Guten Abend in die Runde,
habe im Spätsommer endlich auch die hintere Bremsleitung auf Stahlflex gewechselt, nach dem Befüllen mehrfach ins ABS gebremst und anschließend nochmal die Bremsflüssigkeit komplett durchgedrückt. Anschließend hat alles so funktioniert wie es sollte.
Nun stand die T7 bestimmt 4 Wochen unbenutzt und bei der hinteren Bremse tritt man jetzt ohne jeglichen Druckpunkt ,,komplett ins Leere". Beim Pumpen wird keinerlei Bremsflüssigkeit wegtransportiert (es scheint also nichts undicht zu sein), allerdings spürt man eben auch keinen Widerstand.
Wenn jedoch am hinteren Bremssattel die Schraube zur Entlüftung geöffnet wird, wird dort Bremsflüssigkeit rausgedrückt.
Kann das Problem an einem defekten Bremszylinder liegen, dass sich urplötzlich während der Standzeit eingestellt hat?
VG Rocco
...ganz blöde Idee....ist es absolut sicher, dass ausreichend Fluid im System ist??!!!
Ich habe den Verdacht, dass das Entlüften ohne die Software von Mama Yam eher unzureichend ist....
Bei der XT1200 wollte es seinerzeit auch nicht so wirklich gut gelingen, wenn man nur durch das Auslösen ABS-Blocks "entlüftet".....erst als ich mir den Dongle bei Mama Yam gekauft habe, konnte ich problemlos entlüften und normalen Druck herstellen.
Ist nur so eine Idee...
Es scheint ja ein recht verbreitetes Problem mit der Bremse hinten zu geben....
Kaleu /tuar/
/tewin/
Bei mir exakt das gleiche Bild
Wenn Sie länger steht, erstmal so gut wie keine bremswirkung
Abs Modus nur sehr schwer zu erreichen, auf Schotter vllt mal, man muss sich schon krass mit ganzem Gewicht draufstellen...
Stahlflex, andere Belege, immer wieder entlüftet und Flgk gewechselt ....
Yam Werkstatt meint, alles gut, im Gelände will man ja auch keine so scharfe bremse....
Bin mittlerweile auch ratlos
Und bitte spart euch jetzt so Antworten wie " meine bremse ist super ", denn das hilft irgendwie so gar nicht....
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Also bei mir geht die Bremse super /tewin/
Ne Scherz, wie habt ihr entlüftet? Bei meiner Straßen-Aprilia hat ein Unterdruckentlüfter (mit Druckluft) Wunder bewirkt, ansonsten war das Entlüften per Hand nur sehr schwierig möglich und hat auch ähnliche Symptome erzeugt.
Der Vorteil vom Entlüfter mit Druckluft ist das er stetig anzieht und nicht pumpt. Somit können Luftblasen zwischen den Pumpphasen nicht zurück.
Zitat von: Sartene am 18. November 2025, 19:53:21...ganz blöde Idee....ist es absolut sicher, dass ausreichend Fluid im System ist??!!!
Ich habe den Verdacht, dass das Entlüften ohne die Software von Mama Yam eher unzureichend ist....
Bei der XT1200 wollte es seinerzeit auch nicht so wirklich gut gelingen, wenn man nur durch das Auslösen ABS-Blocks "entlüftet".....erst als ich mir den Dongle bei Mama Yam gekauft habe, konnte ich problemlos entlüften und normalen Druck herstellen.
Ist nur so eine Idee...
Es scheint ja ein recht verbreitetes Problem mit der Bremse hinten zu geben....
Kaleu /tuar/
/tewin/
Hey, was ist das genau für ein Dongle und wo genau bekommt man den? Wird dann wohl an der T7 auch funzen oder?
Willkommen im Club. Bei mir exakt die gleichen Symptome. Nur hinten, vorne ist alles ok.
Offenbar ein serien Problem. Ich hab auch immer wieder Luft hinten drin. Werde das mit dem Unterdruck mal probieren, wenn ich irgend wann mal auf Stahlflex umrüste.
Moin zusammen,
das Phänomen scheint markenunabhängig mit der Tatsache zu tun zu haben, dass sich die Bremse hinten nicht so ohne weiteres entlüften lässt, sobald ein ABS im Spiel ist.
Mütze schrieb, dass er es von seiner Aprilia kennt; auch in BMW-Foren habe ich davon gelesen.
Ist also nicht nur auf die T7 beschränkt.
Einige scheinen Glück gehabt zu haben, bei anderen wurde schon ab Werk schlampig entlüftet.
Hätte ich aktuell das Problem, würde ich mich an Mützes Tip halten und den Versuch mit dem Unterdruckentlüfter wagen.
Ein fertiges Set ist bei Ebay für unter 20€ zu haben.
Bei dem Preis wär's mir den Versuch allemal wert.
Besten Gruß
MM
wahrscheinlich hilft nur die parallele Ansteuerung des ABS-Moduls. Dazu gibt es ja Anleitungen, die den Verzicht auf den Werkstattbesuch ermöglichen... Anders kann ich es mir auch nicht erklären ::)
Der Ausgleichsbehälter ist bei der hinteren Bremse unterhalb des ABS-Moduls montiert. D.h. das ABS ist der höchste Punkt im System, anders als vorn, da ist es der Ausgleichsbehälter, so wie es sein soll.
Ich entlüfte vorne wie hinten mit der Unterdruckflasche von Louis, durch das Sperrventil funzt das prima.
So...habe nochmal ganz ,,konventionell" Fluid durchgedrückt und es war deutlich Luft im System, dass sich wohl durch die Standzeit ,,angesammelt" hat. Das die Bremse zig Kilometer perfekt funktionierte und nun praktisch keinerlei Funktion mehr hatte, scheint wohl an dem eingebundenen ABS-Block zu liegen.
Offensichtlich braucht es (zum Mindesten) nach dem Austausch der Leitungen doch eines Helferleins. @Peter 700: welche Unterdruckflasche benutzt Du?
VG Rocco
@Rocco Ich nehme das ganz simple Ding von Rothewald, is leider schon wieder teurer geworden. Ich hab's noch für 19,99€ gekriegt und das ist bei dem Materialeinsatz schon ne Frechheit. Aber das Ding funzt einwandfrei.
https://www.louis.de/artikel/rothewald-bremsenentluefter-0-5-liter/10018789?filter_article_number=10018789
das musst Du halt bezahlen, wenn Du ihn nicht verarmen lassen willst: https://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/warren-buffett-kauft-deutschen-motorrad-zubehoer-haendler-detlev-louis-a-1019615.html
- seit Jahren Nummer sechs auf der Weltrangliste: https://www.forbes.com/billionaires/
/ot/ Als Arbeitnehmer kannst du dich in der heutigen Zeit glücklich schätzen, wenn jemand wie Buffett das Unternehmen bei welchem du beschäftigt bist übernimmt.
Na jetzt wird mir einiges klar wenn ich dass so lese...dachte ich bin ein Einzelfall. In letzter Zeit kann ich mich mit meinen 90kg+ auf den Fußbremshebel stellen ohne dass ich dass Abs aktivieren kann, da geht nix mehr.
Danke
Zitat von: Peter700 am 19. November 2025, 15:55:51Der Ausgleichsbehälter ist bei der hinteren Bremse unterhalb des ABS-Moduls montiert. D.h. das ABS ist der höchste Punkt im System, anders als vorn, da ist es der Ausgleichsbehälter, so wie es sein soll.
Ich entlüfte vorne wie hinten mit der Unterdruckflasche von Louis, durch das Sperrventil funzt das prima.
Mit sowas hast du aber wieder das Problem, dass die Luftblasen in den Ruhephasen wieder aufsteigen können. Da ändert auch das Rückschlagventil nichts daran.
Wenn die Blase gerade in der Leitung vom ABS zum Sattel runter steht steigt sie wieder auf selbst wenn der Bremssattel zugeschraubt ist.
Ich kann sowas wie angehängt nur empfehlen, ist nicht teuer und funktioniert sehr einfach.
Nur beim Auto funktionierts nicht sauber, für die Langen Leitungen ist der Unterdruck grenzwertig.
@Mütze , für sowas braucht man Druckluft oder ?
