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13. Januar 2026, 21:05:03

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Bester 50/50 Reifen

Begonnen von T7Xover, 07. Januar 2026, 16:00:11

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Noti

Zitat von: T7Xover am 08. Januar 2026, 19:31:21Hab ich was grundsätzliches vergessen?

Die Nutzungsmöglichkeiten bei Stillstand?  ;D
Es kommt anders wenn man denkt.

horschte

Ich habe den K60 Scout auf der XTZ750 geliebt. Im Regen auf der Straße eine Wucht, auf nasser Wiese wegen des Mittelstegs mit Vorsicht zu genießen
Die Linke zum Gruß,

Horst
XTZ 750, XT 1200 Z

Wintermotorrad: 180° Reihentwin, Zündzeitpunkt dynamisch 40° nach OT. Bohrung x Hub: 150 x 40 (=Fahrrad)

Laufleistungen XTZ 750: https://tenere.de/index.php/topic,12059.0.html

Philipp91

@horschte der Mittelsteg ist meines Wissens nach nicht bei allen Dimensionen vorhanden. Beim 130/80/17 ist er beispielsweise nicht durchgängig.
... es zieht mich zur Sonne hin, irgendwie zur Sonne hin.

Noti

Zitat von: horschte am 08. Januar 2026, 20:15:52Ich habe den K60 Scout auf der XTZ750 geliebt. Im Regen auf der Straße eine Wucht, auf nasser Wiese wegen des Mittelstegs mit Vorsicht zu genießen

Interessant, wie die Wahrnehmung auseinander geht. Ich hatte den Scout auf einer Himalayan drauf und hatte bei Nässe recht wenig Vertrauen, obwohl deutlich weniger Pferdchen dran zogen als bei der T7. Keine Ahnung warum...

Ich habe für mich entschieden, dass ich im Endeffekt in Frage kommende Reifen einfach teste. Wenn es individuell nicht passt, ist das ja auch keine Entscheidung fürs Leben, sondern nur für ein paar tausend Kilometer. Und wenn es garnicht passt, kann man einen Reifen auch wieder verkaufen.

Mittlerweile sind die Reifen ja auch so gut, dass der Otto-normal-Fahrer bei eine "Blindverkostung" kaum einen Unterschied bemerkt. Wir sollten das auf einem Forumstreffen mal testen... ;)   /beer/
Es kommt anders wenn man denkt.

T7Xover

Wie willst du das testen?

smeagolvomloh

Zitat von: Noti am 08. Januar 2026, 20:34:01Ich habe für mich entschieden, dass ich im Endeffekt in Frage kommende Reifen einfach teste. Wenn es individuell nicht passt, ist das ja auch keine Entscheidung fürs Leben, sondern nur für ein paar tausend Kilometer. Und wenn es gar nicht passt, kann man einen Reifen auch wieder verkaufen.

Genau so!

Habe auch schon Vieles ausprobiert, die meisten Reifen wurden auch normal "verbraucht" - also halbwegs bis zur Verschleißgrenze oder bis zur gefühlten Verlust der ursprünglichen Performance weggefetzt. Dabei natürlich auch mit dem entsprechendem Feingefühl für die Fähigkeiten des jeweiligen Reifens. Einige wenige Kandidaten sind nach viel kürzer Zeit wieder runter gekommen, weil sie einfach zum aktuellen Anforderungsprofil nicht passten.

Immer dran denken:
- es ist ein Hobby / Leidenschaft
- es kostet Geld
- es muss Spaß machen / Performance bringen
- trübt irgendwas den Spaß muss man etwas ändern
- Reifen sind die wesentliche Verbindung zum Untergrund
- Reifen müssen zum individuellen Anforderungsprofil passen
- lieber einen individuell nicht passenden Reifen wegschmeißen, als viele km Frust
Schöne Grüße aus dem Bergischen Land!
Guido

XL250, DR600, LC4 620, 18 Jahre XRV750 RD07, 4 Jahre 700er Ténéré Rally Edition und jetzt Ténéré 700 World Raid.

Hagen von Tronje

Zitat von: T7Xover am 08. Januar 2026, 19:31:21Bin gern früher Barum gefahren, jetzt Mitas, aber der ED 07+ ist wohl nicht so gut wie ein Dunlop oder Heidenau.

Hab ich was grundsätzliches vergessen?

Ich habe den Mitas E07 auf der XTZ750, da bin ich sehr zufrieden mit. Fahre ab und zu Feldwege usw, bisher alles kein Problem. Auf der Straße war der Hauptständer bisher der begrenzende Faktor, nicht der Reifen.

Kaiser93

Kann dir meine Erfahrungen zu K60 Ranger, Anakee Wild und STR mitteilen.

