Moin.
Bekommt man die Kugelköpfe des Schaltgestänges zerlegt- in Kugel und Pfanne? Und wenn nicht, getriebeseitig läßt er sich abschrauben, wie sieht das schalthebelseitig aus? Da scheint er vernietet zu sein, so als ob Schalthebel und Kugelkopf fest miteinander verbunden sind..
Gruß, Jan
Ja isses, bin erst grade auf die Idee gekommen mal in eine Explosionszeichnung zu schauen- somit hat sich die Frage erledigt.
Gebt nur gut auf das Schaltgedöns acht- allein der obere Kugelkopf kostet 54€, Schalthebel samt unteren knapp 100 :o
Gruß, Jan
Im Zubehör kostet so ein Kugelgelenk ein paar Euro. Zumindest oben kann man wechseln.
Bei Schalthebeln aus dem Zubehör sind beide Gelenke auswechselbar.
Ein paar Jahre halten die Teile sicher noch, aber gut zu wissen.
Jetzt hast du mich auf was gebracht: BMW hat das bei der R100GS sehr schön gelöst mit zerlegbaren Kugelköpfen, bei denen die Kugel durch einen Sicherungsdraht in der Pfanne gehalten wird. Ich habe gerade mal nachgesehen, die haben auch ein M6 Gewinde, würden also auch auf das Yamaha Gestänge passen.
Ob ich das bis dahin noch weiß? Aber schön, daß ich mal drüber gesprochen habe ;D
Gruß, Jan
Meine Umbauten diesbezüglich:
(https://up.picr.de/44562212wn.jpg)
(https://up.picr.de/44562213mq.jpg)
(https://up.picr.de/44562214ct.jpg)
Stift ausgebohrt und durch M6-Schraube mit selbstsichernder Mutter ersetzt.
Dadurch hat der Hebel nicht mehr so viel Spiel nach oben und unten, führt zu präziserem Schalten.
(https://up.picr.de/44562215rb.jpg)
(https://up.picr.de/44562216tj.jpg)
(https://up.picr.de/44562217cu.jpg)
Original Kugelkopf (Uniballgelenk) ausgebohrt, neues Loch 11mm weiter vorn in Schalthabel gebohrt, M6-Gewinde geschnitten, neues Uniballgelenk eingeschraubt (Ebay, 2,99 + Versand) und hinten mit zusätzlicher Mutter gesichert.
Effekt: Wesentlich kürzere Schaltwege, der Fuss muss nicht mehr so stark gekrümmt/gebeugt werden, dadurch schnelleres und präziseres Schalten, wesentlich komfortabler als die elendig langen Schaltwege ab Werk. Absolute Empfehlung!
Achtung: das untere Uniballgelenk muss mit einem Linksgewinde versehen sein, damit die Schaltstange eingeschraubt werden kann.
https://www.ebay.de/itm/151724322238
Hey, darf ich den Thread mal kurz reanimieren.
Durch tiefer gelegte Fußrasten habe ich auch dass Problem mit dem Schalthebel.
Die "Nase" am Halter habe ich schon entfernt u dennoch kommt man um die Versetzung des Gelenks nach vorne nicht herum.
Weiß jemand ob es auch Schalthebel am Markt gibt wo dass Gelenk weiter vorne ist?
Und wie verhält sich der Umbau mit einem Quickshifter?
Gruß Roli
Ich habe die Idee von Peter700 übernommen und hab einen Healtech Quickshifter verbaut, geht absolut Sahne ;D
Zitat von: webs am 14. November 2025, 10:24:02Hey, darf ich den Thread mal kurz reanimieren.
Durch tiefer gelegte Fußrasten habe ich auch dass Problem mit dem Schalthebel.
Die "Nase" am Halter habe ich schon entfernt u dennoch kommt man um die Versetzung des Gelenks nach vorne nicht herum.
Weiß jemand ob es auch Schalthebel am Markt gibt wo dass Gelenk weiter vorne ist?
Und wie verhält sich der Umbau mit einem Quickshifter?
Gruß Roli
Hatte das gleiche Problem . Rasten tiefer und etwas weiter vorn .
Habe den Schalthebel von SW Mototek montiert , der ist Einstellbar in der Länge .
Zitat von: Teneg 7 am 03. Dezember 2025, 20:50:42Hatte das gleiche Problem . Rasten tiefer und etwas weiter vorn .
Habe den Schalthebel von SW Mototek montiert , der ist Einstellbar in der Länge .
Hallo,
einstellbar ist aber nur der Auftritt am Hebel, wichtig bei dem Problem ist jedoch die Lage des Gelenks, denn wenn die im gleichen Abstand wie beim Original ist, steht dass ja wieder an.
Grüße
Zitat von: webs am 04. Dezember 2025, 01:25:54Hallo,
einstellbar ist aber nur der Auftritt am Hebel, wichtig bei dem Problem ist jedoch die Lage des Gelenks, denn wenn die im gleichen Abstand wie beim Original ist, steht dass ja wieder an.
