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02. Februar 2026, 15:19:43

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Radsatz

Begonnen von Jansch, 14. Januar 2026, 16:10:46

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Jansch

Hallo zusammen,

nach langem hin und her, hab ich mich nun dazu entschlossen, mir einen zweiten Radsatz für's "Gemüse" zu kaufen. Es wird ein "Haan" Felgensatz werden.
Nun wollte ich hier mal fragen, ob einer Erfahrung (Fahrverhalten) mit den Felgengrößen 2,15x21 Vr. und 3,00x18 Hi. hat.
Ich selber favorisiere die typischen Enduro Größen 1,85x21 Vr. und 2,50x21 Hi. Beide Varianten natürlich nur mit den passenden Reifengrößen u. Schlauch.

Ach ja, bitte keine Diskussion über Eintragung (TüV.) in die Fzg.- Papiere usw.
Bitte auch nicht Schlauch ja/nein.


Mit dem Radsatz geht's mit meiner "WR." ins "Gemüse".

Vielen Dank schon mal vorab für Eure Beiträge.

Glückauf aus dem Ruhrpott

Jansch


blue diesel

Habe Endurogrössen, mit entsprechenden Reifen, funktioniert prima.
Ein Arsch, zuviele Mopeds

Gersty

Wisst ihr wieviel leichter die Haan-Räder sind?
Bleibt fit!

Wurzelsepp RT

Servus Jansch,

ich kenne den Haan-Radsatz nicht, würde Dir aber dennoch zu den endurotypischen Größen 1,85 und 2,5 raten. Hat Haan da nichts im Angebot?
Wenn Du eh nur im Gemüse fahren möchtest, bieten sich die Größen doch mehr an als 2,15 und 3,00.
Ich habe es bei meiner 750er (auch ein Gemüse-Moped) mit Excel-Ringen und originalen Yamaha/bzw. KTM-Naben realisiert und es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Dass sich das Ganze auf einem schweren Motorrad auf der Straße etwas "kippelig" anfühlt, liegt in der Natur der Sache und ist für Deinen Einsatz ja auch völlig egal.

Beste Grüße Wurzelsepp

Immer Vollgas – immer geradeaus

T7Xover

Dein Mopped ist echt eine Augenweide lieber Wurzelsepp, Hast du noch mehr Detailfotos und ist es möglich sie zu sehen?

Dein Teil ist nach meinem Geschmack.

Entschuldigt bitte, dass ich es hier hinein schreibe.

Um zu den Größen der Felgen etwas hinzu steuern zu können, möchte ich allgemein sagen, dass eine breitere Felge den Reifen weiter auseinanderzieht und die Aufstandsfläche größer wird, dadurch entsteht mehr Grip, dumm ist die Frage also nicht.

Es geht eher darum, welche Felgengröße Pate stand bei der Entwicklung der Reifen. Ich gehe davon aus, dass Standardgrößen Pate standen und wahrscheinlich so auch die bessere Performance zeigen.
Ich würde jedenfalls versuchen, für die Reifengröße die ich fahren will, die empfohlene Felgenbreite zu nehmen.

Das Fahrverhalten wird sich durch die Felgenbreite nicht drastisch ändern, es wird der grobstollige Reifen sein, der es verursacht.


Wurzelsepp RT

Hallo T7Lover,

doch, das Verhalten ändert sich drastisch! Während Du auf der Straße Auflagefläche brauchst, um entspannt und stabil um Kurven zu kommen, ist ein "breiter" Reifen im Gelände nicht von Vorteil – wir wollen ja punktuell so viel wie möglich Kraft auf eine Fläche bekommen, daraus resultiert der Grip.
Da die meisten T7 sicherlich überwiegend auf Straßen, oder eher im leichten Gelände bei Reisen bewegt werden, hat sich die Firma Haan sicherlich an den Seriengrößen orientiert, was dabei herauskam ist ein Misch-Masch aus Serienfelge und Sportfelge.
Da Jansch aber speziell nach einem Geländeradsatz fragt, er weder über Zulassung, noch schlauchlos diskutieren möchte, denke ich, dass es sinnvoller ist, auf die schmalen – endurotypischen Felgen 1,85 oder 1,6 und 2,5 zu wechseln.
Beiträge – und alle Fotos vom Umbau – über meine Tenere findest Du in der 750er-Abteilung unter "Mein Umbau – danke für Eure Unterstützung" und "zweiteiliger Serbatoi-Tank mit Luftfiltergehäuse".

