YAMAHA TENERE FORUM

Technik => Ténéré XTZ750 => Thema gestartet von: wolf1611 am 06. Juli 2015, 20:04:20

Titel: Auf einem Zylinder
Beitrag von: wolf1611 am 06. Juli 2015, 20:04:20
Hallo zusammen,
vielleicht hat jemand einen Rat für mich.
Meine ST mag momentan nicht so richtig. Sie läuft im unteren Drehzahlbereich nur auf einem Zylinder, bei höherer Drehzahl kommt der 2 Zylinder dazu aber spotzt auch ziemlich rum.
Vergaser wurde im Winter komplett revidiert, sprich Nadeln, Dichtungen, chokekolben,....
Einfach alles.
Das Problem ist auch auf einmal eingetreten und nicht schleichend. Ich bin momentan ein bisserl ratlos.
Wer weiß Hilfe? :-\
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Croxtz am 06. Juli 2015, 20:37:10
Servus, hatte auch mal das Problem... Hatte dann die Vergaserschwimmerkammern aufgemacht und nix gefunden, zusammengebaut und das Problem kam wieder, es war ein Gummifitzel der den Schlauch verstopft hatte, wohl beim draufstecken innen abgeschält.... Was ich auch mal probieren würde, schwimmerkammerablaufschrauben aufmachen, in den zulaufschlauch zu den vergasern reinblasen (schlauch verlängern hilft ungemein), schrauben zu, schlauch drauf und starten, achte aber auf genug sprit im tank den die Pumpe ist n bissl pumpfaul beim starten, brauchst also genug sprit im tank das er von selbst in die gaser läuft....

Viel Erfolg!
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: wolf1611 am 06. Juli 2015, 20:54:16
Das ist ja das komische, Sprit bekommt sie genügend
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Croxtz am 06. Juli 2015, 21:00:58
Woher weisst Du das? Ist dann die Zündkerze kaputt, mal ne neue reingemacht? n bissl sprit und nen funken mehr braucht se nicht.....

Und von wegen Ventileverbrannt und sonstige horrorgeschichten lasse ich mal aussen vor, wenn se halbwegs gut gewartet wurde.....  Kannst ja mal im Leerlauf n bissl bremsenreiniger in den ansaug des betroffen zylinders reinsprühen wenn kein Startpilot da, wenn er dann anläuft, würd ich sagen du hast Du die Ursache gefunden, vorsicht ist bei diesen themperaturen unglaublich flüchtig, also kippe aus!

Besten Gruss,

Dalli
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: wolf1611 am 06. Juli 2015, 21:08:35
Ich mach diese Tage noch neue Kerzen rein, Iridiumkerzen werden es diesmal
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Croxtz am 06. Juli 2015, 21:11:19
Ich hab normale drin und wechsle immer im Frühjahr... Wurst was drin ist funken muss es damit der Zylinder wieder arbeitet, alles andere ist finetuning.....

Wenn die kerze nass ist, dann bekommt se sprit. Wenn se trocken ist, hat se zumindest luft, fehlt noch was....

Viel Erfolg.

Gruss Croxtz
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: TTGeorg am 06. Juli 2015, 21:48:38
hmh, wir hatten gerade unwetter in D.... bist du in dieser zeit gefahren und hast nen ordentlichen schluck regen abbekommen? dann kontrolliere deinen Zündkerzen schacht nebst stecker. hast du nen hohen koti montiert? dann wieder runter damit, oder nen blech gebaut und unterm kühler montiert.