Grüße
Wenn alles Jammern nichts nützt und vorgefertigte Teile nicht verfügbar sind, Selbstbau. Lerne Drehen, Fräsen und Schweißen. /devil/
Zitat von: Ede am 04. Dezember 2025, 08:46:27Wenn alles Jammern nichts nützt und vorgefertigte Teile nicht verfügbar sind, Selbstbau. Lerne Drehen, Fräsen und Schweißen. /devil/
Und hier gibts das passende Uniball-Gelenk, wie ich finde auch zum akzeptablen Preis: ;D
https://www.ebay.de/itm/151724322238
Zitat von: Ede am 04. Dezember 2025, 08:46:27Wenn alles Jammern nichts nützt und vorgefertigte Teile nicht verfügbar sind, Selbstbau. Lerne Drehen, Fräsen und Schweißen. /devil/
Danke für den Tipp, habe mich nicht jammern gehört sondern eher eine Frage gestellt.
Als gelernter Maschinenschlosser kann ich mit deinen genannten Begriffen sogar was anfangen ;)
Wenn du mir ne Drehbank u Fräse hin stellst, mach ich die sogar im Serie /beer/
Zitat von: webs am 04. Dezember 2025, 16:05:11Wenn du mir ne Drehbank u Fräse hin stellst, mach ich die sogar im Serie /beer/
Das ist ja eine gute Idee. 👍👍👍 Im Forum fändest Du reichlich Absatz, denn mit dem vermaledeiten Schalthebel haben etliche Teneristen zu kämpfen.
Ich n i c h t ☝️
Obwohl ich Zugriff auf Drehbank, Fräse und Schweißgeräte habe bleibt der Schalthebel an meiner T7 wie er ist.
Eingestellt für passendes Hochschalten nehme ich den Fuß beim Runterschalten von der Raste. Da das nutzbare Drehzahlband sehr breit ist muß man garnicht so viel schalten. Beim MotoCross-Zweitakter war das durch das damalig enge Drehzahlband viel wichtiger, aber auch das war ohne Weiteres machbar.
Bei Straßenmoppeds hatte ich auch andere Stiefel mit sehr viel mehr Beweglichkeit im Knöchel an. Da war die Einstellung des Schalthebels essentiell für zügiges ( ;) ) Fahren...
Ich weiß, daß dieser Beitrag nicht zielführend für die ursprüngliche Frage ist, aber was soll's
/tewin/
Zitat von: Il Tenerone am 05. Dezember 2025, 09:52:24Das ist ja eine gute Idee. 👍👍👍 Im Forum fändest Du reichlich Absatz, denn mit dem vermaledeiten Schalthebel haben etliche Teneristen zu kämpfen.
also ich habe damit auch überhaupt keine Probleme..verstehe auch nicht wieso.
habe Standard Schuhgröße von 45...passt zum schalten ob mit Endurostiefel oder Turnschuh...wer meint das der Fuß beim schalten wie auch beim bremsen mit der Fußbremse immer faul auf der Raste ruhen muss macht grundsätzlich etwas falsch und fährt in meinen Augen falsch Motorrad.
Sorry, ist meine Meinung dazu und musste mal gesagt werden. /beer/
Fuß immer auf der Raste (https://tenor.com/de/view/smiley-besserwisser-gif-12804842.gif)
Es sei denn du musst mit dem Bein mehr Gewicht verlagern (3:35, 4:43)
Zitat von: Il Tenerone am 05. Dezember 2025, 18:39:55Fuß immer auf der Raste (https://tenor.com/de/view/smiley-besserwisser-gif-12804842.gif)
Es sei denn du musst mit dem Bein mehr Gewicht verlagern (3:35, 4:43)
na siehste, das Video zeigt es doch...na logisch habe ich beim fahren den Fuß uffe Raste, aber der ruht nicht beim fahren wie auch beim schalten wie ein Backstein mit der Verse uff de Raste und schwenkt beim schalten dann nicht nur faul under den Schalthebel und sitzt wenn nicht geschaltet wird mit abgespreitzten Füßen auf dem Motorrad wie eine Watschelente.
Der Fuß ruht beim gerade nichtschalten mit den Zehenballen auf der Raste..beim schalten leicht angehoben und angewinkelt geht er zum hochschalten unter den Schalthebel..oder eben beim runterschalten über den Schalthebel.
Das Video ist kein direkter Vergleich..erstens ist auf dem Ring bei den Rennmopeds das Schaltschema umgedreht...und zweitens klemmmt/hällt sich der Fahrer mit dem Kurvenäußeren Bein am Moped fest weshalb sich dabei der Fuß ein wenig nach außen stellt.
Aber auch hier sieht man das sich der Fuß beim nichtschalten im normalfall mit den Zehenballen auf der Raste ruht und aktiv beim schalten nach vorne entweder unter oder über den Schalthebel bewegt wird...
wenn man den Fuß etwas anwinkelt dann kommt man auch mit Schuhgrüße 50 mit vom Werk vorgegebener Einstellmöglichkeiten zu recht.
