Ich habe in meiner T7 Baujahr 2021 in Winter 2024 ein Öhlins Fahrwerk einbauen lassen. Dieses sollte an mein Fahrergewicht angepasst sein. Allerdings bin mit der Abstimmung nie richtig warm geworden - es passt einfach noch nicht. Ich habe mich nun dazu entschlossen einen Termin bei Pepe-Tuning zu machen um das Fahrwerk einmal vom Fachmann mit für mich passenden Federraten anpassen zu lassen und dabei auch gleich den ersten Service machen zu lassen.
Dabei habe ich mir nun überlegt, die Standrohre von Gabel und Federbein mit einer DLC-Beschichtung versehen zu lassen (das Fahrwerk muss für die Revision sowieso zerlegt werden), um die Oberflächen zu härten die Gleitfähigkeit zu verbessern.
Hat jemand so etwas schon mal bei einem Motorrad machen lassen (es muss ja keine Tenere sein) und kann seine Erfahrung damit hier berichten?
PS: Bitte bleibt sachlich und brecht keine Debatten um Sinn und Zweck von von Öhlins, Trektive, Bitubo, Kayaba, etc. Fahrwerken in der Tenere vom Zaun. Es geht mir einfach nur um Erfahrungen zu DLC-Beschichtung und ähnlichen Oberflächenvergütungen.
Hi
Ein Fahrwerk kann nie gut genug sein ;D , selbst nicht in einer Tenere.
Ich habe tatsächlich Erfahrung mit beschichteten Gabeln und die Frage die du stellst, ist durchaus berechtigt. Nicht umsonst hat eine BMW F900 GS mit Enduroausstattung beschichtete Gabelholme.
Theoretisch nimmt die Reibung ab und das Ansprechverhlten wird besser. Aber nur, aber nur wenn die Qualität von Tauchrohr, Standrohr und Simmering auch zusammen passen, Toleranzen sind meistens geringer und die Simmeringe ebenfalls angepasst.
Dann macht es Sinn und das Ansprechverhalten steigt ein Stück. Bei einer Seriengabel, die Wahrscheinlich nicht soooooo genau gefertigt ist, verpufft vielleicht der Vorteil.
Genial sieht es natürlich aus und kann tatsächlich die Gabel verbessern, muss aber nicht.
Ich würde eher auf eine lineare Feder setzen und auf eine, im Ansprechverhalten bessere Abstimmung achten und auf das Problem hinweisen beim Umbauer.
Lass es machen wenn du willst, aber ob es besser wird, kann dir keiner Versprechen. Ist halt alles eher wie ein Menü, auf dem alles abgestimmt sein sollte.
Wichtig finde ich übrigens, gerade nach einem Umbau, dass sowohl Gabel, als auch Federbein gleichzeitig ansprechen, das prüfst du so, indem du mit beiden Händen auf die Stelle der Sitzbank drückst, wo du sitzt. Dabei sollte Das Fahrwerk vorne und hinten gleichzeitig einsinken.
Kannst du auch jetzt schon prüfen und ruhig mit der Druckstufe etwas spielen.
Danke für deine Antwort.
Die Federn in meinem Fahrwerk sind bereits linear. Allerding passen sie wie eingangs beschrieben einfach nicht zusammen. Das ist auch der eigentliche Grund für den Fahrwerksservice (Öhlins schreibt den alle zwei Jahre vor - das machen aber wahrscheinlich nur Extremnutzer). Ich war damals, als ich den Umbau auf Öhlins bei meinem Händler machen lassen habe, zuerst beim Pepe. Er hat mir ein Stück weit helfen können, indem er Zugstufe, Druckstufe und Federvorspannung eingestellt hat. Allerdings konnte das Ergebnis damals weder meinen Vorstellungen, noch seinen Qualitätsstandards entsprechen, weil die verbauten Öhlins-Federn einfach nicht harmonieren.
Ich ärgere mich jetzt schon lange darüber, dass meine Investition in ein Öhlins Fahrwerk nicht zum gewünschten Ergebnis geführt hat. Mein Händler hatte mir damals auch gesagt, dass er mit Fahrwerksumbauten eher weniger zu tun hat. Einbauen ist kein Problem, aber die Abstimmung muss ich dann selbst machen. Ich habe damals auch einen guten Preis für das Winterprojekt (Öhlins Fahrwerk, Heckumbau und Auspuffmontage) bekommen. Ich ärgere mich zwar über das Fahrwerk, aber mein Händler war immer ehrlich zu mir und hat mir vorher schon gesagt, dass er kein Fahrwerksexperte ist.