georg
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: wolf1611 am 06. Juli 2015, 21:52:42
Nein, alles bei schönsten Wetter gefahren
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: wolf1611 am 09. Juli 2015, 18:24:38
Kurzes Update:
Neue Zündkerzen montiert, gleiches Problem.
Schläuche durchgeblasen, gleiches Problem .
Was mir aber aufgefallen ist, der linke Schieber geht einen Ticken langsamer auf wie der rechte.
Vergaser ist aber synchronisiert. Die Membranen schauen gut aus und auch noch weich ohne Risse.
Könnte das Problem trotzdem an den Gasschiebern liegen?
Gruß Wolfgang
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Christof am 09. Juli 2015, 18:31:41
Sie läuft also immer noch auf einem Pott !?
Welche Seite läuft nicht mit ?
Wie sah die Kerze von der Seite aus ?
Wenn Du die Kerzenstecker tauschst, läuft dann der andere Zylinder nicht ?
Möglicherweise Kerzenstecker defekt. Glaube nicht das es an dem augenscheinlich ja auch nicht messbar unterschiedlich öffnenden Schieber liegt. Sie müsst dann ja wenigsten im Leerlauf auf beiden Pötten laufen.
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: wolf1611 am 09. Juli 2015, 18:33:34
Wie gesagt, im Standgas auf einem und bei mehr Drehzahl auf zwei
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Croxtz am 09. Juli 2015, 18:55:46
Hatte mal ne kaputte membrane, hatte auch erst bei höherem Unterdruck (Drosselklappe mehr offen) die kaputte mit aufgezogen, war dann wie ein paar pferdchen mehr ab ne bestimmten Drehzahl. Aber wie schon beschrieben im leerlauf sind die Membranen unten, also stimmt was mit Deinem Leerlaufsystem nicht. Die faulen Methode wäre bei laufendem Motor mal die Leerlaufluftschraube langsam rausdrehen, bis der 2te im leerlauf kommt, fraglich ob es wirklich hilft. Was aber mit sicherheit notwendig sein wird, den Vergaser mal durchblasen (Druckluft) dann wirds den Dreck auch raushauen.... Der Vergaser hat 2 systeme, einmal das Leerlaufsystem (Leerlauf Gemisch) und dann die Anreicherung durch öffnen der Schieber.... Das erste muss der übeltäter sein.... Mach kurzen prozess, raus, zerlegen, durchblasen nix verlieren und wieder so zammbauen wie es gehört,... Spritfilter in die Leitung und auf ewig ruhe.... Viel Spass.....
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Christof am 09. Juli 2015, 19:22:57
Wie sah denn nun die Kerze aus ? Welcher Zylinder streikt ? Hast Du mal die Kerzenstecker getauscht.
Mach das doch mal, wenn der gleiche Zylinder nicht will kannst Du die Zündung ausschließen !
Der kleine O-Ring unter dem Membranendeckel noch da ?
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Mille am 09. Juli 2015, 19:35:30
moin, ich klinke mich mal ein. Läuft sie im unterem "Drehzahlbereich" nur auf einem Pott oder im unteren "Drosselklappenbereich" (1/4 ca. offen)?
ist vielleicht der der unterdrucknippelverschluss lose? bring ebenfalls solch ein Problem. oder der unterdruckschlauch zur benzinpumpe ist undicht.

wenn es nur bis zu einer Drosselklappenstellung von ca. 1/4offen ist, deutet es auf das Leerlaufsystem, da dieses für das erste 1/4 zuständig ist. (da sollte sich der membranschieber nicht mal wirklich bewegen)

wenn es eher von der Drehzahl abhängig ist als von der Drosselklappenstellung deutet es auf Membran, Undichtigkeiten beim Ansaugstutzen zwischen Vergaser und Kopf oder Zündung hin.

Würd es mir ja selber gerne anschauen, da ich bei solchen fehlerchen richtig spass am suchen habe.  /devil/

LG Mille
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: wolf1611 am 10. Juli 2015, 15:18:32
So Leute, heute eine Probefahrt gemacht und folgendes festgestellt:
Bis 4000 bei 1/4 gasstellung läuft se so als würde der rechte Zylinder richtig arbeiten der linke nur so notgedrungen, als würde er nicht richtig versorgt. Ab 4000 bei voll aufgezogen, arbeiten alle zwei Pötte voll. Das einzige ist, das anscheinend durch das Problem ein wenig Leistung fehlt.
Gruß Wolfgang
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: thomasdd am 10. Juli 2015, 20:28:51
Hallo Leute,

wollte als erstes mal fragen, wie man hört welcher Zylinder "nicht richtig tut"? Also ich habe, aufgrund von Regen - nassen Kerzensteckern - auch schon 1-  Zylinderfahrten erlebt, aber ich hätte nicht sagen können welcher Zylinder es ist!!! - Gebt mir mal Hilfe das ich in Zukunft den ausgefallenen Zylinder während der Fahrt auch bestimmen kann!! Wäre dankbar über solche Schraubertips!!  :D