Schon interessant dass es in jedem Forum wen gibt der einem erklären will wie es richtig geht u zwar nur so...
Unabhängig davon dass jeder fahren soll/darf wie es sich für ihn am besten anfühlt, wird wenn man schon vom Lehrbuch ausgeht, der Fuß nicht von der Raste gehoben da du dadurch weniger Kontrolle über dein Bike hast.
Dazu ist nicht die Schuhgröße dass Problem ,sondern die Länge der Beine und somit der Winkel wie der Fuß auf der Raste steht.
Dass kann man gerne aufzeichnen, vielleicht tut sich der Eine oder Andere visuell leichter /beer/ .
Zitat von: Tene700 am 05. Dezember 2025, 16:16:06wer meint das der Fuß beim schalten wie auch beim bremsen mit der Fußbremse immer faul auf der Raste ruhen muss macht grundsätzlich etwas falsch und fährt in meinen Augen falsch Motorrad.
Zwischen faul ruhen und aufheben zum schalten gibts auch noch was anderes ;).
Aber du kannst sicher eine Lehrstunde geben damit Leute wie ich, die sich die Hebel so einstellen dass der Fuß nicht aufgehoben werden muss, auch mal richtig fahren lernen /angel/
Ich oute mich jetz mal als totaler Trottel:
Ich hebe meine Füße beim Bremsen und Schalten nicht von der Raste sondern lasse sie faul darauf ruhen. Darum liebe ich ja auch den gekürzten Schaltweg, den ich mit meiner Bastellei realisiert habe (s. mein Beitrag weiter oben). Und es kommt noch schlimmer: tatsächlich ruht mein Fuß nicht mit dem Ballen auf der Raste, wie es ,,richtig" wäre, sondern er sitzt mit dem Mittelfuß auf, und das funktioniert seit 30 Jahren prima. Klar, von der viel zu kleinen Simson mit viel zu langen Beinen in Jugendjahren falsch antrainiert krieg ich das jetzt nicht mehr weg, aber es funzt wunderbar, spüre dadurch keine Nachteile, von daher werde ich das so weiter machen, weil ich's kann! :P
Peter
das ist aber n i c h t korrekt so. Wie bist du denn die ganzen Jahre durchgekommen ❓🤔
Zitat von: Peter700 am 06. Dezember 2025, 09:57:53Ich oute mich jetz mal als totaler Trottel:
Ich hebe meine Füße beim Bremsen und Schalten nicht von der Raste sondern lasse sie faul darauf ruhen. Darum liebe ich ja auch den gekürzten Schaltweg, den ich mit meiner Bastellei realisiert habe (s. mein Beitrag weiter oben). Und es kommt noch schlimmer: tatsächlich ruht mein Fuß nicht mit dem Ballen auf der Raste, wie es ,,richtig" wäre, sondern er sitzt mit dem Mittelfuß auf, und das funktioniert seit 30 Jahren prima. Klar, von der viel zu kleinen Simson mit viel zu langen Beinen in Jugendjahren falsch antrainiert krieg ich das jetzt nicht mehr weg, aber es funzt wunderbar, spüre dadurch keine Nachteile, von daher werde ich das so weiter machen, weil ich's kann! :P
das funktioniert nur bei scharfer Kurvenfahrt mit Motorrädern mit geringer Bodenfreiheit nicht ::) - kann ich berichten beziehungsweise könnte ich anhand meiner alten Sidis bezeugen, wenn ich sie denn noch hätte... :P
Geht mal ein Paar Runden auf den Kringel, dann merkt Ihr recht schnell, wo die Füße nicht hingehören.
Lange Autobahnetappen, da variiere ich auch mal. Aber auf kurvenreichen Strecken, nur auf den Ballen.
Zitat von: Franki am 06. Dezember 2025, 10:18:13das funktioniert nur bei scharfer Kurvenfahrt mit Motorrädern mit geringer Bodenfreiheit nicht ::) - kann ich berichten beziehungsweise könnte ich anhand meiner alten Sidis bezeugen, wenn ich sie denn noch hätte... :P
Deshalb fahr ich ja ne Tenere mit massig Bodenfreiheit und aufm Kringel war ich bisher nur ein Paarmal auf der Nordschleife, da hatte ich ganz andere Probleme als die Position der Füsse. Bremsstreifen gabs nicht nur auf dem Asphalt, sondern auch ... >:(
Hallo
Bei den Ténéré´s und allgemein Enduros ist das alles nicht so wild, da da nur bei ganz wilder Fahrweise der Platz eng wird. Wenn´s so zur Sache geht, dann geht der jeweils kurveninnere Fuß halt auf den Ballen und gut is. Üblicherweise verlagert man durch das Umsetzen des Fußes auch ein wenig das Gewicht nach vorne und winkelt die Ellenbogen leicht an wodurch dann mehr Vorderradorientierung erfolgt. Beim normalen Fahren ist das mit der Raste unter dem Fußgewölbe meiner Ansicht nach vollkommen in Ordnung.
Mache ich jetzt seit mehr als eine halben Million Kilometer so.
Gruß
Christoph