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Ich habe im März bei meiner WR im Rahmen von HU und Service die Bremsleitung auf Stahlflex tauschen lassen. Eine Woche nach dem Termin hatte ich das beschriebene Problem mit der hinteren Bremse. Bei mir komplett ohne Wirkung und auch keine Möglichkeit durch mehrfaches pumpen Druck aufzubaunen. Also zurück zum Händler. Ok da das übliche, hatten wir noch nie wer weiß bla bla..paar Tage später abgeholt und nach Aussage der Werkstatt entlüftet und probiert...geht. Ich hatte aus verschiedenen Gründen über den Sommer keine Möglichkeit zu fahren und somit stand die Maschine bis Mitte Oktober. Ich setz mich drauf und was ist...gleiches Problem. Also wieder zum Händler...nach der Prüfung Kostenvoranschlag weil angeblich Bremszylinder hinten defekt, zieht Luft bei langer Standzeit. nach einigem hin und her auf Kulanz getauscht. Aktuell geht alles. Ich habe mehrfach gefragt was das Problem war aber so richtig konnten oder wollten die mir das nicht erzählen .
Zitat von: Pete am 20. November 2025, 07:02:29@Mütze , für sowas braucht man Druckluft oder ?
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Ja, Kompressor muss dafür vorhanden sein.
Zitat von: Ichnusa am 19. November 2025, 09:37:23Willkommen im Club. Bei mir exakt die gleichen Symptome. Nur hinten, vorne ist alles ok.
+1
Zitat von: crossbow am 20. November 2025, 07:05:16... Bei angeblich Bremszylinder hinten defekt, zieht Luft bei langer Standzeit. nach einigem hin und her auf Kulanz getauscht. Aktuell geht alles. Ich habe mehrfach gefragt was das Problem war aber so richtig konnten oder wollten die mir das nicht erzählen .
interessant, das werde ich dann wohl mal bei der YAM Werkstatt meines Vertrauens ansprechen müssen...
geht doch aber nur über den Entlüfterdom/-nippel...? Der Kolben in seiner Passungsbohrung und seinen Dichtungen ist doch dicht... Und die Dichtung zur Leitung sollte doch auch nicht siffen... Kann doch nicht sein... Wahnsinn! ::)
Zitat von: Peter700 am 19. November 2025, 15:55:51Der Ausgleichsbehälter ist bei der hinteren Bremse unterhalb des ABS-Moduls montiert. D.h. das ABS ist der höchste Punkt im System, anders als vorn, da ist es der Ausgleichsbehälter, so wie es sein soll.
Ich entlüfte vorne wie hinten mit der Unterdruckflasche von Louis, durch das Sperrventil funzt das prima.
.....dürfte bei den allermeisten Motorrädern so sein. So auch bei der XT1200...da gibt es das Problem nicht. Für mich scheidet das somit als Begründung aus.
@ Gekko......Für die XT1200 gibt es einen Dongle, direkt als Ersatzteil von Mama Yam. Der wird an den OBD Port angeschlossen und löst das Pumpen des ABS Blocks aus. Das Erneuern des Bremsflüssigkeit im ABS Block inkl. Entlüften wird so zum Kinderspiel. Ich denke, dass wird nichts damit bei der T7.
Kaleu /tuar/
/tewin/
Hallo
@ Mütze
Geht auch bei Autos, wenn man zusätzlich jemanden reinhockt der pumpt. Das Ding ist wirklich gut. Die hintere Bremse hat bei der Ténéré 700 anscheinend große Unterschiede. Unsere beiden sind OK abe ichhab die von Detlef gefahren und der hat alles gemacht weil er unzufrieden war ( Stahlflex, anderer Bremshebel, andere Beläge...) und die war deutlich schlechter als unsere bei denen, bis auf di, aufgrund Verschleiß gewechselten Beläge, alle im Serienzustand war.
Mit dem Entlüften hatte ich bisher keine Probleme,ich habe aber bisher auch keine Leitungen gewechselt.
Gruß
Christoph
Zitat von: crossbow am 20. November 2025, 07:05:16Ich habe im März bei meiner WR im Rahmen von HU und Service die Bremsleitung auf Stahlflex tauschen lassen. Eine Woche nach dem Termin hatte ich das beschriebene Problem mit der hinteren Bremse. Bei mir komplett ohne Wirkung und auch keine Möglichkeit durch mehrfaches pumpen Druck aufzubaunen. Also zurück zum Händler. Ok da das übliche, hatten wir noch nie wer weiß bla bla..paar Tage später abgeholt und nach Aussage der Werkstatt entlüftet und probiert...geht. Ich hatte aus verschiedenen Gründen über den Sommer keine Möglichkeit zu fahren und somit stand die Maschine bis Mitte Oktober. Ich setz mich drauf und was ist...gleiches Problem. Also wieder zum Händler...nach der Prüfung Kostenvoranschlag weil angeblich Bremszylinder hinten defekt, zieht Luft bei langer Standzeit. nach einigem hin und her auf Kulanz getauscht. Aktuell geht alles. Ich habe mehrfach gefragt was das Problem war aber so richtig konnten oder wollten die mir das nicht erzählen .
Das ist bei der T7 meiner Frau auch so.
Gebraucht gekauft, Bremse hinten etwas weicher als bei meiner (die ich danach gekauft habe).
Dann bis zur Inspektion (08/24) war das gefühlt mehr,
Bin nach der Inspektion nicht mehr damit gefahren, meine Frau hatte sie abgeholt.
Dann Frühjar 25 bei der Werkstatt vorgesprochen, ja schauen sie danach, wenn die Speichen getauscht werden.
Termin mehrfach verschoben, ich nicht damit gefahren.
Wollte im September zum TÜV, bremst hinten garnicht mehr.
Pumpen ohne Besserung.
Steht jetzt bei der Werkstatt seit 5 Wochen (Speichentausch).
Ich habe auf Garantieantrag gedrängt.
Weil Bremsflüssifkeit wäre ja nach 2 Jahren eh fällig und wenn da was undicht ist und über Monate Luft zieht, dann ist das bald aus der Garantieverlängerung.
Ich vermute dass oben was undicht ist und daher Luft zieht.
Bin gespannt, was der Schrauber sagt, wenns mal endlich fertig ist
Im Dezember oder Januar hol ich die nichtcab, wenn Salz liegt.
Man kennt mich ja ;D
Wird die dann zum Wintertreffen getragen ❓ /tewin/
Komisch, 10min nach meinem Eintrag hat der Schrauber angerufen, alles fertig.
Bremsflüssifkeit getauscht. Mit Diagnose-Gedöns kann man wohl den ABS Aktuator aktivieren. Das hilft beim Wechsel/Entlüften.
Ursache: unbekannt.
Beobachten, wenns wieder auftritt, wird was getauscht.
Da bin ich mal gespannt. Im Sommer läuft die Garantie aus.
Wenn man das erst immer nach 3 Monaten merk....
Aber, schaumermal
Ich hab mir fuern hunderter und Auto dieses vermo bremsflüssigkeitwechsel Teil für den kompressor Anschluss gegönnt. Geht gut damit und kein 2. Mann dafür.
War gestern in der Yamaha Werkstätte bei mir u habe dieses Problem mal angesprochen.
Antwort vom Chef der Werkstatt war.
Dieses Problem hört er zum ersten mal...
Luft im System kann er sich nicht vorstellen dann müsste der Hebel leer durchgehen :-X
Auf die Frage ob es so neun Dongle gibt um die Ventile beim Abs zu öffnen wegen Entlüftung etc. sagte er:
Hmm nein glaub sowas gibts bei der T7 nicht, einfach ins Abs bremsen...
Manchmal frage ich mich echt ob manche Werkstätten selber keine Ahnung mehr von den aktuellen Motorräder haben!
Exakt so isses, die haben keine Ahnung und die is auch noch teuer. Wenn ich ein technisches Problem mit meiner Ténéré hätte, wäre ein Yamaha-Händler der letzte den ich fragen würde. Zum Glück gibts dieses Forum hier, idR. kriegt man innerhalb 5 Minuten hier bessere Tipps als in irgendeiner Werkstatt.
Das beste was ich mal von einem Händler gehört habe:"Glauben Sie nicht alles, was in Foren geschrieben wird!"
Die Frage ist aber nun, wie macht man es richtig ?
Bremsen entlüften ist ja kein Problem, mit Abs aber schon.
Dongle dafür gibts am Markt nicht u hier im Forum wurde die Methode ins Abs zu bremsen mehr oder weniger als unfug bezeichnet (in einem anderen Thread).
Bei der T7 gehts ja um Garantiefall oder nicht. Und wenn Teile fällig werden, macht das schon nen Unterschied.
Auf die Aussagen, die ich da von diversen Mitarbeiter gehört habe, wurde mein Vertrauen auch getrübt.
Da kamen Sachen wie:
Wenn da Wasser drin ist... Wasser lässt sich komprimieren, Bremsflüssigkeit nicht.
Auf den Hinweis, dass das bei Dampfblasenbildung bei heiß gefahrener Bremse... ich konnte leider nicht ausreden...
Und:
Da sind verschiedene Materialien verbaut, da kann durch Kontaktkorrossion Gas entstehen...
