YAMAHA TENERE FORUM

Technik => Ténéré XTZ750 => Thema gestartet von: Mosses am 24. Mai 2015, 22:18:45

Titel: Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Mosses am 24. Mai 2015, 22:18:45
Hallo Leute ,

habe die mitas heute montiert aber die St ist jetzt sehr kippelig habe versucht mit dem Reifendruck zu testen aber auf kein grünen zweig gekommen.

habe vorne 2,2
hinten 2,5

Ist doch sehr gewöhnungs bedurftig oder mache ich was falsch ?

Sind neu bin heute 100 km gafahren dachte weil evtl. die neu sind

Hatte bei 140 die hose voll jjjjjjjjjjjj   :(

über erfahrungs austauch wäre ich sehr dankbar

Ps, bin vor ca 20 Jahren KTM GS 250 gefahren kann mich aber an so fahrverhalten nicht errinnern


Danke José-Luis
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Tom am 25. Mai 2015, 07:35:53
Hallo José,
ich fahre den Mitas E09 vorne 2,2 bar hinten 2,3 bar. Bin vor 3 Tagen noch kanpp 160 km/h gefahren, Dann fängt das Vorderrad an zu vibrieren, hab bisher gute Erfahrung gemacht.
Gruß Tom
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: max am 25. Mai 2015, 07:57:36
Die ST ist eine riesen Trumm mit hohem Schwerpunkt und nicht vergleichbar mit einer federleichten KTM und dem Eindruck von vor 20 Jahren.
Vernünftig und satt auf der Straße liegt die nun mal eher mit Straßenprofilen.
Ohne den Zustand deines Fahrwerks zu kennen kann man es aber auch nicht beurteilen.

Gruß Max
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Christof am 25. Mai 2015, 08:32:30
Du wirst Dich dran gewöhnen  ;D !  Versteh nur nicht warum man mit Stolle so schnell fährt  ::) !  Der Hinterreifen hält lange, der Vordere eher nicht. Da bin ich bei Auslandsreisen vorne lieber mit dem T63 gefahren.
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Mosses am 25. Mai 2015, 08:43:27
Hallo

Fáhrwerk ist super Gabel neu gemacht andere feder drin
Federbein hinten noch sehr gut

aber 160 so zu fahren ???? 

Ok Peterhansel aber ich ?? nene

was ist der unterschied mit dem T63 ?

Danke Leute

Saludos vo der Insel

José-Luis
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: APe am 25. Mai 2015, 10:02:06
Was hattest Du vorher für einen Reifen?
Mir geht es ja sogar mit dem Scout so, das er vorne beim Rollen irgendwie eierig ist. Aber ich werde mir nachher nochmal das Lenkkopflager ansehen.
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: max am 25. Mai 2015, 10:07:49
Stollen sind nun mal nichts für "Raser".
Entweder man gewöhnt sich daran und kneift den Ar... zusammen oder fährt eben angepasst.
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Mosses am 25. Mai 2015, 19:04:43
Zitat von: max am 25. Mai 2015, 10:07:49
Stollen sind nun mal nichts für "Raser".
Entweder man gewöhnt sich daran und kneift den Ar... zusammen oder fährt eben angepasst.

Vorher hatte ist Straßen reifen mit einer anderen felge vorne

deshalb

Arsch werde ich zusammen kneifen

ha hahaha
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: max am 25. Mai 2015, 20:25:01
Mit einer anderen Felge, aha.
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: ferzz am 26. Mai 2015, 19:07:48
Zitat von: Mosses am 24. Mai 2015, 22:18:45
... kippelig ...Reifendruck zu testen...
habe vorne 2,2
hinten 2,5
....mache ich was falsch ?

Sind neu bin heute 100 km gafahren

Du machst definitiv etwas falsch.
Wenn es kippelt ist zu viel Luft im Reifen.
100 Kilometer reicht nicht bei jedem Reifen zum Einfahren oder zum Gewöhnen.