Ich bringe die Maschine also am Dienstag zum Pepe und lasse einen Service für die Öhlins Dämpfer machen. Dabei werden dann auch gleich die Federn in Gable und Federbein ausgetauscht und auf mein Gewicht angepasst (die Empfehlung von Öhlins ist nicht unbedingt deckungsgleich mit den Erfahrungswerten des Fahrwerksspezialisten). Dichtringe und Gabelöl werden dabei natürlich auch erneuert. Da bei diesen Arbeiten das Fahrwerk sowieso komplett zerlegt werden muss, ist die DLC-Beschichtung einfach nur eine zusätzliche Option. Ich habe Pepe danach gefragt und er hat mir die technischen Vorteile erläutert. Er sagt es macht Sinn, wenn ich das Motorrad länger fahren möchte, da sich durch die Härtung der Oberfläche die Beschaffenheit des darunter liegenden Chroms auf den Stehrohren nicht mehr ändert und diese somit ihre Gleiteigenschaften deutlich länger beibehalten.
Ich kann meine Tenere nicht mehr verkaufen. Ich habe mittlerweile so viel Geld in das Motorrad gesteckt, dass ich die Maschine nur mit deutlichem Verlust verkaufen könnte. Also wird es jetzt zu Ende gebracht.
Die von Dir empfohlenen Tests hatte ich bei meinem ersten Besuch bei Pepe auch gemacht. Daher weiß ich ja, dass die Federn nicht harmonieren.
@T7Xover Hast Du die Oberflächenbeschichtung nachträglich machen lassen, oder ist die bei deiner Maschine werksseitig vorhanden?
Was meint denn der Pepe dazu ? Das ist auch mein Fahrwerksspezi. Die Beschichtungen können ja nur Verschleiß reduzieren und das Losbrechmoment verringern. Ich gebe regelmaßig etwas Öl auf die Standrohre, was den gleichen Effekt bringt. Mache ich beim Mountainbike ebenso.
Nebenfrage: wer/wo ist Pepe?
https://www.pepe-tuning.de/ (mod)
Der Pepe bietet diese Beschichtungen ja auch selbst an. Du kannst sie auf seiner Website auch finden. Ich habe ihn explizit danach gefragt und er hat mir die technischen Vorteile erläutert. Er hat mir aber auch gesagt, dass er mir die DLC-Beschichtung nur empfiehlt, wenn ich das Motorrad lange selbst fahren will. Er hat nicht versucht sie mir zu verkaufen, wenn Du das meinst.
Eine Beschichtung löst keine Fahrwerksprobleme. Die Beschichtung ist, wie bereits erwähnt, eher auf längere Haltbarkeit und auf ein besseres Ansprechverhalten ausgelegt.
Meine Erfahrung bezieht sich auf Gabeln, die bereits beschichtet ausgeliefert wurden. Es ist ein paar Jahre eher, da konnte ich von WP, für Super Moto, solche Produkte fahren und auch kaufen wenn ich wollte. Ich fand den Aufwand zum Ergebnis immer eher als vernachlässigbar.
Was natürlich wirklich gut ist, die Beschichtung sorgt tatsächlich für weniger Riefenbildung und trägt sich nicht so schnell ab wie Chrom.
Was mir noch einfällt, ein gebrauchtes Rohr muss auch noch so gut sein, dass eine Beschichtung noch möglich ist. Ist die Oberfläche bereits "anggriffen" kann nicht mehr beschichtet werden. Dann macht es nur noch Sinn, das Chromrohr zu polieren.
Aber nochmal, die Fahrwerksprobleme werden nicht dadurch behoben.
Ich muss sagen, dass ich meistens damit zufrieden bin, wenn das Originalfahrwerk überarbeitet wird, natürlich nur dann, wenn die Basis stimmt. Ein KYB Gabel ist eigentlich in Serie schon so gut, dass es aus meiner Sicht nur noch Feintuning in der Abstimmung braucht, auf meine Verhältnisse. Dass heißt Federwechsel und Shimabstimmung durch den Experten.