Ganz ehrlich, dann ist was kaputt. Das darf einfach nicht sein. Sonst müsste man allgemein vierteljährlich die Flüssigkeit tauschen...
Ich vermute, dass was minimalst undicht ist, vermutlich oben beim ABS und durch rumstehn Luft zieht.
Aber jetzt warten wir erstmal ab. Vielleicht war ja die Erstbefüllung hinten kontaminiert. Vorne ist alles super...
Moin zusammen
Ist das Problem vieleicht Baujahr bedingt ???
Die T7 meiner Frau ist wie meine DM15 Jahrgang 23
Meine WR ebenfalls 23
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Zitat von: Melbourne am 30. November 2025, 19:57:56Ist das Problem vieleicht Baujahr bedingt ???
Erst ab 2019.
Zitat von: crossbow am 20. November 2025, 07:05:16Ich habe im März bei meiner WR im Rahmen von HU und Service die Bremsleitung auf Stahlflex tauschen lassen. Eine Woche nach dem Termin hatte ich das beschriebene Problem mit der hinteren Bremse. Bei mir komplett ohne Wirkung und auch keine Möglichkeit durch mehrfaches pumpen Druck aufzubaunen. Also zurück zum Händler. Ok da das übliche, hatten wir noch nie wer weiß bla bla..paar Tage später abgeholt und nach Aussage der Werkstatt entlüftet und probiert...geht. Ich hatte aus verschiedenen Gründen über den Sommer keine Möglichkeit zu fahren und somit stand die Maschine bis Mitte Oktober. Ich setz mich drauf und was ist...gleiches Problem. Also wieder zum Händler...nach der Prüfung Kostenvoranschlag weil angeblich Bremszylinder hinten defekt, zieht Luft bei langer Standzeit. nach einigem hin und her auf Kulanz getauscht. Aktuell geht alles. Ich habe mehrfach gefragt was das Problem war aber so richtig konnten oder wollten die mir das nicht erzählen .
Sternzeit 27.02.2026 wir haben ein Problem.
Wieder konnte ich das Pedal komplett durchdrücken. Es war zwar möglich mit ein wenig pumpen Druck aufzubauen aber nach kurzer Zeit war dieser wieder weg. Nun steht die WR zum 4. Mal wegen den selben Problem in der Werkstatt und am schlimmsten alle sind Ratlos.
Wie ich in einem anderen Beitrag berichtet habe, hat meine WR nun vor 1 Woche auf Garantie einen neuen Bremszylinder bekommen , es war vorher das gleiche wie bei Dir, kein Druck....
Direkt auf der Heimfahrt habe ich mich erschrocken wie gut die bremse hinten war
Mittlerweile meine ich wieder etwas schlechter, aber ok
Die Bremse hinten war in den 2.5 Jahren noch nie so gut
Mal sehen wie es weitergeht
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ich kann nur berichten, dass nach der winterruhe das schwammige gefühl an der hinterradbremse wieder da war. nach ein paar bremsungen hat es sich verbessert. der hebelweg ist immer noch lang. muss wahrscheinlich erst mal wieder auf schotter.
Zitat von: Pete am 27. Februar 2026, 08:21:05Wie ich in einem anderen Beitrag berichtet habe, hat meine WR nun vor 1 Woche auf Garantie einen neuen Bremszylinder bekommen , es war vorher das gleiche wie bei Dir, kein Druck....
Direkt auf der Heimfahrt habe ich mich erschrocken wie gut die bremse hinten war
Mittlerweile meine ich wieder etwas schlechter, aber ok
Die Bremse hinten war in den 2.5 Jahren noch nie so gut
Mal sehen wie es weitergeht
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Den neuen Bremszylinder habe ich ja auch bekommen
Zitat von: crossbow am 27. Februar 2026, 07:49:08Wieder konnte ich das Pedal komplett durchdrücken. Es war zwar möglich mit ein wenig pumpen Druck aufzubauen aber nach kurzer Zeit war dieser wieder weg. Nun steht die WR zum 4. Mal wegen den selben Problem in der Werkstatt und am schlimmsten alle sind Ratlos.
Und das trotz neuer Bremszange?
Bei mir das gleiche Problem, immer schwammig, ewig langer Hebelweg. Ich entlüfte jetzt mehrmals im Jahr, dann ist es wieder für einige Zeit besser (aber nicht gut).
Zitat von: Pete am 27. Februar 2026, 08:21:05Wie ich in einem anderen Beitrag berichtet habe
Vielleicht sollte man diesen und den Thread https://tenere.de/index.php/topic,21562.0.html zusammenfassen.
Zitat von: Ichnusa am 27. Februar 2026, 09:49:40Und das trotz neuer Bremszange?
Bei mir das gleiche Problem, immer schwammig, ewig langer Hebelweg. Ich entlüfte jetzt mehrmals im Jahr, dann ist es wieder für einige Zeit besser (aber nicht gut).
neuer bremszylinder... die Bremse ansich ist noch die erste
Ist denn das Problem schon einmal aufgetreten, ohne das die Bremse in der Betriebszeit, also beim Bremsflüssigkeitswechsel entlüftet würde ?
Bei mir steht das erst nächstes Jahr an.
Bremssattel und Bremsgeberzylinder liegen unterhalb vom ABS Modul, und am ABS Modul (höchster Punkt im hinteren Bremssystem) gibt es keine Möglichkeit zu enlüften.
Ist das soweit richtig ? Wie gesagt ich schraube da erst nächstes Jahr dran herum.
Wenn vorne beim Entlüften Luft ins System kommt steigt sie nach oben zum Bremsgeberzylinder und kann dort beim Pumpen entweichen. Der einzig kritische Punkt vorne ist die Querverbindung der beiden Bremssättel über dem Schutzblech. Das kann man umgehen, in dem man einen Bremssattel an der Gabel löst und dann auf der anderen Seite unterhalb des anderen Bremssattels positioniert.
Daraus resultierende Idee:
Wie wärs denn, wenn man Bremssattel und Geberzylinder mal abschraubt und versucht sie über Nacht hochzuhängen, höher als das ABS-Modul?
Dann an der höchsten Stelle entlüften. Wahrscheinlich ne ziemliche Fummelei, würde ich nur probieren, wenns keine Garantie mehr gibt.
Ja klar, kann man machen
Hat ja der eine oder andere hier bereits gemacht
Kann mir nicht vorstellen dass diese Probleme allein wegen Luftblasen im System entstehen
Ich würde es gern technisch verstehen
Was kann passieren damit eine einigermaßen funktionierende bremse nach standzeit überhaupt keinen Druck mehr aufbaut?
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...ich habe hier irgendwo von mir berichtet. Ich hatte vor einiger Zeit die Anlage eines Bekannten mit den identischen Problemen hinten in meinen Händen. Das Entlüften ging erst gut und schnell über die Bühne, also ich den Bremszylinder hinten abgebaut und höher hatte....dafür musste ich einiges Lösen. Aber am Ende konnte ich entlüften und es kam NICHTS mehr an Luft aus dem System. Seit dem hat er Ruhe und immer Bremsdruck.
Muss nicht ein Allheilmittel sein, aber auf einen Versuch kommt es an.
Kaleu /tuar/
/tewin/
Wenn man am Geberzylinder beim Bremsflüssigkeitswechsel keine Luft ins System bring (also pumpen bis leer), muss man nur noch am Entlüftungsnippel am Bremssattel aufpassen. Ich löse den Nippel zuerst, drehe dann leicht auf Anschlag, baue dann mit dem Geberzylinder etwas Druck auf, und löse dann leicht den Nippel, biss der Druck abgebaut ist. Dann Nippel wieder schließen und erst dann, den Geberzylinder wieder über die Schnüffelllochbohrung fahren, um erneut Druck aufzubauen.
Das ist meiner Meinung nach das einzige Verfahren, wo man am Entlüftungnippel des Bremssattels keine Luft ins System bekommt.
Ist es doch passiert, würde ich das Verfahren von Kaleu anwenden.
meine WR steht seit Donnerstag wieder in der Werkstatt und laut info am Freitag bekommen die das Problem nicht in Griff und würden nun direkt mit Yamaha reden. Bin mal gespannt. Die Garantie ist ja nun abgelaufen. Wird sicherlich noch ein Nachspiel haben.
Handelt es sich hier um ein Serienproblem, oder geht es nur wenigen T7 Nutzern so, dass die Hinterbremse ausfällt?
Sagen wir so, es ist ein bekanntes, verbreitetes Phänomen. Meine ist mit 38 Mm z.B. nicht betroffen, Kollege I. heult schon seit Jahren wegen des Problems, beides Baureihe 2019 - 2021. Wieviel % betroffen sind, schwer zu sagen, die Betroffenen jammern natürlich laut, während die ohne das Problem zufrieden schweigen.
