Hallo an Alle,
ich wollte nur mal von einem Erfolgserlebnis berichten und damit dem einen oder anderen eventuell helfen.
Ich hatte beim Kauf meiner XTZ 750 im Leerlauf immer so ein Patschen. Im Forum habe ich herausgefunden, dass es sich dabei wohl um das Ziehen von Falschluft handelt. Ich habe nacheinander alle Fehlerquellen ausgeschlossen bis ich am Ende (wann sonst) den Blindstopfen vom Zylinder 1 am Vergaserstutzen untersuchte...der war tatsächlich undicht und nachdem ich den ersetzt habe ist mit dem Patschen vorbei.
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen.
Grüße
Domster
UND immer die Vergaser Grundeinstellung kontrollieren, besonders die LeerLaufGesmischSchraube!
Das hatte ich davor bereits gemacht. Also im Detail hieß das:
1. Vergaser neu abgedichtet und Düsenstock überprüft (KEDO Vergaser Rebuild)
2. Vergaser Standardeinstellungen eingestellt
2. Vergaserstutzengummis neu (oder wie die heißen)
3. Schlauch zur Benzinpumpe getestet
4. Blindstopfen getestet und ersetzt.
Systematisches Vorgehen ist etwas wert...
Ich hatte das auch beim Aufbau meiner ST. Ich dachte alles getan zu haben, am Ende kam das Patschen und schlechter Lauf von den K&N Lufis. Zurück auf Standard und alles war gut.
Gruß
Slowrider
Bei Vergaserschwierigkeiten würde ich nur noch per Lambdasonde agieren. Hier siehst Du sofort im welchen Bereich Schwierigkeiten auftreten und Du kannst die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Gerade wenn Du bei gleicher Bedüsung Vergaser eins und zwei vergleichst. Der positive Nebeneffekt, Du weißt genau ob Du immer im richtigen Bereich der AFR bist.
Hallo
Lambdasonde ist schon nützlich aber leider in der Regel recht träge und dann noch die Glaubensfrage auf welches AFR ( Air Fuel Ratio deutsch Lambda) stimmst Du ab? Die Lambdasonde hilft auch nichts wenn man defekte am Vergaser hat, erst mal muß die Mechanik stimmen und von da eus muß man dann systematisch vorgehen und genau dabei kann die Sonde dann helfen. Wenn man aber nicht weiß was was beeinflußt hilf die einem auch nicht weiter. Vergaser bzw die Gemischbildung ist keine Raketentechnik aber erfordert aber extrem systematisches denken und Grundkenntnisse. Wenn man die nicht hat und wild drauflosprobiert dann mag man da noch bei einem Mofa zu Ergebnissen kommen (da haben es die alten Säcke ja meistens schmerzlich gelernt ;D) jedoch bei einem Vergaser komplizierterer Bauart wird das eher nichts.
Gruß
Christoph
Hey Domster,
Kleine Ursache große Auswirkung, freut mich dass du den Fehler gefunden hast. Da schaut man auch nicht direkt hin... guter Tip.
L.g Axel
@Christof
Da hast Du schon recht, Ahnung sollte man schon haben, aber ist es nicht immer so im Leben? Wer keine Ahnung hat lässt besser die Finger davon oder arbeitet sich in die Materie ein.
Eine systematische Fehlersuche ist immer Voraussetzung, sonst kommt man nicht zum Erfolg. Komme aus dem Maschinenbau und dort ist es das A und O um weiter zu kommen.
AFR ist eigentlich ganz einfach, ich geh im Standgas auf Lambda eins und im Fahrbetrieb in den etwas mageren Bereich. Bei Viel Autobahn unter hochstlast stimmt Du die Hauptdüse etwas fetter ab. Alles kein Hexenwerk und mit 2-3 Probefahrten schnell zu ermitteln.
Der riesen Vorteil ist halt, dass Du wirklich jeden Vergaser einzeln abstimmen kannst und damit auch siehst wenn nur einer z. B. Falschluft zieht. Auch mechanische Fehler findest Du so ganz schnell raus und das eben sehr gezielt.
Mit ein bißchen Übung und einlesen in die Materie kannst Du so jedes Motorrad optimal abstimmen oder Fehlersuche betreiben.
@ Christof (tam91):
Das sehe ich auch so.
Hast du praktische Erfahrung mit der Abgasmessung bei der XTZ.
Es sind 2 M6 Schrauben als Messstellen vorhanden.
Wie hast du die Lambdasonde adaptiert?
