eine Reise bringt mich in luftige Höhen.
Ich werde das Gemisch anpassen müßen.
Was ist dabei zu tun und zu beachten?
meine Resi ist eine 4MY
Danke
Moin,
Wieviele Kilometer fährst du in dieser Höhe? weil wegen ein paar Kilometern zahlt es sich nicht aus den Vergaser umzudüsen. Bei einer Einspritzer könnte man es mit einem Powercommander und anderem Mapping machen.
LG Mille (ebenfalls aus der Steiermark)
Naja - es ist eine 3 wöchige Reise und es sind einige Pässe mit mehr als 4000m zu überwinden.
Also im Schnitt 2500 m.
Mir gehts vorallem darum, zu wissen, was ich Unterwegs tun kann, wenn es Reserl zu wenig Luft bekommt.
Den Vergaser temporär umdüsen ist schon aufwendig, ich such nach einer praktikablen Lösung.
Danke
Es gibt für enige vergaser einstellbare hauptdüsen die man von aussen einstellen kann. z.B. bei meinem Mikuni TDMR40 gibt es diese, und werden statt der ablassschraube unten durch die schwimmerkammer geschreibt. Für Standardvergaser wird es die aber vermutlich nicht geben.
Es gab aber glaub ich noch sogenannte Barometervergaser. Allerdings ist der Aufwand relativ hoch und die sind schwer zu bekommen, und dann muss man den noch einstellen.
Alternativ könntest du das Leerlaufgemisch fetter drehen wenn du auf mehr Höhenmeter kommst. allerdings wirkt sich dieses nur aufs erste viertel vom Gashahn aus.
LG Mille
Zitat von: Mille am 16. März 2017, 18:50:51
Alternativ könntest du das Leerlaufgemisch fetter drehen wenn du auf mehr Höhenmeter kommst. allerdings wirkt sich dieses nur aufs erste viertel vom Gashahn aus.
Das Leerlaufgemisch sollte abgemagert werden. Dünnere Luft benötigt weniger Benzinmoleküle.
Stimmt, ryna hat recht. Kleiner Denkfehler. Mann sollte nicht mehrere Sachen zu gleich machen. ^^ sorry
LG Mille
Vor 2J verfolgte ich eine Südamerika Reise mit dr650 auf einem anderen Forum.
Es ging dort auch hoch hinauf, ohne Schwierigkeiten.
Der Gaser war gar nicht Modifiziert.
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Danke für den Tipp mit dem Leerlaufgemisch.
Ich hatte es auch so vermutet, nur war ich mir nicht sicher, ob es reichen würde.
Stimmt mich zuversichtlich, auch bzgl. des Südamerika Kommentars.
and btw. .... wenn's dann doch mal 'runter geht auf's "fetter" stellen nicht vergessen - damit der Kolben keine Brandblasen bekommt ... hab ich mir sgen lassen. :o
Und wenn du den Luftfilterdeckel runter machst wenn du über die Berge fährst?
Haste auch mehr Luft......
GG
Ooch, bei 5900m kommen doch erst die Probleme.
denk du selber auch mal über reichlich Kokablatt in der wange nach. dann haste weniger kopfweh!
LG
Ja, das kenn ich. War schon mal auf 6000m im Kumbu, jedoch mit 2W Akklimatisationzeit und hab's gut verkraftet. Bei rascher Bergfahrt in den Alpen beginnen jedoch die ersten Anzeichen bereits ab 4000m - Selbsterfahrung. Mal schaun, wie es mir am Pamir Highway geht.