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sushi
[]

keine Druckaufbau am Fußbremszylinder

Begonnen von Rocco, 18. November 2025, 19:24:12

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Peter700

Daraus resultierende Idee:
Wie wärs denn, wenn man Bremssattel und Geberzylinder mal abschraubt und versucht sie über Nacht hochzuhängen, höher als das ABS-Modul?
Dann an der höchsten Stelle entlüften. Wahrscheinlich ne ziemliche Fummelei, würde ich nur probieren, wenns keine Garantie mehr gibt.
Völlige Selbstsicherheit bei totaler Ahnungslosigkeit!

Pete

Ja klar, kann man machen
Hat ja der eine oder andere hier bereits gemacht
Kann mir nicht vorstellen dass diese Probleme allein wegen Luftblasen im System entstehen

Ich würde es gern technisch verstehen
Was kann passieren damit eine einigermaßen funktionierende bremse nach standzeit überhaupt keinen Druck mehr aufbaut?



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Sartene


...ich habe hier irgendwo von mir berichtet. Ich hatte vor einiger Zeit die Anlage eines Bekannten mit den identischen Problemen hinten in meinen Händen. Das Entlüften ging erst gut und schnell über die Bühne, also ich den Bremszylinder hinten abgebaut und höher hatte....dafür musste ich einiges Lösen. Aber am Ende konnte ich entlüften und es kam NICHTS mehr an Luft aus dem System. Seit dem hat er Ruhe und immer Bremsdruck.

Muss nicht ein Allheilmittel sein, aber auf einen Versuch kommt es an.

Kaleu  /tuar/

 /tewin/
Ténéré?  Na was denn sonst??!!!!!

ck1

Wenn man am Geberzylinder beim Bremsflüssigkeitswechsel keine Luft ins System bring (also pumpen bis leer), muss man nur noch am Entlüftungsnippel am Bremssattel aufpassen. Ich löse den Nippel zuerst, drehe dann leicht auf Anschlag, baue dann mit dem Geberzylinder etwas Druck auf, und löse dann leicht den Nippel, biss der Druck abgebaut ist. Dann Nippel wieder schließen und erst dann, den Geberzylinder wieder über die Schnüffelllochbohrung fahren, um erneut Druck aufzubauen.
Das ist meiner Meinung nach das einzige Verfahren, wo man am Entlüftungnippel des Bremssattels keine Luft ins System bekommt.
Ist es doch passiert, würde ich das Verfahren von Kaleu anwenden.

crossbow

meine WR steht seit Donnerstag wieder in der Werkstatt und laut info am Freitag bekommen die das Problem nicht in Griff und würden nun direkt mit Yamaha reden. Bin mal gespannt. Die Garantie ist ja nun abgelaufen. Wird sicherlich noch ein Nachspiel haben.

T7Xover

Handelt es sich hier um ein Serienproblem, oder geht es nur wenigen T7 Nutzern so, dass die Hinterbremse ausfällt?

beeze

Sagen wir so, es ist ein bekanntes, verbreitetes Phänomen. Meine ist mit 38 Mm z.B. nicht betroffen, Kollege I. heult schon seit Jahren wegen des Problems, beides Baureihe 2019 - 2021. Wieviel % betroffen sind, schwer zu sagen, die Betroffenen jammern natürlich laut, während die ohne das Problem zufrieden schweigen.

crossbow

Ich habe heute einen Rückruf aus meiner Werstatt bekommen...im Prinzip sagen die Sie haben nix gefunden und bauen alles wieder zusammen und stellen mir die kiste wieder hin...ich soll erstmal fahren und beobachten. Ich bin ja nun zum dritten mal nachbessern da ( nach dem Umbau auf Stahlflex ) ich weiß gar nicht wie ich mich jetzt verhalten soll. Da Sie den Fehler nicht finden komnnten übernehme ich ja ein defektes Motorrad.

Pete

Sag denen dass das im Forum ein Thema ist, die Betroffenen sich austauschen und andere bereits Bremszylinder auf Garantie bekommen haben. Nach Rücksprache mit Yamaha DE

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ck1

Zitat von: crossbow am Gestern um 05:10:47meine WR steht seit Donnerstag wieder in der Werkstatt und laut info am Freitag bekommen die das Problem nicht in Griff und würden nun direkt mit Yamaha reden. Bin mal gespannt. Die Garantie ist ja nun abgelaufen. Wird sicherlich noch ein Nachspiel haben.