K60 Ranger ist für mein Dafürhalten der richtige Reifen für dich, hatte zwei Sätze drauf und war damit jeweils etwa 8.000km unterwegs. Performance auf der Straße unfassbar gut! Bei trockenem Wetter klebt der auf dem Asphalt. Auch im nassen oder bei schlechtem ,,Balkan" Asphalt kündigt sich alles noch gut an. Offroad nie wirklich im schlammigen gewesen aber abseits der Straße auf Schotter immer mit gutem Gefühl unterwegs.

Anakee Wild - etwas Offroad lastiger, im Schotter / Geröll sehr viel angenehmer als der Ranger. Lässt dafür auf der Straße Federn. Trocken okay, aber wenn Nass, wird es schon relativ schnell schmierig.
Abrollgeräusch könnte man da ggfs. als lauter im Vergleich zum Ranger noch nennen.

STR - fällt mir nichts zu ein... hab mit dem das Mopped vor dem ersten Service 90° auf links gelegt... War frisch und nasser Asphalt, aber da hat sich nichtmal was angekündigt 😢

Habe mir jetzt den AX41 zum testen auf dem TET besorgt, hoffe der vereint die Offroad Eigenschaften vom Michelin und kann auf Asphalt noch etwas mehr :P

Vermute die Wahrnehmung ist immer subjektiv, aber ich würde für mich bei  mehr Asphaltperformance immer für den Ranger entscheiden. Sollte es dir mehr um Offroadperformance gehen,(insbesondere wenn schlammig) würde ich in Richtung Anakee Wild gehen.





unse

moin,

ich weiss nicht warum noch ein reifenthread  :'(

meine zusammenfassungen zu 50/50 stehen in dem hier: https://tenere.de/index.php?msg=199917

beeze

Weil es manchmal einfacher ist für eine spezielle Fragestellung einen neuen Thread aufzumachen als sich durch 82 Seiten Altfred zu lesen?
Ist immer ein Balancespiel, zu viele zerstückelte Threads sind genau so doof wie nur wenige endlose.

T7Xover

Zitat von: unse am 09. Januar 2026, 11:55:10moin,

ich weiss nicht warum noch ein reifenthread  :'(


Zitat von: Noti am 08. Januar 2026, 20:02:20Die Nutzungsmöglichkeiten bei Stillstand?  ;D

Gerade hier ist aber Kaltgrip besonders gefragt /beer/


sushi

#41
Interessant zu lesen wie von anderen Reifen empfunden werden die ich auch fuhr.
Mal gleich, mal komplett anders.
Schlussendlich muss man selber testen was man von einen Reifen will und wie man ihn einschätzt.

Ich fahre für Schotterstrecken wie Island, LGKS etc. gerne 50/50 Reifen.
Fahren könnte ich dies wohl auch mit 70/30, trockene LGKS wie sie heute ist auch mit 80/20.
ABER, ich hätte dann kein gutes Gefühl und vor allem keinen Spass.

Ein neuer 50/50 Reifen wird bis zum Ende vom Profil ein 50/25.

Ich interpretiere diese Einteilungen als Strasse/Match wo ist er auf einer Skala von 0-100% in seinem Bereich.

Wenn ich eine Reise mache wo ich einen Schotteranteil habe den ich auch geniessen möchte, nicht nur überleben, ist schon mal klar welche Zahl rechts vom Bruchstich stehen soll.
Entsprechend gibt es dann halt Abstriche wie der Reifen sonst noch auf dem Teer nutzbar sein soll.
Bei der letzten Reise nach Island wurde es daher ein Mitas E10 Dakar, den würde ich als 20/60 einstufen.
Im Match 60%, auf der Strasse nur 20% weil ich ihn da als "scheisse" empfunden habe.
Speziell das Kippverhalten durch die Anordnung der Blöcke.

Auf der XT1200Z fahre ich Anakee Adventure und K60scout, beide nur wegen der Langlaufeigenschaften.
Gehe mit diesem Eisenhaufen auch nicht aktiv auf Schotter, nur kurz wenn notwendig.
Da mag ich den Anakee Adventure besser auf der Strasse als den Scout, aber der Scout hat mehr Profiltiefe, da kann ich besser/entspannter die mm runterfahren denn an die 1.6mm komme ich da fast nicht ran, der fährt sich dann so eckig dass ich vorher wechsle.
Beim Anakee Adventure muss ich zum Schluss ein Schieblehre dabei haben um der Polizei notfalls nachzuweisen dass da noch 1.65mm sind und somit noch legal.
Beim fahren merke ich da keinen Unterschied bis zum Schluss.
KM Leistung bei beiden etwa gleich.
2011-2013 Nord/Südamerika-Australien-Asien-Europa
http://www.youtube.com/user/MrXt660ztenere
https://www.flickr.com/photos/159767846@N03/

[2001-2011 Yamaha XTZ660] ca. 35000km
[2011-2015 Yamaha XT660Z] ca. 117000km
[2015-xxxx Yamaha XT660Z] ca. 20000km
[2015-xxxx Yamaha XT1200Z] ca. 75000km

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