimmes. Es lädt höchstens etwas langsamer. Ich persönlich schaffe jeden online Kram mit nem guten Handy und ordentlich Speicher. Sogar kleine Videos mit der gopro schneiden geht. Laptop oder Tablet sind für mich überflüssig. Dazu ne Powertank mit Notstartfunktion und alles ist gut. Also am besten  ne USB Dose mit Quickload nachrüsten, Zündungsplus geschaltet. Powertank in den Tankrucksack und dort während der Fahrt laden.

Offline Onkeldittmeyer

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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #13 am: 24. Mai 2022, 11:31:29 »
Ja, natürlich, man muß wissen, was man macht. Wenn ich in der Hektik im Urlaub vergesse, die Zündung abzustellen, ist die Batterie auch irgendwann leer. ;-)

Muß eben jeder selber wissen, was er macht. Ich plane noch eine zweite Dauerstromdose unter der Sitzbank. Ziel: Auch ohne Tankrucksack laden können.

Offline Omani

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Antw:Akkus laden auf Reisen
« Antwort #14 am: 24. Mai 2022, 14:04:26 »
Campingplätze haben immer irgendwo ne Steckdose um etwas zu laden und wenn man bei der Hymerfraktion oder in der Bar fragt sollte kein Problem sein das Tablet oder so dort zu laden. Weiss ja nicht wo Du hin willst und wie tief es in die Pampa geht... Ich denke man muss nicht alles über die Bordelektronik laden... Und wie hier ja schon gesagt, weniger ist mehr!
Viel Spaß! Gruß Jan
Mit dem Glück ist es wie mit dem Furzen, wenn man es erzwingt wird es meistens Scheiße ;o)

 

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