Ich habe heute einen Rückruf aus meiner Werstatt bekommen...im Prinzip sagen die Sie haben nix gefunden und bauen alles wieder zusammen und stellen mir die kiste wieder hin...ich soll erstmal fahren und beobachten. Ich bin ja nun zum dritten mal nachbessern da ( nach dem Umbau auf Stahlflex ) ich weiß gar nicht wie ich mich jetzt verhalten soll. Da Sie den Fehler nicht finden komnnten übernehme ich ja ein defektes Motorrad.
Sag denen dass das im Forum ein Thema ist, die Betroffenen sich austauschen und andere bereits Bremszylinder auf Garantie bekommen haben. Nach Rücksprache mit Yamaha DE
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Zitat von: crossbow am 02. März 2026, 05:10:47meine WR steht seit Donnerstag wieder in der Werkstatt und laut info am Freitag bekommen die das Problem nicht in Griff und würden nun direkt mit Yamaha reden. Bin mal gespannt. Die Garantie ist ja nun abgelaufen. Wird sicherlich noch ein Nachspiel haben.
Würde hinten an der Bremsanlage schon mal rumgeschraubt ? Bremsflüssigkeitswechsel, Stahlfelx oder so ?
Zitat von: ck1 am 02. März 2026, 13:59:03Würde hinten an der Bremsanlage schon mal rumgeschraubt ? Bremsflüssigkeitswechsel, Stahlfelx oder so ?
War auch die Frage der Werkstatt...und nein. ich habe denen auch gesagt das die halt die bremszange mal prüfen sollen...wollten Sie aber nicht.
Bei der T7 meiner Frau wurde nichts verändert und das Pedal hatte immer mehr Weg, bis zum Bremsausfall.
Sie fährt nicht oft und ich bin mit ihrer T7 noch weniger gefahren. Als es zum TÜV sollte isses aufgefallen. Dann zum Händler, Bremsflüssifkeit wurde gewechselt. Dann wars gut, dann war Winterpause, jetzt bremst sie immernoch, der Weg kommt mir aber auch etwas weicher vor. Ist bei meiner aber auch weich (-er?)
Im Moment sind beide Hinterradbremsen gleich. Ich beobachte das noch nen Monat...
Meine Empfehlung wäre, entlüften entlüften und nochmal entlüften beim 3ten mal hatte ich Erfolg. Ich ärgere mit jetzt gut 5Jahre ... und hab das was ihr beschreibt scheinbar hinter mir. Bei mir war es von Anfang an weicher Druckpunkt(E4), einmal konnte ich bei einer Vollbremsung den Handbremshebel fast an den Gasgriff ziehen, auf die Hinterradbremse konnte ich mich daraufstellen ohne wirklich an bremsen zu denken.
Nun gut, dass war sicher nicht das was sich ein Motoradersteller gedacht hat. Da ich mit meinem Händler schon einen disputt hatte blieb nur selbst Handanlegen. Wie gesagt entlüften und siehe da, Luft drinnen, gefreut und gefahren, besser wie vorher aber nach paar tage stehen, fühlte sich der Bremshebel wieder weicher an. Dann bin ich immer wieder auf Schotter gefahren um das ABS zu malträtieren, ob das entscheidend ist/war keine Ahnung. Jedenfalls hab ich das mindestens 3mal wiederholt einen 1/2liter Bremsflüssigkeit durch gejagt und hab jetzt in der Winterpause absichtlich die Finger von der bremse gelassen, und letzte Woche das erste mal die pumpen aktiviert und sie da, so wie ich abgestellt habe und konnte den Druckpunkt nicht erhöhen beim nach-pumpen. Ergo der Franzgickel hat scheiß Werkzeug, scheiß Lust, zu viel Stress gehabt und das öfters als uns lieb ist. Und wenn da Luft drinnen ist, dann gehen vielleicht auch die Kolben unwillig zurück, denke ich und die Beläge liegen vielleicht näher an der Bremsscheibe und bekommt mehr Temperatur wie gut für sie ist. Ich hoffe es bleibt jetzt wie es ist. Ich dachte auch ich brauche Stahlflex das geht mir aufn S. Nö doch nicht jetzt bremst es Vorne und Hinten wie gehört für mich. Nicht aufgeben, entlüften, entlüften und entlüften, kann man selbst machen und schlechter wurde es bei mir nie.
Auch wenn ich GsD nicht betroffen bin schließe ich mich meinem Vorredner an. Wenn Ihr mal inner Werkstatt zuguckt, wie dort die Bremsflüssigkeit gewechselt wird, wie viel Zeit dafür zur Verfügung steht, dann wundert einen nix mehr.
Ordentlich entlüften braucht Zeit und Muße, man muss wirklich mehrfach ran und Geduld walten lassen. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist bei der HR-Bremse das ABS-Modul der höchste Punkt und das ist konstruktionsbedingt einfach Mist. Die Luft geht immer nach oben, und da kriegst Du die einfach schlecht raus.
Ich habe das gleiche Problem an der Hinterradbremse meiner WR.
Hatte zuerst die Bremsbeläge in Verdacht. Aufgrund des schwammigen Bremsgefühls, wird wohl auch Luft im System das Problem sein. Beim Pumpen wird die Bremsleistung besser. Erster Entlüftungsversuch hat keine Besserung gebracht. Versuche jetzt es demnächst mit einem Vakuumtool.
hat schon einer von Euch "Betroffenen" den Bremszylinder zerlegt und die O-Ringe in Augenschein genommen?
Die sollen gem. Aussagen von Betroffenen aus USA von minderer Qualität sein. Hab mich jetzt noch nicht rangewagt, da ein paar Kleinigkeiten auf Garantie gemacht werden und vielleicht das schwammige Bremsverhalten dazu kommt.
das thema zieht sich nun mittlerweile über 3 threads.
https://tenere.de/index.php?msg=190320 (https://tenere.de/index.php?msg=190320)
https://tenere.de/index.php/topic,21562.0.html (https://tenere.de/index.php/topic,21562.0.html)
mein fazit:
entweder hat man probleme oder nicht. einzige lösung bisher ist und bleibt entlüften (vielleicht incl. bremsflüssigkeitswechsel) oder mehrfach ins abs bremsen. beziehungsweise eine kombination aus beiden vorgängen.
otr-reparaturkit war ohne spürbare verbesserung.
wenn ich was vergessen habe, dürft ihr es ergänzen. /beer/
gruss
rüdiger
Zitat von: unse am 03. März 2026, 10:40:15das thema zieht sich nun mittlerweile über 3 threads.
:-X
Zitat von: unse am 03. März 2026, 10:40:15otr-reparaturkit war ohne spürbare verbesserung.
Meinst du den Reparatur-Kit für den Bremszylinder?
Zitat von: Frank am 03. März 2026, 11:09:20Meinst du den Reparatur-Kit für den Bremszylinder?
wenn ich ichnusa richtig verstanden habe, ja.
Zitat von: unse am 03. März 2026, 15:31:54wenn ich ichnusa richtig verstanden habe, ja.
Hast du. https://www.off-the-road.de/bremspumpen-reparatursatz-hinten-yamaha-tenere-700/bs-rep-t700-bph eingebaut, keine Verbesserung.
Gestern mal wieder mit der Werkstatt telefoniert. Nach allem prüfen nachziehen Bremspumpe neu und komplette Bremse auseinander keine Besserung. Nun wollen Sie die ursprünlich neu verbaute Stahlflex Bremsleitung tauschen weil die soll es jetzt sein. Laut Ihrer Aussage Bremse richtig entlüftet über Nacht mit Gewicht auf dem Bremspedal stehen gelassen, senkt sich dieses um 15mm.
Moin...
Also ich habe nicht das Problem mit den Druckverlust. Finde die Bremse generell zu schwach...aber anderes Thema.
Ich würde einfach mal den Abs Block raus nehmen aus dem System und die Bremse direkt verbinden..also Geberzylinder an Bremssattel..so wie früher. Ist das Problem dann weg liegt es wohl am ABS Block bzw. dem System. Bleibt es gleich kann es nur an den restlichen Komponenten liegen die ja relativ leicht zu überholen sind. Habe es weder ausprobiert noch vor es zu tun..
Währe nur meine Rangehensweise...ein Geberzylinder oder auch der Bremssattel ist eigentlich undicht oder nicht...mal zwischendurch habe ich noch nie erlebt. Wenn etwas im Bremssystem undicht ist, tritt bei den Drücken auch Bremsflüssigkeit aus.
Möglich wäre ein Problem mit dem Überströmkanal...aber auch das müsste sich feststellen lassen.
