Hallo zusammen,
für mein 34L Restaurations- / Aufbau-Projekt habe ich einen französischen Rahmen mit Papieren benutzt.
Da ich nun im Endspurt bin, soll es bald zum TÜV und zur Zulassungsstelle gehen, dass ich im Frühling startklar bin.
Ich möchte möglichst gleich alle sinnvollen Eintragungen vornehmen lassen.
Besonders wichtig wären mir da die metrische Reifengrößen, damit ich mehr Auswahl bei den Reifen habe und aus optischen Gründen auch den 130er für hinten.
Die Herren beim TÜV tun sich mit solchen Dingen immer um einiges leichter, wenn sie einfach nur abkupfern können.
- Hat jemand von euch metrische Reifengrößen (inkl. 130er hinten) im 34L Brief eingetragen und wäre so nett und könnte mir eine Kopie oder einfach ein Foto des Briefes zukommen lassen?
- Was sollte ich sonst noch bei der Vollabnahme beachten / Was sollte ich nicht vergessen?
Vielen Dank schonmal und schöne Grüße aus Köln
Nico
Wann warst du zum letzten Mal bei einer Einzelabnahme? Bzw. wo? Eine Briefkopie reicht als Grundlage nicht mehr aus, die wollen ein Gutachten oder sonst etwas offizielles mit einer Nummer auf das sie sich berufen können. Also bräuchtest du zumindest mal eine Bescheinigung, dass die Reifen Dimensionen übereinstimmen. Da gab es mal was von irgendeinem Reifenhersteller, soweit ich das in Erinnerung hab. Ich selber hab es noch nicht gebraucht, aber irgendwo in den Tiefen dieses oder des 600er Forums gelesen.
Kannst auch gleich versuchen, dass er dir die Reifenbindung nicht mit einträgt, da gibt es verschiedene Wege, je nach Belieben des Prüfers. z.B. durch ersetzen des Satzes mit: v. und h. nur Reifen gleichen Herstellers und Typs.
Hi,
von Conti gibt es eine Bescheinigung dass 3.00 der Größer 90/90 und 4.60 der Größe 130/80 entsprechen.
Ich habe die Bescheinigung von einem Mitglied hier. Wenn Du mir deine EMail Adresse per PN schickst, kann ich Dir die Datei zukommen lassen.
Bei meiner 3AJ hatte ich letzte Woche Vollabnahme.
Vorher war ich beim TÜV mit den Conti- Blättern und hatte das vorab geklärt.
War dann kein Problem
Einen anderen Brief als Vorlage akzeptiert mein TÜV auch nicht mehr.
Grüße
Thommy
Also, ich bin mit meiner blauen 34L Französin und der Carte grise zum TÜV und habe problemlos deutsche Papiere bekommen. Alle Daten zum Fahrzeug hat der TÜV in der Datenbank. Damit und seinem Fotoapperat hat der Prüfer dann ein Gutachten erstellt, die Reifengrößen eingetragen und fertig. Steht jetzt im Frühjahr wieder mit meiner 55W an.
Servus Nico,
von wo kommst Du denn? Bin südlich von München in könnte im Zweifel helfen. Du kannst Dich gerne melden.
Beste Grüße Wurzelsepp
Kommt aus Köln. Ja, im südlichen München gibt's was, hat mich vor 10 Jahren mal weiter gebracht.
Allgemein, sicher im Auftreten sein, Vorhaben erklären und sich umhören... ist alles machbar.
Hallo und vielen Dank für eure Antworten,
Zitat von: Svoeen am 10. Januar 2021, 13:20:59
Wann warst du zum letzten Mal bei einer Einzelabnahme? Bzw. wo? Eine Briefkopie reicht als Grundlage nicht mehr aus, die wollen ein Gutachten oder sonst etwas offizielles mit einer Nummer auf das sie sich berufen können. Also bräuchtest du zumindest mal eine Bescheinigung, dass die Reifen Dimensionen übereinstimmen. Da gab es mal was von irgendeinem Reifenhersteller, soweit ich das in Erinnerung hab. Ich selber hab es noch nicht gebraucht, aber irgendwo in den Tiefen dieses oder des 600er Forums gelesen.
Hallo Svoeen,
zuletzt war ich am 28.4.2020 mit einer ebenso aus Frankreich importierten 2KF beim TÜV.
Hier hatte ich eine Briefkopie von einer 2KF dabei und die Abnahme war kein Problem.
Der Prüfer war sehr wohlwollend und alles hat gut geklappt.
Wenn du weitere Infos möchtest, schreibe mir.
Das "Problem" war nur, dass ich vergas die metrischen Reifengrößen eintragen zu lassen.
Dadurch war die Reifenauswahl danach sehr begrenzt.
Thommy, vielen Dank für das Angebot. Mailadresse kommt.