Klaus
Hallo
Ich hab nicht mit Lambdasonden gearbeitet. Die Zugänge hab ich mal benutzt um den CO zylinderselektiv einzustellen und dabei festgestellt daß das auf´s selbe rauskommt wie wenn ich sie nach Gehör und der "Drehzahlabfallmethode" einstelle. Zugänge für Lambdasonden sind wesentlich größer M10 oder so.
Gruß
Christoph
Nichts für ungut, Lambdasonde ist gegenüber dem Gehör weit überlegen. Die richtige Abstimmung funktioniett eh nur unter Last und da bei 120km/h noch etwas herauszuhören? respekt. Natürlich führen viele Wege nach Rom und manch einer hat eine sensorische Gabe im Gehör.
Alle seriösen Werkstätten stimmen einen Vergaser auf dem Prpfstand ab und benutzen was? genau die Lambdasonde.
Ich habe einschweißgewinde M18 verwendet, dann sitzt die Sonde im optimalen Abgasstrom und kann realistische Werte aufzeichnen. Mit M10 oder irgendwelchen Adaptern ist es da nichr getan.
Wer Lust hat kann sich bei Lambdatuning mal einlesen und wird schnell feststellen, dass für eine saubere Abstimmung kein Weg an dieser Methode vorbeiführt. Wie gesagt, man kann es auch anders machen, aber richtig ist halt dieser Weg.
ich kann gerne mal eine Prüffahrt hier einsrellen bei der man schön abhängig zur Drehzahl das AFR sieht und wie man das auch auswerten kann.
Aus dem Kedo Katalog:
Koso Lambda-Messgerät 122€
2x Muffe mit Deckel 31€
Stutzen einschweißen 2x30€
Macht 213€!
Das kann man vertreten.
Meine Motorräder sollen wenig Kraftstoff verbrauchen, möglichst schadstoffarm fahren und geringe Lastwechselreaktionen zeigen.
Den Zustand habe ich zur Zeit und keine Lust auf schrauben.
Die XTZ hat 0,5% CO, die TDM 0,2%CO.
Vor Jahren hatte ich mir für ein Lambda 1 bei E5 14,7 und bei E10 14,2 notiert.
Könnt ihr die Werte bestätigen?
Klaus
Hey Leute kann hier kurz jemand erklären wie das Funktioniert mit diesem Lambda Messgerät? :)
Also seht ihr da einen Wert und stellt den Vergaser nachträglich anhand dieser Messungen ein?
Hallo
Lambda 1 ist der Ingenieursausdruck für das optimale stöchiometrische Gemisch eines Kraftstoffes mit Luft bei dem die Verbrennung optimal abläuft. Beim Ottomotor ist dieses Gemisch 14.7 Massenanteile Luft auf ein Massenanteil Benzin. Messen tut man das Ganze mit einer Lambdasonde, die über eine poröse Keramik und einen Halbleiter den Restsauerstoff im Abgas misst und daraus das Gemisch rechnet. Es gibt noch verschiedene Arten von Lambdasonden, aber das geht dann doch ein wenig zu weit hier über Sprung und Breitbandsonden zu referieren. Die optimale Leistung eines Motors ist im leicht fetten Bereich, so um 0.95, den besten Verbrauch hat man bei 1,05 also im leicht mageren. Wenn man einen Kat optimal betreiben, will muß man Lambda 1 einhalten, weil nur dann die drei ablaufenden Reaktionen im Kat chemisch aufgehen ( daher 3 Wege Kat).
Gruß
Christoph
CO von 0,5 ist jedenfalls heftig....meine liegt bei 2,8 , wenn ich mich recht entsinne. Allerdings gibts an meiner auch keine Lambdasonde oder sonstwas. Ist das echt nur die Lambdasonde, oder wie kriegt man so einen Wert hin?
Hallo
Meine ist auch immer unter 1% beim TÜV meistens 0,5% und ich stelle einfach so mager wei möglich und vor allem die Nadeln ganz runter eindann noch den Schwimmerstand eher an die untere Toleranz und gut ergibt dann Verbräuche von 4,7 bis 6 litern und läuft trotzdem gut, alles ohne Sonde eingestellt.