Nur meine Meinung.....
Zitat von: Allesschrauber am 04. März 2026, 17:53:38Ich würde einfach mal den Abs Block raus nehmen aus dem System und die Bremse direkt verbinden
... einfach ... :)
.....nicht?... /-/
Vielleicht gehts auch ne Nummer kleiner:
Ich hatte mal an meiner verflossenen BMW eine Leitung am ABS-Block, die war locker, die Verschraubung war nicht mit dem korrekten Drehmoment angezogen, keine Ahnung wie sowas passieren kann. Eventuell mal alle Leitungen am Block überprüfen, wenn hier was locker ist, kanns auch Luft ziehen. Nervt halt, denn um da dran zu kommen muss der Tank runter.
bei mir muss man ja klar sagen. Ich hatte 2 Jahre keine Probleme. Es fing an mit dem Wechsel der Bremsleitung auf Stahlflex und dem Tasch der Bremsflüssigkeit. Seit dem ( fast ein Jahr ) versuchen die dieses Problem in Griff zu bekommen. Was mir bissl Angst macht ist folgender Satz, der immer mal wieder aber gefühlt öfter vorkommt, ...naja aber die Garantie ist ja schon abgelaufen. Der Service mit Tausch der Bremsleitung war in den letzten Tagen der Garantie.
Zitat von: crossbow am 05. März 2026, 05:55:04bei mir muss man ja klar sagen. Ich hatte 2 Jahre keine Probleme. Es fing an mit dem Wechsel der Bremsleitung auf Stahlflex und dem Tasch der Bremsflüssigkeit. Seit dem ( fast ein Jahr ) versuchen die dieses Problem in Griff zu bekommen. Was mir bissl Angst macht ist folgender Satz, der immer mal wieder aber gefühlt öfter vorkommt, ...naja aber die Garantie ist ja schon abgelaufen. Der Service mit Tausch der Bremsleitung war in den letzten Tagen der Garantie.
...versuche mal, alle Bauteile der HiRa Bremse (inkl. Bremssattel) soweit abzubauen, ohne die Anlage zu belüften, dass der Bremszylinder/Ausgleichsbehälter möglichst weit hoch gelegt wird und anschließend neu entlüften....bei mir hat das super geklappt. Seit dem gab es keine Probleme mehr an der T7 (war nicht meine)
Viel Erfolg
Kaleu /tuar/
/tewin/
Zitat von: Sartene am 05. März 2026, 06:57:05...versuche mal, alle Bauteile der HiRa Bremse (inkl. Bremssattel) soweit abzubauen, ohne die Anlage zu belüften, dass der Bremszylinder/Ausgleichsbehälter möglichst weit hoch gelegt wird und anschließend neu entlüften....bei mir hat das super geklappt. Seit dem gab es keine Probleme mehr an der T7 (war nicht meine)
Viel Erfolg
Kaleu /tuar/
/tewin/
die WR steht ja noch in der Werkstatt. Aber mal für mich. Was ist der Hintergrund es so zu machen
Eventuell vesteckete Luftblasen wandern im System langsam nach oben an den höchsten Punkt des Systems. In dieser Lage entlüften ist am effektivsten. Wenn das nix bringt is wirklich was im Argen.
Das "Problem" bei der Hinterradbremse ist die Anordnung der Bauteile. Normalerweise sollte der Ausgleichsbehälter der höchste Punkt des Systems sein. Vorne is das auch so, da gibts auch keine Probleme, hinten ist das ABS-Modul an der höchsten Stelle. Wenn die Luft da einmal drin is, kriegt man die nur schlecht wieder raus.
Zitat von: Peter700 am 05. März 2026, 08:25:03Eventuell vesteckete Luftblasen wandern im System langsam nach oben an den höchsten Punkt des Systems. In dieser Lage entlüften ist am effektivsten. Wenn das nix bringt is wirklich was im Argen.
Das "Problem" bei der Hinterradbremse ist die Anordnung der Bauteile. Normalerweise sollte der Ausgleichsbehälter der höchste Punkt des Systems sein. Vorne is das auch so, da gibts auch keine Probleme, hinten ist das ABS-Modul an der höchsten Stelle. Wenn die Luft da einmal drin is, kriegt man die nur schlecht wieder raus.
ok verstanden, erklärt bloß nicht warum die einen das Problem haben und die anderen nicht.
Weil die einen leider Luft im System haben und die anderen nicht.
Das kann schon im Werk passiert sein, ein Mitarbeiter arbeitet gewissenhaft und macht einen guten Job, dem anderen isses egal und er schraubt den Kram nur lustlos zusammen.
Luft ins Bremssystem zu kriegen is keine Kunst, ein falscher Handgriff und Du hast es versaut, die Luft wieder raus zu kriegen is deutlich schwieriger.
Korrekt.
Der Ausgleichsbehälter/Bremspumpe liegen kaum höher als der Bremssattel. Darum könnten sich Luftblasen festklemmen...
Bei einer T7 eines Bekannten konnte ich so das Problem lösen. Dauerhaft.
Kommt also auf einen Versuch an!
Viel Erfolg.
Kaleu /tuar/
/tewin/
Zitat von: Sartene am 05. März 2026, 11:00:55Korrekt.
Der Ausgleichsbehälter/Bremspumpe liegen kaum höher als der Bremssattel. Darum könnten sich Luftblasen festklemmen...
Bei einer T7 eines Bekannten konnte ich so das Problem lösen. Dauerhaft.
Kommt also auf einen Versuch an!
Viel Erfolg.
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ok leuchtet ein, aber das sollte eine Yamaha Werkstatt doch wissen. Also sollte man meinen.
Sollte man meinen!
Es gibt in den Werkstätten ne Rangordnung:
Als erstes kommen die Stammkunden dran, die schon seit Jahren ohne Murren die vergoldeten Rechnungen für alles zahlen und dabei keine Fragen stellen.
Dann kommen die Inspektionen, bei denen man mit völlig intakten Motorrädern schnell ne fette Rechnung produzieren kann.
Und erst dann, vielleicht, kommen die nervigen Reklamationen, die mit Yamaha abgerechnet werden müssen, für die Yamaha enge Zeitwerte vorgibt und bei mehrfacher Reklamation auch unangenehme Fragen stellt.
Eine Bremse ordentlich zu Entlüften is ne ziemliche Fummelarbeit wenn einmal Luft drin ist. Dafür is im Tagesgeschäft einfach keine Zeit. Deine Unzufriedenheit is denen egal, Du hast ja schon gekauft, somit bist Du nicht mehr interessant.
Wäre eigentlich gut, wenn am höchsten Punkt, am ABS, auch entlüftet werden könnte...
der höchste Punkt im "System" ist doch der Ausgleichsbehälter der Vorderradbremse. Lässt sich das ABS-Modul nicht so ansteuern, dass beim Wechsel der Bremsflüssigkeit von "unten" nach "oben" gearbeitet wird? Also, sozusagen auf "Durchzug" von der Hinterradbremse zum Ausgleichsbehälter der Vorderradbremse? Wie machen das denn Werkstätten...? Nur so eine Idee... ::)
Hallo
ich hab mir den Leitungsverlauf noch nicht angeschaut und auch nicht, ob da am ABS Modul nicht auch ein Nippel dran ist, zur Not müsste man aber - wenn auch mit ziemlicher Sauerei - durch lösen der Schrauben unter Druck (nichts anderes macht man ja auch bei den Entlüftungsnippelt) am ABS Modul entlüften Können. DAS wäre aber für mich wirklich die allerletzte Möglichkeit, da man dann alles mit Bremsflüssigkeit einsaut und hinterher pingelichst alles abspülen müsste, um nicht alles benetzte unbeabsichtigt zu "entlacken".
Innendrin geht da nichts, da kann man nur durch ansteuern der Ventile mit der Werkstattsoftware auf "Durchzug" stellen, bzw. eventuell über die Spül / Ladepumpe dynamisch entlüften. Das ist aber nur eine Vermutung weil ich das von Autos kenne.
Gruß
Christoph
genau: der Wechsel der Bremsflüssigkeit mit einem "Werkstattsystem" müsste doch die gründlichste Variante sein und Restblasen in allen Komponenten ausschließen. Aber: wir reden ja von Erfahrungen mit Werkstätten - dann kriegen die das ja doch nicht hin... :( ::)
...nach meinem Kenntnisstand müsste das ABS Modul an der T7 wie an der XT1200 entlüftet werden. Für selbige gibt es einen Dongle, direkt von Mama Yam, welcher am OBD Port angeschlossen wird. Auf diesem Weg wird der ABS Block entlüftet und dass System ist Frei von Luft.