Beste Grüße aus Bayern, Wurzelsepp 

PS: wenn Du Videos sehen möchtest, schau bei YouTube unter Eastmoto, da gibt es eine Menge Fahrszenen der meiner XTZ
Immer Vollgas – immer geradeaus

T7Xover

Hi

Vielleicht hab ich mich mißverständlich ausgedrückt, versuche es kurz noch einmal.
Es geht hier darum, die passende Felge für einen schmaleren Enduroreifen zu finden, nicht für die Originalgröße, richtig?
Weiterhin geht es darum, ob eine 3.00Zoll Felge besser wäre, als eine 2.5Zoll Felge.
Der Unterschied in der Felgenbreite ist etwa 1,2cm und macht nach meiner Erfahrung keinen großen Unterschied am Hinterrad.

Vorne ist es noch weniger, man kann so fahren, sinnvoller ist aber die empfohlene Felgengröße des Herstellers zu wählen, da es wahrscheinlich die beste Alternative ist für einen schmaleren Reifen. Zumal schmalere Felgen auch gern etwas steifer sind als breitere.
Da sich vorne die Reifengröße höchstwahrscheinlich nicht ändert, würde ich auch hier bei 1,85Zoll bleiben.
Darauf bezogen finde ich das Fahrverhalten ähnlich. Mit einer 4Zoll Originalfelge und 150er Reifen, ist der Vergleich sehr stark zu merken und das Fahrverhalten ändert sich drastisch.

T7Xover

Wurzelsepp, welche Reifen nutzt du denn, wenn du in Brandenburg unterwegs bist, auf der 2,5 Zoll Felge?

Wurzelsepp RT

Servus,
das kommt sehr stark darauf an, mit welcher Truppe, welche Strecken, Wetterumstände und welche Geschwindigkeiten.

In Brandenburg ist es mir ziemlich egal, da alles recht flach ist und Du mit fast jeden Stollenreifen brauchbare Ergebnisse erzielst. Willst Du einen langlebigen, der im Sand zwar nicht 100 Prozent funktioniert, montierst Du einfach einen Mitas Stoneking (funktioniert, ist durchschlagsicher, lebt recht lang und ist relativ preiswert). Da ich sehr viele Touren oben führe, ist das für mich der beste Kompromiss, zwischen Traktion und Haltbarkeit.
Wenn ich mit der Dicken zum richtig Endurofahren gehe, kommen weiche MC-Reifen drauf und für die Lika Negro Adventure Raid und das Camp in Kroatien, fahre ich hinten Michelin Desert Race mit Mousse und vorne Maxxis Enduro FIM oder Bridgestone MC-Reifen, ebenfalls mit Mousse.
Für die Westelapen-Touren ebenfalls Desert Race. Alle 140/80-18 oder 130/80-18

Beste Grüße Wurzelsepp

PS: Meiner Meinung nach ändert sich das Fahrverhalten am Vorderrad deutlich mehr mit einer schmaleren Felge! Außerdem ist das Vorderrad im Offroad-Betrieb der deutlich wichtigere Verbündete, wenn es ums Thema Grip geht.

Die Bewegung des Vorderrades kannst Du nur sehr gering über Deine Gasstellung steuern, hinten hingegen, geht das ohne Probleme.

Mach mal folgendes Experiment: top Vorderreifen und fast glattes Hinterrad – macht keinen Spaß ist aber ohne Probleme zu handeln. Schlechtes Vorderrad und top Hinterreifen-Profil hingegen nicht!
Was passiert? Das Hinterrad baut enorm Grip aus, das Vorderrad kann mangels Profil nicht führen und ist nahezu unkontrollierbar, weil es einfach übers Terrain "wegschiebt"!
Je schmäler jedoch die vordere Felge ist, desto "einfacher" bekommst Du das Rad – die "Glatze" – noch manövriert.     
Und mit der Steifigkeit hast Du recht, die schmale Felge ist etwas steifer, das ist aber auch Sinn der Sache.
Immer Vollgas – immer geradeaus