Gruß
Christoph
Ja, soweit es nur geht abmagern und man spart richtig Sprit..., den erhöhten Motorverschleiss durch die höher Temperatur braucht man sicher nicht zu berücksichtigen. Teuer wird es dann am Ende...!
nur das christoph sich ja in ähnlichen km regionen bewegt, wie Christof... sei noch angemerkt. das trotz mager!
gruss
Meine Nadeln hängen auf der mittleren Raste und da bleiben sie auch erstmal. So ließen sich die Vergaser gut einstellen, Verbrauch werden wir sehen. Kann man immer nochmal rangehen, wenn es viel zu viel ist. Unter 7l/100km bin ich zufrieden.
ist schlimm genug, dass ich an den Ventildeckel nochmal ran muss.
Eine mögliche dauerhaftere Alternative: Kopf und Deckel der 4TX. Da wird der Deckel mit mehr Schrauben am Kopf befestigt! (Neben anderen Vorteilen) ;)
Zitat von: ndugu am 25. April 2019, 16:18:40
Eine mögliche dauerhaftere Alternative: Kopf und Deckel der 4TX. Da wird der Deckel mit mehr Schrauben am Kopf befestigt! (Neben anderen Vorteilen) ;)
Aber nur mit den Nockenwellen der ST, da der 4TX ja 270° Versatz hat ;)
Hallo
Die ST hat kein Temperaturproblem, höchstens eins das sienicht vernünftig warm wird. Letztes Wochenende bei gepflegtem Landstraßengalopp knapp über 80°C. Die Kerzen sehen gut aus und die 223000 hab ich auch voll gemacht. Alle von mir in den letzten 30 Jahren betreuten ST´s im Freundeskreis (das war mal ein Dutzend) sind so eingestellt und laufen prima. Leider sind es ja mittlerweile nur noch 4 die ich machen muß, aber nicht, weil sie hinüber wären, sondern weil die Leute nicht mehr fahren. Im übrigen muß man den Sprit ja nicht raushauen vor allem wenn man im Gebirge merkt das sie im mittleren Bereich viel viel viel zu fett abgestimmt ist (rußt wie ein Diesel und läuft zwischen 1500 und 6000/min ziemlich scheiße) und für den ist die Nadelposition zuständig. Bei Vollgas ist der Verbrauch auch in der Serienabstimmung in Ordnung (8-9 Liter bei 200). Die 7 Liter sind in der Serienabstimmung so die Größenordnung. Und in der Saison tausend oder zweitausen extrakilometer ohne Mehrpreis sind doch auch ein Wort, genauso wie 500km bis zu umschalten und dann nochmal 100- 120 auf Reserve. Auch und dsa Gepäck und der Beifahrer stinken auch nich mehr so nach zu fettem Abgas.
Gruß
Christoph
Zitat von: Svoeen am 25. April 2019, 16:41:01
Aber nur mit den Nockenwellen der ST, da der 4TX ja 270° Versatz hat ;)
Oder 3VD!
Zitat von: ndugu am 25. April 2019, 19:16:33
Oder 3VD!
Sind die nicht eh gleich? Ich meine, ich hätte mal gelesen, dass auf den 3VD Teilen auch 3LD steht.
Wo gerade das Thema hier aktuell ist, dazu meine Frage und vielleicht mit einem eindeutigen Hinweis, bevor ich der Dicken zu Leibe rücke, ich habe das Patschen und Fehlzünden, wenn ich das Gas wegnehme und die Maschine in den Schiebebetrieb geht. Im Leerlauf läuft sie mit rund 900 - 1000 1/min ruhig wie ein Nähmaschinchen. :D
Bis dann
Fairlane
Hi Fairlane,
bei meiner ST 3LD tritt dieses Patschen genau wie von dir beschrieben auf, ABER auch im Leerlauf sehr unrund. Leistung im Fahrbetrieb ist vollkommen ok. Mein Verdacht war zuerst eine verlegte Leerlaufdüse. Daher alle Düsen gereinigt, Pressluft und alles was halt in so einem Fall zu tun ist. Leider ohne positives Ergebnis.
Bei der Montage des Luftfilterkastens habe ich dann bemerkt, dass die Gummiteile zum Vergaser nicht richtig dicht zu bekommen sind. Ziemlich sicher wird da Fehlluft gezogen. Die Ursache könnte noch vom Vorbesitzer sein, denn der hat die Vergaserverengung (Drossel) vom Händler entfernen lassen. Dadurch sitzt der Mikuni etwas tiefer und die Schelle vom Gummischnorchel kann nicht dicht am Vergaseroberteil montiert werden >:(
Vielleicht hilft eine Höhersetzung der Vergaser mithilfe von einem querschnittgleichen Mittelstück; noch keine Ahnung ob so etwas käuflich zu erwerben ist, oder hier ein Freund seine Drehbank anwerfen muss und so ein Zwischenstück dreht.