Ich gehe davon aus, dass du den Mitas E-09 eventuell den Dakar meinst. Der hat eine extrem stabile Seitenwand/Flanke. Damit bleibt er stabil auch wenn man mit wenig Luftdruck fährt. Wenn du da über 2 Bar drauf gibst, hat er wenig Auflagefläche und wirkt kippelig.
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Mosses am 26. Mai 2015, 19:27:50
Zitat von: ferzz am 26. Mai 2015, 19:07:48
Du machst definitiv etwas falsch.
Wenn es kippelt ist zu viel Luft im Reifen.
100 Kilometer reicht nicht bei jedem Reifen zum Einfahren oder zum Gewöhnen.

Ich gehe davon aus, dass du den Mitas E-09 eventuell den Dakar meinst. Der hat eine extrem stabile Seitenwand/Flanke. Damit bleibt er stabil auch wenn man mit wenig Luftdruck fährt. Wenn du da über 2 Bar drauf gibst, hat er wenig Auflagefläche und wirkt kippelig.

OK da werde ich wohl das ändern und mit wenniger probieren

Ja meine den E-09

und mit gepäck wie fährt die dann nur so zu wissen damit ich nicht überrascht bin danke

José-Luis
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Tom am 30. Mai 2015, 21:40:04
Hab eben nochmal nachgeschaut, auf dem Mitas steht Max Load 2.2 Bar ( 33 PSI)
Gruß Tom
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Mosses am 30. Mai 2015, 22:42:04
Bin jetzt schon ca. 300 km unterwegs gewessen

mit wenniger druck auf den reifen vorne 2,1
                                                 hinten 2,2

Ist viel besser Danke an euch

war mit meine freunde unterwegs in den Bergen

Multitrada 1200
Vstrom 1000 neues model

Ich muß wirklich sagen die ST braucht sich nicht verstecken vor den neuen Dingern
in den Bergen

und das mit Mitas reifen

die anderen mit straßenreifen ............... ok zeitweiße bin ich geeiert aber das bekomme ich auch noch hin


saludos von Insel   8)
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Franz am 10. Juni 2015, 10:03:15
Hallo ,
hatte auch für eine Schottertour die Mitas E09 Dakar montiert. Im Forum wurden Laufleistungen von bis 9000 km genannt. Die Wirklichkeit war ernüchternd. nach 2600 war der Vorderreifen so runter, dass ich Angst hatte mit dem Reifen nicht heimzukommen. Nach der LGKS haben die französichen Alpenpässe das Profil verdunsten lassen. Die  Blöcke des Vorderreifens hatten vorn 1-2 und hinten 4mm.Der Hinterreifen hat sich besser geschlagen und hatte noch über 6mm.
Ich hatte damals auch dieses kippelige Gefühl da vorher nur Straßenreifen (Tourance) auf der alten Dame. Sie fiel anfangs stärker in die Kurve und neigte ab 120 zum Längspendeln, gerade mit Koffern.
An die Reifen gewöhnt fand ich sie vom Gripp top. Hatte allerdings keine Regenerfahrungen gemacht. Vom Grip her gut, aber gemessen an der Laufleistung eine teure Paarung.
Hatte jetzt mal die Karoo 3 für die Vercors-Tour aufgezogen. War v.d. Haltbarkeit genau so enttäuschend!!!
Bei der Paarung erst auch gefühlt anders, aber dran gewöhnt ...von der Haftung top. Keine Pendelneigung bis 140, schneller fahr ich eh nicht.
Haltbarkeit nach 3200 km: Hinterreifen war auf ( max 3mm), wobei komischerweise der Vorderreifen noch über 5mm hat. Hatte aber immer das Gefühl, dass die Bremsleistung des Vorderrades nicht auf die Straße kommt.
Brauch ich auch nicht wieder  :(
ich fürchte es wird dann wieder ein straßenorrientierter Reifen wie Tourance o.ä.

lg Franz
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: mog3 am 12. Juni 2015, 20:48:29
oder die Heidenua K 60,eine wunderbare Reifen.
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Il Solitario am 13. Juni 2015, 00:02:44
Na dann muss ich jetzt auch meine Erfahrungen teilen, habe eine 660z

Habe mir von Yamralf einen gebrauchten E09 Dakar Hinterreifen gekauft, ca 1800 km hatte der runter. Vorher war ein Michelin T63 montiert, der leider wegen Karies mit knapp 1000 km runter musste.
Habe jetzt also die Kombi T63 vorne / E09 Dakar hinten.
Bin am Sonntag eine kleine Tour am Alpenrand gefahren, 85km Asphalt und 15 km Schotter
Auf trockenem Teer war kein Unterschied zum vorher montierten T63 erkennbar, gleicher Grip, gleicher Lärm. Im Schotter bergab sehr spurtreu, wie der T63. Beim Beschleunigen auf Schotter fand ich ihn etwas unruhiger als den T63, schien mir ein bisschen weniger Grip und Seitenführung zu haben.