Jansch

Mahlzeit zusammen  :D,

@Wurzelsepp RT, @T7Xover,

vielen Dank für Eure Infos.
Wollte keine Diskussionen auslösen über das für u. wieder eines zweiten (Off-Road) Radsatzes. Auf meiner "Husky 701" fahre ich auch Vr. 1,85x21 und Hi. 2,5x18 incl. Mitas.
Wollte nur mal wissen, welche Erfahrungen vielleicht einer mit den anderen von mir angegebenen Felgengrößen auf einer "T7" hat.
Wie "Wurzelsepp RT" schon schrieb, werden es wohl die typischen Enduro Größen. Haan hat die im Angebot (mit oder ohne Schlauch).

Und die etwas kipplige  /-/ Anfahrt ins "Gemüse", na ja, mit meiner "Husky" vergleiche ich meine "WR." auch nicht  ;D

Glückauf aussem Ruhrpott

Jansch

T7Xover

Die Haan Naben, gerade die vom Hinterrad, finde echt toll anzusehen. Der Ruckdämpfer sieht filigran und trotzdem sehrstabil und wertig aus.
Mit einer Exxcel ein kleines Träumchen. Bitte Fotos wenn du sie bekommen hast.
Ich habe mal nach den Gewichten gegooglt, aber da gibt es irgendwie nichts verwertbares. Miss doch bitte mal die Räder einzeln mit und ohne Scheiben und Kettenrad.
Allein der Wechsel vom Stahlkettenrad auf Alu, ist sehr groß und sofort bemerkbar. Natürlich hält es nicht so lang wie Stahl und ist noch teurer. Aber an solche Traumfelgen gehört einfach kein Stahlkettenrad.

Wenn du selbst die Reifen aufziehst, würde ich die Felgenkanten abtapen, oder Schoner nutzen.

Den Stoneking von Mitas kenne ich auch, der ist aber aus meiner Erinnerung heraus, ab dem ersten Meter nur fürs Gemüse geeignet, da er 20mm lange Profilblöcke hat und eine extrem harte Karkasse besitzt. Der schiebt richtig nach vorn.

Viel Spass mit deinen Felgen und ebenso tolle Erlebnisse.

Wurzelsepp RT

Super eingelenkt Jansch,

dann viel Spaß mit den neuen Felgen und der T7 im Gemüse.

Herzliche Grüße aus Bayern, Wurzelsepp

PS: und bitte bei Zeit ein paar Bilder damit wir träumen können – BITTE!
Immer Vollgas – immer geradeaus

Jansch

Guten Morgen  :) ,

@T7Xover,

habe bei meiner "Husky 701" das vor dem Austausch des Radsatz gemacht. Original vs. Excel Tagasako Felgen mit Talon Naben u. VA.-Speichen.
Gewichtsersparnis ca. 4 Kg., abhängig auch vom Reifen.

@Wurzelsepp RT,

da ich im "Ruhrpott" lebe u. wohne  :D , werde ich jetzt mal Kontakt mit "Haan" aufnehmen. Die "Holländer" sollen gut drauf sein, sagt man. Dann ggf. nach "Schijndel/NL" fahren, ist nicht weit weg (125 Km).
Vielleicht, kann man ja einige Euronen sparen, wenn man dort kauft und die Teile selbst abholt ??
Schauen wir mal ::), Bilder folgen dann.

Glückauf

Jansch




RED

Hi,
mein "Gemüsesatz " ist vorne 1.6x21 und hinten 2,5x18 allerdings mit originalen Naben.
Für die Strasse habe ich 1.85x21 und 3.0x18. Einen gravierenden Unterschied konnte ich  zur originalen Grösse nicht feststellen.
LG
Armin

T7Xover

#14
fährst du denn zum Vergleich die selbe Größe?

@Jansch

4kg beim Radsatz, das ist sehr viel, eigentlich Wahnsinn, wenn man bedenkt, das rotierende Massen das dreifache ausmachen.....

Es gibt aber auch Leute, die 1,5kg Einsparung bei einer Batterie nicht viel finden.



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