Meine ST hat mittlerweile 86T Km auf der Uhr und freut sich, dass sie neben den beiden Schwestern aus Mattighofen immer noch ausfahren darf ;D
Bis bald,
Mikuriot
Zitat von: Fairlane am 05. Mai 2019, 10:26:31
Wo gerade das Thema hier aktuell ist, dazu meine Frage und vielleicht mit einem eindeutigen Hinweis, bevor ich der Dicken zu Leibe rücke, ich habe das Patschen und Fehlzünden, wenn ich das Gas wegnehme und die Maschine in den Schiebebetrieb geht. Im Leerlauf läuft sie mit rund 900 - 1000 1/min ruhig wie ein Nähmaschinchen. :D
Ging bei mir erst weg, als ich alle Düsen ersetzt habe. Massives Knallen im Schiebebetrieb (zwei, drei Mal, dann war eh Ruhe), leichtes Patschen im Leerlauf.
Die Düsen waren vom (Vor-)Vorbesitzer ziemlich übel misshandelt worden, bei manchen war gar kein Schlitz mehr da um den Schraubenzieher anzusetzen.
Davor haben wir alle Gummis getauscht und beim Vergaser auch die Dichtungen, die Schwimmernadel und sogar einzelne Düsen erneuert ... das Patschen blieb.
Der schlimmste Übeltäter war die Leerlaufluftdüse, die war komplett im Eimer.
Beim Spezialisten rausbohren gelassen, zum Drüberstreuen noch eine Ultraschallreinigung ... seitdem ist Ruhe.
Hallo,
ich hole das Thema nochmal hoch.
Ich habe ein sehr ähnliches Problem.
Aber erstmal zu den grobe Eckdaten:
-Ultraschallbad gab es schon 2 mal für die beiden Vergaser
-Ventile sind eingestellt
-alles was aus Gummi im Vergaser ist, ist neu von Topham, Chokekolben und die seitlichen Membrane auch
-ebenso die Nadeldüsen und die Gummis zwischen Luftfilterkasten und Vergaser sowie zwischen Vergaser und Zylinderkopf
-die Vergaser Nadeln habe ich auch schon getauscht gegen neue aus dem Schweitzerkit, brachte keine Veränderung
-Luftfilter sind neu und die Gummis sitzen auch richtig
-Unterdruckleitung zur Spritpumpe ist neu mit Schellen, auf dem anderen Zylinder ebenso
Die Maschine hat auf dem rechten Zylinder im Stand noch ein Patschen und die Kerze sieht auch etwas hell aus, also sollte ja noch zu mager sein. Ein Einstellen der LLGS von 2-4 Umdrehungen hat keine große Veränderung gebracht. Ich habe bis jetzt die LLGS immer an beiden Vergasern gleichmäßig raus oder rein geschraubt, aber könnte man auch bei einem 2 Umdrehungen und beim anderen 3,5 raus drehen?
Ich habe auch schon beide Vergaser synchronisiert.
Mir würde jetzt nur noch einfallen die Düsen im Vergaser zu tauschen.
Vielleicht hat noch jemand einen Tipp.
Gruß BO-Racer
Moin,
Mir fällt nur ein...
Wenn ein Vergaser zu mager läuft, könnte irgendwo Nebenluft gezogen werden. Übliche Verdächtige sind, Unterdruckanschlüsse am Ansaugstutzen ( wurde hier schon gesagt) dann... der kleine O-Ring unter dem Deckel des Schiebers ( fällt bei Montage gerne mal raus)
Wenns bei dir der rechte Vergaser ist,kann es auch nicht schaden, das Aircutventil ( Membrane und korrekten Sitz unter dem Deckel) zu kontrollieren. An den das rechte Aircutventil kommt man noch ganz gut ran ohne die Vergaser zu trennen. ( Die Membrane gab es in zwei verschiedenen Ausführungen... früher..zweiteilig.. Membrane + Mini O-Ring und heute, einteilig, O-Ring hängt fest an der Membran)
Ich gehe davon aus, das die LLG-Düse korrekt verbaut ist ??? O-Ring an richtiger Position... und der alte O-Ring ist auch wirklich draußen ( der klemmt manchmal bei Ausbau und verbleibt dann in der Bohrung und wird "vergessen" ;)
have fun... bei der Suche ;D
/beer/
O-Ringe zwischen Alu-Ansaugstutzen und Kopf?
Wenn du die Stutzen löst, brauchst du neue Ringe, die alten sind platt und hart, da dichtet nichts mehr.