Dann fahre ich immer noch nicht ein "tolles" Federbein spazieren, aber das Ergebnis ist oft besser als wieder etwas von der Stange zu kaufen.
Dass ist dann immer ein Invest um 1000€. Macht aber meist jedes "müde" Fahrwerk ordentlich Beine.
Erst wenn dass nicht mehr reicht, weil ich auf Zeitenjagd gehe, oder sich ein bestimmtes Problem nicht mehr Fahrwerksseitig beheben lässt, dann greife ich tiefer in die Tasche, oder kaufe direkt ein Motorrad, dass bereits noch bessere Komponenten an Bord hat. Siehe Ducati mit den SP Modellen, oder die F900 GS.
Das Fahrwerk ist für mich der elementarste Teil am Mopped und hat einen sehr hohen Einfluß auf "meine" Freude am Fahren. Und das macht die Sache so schwierig. Was mir gut gefällt, mich sicher fahren lässt und mir ein gutes Feedback bietet, ist für den nächsten Fahrer ein totale Katastrophe.
Ich persönlich mag eher ein härteres Fahrwerk, dass eher steif ist. Ein Endurofahrwerk ala Tenere ist da eher nix für mich, ich bin da eher auf der KTM Abstimmung unterwegs.
Ich weiß also,noch bevor die Tenere den YamahaHhändler verlässt, muss alles "NEU". Aber nicht weil ich so eine coole Socke bin und der Moppedfahrer vor dem Herrn, sondern weil ich keine Lust habe, entgegen meiner Erfahrung, Mopped zu fahren.
Ich bin übrigens seit vielen Jahren bei FRS in Wegberg und sehr zufrieden.
Noch lustiger wird es mit unterschiedlichen Gabelbrücken und Rohrdurchmessern der Gabel. Ich finde es interessant, dass die neue World Raid 46mm Standrohre erhält. Die 43mm der anderen Gabeln ist wohl doch etwas zu gering um mehr Steifigkeit zu generieren. Da wird mancher Teneristi erstaunt sein, wenn er die WR 2026 mal fahren darf, was sich da getan haben wird. Da bin ich mir sicher.
Zitat von: RichiH am 16. November 2025, 11:17:10Nebenfrage: wer/wo ist Pepe?
https://www.pepe-tuning.de/
@TXover
Ich lasse ds Fahrwerk vom Experten abstimmen. Das eine Beschichtung kein angepasstes Fahrwerk ersetzt ist mir auch klar. Es geht mir nur um Erfahrungen mit beschichteten Oberflächen.
Der Pepe wird die Stamdrohre natürlich von dem Beschichten komplett überarbeiten und die Oberfläche entweder polieren, oder mit einer geeigneten Struktur versehen. Alles Andere wäre ja auch sinnfreier Pfusch.
Fahrwerk ist immer so ne Sache, wo man die Latte hinlegt. Wer mal auf der Rennstrecke unterwegs war, kennt das.
Meine R9T war eigentlich unfahrbar. Bockhart, kaum Einstellmöglichkeiten. Passte nur bis zur Eisdiele. Die hat der Pepe auf Basis Öhlins völlig verwandelt.
Meine T7 Rally BJ. 24 fahre ich nur auf der Straße. Vorne kann ich die Federvorspannung nicht einstellen, und Gabel wie Federbein könnten etwas sensibler ansprechen. Wie man damit im Gelände fahren soll ? Auf der Straße komme ich damit so halbwegs zurecht. Beim nächsten Gabelservice gibt's vorne mal ein dünneres Öl. Hatte ja zuvor ne Africa Twin. Da war zwar die Feder des Federbeins zu lasch, aber fahwerkseitig und bei den Bremsen liegt die AT deutlich über der T7. Was aber auch fürs Gewicht zutrifft. 🤣 Und so fahre ich jetzt Tenere. 👍
Hallo allerseits,
als T7 Neuling möchte ich ein paar Infos in die Runde geben.
Die TiN (gold) Beschichtung habe ich gerade an meiner MT-01 vorgenommen.
Wilbers-Fahrwerk ist in der MT-01 eingebaut - Gabelrevision war notwendig (40.000 km).
Die Standrohre müssen aus den Füßen ausgebaut werden, gute Standrohre können dann beschichtet werden - bei Riefen oder Macken im Chrom sind neue Rohre notwendig.