An der XT 1200 funktioniert das ganz hervorragend, einen Nippel sucht man dort am ABS Block vergebens. Durch das Auslösen der Funktion, pumpt der ABS Block dauerhaft, als würde man dauerhaft ABS auslösen. Ebenso an der T7...kein Nippel...da aber die T7 an das Yamaha Inspektionssystem angeschlossen wird, oder man besorgt sich das entsprechende Auslesegerät, hatten wir hier bereits ausführlich besprochen, wird vermutlich genau darüber der ABS Block direkt angesprochen und entlüftet.......wie schön doch diese Nippel sind!
Kaleu /tuar/
/tewin/
Beim Entlüften mit einer Hand-Vakuumpumpe (für kleines Geld , ca. 20,- €) sind jetzt nochmal jede Menge Luftblasen herausgekommen.
Vakuumpumpe (https://www.amazon.de/WiMas-vakuumpumpe-Vakuumtester-Bremsentl%C3%BCftungssatz-Kraftfahrzeuge/dp/B07SF5BG38/ref=asc_df_B07SF5BG38?mcid=764efe946fc23e37a3dc125734d6d146&th=1&psc=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=697180839536&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=17012363983634614719&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9043700&hvtargid=pla-789608947181&psc=1&hvocijid=17012363983634614719-B07SF5BG38-&hvexpln=0)
Außerdem habe ich zum Entlüften den Bremshebelweg wieder vergrößert, damit der Bremszylinder mehr Bremshub leisten muss. Heute werden ich das Entlüften fortsetzen und eine Probefahrt machen. Ich werde berichten.
Zitat von: Sartene am 06. März 2026, 06:59:16...nach meinem Kenntnisstand müsste das ABS Modul an der T7 wie an der XT1200 entlüftet werden. Für selbige gibt es einen Dongle, direkt von Mama Yam, welcher am OBD Port angeschlossen wird. Auf diesem Weg wird der ABS Block entlüftet und dass System ist Frei von Luft.
An der XT 1200 funktioniert das ganz hervorragend, einen Nippel sucht man dort am ABS Block vergebens. Durch das Auslösen der Funktion, pumpt der ABS Block dauerhaft, als würde man dauerhaft ABS auslösen. Ebenso an der T7...kein Nippel...da aber die T7 an das Yamaha Inspektionssystem angeschlossen wird, oder man besorgt sich das entsprechende Auslesegerät, hatten wir hier bereits ausführlich besprochen, wird vermutlich genau darüber der ABS Block direkt angesprochen und entlüftet.......wie schön doch diese Nippel sind!
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Das gabs auch schon bei der FJR1300A, Aber wenn das so gut funktionieren würde, müssten die Schrauber in der Yam-Werkstatt doch hinbekommen.
Physikalisch wird sich Luft am ehesten am höchsten Punkt, bei T7 am ABS-Modul sammeln. Ob die Luft mit Aktivieren des Modulators den Weg bis zum Bremssattel findet, scheint ja ein Problem sein zu können.
Grüßle, Peter
Zitat von: Frank am 06. März 2026, 12:28:57Beim Entlüften mit einer Hand-Vakuumpumpe (für kleines Geld , ca. 20,- €) sind jetzt nochmal jede Menge Luftblasen herausgekommen.
Vakuumpumpe (https://www.amazon.de/WiMas-vakuumpumpe-Vakuumtester-Bremsentl%C3%BCftungssatz-Kraftfahrzeuge/dp/B07SF5BG38/ref=asc_df_B07SF5BG38?mcid=764efe946fc23e37a3dc125734d6d146&th=1&psc=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=697180839536&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=17012363983634614719&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9043700&hvtargid=pla-789608947181&psc=1&hvocijid=17012363983634614719-B07SF5BG38-&hvexpln=0)
Außerdem habe ich zum Entlüften den Bremshebelweg wieder vergrößert, damit Zitat von: Frank am 06. März 2026, 12:28:57Beim Entlüften mit einer Hand-Vakuumpumpe (für kleines Geld , ca. 20,- €) sind jetzt nochmal jede Menge Luftblasen herausgekommen.
Vakuumpumpe (https://www.amazon.de/WiMas-vakuumpumpe-Vakuumtester-Bremsentl%C3%BCftungssatz-Kraftfahrzeuge/dp/B07SF5BG38/ref=asc_df_B07SF5BG38?mcid=764efe946fc23e37a3dc125734d6d146&th=1&psc=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=697180839536&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=17012363983634614719&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9043700&hvtargid=pla-789608947181&psc=1&hvocijid=17012363983634614719-B07SF5BG38-&hvexpln=0)
Außerdem habe ich zum Entlüften den Bremshebelweg wieder vergrößert, damit der Bremszylinder mehr Bremshub leisten muss. Heute werden ich das Entlüften fortsetzen und eine Probefahrt machen. Ich werde berichten.
Ich werde berichten.
Bremst wieder, wie neu. Hoffentlich ist das auch von Dauer.
Die alte Bremsflüssigkeit sah ziemlich trübe aus. Müsste nach 3 Jahren eigentlich klarer aussehen.
nicht umsonst soll man sie ja alle zwei Jahre wechseln; mach' ich bei der DOT5.1 aber ohnehin nich'... 8)
Gestern habe ich die Bremsflüssigkeit mit Stahlbus Entlüfterventilen erneuert. Dabei kam hinten einen sehr große Menge an unappetitlich wirkender Flüssigkeit heraus.
OK, das war die erste Erneuerung nach Werksbefüllung vom '22er Modell (Sept.'23 gekauft) und 12 500 km Laufleistung.
Vorne dagegen war alles noch im grünen Bereich.
Hab' heute dann eine längere Tour gemacht und dabei festgestellt, daß die hintere Bremse einen knackigeren Druckpunkt hat => die Luft ist raus! 8)
Es scheint also, daß bei einigen Werksbefüllungen nicht alle Luft aus dem System gespült wurde. Eine wirkliche Hilfe war dabei aber auch das Entlüfterventil bei dem man sich keine Gedanken um auf/zu(Entlüfter) und oben/unten(Bremspedal) machen muß.
Ab sofort wird öfter mal die Bremsflüssigkeit erneuert.
Nur zu Info, mein betreuender Händler, der schon einige Teneres verkauft hat, berichtete mir, dass er von Problemen der Hinterradbremse nichts wüsste.
Wie gesagt, nur eine Info.
Die Händler wissen nie was, das hatten wir noch nie, das kann gar nicht sein, da sind Sie der erste, und vor allem: Glauben Sie nicht alles was in Foren geschrieben wird!
Ich hab' vor über 40 Jahren bei einem Honda-Vertragshändler gearbeitet. Auch damals hatten wir ,,noch nie von so etwas gehört" wenn Kunden von Unzulänglichkeiten, von denen auch andere betroffen waren, berichteten. Ganz ohne Internet...
Wenn der Hersteller dann darauf reagierte und kostenlose Nachbesserungen anordnete haben wir das ohne Hinweis darauf im Zuge von Reparaturen und Inspektionen gemacht /devil/
Das ist also keine Erfindung von Foren und deren die darin schreiben. Die Zeiten ändern sich, die Argumente der Händler nicht.
Als Ergänzung:
Bei Rückrufaktionen wurde das ähnlich gehandhabt. Wenn der Kunde, es konnte auch der Zweitbesitzer sein, nichts davon wusste wurde es stillschweigend erledigt.
Rückrufaktionen haben auch schon damals dem Markenruf geschadet.
So habe meine WR am Samstag abgeholt. ich muss in dem Fall auch mal was positives berichten. Habe ein langes Gespräch mit dem Meister geführt und es wurde ausführlich erklärt was gemacht wurde. Am Ende kam aber nichts neues heraus. Aber die Maschine bremst. Auch der Chef wurde mit dazu gerufen ( kenne ich persönlich, habe bei seinem Vater schon meine TDR 125 und die V Max 1200 gekauft ) und hat mir versichert das es Ihnen unangenehm ist...alles in allem fühlte man sich als Kunde mit seinem Problem wahrgenommen.
Ich bin anschließend 150km gefahren habe auch mehrmals ins ABS gebremst und aktuell ist alles unveränder gut.
Zitat von: crossbow am 10. März 2026, 10:21:25Ich bin anschließend 150km gefahren habe auch mehrmals ins ABS gebremst und aktuell ist alles unveränder gut.
Wahnsinn! :o
Nach dem Entlüften ist es bei keinem hier ein Problem, das taucht dann immer erst mit der Zeit auf.
Zitat von: Ichnusa am 10. März 2026, 16:30:36Wahnsinn! :o
Nach dem Entlüften ist es bei keinem hier ein Problem, das taucht dann immer erst mit der Zeit auf.