Ist aber alles im grünen Bereich. Muss mal mit dem Luftdruck spielen.

Ciao
Solitario
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: RomanL am 22. April 2016, 08:18:05
Weil das Reifenthema sicher alsbald wieder aufkommt: Beim Mitas E09 bitte drauf achten, welchen Reifenaufbau Ihr erwischt! Es gab mit diesem Reifen viel Ärger in 2015, weil "findige" Käufer den billigsten E09 abgegriffen haben - nicht ahnend, daß das ein Sportreifen (für Motocross-Einsatz bzw. absolute light-Enduros a la 100kg-"Straßencrosser") mit megaweicher Seitenwand und Rubbelgummistollen ist (weißer Strip).
Für unsere Dickschiffe hingegen verlangt's den E09 in gelb - also die verstärkte Ausführung!

Wer sich versehentlich den weicheren E09 aufzieht, wird staunen, wie schwammig sich die ST plötzlich verhält - und wie böse das Erwachen wird, wenn die Jungs in blau sich das näher anschauen.

Nur mal so als Hinweis für diese Reifenempfehlung...

Gruß
Roman
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: MrVegetable am 22. April 2016, 09:41:43
Hat jemand von Euch den E09 Hinterreifen eigentlich schon mal selbst aufgezogen? Mein Reifenhändler hat nur geflucht dabei...
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Maddin am 22. April 2016, 10:39:50
Ja mehrfach,

(https://photos.smugmug.com/June/October/i-5N5BXth/0/XL/DSC_0229-XL.jpg)
hier: E-09 runter und dann E-07 Dakar rauf (geht genauso "gut").

(https://photos.smugmug.com/June/October/i-6NT3zJ5/0/XL/DSC_0237-XL.jpg)
das Werkzeug was ich benötige zu Reifenwechsel (+Schmiermittel).
Der Speichenschlüssel ist nur Abstandshalter, damit der Wulst nicht wieder hochrutscht, wenn man Ihn von der Felgenwand weggedrückt hat.

Der Reifen verzeiht einem keine Fehler beim Reifenwechsel. Z.B. nicht richtig geschmiert -> Du fluchst... nicht absulut richtig im Tiefbett -> vergiss es...

Aber wenn man alles beachtet, geht eigentlich ganz gut. Hatte auch da eine Lernkurve  :D
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: RomanL am 22. April 2016, 11:02:25
Jepp, die sind auch als Crossreifen eher zähe Burschen. Zu zweit geht es definitiv um Längen besser - einer montiert, der andere trampelt den Reifen schön zusammen (siehe Stichwort Tiefbett!). Aber da sind viele Enduroreifen inzwischen Kröten - harter Gummi am Wulst und strammer Chord... Noch schlimmer wird es, wenn man verstärkte Schläuche nimmt und einen Reifenhalter drin hat, dann ist es sogar zu zweit eine Katastrophe - und allein nahezu unmöglich.
Immer hlfreich sind 4-5 Montierhebel am Umfang verteilt statt der üblichen 2. Aber auch dafür ist ein zweiter Mann sehr gut zu gebrauchen.

Gruß
Roman
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: TheBlackOne am 22. April 2016, 14:50:02
Zitat von: RomanL am 22. April 2016, 08:18:05
Weil das Reifenthema sicher alsbald wieder aufkommt: Beim Mitas E09 bitte drauf achten, welchen Reifenaufbau Ihr erwischt! Es gab mit diesem Reifen viel Ärger in 2015, weil "findige" Käufer den billigsten E09 abgegriffen haben - nicht ahnend, daß das ein Sportreifen (für Motocross-Einsatz bzw. absolute light-Enduros a la 100kg-"Straßencrosser") mit megaweicher Seitenwand und Rubbelgummistollen ist (weißer Strip).