@Mille und andere Vergaserspezis!
ich muss ja zugeben, dass ich auch die ein oder andere Leiche im Getriebekeller habe....
Deine Ausführungen lassen ein gewissen Erfahrungsschatz beim Einstellen von Vergaser annehmen! Deshalb hier mal meine Abstimmung mit nen kleinen Problem.
Meine läuft mit einen 3vd und mit einen komplett "renovierten" Ansaugsystem (vom Lufi - bis Einlassventil) alles erdenkliche NEU. Vergaser synchronisiert! LLGS 2,5 rausgedreht. Motorrad hat keinerlei Startproblem (außer tagelang gestanden und vor dem Abstellen Benzinhähne nicht zugemacht [klammer ich aus!]) Motorrad hält ein sauberes Standgas (ca. 1200 U/min), Motorrad dreht ohne Probleme hoch in jedem Gang!
Bei Bergabfahrten kommt es zu KEINEM knallen im Auspuff! Egal wie ich runterschalte oder abruppt das Gas wegnehme!

Jetzt kommts: Im Standgas habe ich ein "patschen" ist nicht viel krawall ist aber da. Ich habe außerdem im schongang bei 90 km/h auf Landstraße ein leichtes "bremsen" des Motors ( er bremst natürlich nicht wirklich - ist wie als wenn er bei der Geschwindigkeit / Drehzahl gegen einen Widerstand arbeitet) Dieses Verhalten ist so bei 3300 U/min bis ca. 3800 U/min da. Ich bin mir jetzt echt unsicher wie ich dem Fehlverhalten auf die Spur komme - da es nicht sehr stark ist und die Werkstatt in der ich war ( Yamaha) ebenfalls das patschen im Leerlauf wahrgenommen hat und meinte die Vergaser müssen eingestellt werden! - dem gebe ich Recht aber als ich fragte wie sie das machen... - Sie würden Lambdasonden in die vorgesehen Öffnungen hereinschrauben und darüber den Vergaser einstellen - das ist nicht schlecht dachte ich . WENN SIE EINEN LEISTUNGSPRÜFSTAND HÄTTEN! denn ohne Gegenmoment auf den Hinterrad brauch ich so eine Messung nicht machen! Außerdem bin ich KEIN Optimierer und denke dass das mit "Standardeinstellung" und guten Erfahrungswerten hinreichend genug eingestellt werden sollte?!

Nochwas zu meiner "Konfiguration":
Ich fahre wiegesagt einen 3vd mit komplett renovierten "Eingang" (wirklich komplett!)
Die Krümmer sollten original sein und hat eine leichte Undichtigkeit am Zylindereingang gehabt nach dem Motorwechsel - mittlerweile ist da kein "Zischen" mehr zu hören und ich denke es hat sich zu gesetzt - kann ein undichter Krümmer Unruhe in das System bringen?

Der Endtopf ist ein gpr - der ist schön schmal und meiner selber gebauten "taschenträger" passen somit gut dran

Man muss dazusagen, dass dieses o.g. patschen im Standgas relativ unabhängig von der LLGS ist. Ich habe bereits 3, 3,5, 2,25, 2,5 probiert. Unverändert!

Vielleicht gibts ja wie bereits im Forum gewohnt Meinungen, Anregungen, Hilfe

Grüße
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Mille am 11. Juli 2015, 06:06:04
@thomasdd

Vergaser einstellen is so eine Sache und vorallem muss man sich auskennen und verstehen wie und welches system gerade greift vom Vergaser.

Wie ich es mache:
Ich setze zwischen Krümmer und ESD meine Lambdasonde ein und habe einen sogenannten "Datalogger" mit dem kann ich während der Fahrt Drehzahl, Lambda, Drosselklappenstellung (falls Pott vorhanden), etc. aufzeichnen.

In einem Punkt ist das besser als ein herkömmlicher Leistungsprüfstand, da man mit Konstantwiderstand fahren kann, ausgenommen sind Wirbelstromprüfstände, wobei mir keiner in Österreich bekannt ist.

Nach der Messfahrt werden die Daten ausgelesen und der Vergaser nachjustiert.

Als erstes sollte man Leerlaufgemisch im Stand einstellen, das es bei Lambda 0.8-0.9, ich persönlich halte mich eher auf der fetten Seite (0.8) um ein gutes ansprechverhalten zu bekommen. Stellt man auf Lambda 0,9-1 will sie nicht so richtig aus dem Keller.