+1
und meist, wenn die t7 längere zeit stand.
bei jedem werkstattaufenthalt, jedem reifenwechsel oder auch zwischendurch wird die hintere bremse entlüftet. und es kommt immer wieder. scheinbar muss der ausgleichsbehälter doch mal höher als der abs-block 🤷�♂️
Meine 2019er hat jetzt über 2 Jahre gestanden.
Die Bremse hat nicht nachgelassen. Ich werde aber jetzt einen Bremsflüssigkeitswechsel machen und dann schauen.
Grüße
Thommy
Zitat von: Thommy am 11. März 2026, 15:54:52Meine 2019er hat jetzt über 2 Jahre gestanden.
Fahren Du sollst!
Rückmeldung zum Stand bei meiner WR
im Feb hatte der Händler ja den Bremszylinder hinten auf Garantie ersetzt
bei den ersten Fahren habe ich mich erschrocken, wie gut die Bremse dann war, endlich eine Bremse hinten, die diese Bezeichnung verdient. ABS war leicht zu aktivieren...
Leider bin ich nicht viel gefahren seitden, nur ca 750 km, sie hat also viel gestanden
mittlerweile lässt die Bremswirkung stark nach, ABS nur zu aktivieren wenn man sich voll draufstellt, wenn überhaupt
fühlt sich irgendwie an wie verölte Belege
also wieder zur Werkstatt, aber was nun ?
Ich werde nochmals die Bremsflgk wechseln lassen, mal sehen ob das was hilft
aber alle 2 Monate/ 750 km die Bremsflgk wechseln, kann es ja auch nicht sein..
Hallo Pete.
Zitat von: Pete am 12. April 2026, 13:08:14Ich werde nochmals die Bremsflgk wechseln lassen
Danke für die Rückmeldung. Denke das kannst du dir sparen.
Zitat von: Pete am 12. April 2026, 13:08:14...fühlt sich irgendwie an wie verölte Belege...
Das ist ein sehr guter Vergleich - so fühlt sich die Hinterradbremse bei mir auch an. Wenn ich den Fuß ein paar Sekunden auf der Bremse habe, wird's besser.
update
bei meiner WR wurde ja im Feb der Bremszylinder hinten auf Garantie getauscht
2 Monate / 750 km später war wieder kein Druckaufbau möglich
WR steht seit ein paar Wochen in der Yam Werkstatt
Nun hat Yam DE aber zugegeben, dass es da wohl doch ein größeres Problem gibt, da doch mehrtere T7 betroffen seien...
Man sei daran Ursache/ Lösungen zu finden, habe aber noch keine Lösung
bei meiner WR wird nun nochmals der Bremszylinder hinten getauscht, der aber ist derzeit nicht lieferbar...
ich glaube nicht daran, dass es am Bremszylinder liegt, ich halte es für ausgeschlossen dass 2 Bremszylinder nacheinander defekt sein sollen
daher ist die Sache zunehmend ärgerlich
ich vermute Bremszange oder tatsächlich das ABS....
und ja, entlüftet wurde nun schon mehrfach, inkl. Aufhängen hinten und inkl. Ansteuern des ABS..
es gibt für die Yam Werkstätten wohl eine andere Entlüftungs-Zeremonie für die T7 die für die BW auf Stahlflex umgerüstet werden
auch dieses Prozedere wurde bereits mehrfach durchgeführt (da meine WR hinten Stahlflex hat)
...tbc...
Zitat von: Pete am 21. Mai 2026, 11:05:57update
bei meiner WR wurde ja im Feb der Bremszylinder hinten auf Garantie getauscht
2 Monate / 750 km später war wieder kein Druckaufbau möglich
WR steht seit ein paar Wochen in der Yam Werkstatt
Nun hat Yam DE aber zugegeben, dass es da wohl doch ein größeres Problem gibt, da doch mehrtere T7 betroffen seien...
Man sei daran Ursache/ Lösungen zu finden, habe aber noch keine Lösung
bei meiner WR wird nun nochmals der Bremszylinder hinten getauscht, der aber ist derzeit nicht lieferbar...
🤔
Wäre was für'n Rückruf 🥺
Zitat von: Pete am 21. Mai 2026, 11:05:57update
bei meiner WR wurde ja im Feb der Bremszylinder hinten auf Garantie getauscht
2 Monate / 750 km später war wieder kein Druckaufbau möglich
WR steht seit ein paar Wochen in der Yam Werkstatt
Nun hat Yam DE aber zugegeben, dass es da wohl doch ein größeres Problem gibt, da doch mehrtere T7 betroffen seien...
Man sei daran Ursache/ Lösungen zu finden, habe aber noch keine Lösung
bei meiner WR wird nun nochmals der Bremszylinder hinten getauscht, der aber ist derzeit nicht lieferbar...
ich glaube nicht daran, dass es am Bremszylinder liegt, ich halte es für ausgeschlossen dass 2 Bremszylinder nacheinander defekt sein sollen
daher ist die Sache zunehmend ärgerlich
ich vermute Bremszange oder tatsächlich das ABS....
und ja, entlüftet wurde nun schon mehrfach, inkl. Aufhängen hinten und inkl. Ansteuern des ABS..
es gibt für die Yam Werkstätten wohl eine andere Entlüftungs-Zeremonie für die T7 die für die BW auf Stahlflex umgerüstet werden
auch dieses Prozedere wurde bereits mehrfach durchgeführt (da meine WR hinten Stahlflex hat)
...tbc...
Das Yamaha dafür noch keine Lösung hat und scheinbar Ratlos ist spricht Bände.
Ich war in Anfang der 90ziger in der Garantieabwicklung bei dem größten Kleinmotorenbauer der Welt beschäftige. Die Händler die Probleme nicht auf die Reihe bekamen, oder nicht beurteilen konnten, ob das Garantie oder Eigenverschulden des Kunden ist, haben wir dann sofort die Händler angewiesen den Motor zur Entscheidung zu uns einzuschicken, und dann wurde das Problem in der regel behoben und bei nicht eindeutigem Fehlverhalten des Kunden selbstverständlich für den Kunden entschieden.
Was will ich damit sagen: Wenn ein Kunde sein Problem beim Händler nicht gelöst bekommt, dann bestelle ich mir das Moped ein und löse das Problem, und der Kunde bekommt einen 100€ Gutschein.
BTW: Was soll das für eine Raketentechnik sein (kleiner Tipp an Yamaha, Luft wo sie nicht hingehört) wenn eine Bremse nur hinten keinen Druck aufbaut oder ihn immer wieder verliert!? Ausbauen, Zerlegen, Fehlersuche, Reparieren, einbauen und wieder zum Kunden bringen. Kostet viel weniger wie die Presseveranstaltungen auf Island und Co. und Moped zu Verfügung stellen von irgendwelchen YT Affen.
Nix is isso schnell ruiniert wie ein guter Ruf, gerade jetzt werde die Weichen neu gestellt.
Uffbasse, sonst steht man ganz schnell auf der seife. /KTM/
Zitat von: Rocco am 18. November 2025, 19:24:12Guten Abend in die Runde,
habe im Spätsommer endlich auch die hintere Bremsleitung auf Stahlflex gewechselt, nach dem Befüllen mehrfach ins ABS gebremst und anschließend nochmal die Bremsflüssigkeit komplett durchgedrückt. Anschließend hat alles so funktioniert wie es sollte.
Nun stand die T7 bestimmt 4 Wochen unbenutzt und bei der hinteren Bremse tritt man jetzt ohne jeglichen Druckpunkt ,,komplett ins Leere". Beim Pumpen wird keinerlei Bremsflüssigkeit wegtransportiert (es scheint also nichts undicht zu sein), allerdings spürt man eben auch keinen Widerstand.
Wenn jedoch am hinteren Bremssattel die Schraube zur Entlüftung geöffnet wird, wird dort Bremsflüssigkeit rausgedrückt.
Kann das Problem an einem defekten Bremszylinder liegen, dass sich urplötzlich während der Standzeit eingestellt hat?
VG Rocco
Hier ein Update von mir: nachdem ich im letzten halben Jahr bestimmt 6 bis 8mal ,,ganz konventionell und hemdsärmelig" entlüftet habe, scheint nun die Luft im
wahrsten Sinn des Wortes raus zu sein. Zum Mindestens ist jetzt seit ein paar Wochen kein Druckabfall mehr festzustellen🤷🏻�♂️...