Die Alternative zu einer TiN-Beschichtung ist die etwas dickere, schwarze DLC (Diamond-Like-Carbon) Beschichtung.
Gemacht hat es eine Firma hier in Bochum (120,- € pro Rohr).
Erfahrungen (Losbrechmoment, Haltbarkeit, ...) dann über die Saison 2026.
Zu meinem Tausch letzten Monat XT660Z gegen T7 schreibe ich demnächst mal einen Beitrag.
Bei Fragen gerne melden oder besuchen.
Bis denne - Grüße aus Bochum!
Martin
Welche Firma aus Bochum macht denn die Beschichtung.
Zitat von: T7Xover am 16. November 2025, 23:40:59Welche Firma aus Bochum macht denn die Beschichtung.
https://wolf-coating.de/
Bochum Langendreer
Super, danke für den Link.
Bei 240€ Einsatz für die Beschichtung, würde ich sie nehmen. Ich hatte da noch ganz andere Preise im Kopf.
Das Lösen des Gabelfußes, habe ich aber auch noch nie gemacht und weiß nicht wieviel Aufwand es ist.
Wenn meine Chromrohre eh erneuert werden müssten, dann würde ich die Beschichtung aufgrund höherer Langlebigkeit auf jeden Fall nehmen.
So, leider dauert es bei mir noch etwas. Die Tauchrohre sind noch nich vom Beschichter zurück. Daher werde ich die T7 wahrscheinlich nicht vor Weihnachten zurück bekommen. Aber Pepe hatte mich schon gewarnt, dass eine Beschichtung mit längerer Wartezeit einhergehen kann. Ich halte euch auf dem Laufenden und poste dann auch mal Fotos.
Ich freue mich bereits jetzt au die Bilder.
Sodele,um 8:00 Uhr soll ich in Mainz sein. Ich bin schon gspnnt wie ein Flitzebogen und muss nach dem abholen auch noch auf Arbeit gehen..
Ich hoffe ich kann dann am Wochenende Mal Bilder machen. 😅
Bin sehr Gespannt auf deine Eindrücke in Kombination mit Öhlins.
Baue am Samstag die DLC Beschichteten Innenrohre von OTR bei mir ein weil das Losbrechmoment leider echt nicht toll ist.
Habe aber die originalen Rally 2025 Cartridges verbaut.
Und und und? :D
Bin gespannt auf deinen Bericht.
Habe die DLC Standrohre drin, optisch eine absolute Wucht die Teile /devil/
Vom Ansprechen her ist es gefühlt etwas besser, weniger hakelig gefühlt...
Könnten aber auch die SKF Dichtungen ihren Teil dazu beitragen.
Insofern man die Originalen, Verchromten Innenrohre aber nicht kaputt gemacht hat würde ich die glaub nicht tauschen... dafür ist der Unterschied aus meiner Sicht wirklich zu marginal im Vergleich zu den Kosten.
Zitat von: Kaiser93 am 16. Januar 2026, 09:27:04Bin sehr Gespannt auf deine Eindrücke in Kombination mit Öhlins.
Baue am Samstag die DLC Beschichteten Innenrohre von OTR bei mir ein weil das Losbrechmoment leider echt nicht toll ist.
Habe aber die originalen Rally 2025 Cartridges verbaut.
Also vom ansprechverhalten und auch von der ganzen Performens her hätten die Öhlins Cartridges garantiert mehr gebracht...da wette ich meinen Hintern drauf /-/ ...sieht zwar von außen nicht so nice aus,aber der Unterschied zu den Öhlins mergste garantiert..dann noch auf deine Bedürfnisse eingestellt und du bist begeistert..hab sie auch verbaut und bin ;D
Zitat von: Tene700 am 19. Januar 2026, 14:11:39Also vom ansprechverhalten und auch von der ganzen Performens her hätten die Öhlins Cartridges garantiert mehr gebracht...da wette ich meinen Hintern drauf /-/ ...sieht zwar von außen nicht so nice aus,aber der Unterschied zu den Öhlins mergste garantiert..dann noch auf deine Bedürfnisse eingestellt und du bist begeistert..hab sie auch verbaut und bin ;D
Mal ne Frage aus Interesse zur Montage, sofern du die Dinger selbst eingebaut hast: wie hast Du das mit dem Gegenhalten bei der Montage / Festschrauben der Cartridges gelöst?