Zweiter Punkt ist die Hauptdüse, die ermittelt man unter voll geöffneter Drosselklappe und fährt Einmal auf Teufel komm raus auf einer geraden. Und tauscht so lange die hauptdüsen bis man ca. Auf Lambda 0,85-0,9. in dem Fall sollte man sich eher an die 0,9 orientieren, da wenn sie zu fett ist nicht richtet auf enddrehzahl kommt.

Und der dritte Punkt ist die Düsennadel vom Membranschieber, die ist zuständig von ca. 1/4 bis 3/4 Drosselklappenstellung geöffnet. Man sollte sich wenn man kein Poti am Vergaser hat Markierungen am Gasgriff machen. Drei Messungen sollten genügen 1/4,1/2,3/4 offen. Falls es Abweichungen gibt beim Lambdawert der drei Messungen braucht man je nachdem eine Steilere oder flachere Düsennadel. Wenn nicht muss man nur die Düsennadel höher hängen um fetter zu werden, niedriger um mager zu werden, Lambda sollte man sich wieder an 0,8-0,84 richten um ein gutes ansprechverhalten und Drehmoment zu erhalten.

Nun zu deinem Problem, ich denke das genau der letzte Punkt bei dir ein Problem macht, wenn die Nadeln nicht passen fühlt sich das so in etwa an wie zu beschrieben hast.

Da dieser Text nicht unbedingt zu dem Thema/Fehlersuche passt würd ich dich bitten das du ihn dir rauskopuerst, das ich oder ein Mod ihn gegebenenfalls löschen können.  /beer/

LG Mille
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: thomasdd am 12. Juli 2015, 18:13:45
Hallo Mille,

vielen Dank für deine Ausführungen. Da ich derzeit einen raspberry pi "übrig" habe wäre so ein spezieller "Datenlogger" doch ein schönes Projekt. Und das Ergebnis sogar sinnvoll.

Die Lambdasonden die du verwendest sind das irgendwelche? Müssen ja ein M6 Außengewinde haben... Vielleicht nen Tip?

Grüße und schonmal vielen Dank für die Informationen!!

/beer/ /tewin/
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Mc Gyver am 12. Juli 2015, 21:16:57
Normalerweise haben Lambdasonden M18x1,5 Feingewinde. Ich hab mit von unifit folgende Hülsen besorgt und vom Metaller einschweißen lassen:
http://www.uni-fit.de/cgi-bin/baseportal.pl?kid=124802.206210482.105698.216104803&htx=/unifit-daten.de/shop_de/detail&Rubrik==Lambdasonden-Zubeh%F6r&Id==5240&Name==VA%20009

Als Messgerät hab ich folgendes verwendet:
http://www.racing-planet.de/kraftstoff-luftgemisch-messer-koso-lambda-meter-mini-style-fuer-takt-motoren-p-101509-1.html#.VaK72xjuKrU

Dort ist auch eine Sprungsonde dabei. Sonst kann man auch Lambdasonden vom Automobilbereich verwenden. Diese empfehlen sich, wenn der Sonsenanschluß sehr weit hinten am Krümmer erfolgt und die Sonden dann beheizt sein müssen.
Bei mir ging die Kososonde mal defekt und dann hab ich aus Abstimmungs-und Vergleichsgründen 2 Boschsonden mit Heizung verwendet. Dort hab ich auch probiert ob die Heizung bei meiner Installation nötig wäre. Nein, sie wird auch so heiß genug. Der Vergleich war aber gut.


Grüße Peter

Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: thomasdd am 13. Juli 2015, 08:48:21
He Peter

danke für die Antwort. Da ich den original Krümmer verbaut habe, habe ich ja bereits die Gewinde im Krümmer - müsste M6 sein - über die Steigung kann ich (noch) nix sagen. Aber vielleicht weiß das jemand hier....  :D

Dann werde ich mich mal nach Sonden umschauen und einen Adapter bauen - Muss die Sonde direkt im Kanal sitzen? Wenn die wirklich M18 hat dann wird ein entsprechender Adapter dafür sorgen dass die Sonde nicht direkt im Abgasstrom liegt...