Würde hinten an der Bremsanlage schon mal rumgeschraubt ? Bremsflüssigkeitswechsel, Stahlfelx oder so ?

crossbow

Zitat von: ck1 am Gestern um 13:59:03Würde hinten an der Bremsanlage schon mal rumgeschraubt ? Bremsflüssigkeitswechsel, Stahlfelx oder so ?

War auch die Frage der Werkstatt...und nein. ich habe denen auch gesagt das die halt die bremszange mal prüfen sollen...wollten Sie aber nicht.

Mc Gyver

Bei der T7 meiner Frau wurde nichts verändert und das Pedal hatte immer mehr Weg, bis zum Bremsausfall.
Sie fährt nicht oft und ich bin mit ihrer T7 noch weniger gefahren. Als es zum TÜV sollte isses aufgefallen. Dann zum Händler, Bremsflüssifkeit wurde gewechselt. Dann wars gut,  dann war Winterpause, jetzt bremst sie immernoch, der Weg kommt mir aber auch etwas weicher vor. Ist bei meiner aber auch weich (-er?)
Im Moment sind beide Hinterradbremsen gleich. Ich beobachte das noch nen Monat...
Was man nicht selbst gemacht hat, gehört einem auch nicht richtig

MA-D

Meine Empfehlung wäre, entlüften entlüften und nochmal entlüften beim 3ten mal hatte ich Erfolg. Ich ärgere mit jetzt gut 5Jahre ... und hab das was ihr beschreibt scheinbar hinter mir. Bei mir war es von Anfang an weicher Druckpunkt(E4), einmal konnte ich bei einer Vollbremsung  den Handbremshebel fast an den Gasgriff ziehen, auf die Hinterradbremse konnte ich mich daraufstellen ohne wirklich an bremsen zu denken.
Nun gut, dass war sicher nicht das was sich ein Motoradersteller gedacht hat. Da ich mit meinem Händler schon einen disputt hatte blieb nur selbst Handanlegen. Wie gesagt entlüften und siehe da, Luft drinnen, gefreut und gefahren, besser wie vorher aber nach paar tage stehen, fühlte sich der Bremshebel wieder weicher an. Dann bin ich immer wieder auf Schotter gefahren um das ABS zu malträtieren, ob das entscheidend ist/war keine Ahnung. Jedenfalls hab ich das mindestens 3mal wiederholt einen 1/2liter Bremsflüssigkeit durch gejagt und hab jetzt in der Winterpause absichtlich die Finger von der bremse gelassen, und letzte Woche das erste mal die pumpen aktiviert und sie da, so wie ich abgestellt habe und konnte den Druckpunkt nicht erhöhen beim nach-pumpen.  Ergo der Franzgickel hat scheiß Werkzeug, scheiß Lust, zu viel Stress gehabt und das öfters als uns lieb ist. Und wenn da Luft drinnen ist, dann gehen vielleicht auch die Kolben unwillig zurück, denke ich und die Beläge liegen vielleicht näher an der Bremsscheibe und bekommt mehr Temperatur wie gut für sie ist. Ich hoffe es bleibt jetzt wie es ist. Ich dachte auch ich brauche Stahlflex das geht mir aufn S. Nö doch nicht jetzt bremst es Vorne und Hinten wie gehört für mich. Nicht aufgeben, entlüften, entlüften und entlüften, kann man selbst machen und schlechter wurde es bei mir nie.

Peter700

Auch wenn ich GsD nicht betroffen bin schließe ich mich meinem Vorredner an. Wenn Ihr mal inner Werkstatt zuguckt, wie dort die Bremsflüssigkeit gewechselt wird, wie viel Zeit dafür zur Verfügung steht, dann wundert einen nix mehr.

Ordentlich entlüften braucht Zeit und Muße, man muss wirklich mehrfach ran und Geduld walten lassen. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist bei der HR-Bremse das ABS-Modul der höchste Punkt und das ist konstruktionsbedingt einfach Mist. Die Luft geht immer nach oben, und da kriegst Du die einfach schlecht raus.
Völlige Selbstsicherheit bei totaler Ahnungslosigkeit!

Frank

Ich habe das gleiche Problem an der Hinterradbremse meiner WR.
Hatte zuerst die Bremsbeläge in Verdacht. Aufgrund des schwammigen Bremsgefühls, wird wohl auch Luft im System das Problem sein. Beim Pumpen wird die Bremsleistung besser. Erster Entlüftungsversuch hat keine Besserung gebracht. Versuche jetzt es demnächst mit einem Vakuumtool.

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