Wenn lediglich die Reifengrößén eingetragen sind, habe ich keine Herstellerbindung, richtig?
Ich kann dann jeden Reifen dieser Größe montieren?
Wurzelsepp, in München habe ich 2011 bis 2016 gewohnt und habe noch einige Freunde.
Sollte es in Saarbrücken nicht klappen, komme ich gerne auf dein Angebot zurück!
Viele Grüße
Nico
(Edit auf Wunsch von User)
Zitat von: Christof am 10. Januar 2021, 16:52:15
Also, ich bin mit meiner blauen 34L Französin und der Carte grise zum TÜV und habe problemlos deutsche Papiere bekommen. Alle Daten zum Fahrzeug hat der TÜV in der Datenbank. Damit und seinem Fotoapperat hat der Prüfer dann ein Gutachten erstellt, die Reifengrößen eingetragen und fertig. Steht jetzt im Frühjahr wieder mit meiner 55W an.
Hi Christof,
wärst du so nett und könntest mir eine Kopie deines 34L Briefes schicken?
Grüße
Nico
Hallo Nico, in der erstellte Zulassungsbescheinigung Teil 2 stehen keine Reifengrößen drin und das Gutachten möchte ich nicht aus der Hand geben.
Jeder Prüfer hat einen gewissen Ermessens Spielraum und ich möchte meinem Prüfer keinen reinhängen, wenn ein andere Prüfer den als übetrieben ansieht. Du kannst mich aber gerne kontaktieren, dann können wir uns über die Prüfstelle unterhalten.
Zitat von: Christof am 11. Januar 2021, 13:32:02
Hallo Nico, in der erstellte Zulassungsbescheinigung Teil 2 stehen keine Reifengrößen drin und das Gutachten möchte ich nicht aus der Hand geben.
Jeder Prüfer hat einen gewissen Ermessens Spielraum und ich möchte meinem Prüfer keinen reinhängen, wenn ein andere Prüfer den als übetrieben ansieht. Du kannst mich aber gerne kontaktieren, dann können wir uns über die Prüfstelle unterhalten.
Ich habe dir eine PN geschrieben.
Zitat von: nicoh am 11. Januar 2021, 10:10:53
Hallo und vielen Dank für eure Antworten,
Hallo Svoeen,
zuletzt war ich am 28.4.2020 mit einer ebenso aus Frankreich importierten 2KF beim TÜV.
Hier hatte ich eine Briefkopie von einer 2KF dabei und die Abnahme war kein Problem.
Der Prüfer war sehr wohlwollend und alles hat gut geklappt.
Wenn du weitere Infos möchtest, schreibe mir.
Das "Problem" war nur, dass ich vergas die metrischen Reifengrößen eintragen zu lassen.
Dadurch war die Reifenauswahl danach sehr begrenzt.
Dann hat der den Brief als Quelle der ganzen Daten genutzt. Bei einer Vollabnahme wird ja quasi ein Blankobrief vom Prüfer ausgefüllt. In der Regel hat er es in seiner Datenbank drin stehen und falls nicht, muss man ihm mit Briefkopien oder sonst was unterschützen.
Aber mit einer Briefkopie irgendwas nicht originales eintragen lassen darf eigentlich nicht mehr funktionieren, da eine fremde Eintragung keinerlei Grundlage bietet. Mein Tüver hat mal gesagt, er braucht halt irgendeine Gutachtennummer oder sonst was, was er in sein Programm eintragen kann. Aber das entsprechende Schriftstück hat Thommy ja schon genannt.
Servus beinand,
in Bezug auf die Reifengrößen könnte vielleicht das hier helfen.
Gruß Markus /tewin/
Vielen Dank!
Bei mir war das ganz einfach (1VJ) - Reifenfreigaben von Hersteller zum TÜV mitgenommen - und die neuen Reifengrößen eintragen lassen. Easy.
Zitat von: freddy_walker am 12. Januar 2021, 09:01:49
Reifenfreigaben von Hersteller zum TÜV mitgenommen - und die neuen Reifengrößen eintragen lassen. Easy.
Hattest du dann EINE Reifenfreigabe von einem Hersteller dabei und der Prüfer hat dir die metrischen Größen eingetragen und nun kannst du alle Reifen dieser Größe fahren?
Servus nicoh,
Anfangs mit den Herstellerfreigaben zum TÜV und mit dem Prüfer meine Sorgen besprochen.
Dann auf Vertrauen der Aussage des Prüfers die größtmögliche Reifengröße montiert und zur Abnahme gefahren. Wenn der passt, werden auch alle anderen Zwischengrößen eingetragen. Bis 130/80-18 sollte es wegen der freigängigkeit kein Problem sein. Mehr bringt eh nix.
Gruß Markus