Zu diesem Thema: Bei ALLEN Mitas-Reifen auf den Streifen achten, die geben die Steifigkeit des Reifens und die Härte des Gummis an.

Die Bedeutung der Farbe des Streifens in absteigender Reihenfolge (von hart nach weich):
Rot
Gelb
Gruen
Doppelgruen
Weiss

Weiss ist eigentlich ein Reifen fuer Schnee und Eis, daher so weich.
Die Reifen tragen auch unterschiedliche Namen (z.B. Superlight fuer Gruen), aber nicht durchgängig, und die Händler geben das auch oft nicht richtig weiter. Die Farbe des Streifens ist immer aussagekräftig, im Zweifelsfall nachfragen!

Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: RomanL am 24. April 2016, 09:34:58
Jepp, genau darauf wollte ich hinweisen, da manche Anbieter nicht darauf achten - bzw. eher die Käufer. Der deutlich niedrigere Preis der reinen Crossreifen und das gleich aussehnde Profil verleitet manchmal...

Es gibt bei Mitas (inzwischen auch bei Maxxis) auch Reifen, die explizit NICHT für den Gebrauch auf der Straße ausgewiesen sind. Vergreift man sich da, wird's bei Kontrolle richtig teuer. Manche dürfen auch nur mit Moosgummi gefahren werden (für schlammige Trails) - also keine Schlauchreifen! Sowas ist natürlich auf der Straße absolut tabu.

Gruß
Roman
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: ferzz am 24. April 2016, 18:40:22
Den E-09 gibt es nicht mit weißen Streifen, auch nicht mit einer weichen oder harten Gummimischung. Den gibt es mit oder ohne verstärkte Karkasse. Der gelbe, genannt Dakar, hat die verstärkte Karkasse. Den kannst du auch mal mit wenig Luft fahren, was ich natürlich keinem rate. Fragen bezüglich der Freigabe des E-09, E-09 Dakar und anderen Mitas Reifen? Die findest du in Download Bereich dieses Forums.

Alle bunten Farben gelten nur für Cross Reifen, nicht aber für sogenannte Trail Reifen, da gibt es ohne Streifen oder mit gelbem Streifen. Gelb steht für Dakar, Reifen die länger halten sollen und höher belastbar seien sollen.
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: ferzz am 28. April 2016, 11:56:02
Zitat von: RomanL am 22. April 2016, 08:18:05
Für unsere Dickschiffe hingegen verlangt's den E09 in gelb - also die verstärkte Ausführung!
Wer sich versehentlich den weicheren E09 aufzieht, wird staunen, wie schwammig sich die ST plötzlich verhält - und wie böse das Erwachen wird, wenn die Jungs in blau sich das näher anschauen. Gruß Roman

Laut der  Unbedenklichkeitsbescheinigung im Download-Bereich, ausgestellt von MITAS, dürft
ihr sowohl den E-09 mit und ohne gelben Streifen fahren.

Zitat von: RomanL am 22. April 2016, 08:18:05
Nur mal so als Hinweis für diese Reifenempfehlung...
Roman
Titel: Antw:Frage an die Mitas Fahrer
Beitrag von: Domiteur am 05. Mai 2016, 11:19:32
Hallo

Hab das hier jetzt nur etwas überflogen und bin mir nicht sicher ob jemand schon seine Erfahrung über die Mitas E08 kund getan hat. Hat die einer schon mal auf die ST gezogen und kann berichten? Bin ja überwiegend Straßenfahrer, mit ab und zu Schotter- oder Feldwegeinlagen. Ich hatte vorher mal die metzeler tourance auf einer Dominator montiert und war super zufrieden mit denen. Vielleicht weiß auch jemand wie sich die metzeler tourance auf der ST verhalten? Hab derzeit noch Heidenau K60 Scout an der ST. Super Reifen, aber etwas zu grobstollig für meinen Bedarf. Ein reiner Straßenreifen soll es aber auch nicht sein. Tendiere gerade zwischen metzeler tourance und mitas E08.... Hinweise?!

Vielen Dank
Gruß, M.