Was mich bei Öhlins massiv ankeuert ist, dass trotz der sehr saftigen Preise nicht mal ein so kleines, banales Teil wie ein passender Innensechskant für wenige Cent zur Einstellung der Zug- und Druckstufe dem Lieferumfang beiliegt. Da fehlt mir jedes Verständnis für. /mecker/
Zitat von: Moppedcafe am 21. Januar 2026, 20:48:50Mal ne Frage aus Interesse zur Montage, sofern du die Dinger selbst eingebaut hast: wie hast Du das mit dem Gegenhalten bei der Montage / Festschrauben der Cartridges gelöst?
Mit der Bremssatelufnahme in den Schraubstock gespannt und dann mit einem Akkuschrauber die untere Cartridge Schraube gelöst....und auch wieder mit dem Akkuschrauber und Gefühl nur soviel angezogen bis die Schraube soweit fest war dass sich die Cartridge nicht mehr mitgedreht hat, danach mit dem richtigen Drehmoment angezogen.
Auch geht es ohne Spezialwerkzeug den oberen Ventilkopf zu lösen und wieder zu montieren...es braucht kein Spezialwerkzeug um die Öhlins Cartridge zu wechseln..wohlbei Qualitativ gutes Werkzeug vorhanden sein sollte.
Mit meinen Fahrfertig 88Kg kann ich die 6,5er Feder mit 80mm Luftkammer empfehlen.
Ab 100Kg Fahrergewicht und mit dem Hang ins Gemüse empfehle ich die 7,0 Feder..hatte ich zuerst auch verbaut, war mir zu straff...falls jemand eine Öhlins 7,0er Feder braucht habe ich noch ein Pärchen.
Servus,
Das kann ohne Spezialwerkzeug funktionieren, muss aber nicht.
Bei mir hat der Ausbau der Originalcartridge auf einer Seite funktioniert, auf der anderen nicht. Passendes Rohr war nicht zur Hand, musste dann für dieses eine Mal das Werkzeug bestellen.
War wohl viel Schraubensicherung verwendet...
Ich fahr mit 114kg fahrbereit incl. Kleidung auch 6.5'er Federn, aber 7mm zusätzlich vorgespannt per Unterlegscheiben. Luftkammer 80mm. Für mich perfekt.
Hi Michi,
vieleicht wärst mit einem Heißluftfön umd einem Schlagschrauber weiter gekommen,
Ich bin der Meinung wenn die normale Vorspannmöglichkeit am Gabelkopf nicht mehr ausreicht und schon voll vorgespannt ist, hätte ich die nächst stärkere Federn genommen und nicht mit zusätzlichen Distanzscheiben verbaut.
Bei 114Kg Fahrergewicht eventuell noch mit Gepäck ist eine 7er Feder eignetlich pflicht..du hast die 6,5er Feder zwar stark vorgespannt aber die Federkraft bleibt der einer 6,5er Linearer Feder und bei flotter Fahrt mit starkem einbremsen taucht die Front zu tief ein.
Grüße
Servus,
Heißluftfön hatte ich probiert, hat nix gebracht.
Schlagschrauber habe ich nicht.
"stark" vorgespannt ist das mit 7mm nicht. Ohne Vorspannung war ich bei Neg. Federweg vorne ca. 33%, mit 7mm bin ich bei ca. 30%.
Ohne Vorspannung bin ich den Peleponnes-TET gefahren, hat nicht durchgeschlagen.Härtere Feder daher unnötig.
Man sollte bei sowas aber vorher immer die Feder vermessen, wie viel Gesamtvorspannung sie verträgt ohne auf Block zu gehen.
Hi Michi,
die Federvorspannung am Gabelventilkopf haste aber auch voll vorgespannt..oder.?
Zitat von: Tene700 am 23. Januar 2026, 13:49:39Hi Michi,
die Federvorspannung am Gabelventilkopf haste aber auch voll vorgespannt..oder.?
Nein, gar nicht.
Mit 7mm Unterlegscheiben habe ich jetzt ohne Vorspannung an den Vorspannungseinstellschrauben die angegebenen Werte.
Mir bleiben so wieder die vollen 10mm der Einstellschrauben, falls ich mal noch schwerer werde.