Grüße Thomas
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: thomasdd am 13. Juli 2015, 08:52:25
Ich nochmal (sorry editier Funktion nicht gefunden)

habe gerade den Koso Link mir angeschaut - Es ist ja keine technische Zeichnung bei - aber der Messzylinder sind ziemlich mächtig aus um durch meine schmale original Öffgnung zu passen?!
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: wolf1611 am 16. Juli 2015, 17:48:55
Fehler gefunden, null Kompression auf dem linken Zylinder :-[
Gruß Wolfgang
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Franki am 16. Juli 2015, 18:07:47
also Loch im Kolben?
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Mille am 16. Juli 2015, 18:15:00
Null???

das ist heftig. wenn du herausgefunden hast warum, wäre eine kleine aufklärung echt nett. Vielleicht mit Bilder?
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: thomasdd am 17. Juli 2015, 07:44:37
Erstmal "Beileid" an Wolfi1611!! Die Fehlerursache würde mich auch interessieren.

@Mille
ich muss nochmal auf die Lambdasonden zurückkommen - ich hätte die Möglichkeit an Lambdasonden aus irgendein KFZ zu bekommen - wenn ich einen Adapter baue so dass ich die Lambdasonden in die dafür vorgesehene Öffnung im Originalkrümmer platzieren kann, sitzt diese nicht direkt im Abgasstrom - IST DAS ZWINGEND NÖTIG?

Oder habt ihr einen Tip für eine Sonde für die original Bohrungen im original Krümmer?

schonmal vielen Dank für die Antworten

Grüße Thomas
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Mc Gyver am 17. Juli 2015, 12:08:46
Auch Beileid zu 0 Komp....

homas, das wird mit den M6-Anschlüssen vermulich nix. Die Lambdasonden müssen schon gut im Abgasstrahl sein, sonst mißt man Mist. Warm genug werden sie dann auch nicht, dann brauchst du auf jeden Fall beheizte Sonden.
Mit den großen Anschlüssen, mit den Sonden klappt die Messung...

Viel Erfolg, Peter
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: wolf1611 am 17. Juli 2015, 17:21:09
So, heute Zylinderkopf abmontiert, keine sichtbaren Schäden. Ventile schließen ordentlich.
Zylinder abmontiert, keine riefen, kolbenringe ganz :-[
Jetzt weiß ich wirklich nicht mehr weiter.
Gruß Wolfgang
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: TTGeorg am 17. Juli 2015, 19:09:23
Kolben eingelaufen. sonst wüsste ich auch nicht mehr. kompression richtig gemessen? wie macht man das überhaupt richtig? ich weiß das gar und würde es auch mal gerne machen.

georg
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: Christof am 17. Juli 2015, 19:17:17
Wenn die Ventillsitze hin sind, ist die Komresdion auch weg .
Messgerät fest auf Kerzenloch drücken, oder dicht einschrauben und dann mit Vollgas starten.
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: simca1200scoupe am 23. Juli 2015, 15:30:48
Wenn der Kopf noch ab ist, in Ein- und Auslässe Sprit reinkippen (Brennräume nach unten auf ne Tischplatte) und nach 5 min kucken, obs im Brennraum naß wird , falls Ja -> siehe Antwort von Christof !!!

Falls Nein, Kolben / Zylinder....es GIBT keine Alternative....doch halt, RISS im Kopf oder in der Laufbüchse wäre dann noch denkbar, der müßte aber riesig sein, daß 0-Kompression !
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: max am 23. Juli 2015, 16:29:35
Null Kompression halte ich für eine Fehlmessung. Es müsste schon ein Ventilteller teilweise abgerissen sein um auf Null zu kommen.
Auch mit verschlissenen Zylindern und oder Kolbenringen sollte ein Rest Kompression übrig sein.
Kopfdichtung völlig durchgeblasen, selbst dann, denke ich, dürfte etwas zu messen sein.


Gruß Max
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: wolf1611 am 24. Juli 2015, 16:34:32
So Leute, Fehler gefunden und behoben.
War ein montagefehler meiner eins. Steuerzeiten haben nicht gepasst. Beim Zusammenbau der Nockenwellen ist mir die steuerkette um einen zahn verrutscht. Mit der Zeit haben sich auch noch die ventilsitze beim Auslass auch noch ein bisserl verkohlung abgesetzt und somit hat das Drama seinen Lauf genommen.
Gruß Wolfgang
Titel: Antw:Auf einem Zylinder
Beitrag von: TTGeorg am 24. Juli 2015, 23:45:19
Nanana, wolfi, das du die ventile mal selber eingestellt hast mit Nockenwellen ausbau, hattest du aber nirgens erwähnt....
macht aber auch nix, hätte den Fehler trotzdem nicht gefunden. ich kenne nur den 180grad fehler bei XT500, aber das ist was ganz anderes. /-/

Georg