Ansonsten noch: Spitze der LLGS im Gehäuse abgebrochen und steckt noch fest?
Guten Morgen,
also die Aircutventile sind in der einteiliegen Ausführung, die sind auch neu und sitzen so wie sie sollen.
Der 0-Ring an der LLGS sitz auch so wie er soll und die alten ringe hatte ich damals schon mit viel Fingerspitzengefühl heraus geholt. Und die Schrauben an sich sehen auch noch ganz gut aus.
Auf die kleinen 0-Ringe am Deckel hatte ich beim Nadeltausch auch nochmal geschaut. Alles an seinem Platz.
An den Ansaugstutzen zum Kopf war ich nicht dran, hab die aber Gestern nochmal abgesprüht. Auch keine Veränderung zu merken.
Hallo
Schau Dir mal die Dichtung vom Hauptdüsenhalter in der Schwimmerkammer an da ist so eine kleine Formdichtung drin, die ist mir schon mal verrutscht und dann hatte ich auch solche Symptome.
Gruß
Christoph
Hallo,
hier mal die Rückmeldung, bezüglich meinem Problem. Ich habe letzte Woche dann mal die beiden Leerlaufdüsen vom Schweitzer Kit eingebaut. Und das Patschen war weg. Also wurden 2 neue Standart LLD bestellt. Diese habe ich am Wochenende montiert und die Probefahrt war dann erfolgreich. Kein Patschen mehr, sauberes hochdrehen und Standgas. Jetzt kann es nach über 10 Jahren Standzeit wieder zum TÜV gehen.
Achso, die alten Originaldüsen hatten augenscheinlich keine Verschleißmerkmale. Also nichts vom Grünspan zerfressen oder sonst was. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen irgendwann mal.
/tewin/
Ich auch mal wieder hier.
Versuche seit letzter Jahr meine Tenne zu reaktivieren. Jetzt waren mir aber die ganze zeit die Vergaser übergelaufen. Irgendwann hatte ich keinen bock mehr. Jetzt hab ich mir doch noch mal neue dichtungssätze gekauft und jetzt scheinen sie dicht. Allerdings patscht im standgas der rechte Zylinder. Werde bei Gelegenheit mal mein synchronisierset anschließen, da sieht man gleich ob es an der falschluft liegt. Thema standgasdüsen ist so ne Sache. Ich glaub die gehen nicht mehr raus. Der Alkohol im sprit hat schon seine Spuren hinterlassen, Mein lieber Mann.
Hallo
Also Alkohol im Srit gibt es schon länger als die Super Ténéré. Die Probleme kommen von der hohen Belüftung der Vergaser, weshalb der Schwimmerkammerinhalt recht schnell verdunstet und bei vollem Tank läuft Sprit bei offenen Benzinhähnen nach sodaß sich die Additive als grüner Schlunz ansammeln.
Was meinst Du mit "nicht mehr rausgehen"? Die Leerlaufgemischschraube oder tatsächlich die Düsen? Wenn Du Zeit hast leg das Vergasergehäuse mal für ein paar Tage in Diesel ein, dann lösen sich die Verharzungen. Ansonsten hilft oft etwas Wärme aus einem Heißluftfön (Alu hat eine höhere Wärmedehnung als das Messing der Düsen), damit sich die Düsen ausschrauben lassen, vorausgesetzt Du hast die Schlitze nicht schon komplett demoliert. Auch eine ausgibige Ultraschallbehandlung kann hier helfen.
Gruß
Christoph
Ja ich meine das eine Standgasdüse lädiert ist und der Schlitz weg ist. Ich habe alle dünnen Löcher mit basteldraht versucht zu durchbohren. Notfalls brauch ich einen anderen düsenstock. Bzw. Haben die 850er rum wirklich auch die bdst38 Vergaser?
Ja mein plan war nicht wirklich die tenne so lange stehen zu lassen. Von daher war ich schon sehr erschrocken, das die benzinschläuche nicht mehr existent waren. Das gab es so früher nicht, als es noch keinen e-Sprit gab...
Zitat von: Wildbessy am 16. Mai 2026, 09:02:45....Haben die 850er rum wirklich auch die bdst38 Vergaser? ....
Nur zu Info... In meiner Dicken werkelt ein 850ccm 4TX Motor mit BDSR38 Vergaser. ( Bj.2001 mit Drosselklappensensor) Bei dem Vergaser ist Nadeldüse eingepresst. Da lässt sich der ganze Düsenstock nicht so einfach rausschrauben.
/beer/