VG Rocco
das heißt, es lohnt sich, von selbst öfter Hand an zu legen? Früher haben es Werkstätten doch oft so gemacht, dass beim Neubefüllen vorne der Bremshebel mit 'nem Gummi in Richtung Griff über Nacht fixiert wurde; so dass die Bremsflüssigkeit genug Zeit hatte, ihre Luftbläßchen nach oben zu lassen. Das müßte man vielleicht hinten mal anwenden? Klingt vielleicht hilflos, aber mir fällt da auch nichts mehr ein... ::)
Hallo,
der Trick mit dem Anziehen des Bremshebels gegen den Lenker über Nacht funktioniert immer noch. Aber an der Hinterradbremse besteht das Problem, daß der Fußbremszylinder unterhalb des ABS-Aktuators liegt. Ob es an der T700 funktionieren würde, den Fußbremszylinder vom Rahmen zu lösen und möglichst weit nach oben zu hängen, kann ich von hier aus nicht sagen.
Hakim
Zitat von: Franki am 21. Mai 2026, 16:19:26das heißt, es lohnt sich, von selbst öfter Hand an zu legen? Früher haben es Werkstätten doch oft so gemacht, dass beim Neubefüllen vorne der Bremshebel mit 'nem Gummi in Richtung Griff über Nacht fixiert wurde; so dass die Bremsflüssigkeit genug Zeit hatte, ihre Luftbläßchen nach oben zu lassen. Das müßte man vielleicht hinten mal anwenden? Klingt vielleicht hilflos, aber mir fällt da auch nichts mehr ein... ::)
Das Problem durch die unterschiedliche Höhenlage von vorderer und hinterer Bremse wurde hier im Threat ja gut beschrieben.
Ich gehe ,,laienhaft" davon aus, dass bei einem
dichten (in sich geschlossenem) System, die Luft ja irgendwann mal raus sein muss, die sich beim hinteren Strang offensichtlich im ABS-Block als Hochpunkt verfängt.
Allerdings laufen in dem ABS-Block ja auch die Leitungen von/zum vorderen System zusammen. Das können Profis wie der Hakim bestimmt erklären, ob die tatsächlich hydraulisch getrennt sind (mir erschien das optisch aber nicht so).
Aber sei's drum. Bei mir scheint das häufige entlüften zum Erfolg geführt zu haben...
VG Rocco
verbunden ist vorne und hinten ja nur im Blockierfall. Obwohl: wenn man hinten zwanghaft blockiert, rattert es ja nur hinten. Daher sind die beiden Bremskreise ja nur beim Blockieren beider Räder verbunden? Es wäre ja ein Wahnsinn, wenn man zum ordnungsgemäßen Bremsflüssigkeitstausch den hinteren Bremszylinder nach oben binden müßte, damit da keine Luft mehr im System verbleibt...
Hallo,
meines Wissens hat die T700 keine Kombibremse. Das heißt, vorderer und hinterer Bremskreislauf sind immer komplett unabhängig, in normaler Fahrt und auch währenddessen das ABS regelt. Was die Hinterradbremse angeht: grundsätzlich kann man direkt am ABS-Modulator die Zuleitung Bremspumpe zu ABS entlüften. Inwieweit das auch bei der T700 - bei Vorhandensein entsprechender Schrauberfähigkeiten(!) - gut zu machen wäre, kann ich mangels Motorrad nicht beurteilen.
Hakim
Die Bremskreise sind zu jeder Zeit komplett getrennt.
Das ABS-Modul ist mit starren Leitungen nicht demontierbar ohne diese Leitungen zu trennen. Das ist also keine Option.
Ich habe zum problemlosen Entlüften vor ein paar Wochen Stahlbus-Entlüfter verbaut. Damit geht das Entlüften hervorragend einfach. Allerdings war meine Hinterradbremse nie ein Problemfall.
Nur wenn man von der Straßenfahrer-Fraktion auf die T7 wechselt ist man von der (fast nicht vorhandenen) Bremswirkung erst einmal schockiert. Da ich fast ausschließlich Enduros und Crosser gefahren bin ist das für mich normal und einplanbar. Soll heißen, daß ich bis auf provozierte Blockierung am Hinterrad nie in den ABS-Regelbereich komme. Vorher regelt mein Erfahrungs-ABS im Hirn den Druck auf's Pedal ab /-/
Abgesehen davon finde ich das ABS an der T7 um Klassen schlechter als bei meiner vorher gefahrenen BMW G650XCountry. Da war das Regeln ein hochfrequentes ,,Knurren"(......) und nicht niederfrequentig (— — — —) wie bei der T7.
Zitat von: Ede am 23. Mai 2026, 07:18:19...Das ABS-Modul ist mit starren Leitungen nicht demontierbar ohne diese Leitungen zu trennen. Das ist also keine Option.
Hallo,
klar sind das starre Leitungen. Meine Idee war allerdings schon, auf der Zuleitung von der hinteren Bremspumpe am ABS den entsprechenden Anschluß anzulösen und darüber etwas Bremsflüssigkeit mit eventuell dort angesammelten Luftbläschen zu evakuieren. Genau hier ist doch der höchste Punkt des hinteren Bremssystems. Manche ABS-Modulatoren älterer Bauart hatten zu diesem Zweck sogar Entlüftungsschrauben vorgesehen. Fußbremspedal leicht gedrückt halten, Hohlschraube am Fitting etwas anlösen, wieder schließen und dann erst Druck vom Pedal nehmen. Falls wirklich ein technischer Grund vorliegt, warum das an einer T700 nicht machbar sein sollte, würde ich den gerne erfahren - man lernt ja nie aus...
Hakim
ich kann es mir eigtl nicht vorstellen, dass die Ursache für die Probleme eine nicht ausreichende Entlüftung sein soll
nach der letzten Aktion (Austausch Bremszylinder) und mehreren Entlüftungs-Zeremonien (inkl. Druck übers WE), war die Bremse für ein paar Wochen super...so gut wie nie zuvor
wenn die Anlage nicht ausreichend entlüftet worden wäre, hätte ich das nicht gleich merken müssen ?
auch die "mikro-Bläschen, die sich mit der Zeit ansammeln..." - soviel, dass dann gar kein Druckpunkt mehr ist und das Pedal auf Anschlag geht, und auch Pumpen nichts bringt... kann das sein ?
ein paar Wochen hatte ich eine super Bremse
dann wurde sie langsam schlechter (Druckpunkt ja, aber schlechte Wirkung, fühlte sich an wie verölte Belege)
dann hat sie ein paar Wochen gestanden und danach war null Druckpunkt ...
Auch die Leute in der Werkstatt haben keine Idee, Yamaha sei dran..
Ich bin halt Naturwissenschaftler und will Dinge verstehen, es macht mich ganz irre dass es mir niemand technisch erklären kann, was da passiert
Letztlich wird es Luft im System sein, die Frage ist nur, wie die da reinkommt. Irgendwo eine undichte Stelle wo immer wieder Luft reinkommt. Die muss halt gefunden werden.
Wenn Luft eintritt muss gleichzeitig Bremsflüssigkeit austreten. Sonst wäre kein Platz für die Luft oder das Flüssigkeitsniveau müsste im Voratsbehälter steigen bis zum Überlaufen.
dann kann es doch nur die Membrane sein, die den Druck in den Bremszylindern aufbaut. Die ist schon getauscht, nehme ich an? Ich meine jetzt die im Geberzylinder... Macht aber auch keinen Sinn, wenn Entlüften die Funktion wiederherstellt... ::)
Wenn Dichtungen (du bezeichnest das als Membrane) durchlässig(bzw rissig = beschädigt) sind tritt bei Druckaufbau auch Bremsflüssigkeit aus. Irgendwann und irgendwo tritt das dann zwangsweise aus. Passiert das nicht ist bei nicht vorhandener Bremswirkung Luft im System. Die muß aber vorher auch schon dort gewesen sein.
Und jetzt wird es spekulativ...
Wenn diese Luft in Form kleinster Luftbläschen in der Bremsflüssigkeit schwebt kann die Bremswirkung noch akzeptabel sein. Vereinigen sich diese kleinen Bläschen zu einer Blase ist dieses Luftpolster leicht komprimierbar und verhindert so einen vernünftige Bremswirkung. Vorn kann die Luft am höchsten Punkt, dem Behälter am Lenker, hochsteigen. Die Bremse hinten hat als höchsten Punkt das ABS-Modul unter dem Tank. Da kann die Luft nicht weg.
Also ist das wichtigste beim Bremse entlüften eine bläschenfreie Bremsflüssigkeit die mit Bedacht durch das System gedrückt wird. Darum bin ich von den Stahlbus Entlüfterventilen so begeistert.
Hallo
In der Bremsflüssigkeit kan sich auch Luft lösen wie das CO2 im Sprudel. Wenn sich dann die Temperatur ändert (ansteigt) gast die Flüssigkeit die Luft aus und man hat Gasbläschen im System die Komprimierbar sind. Hierbei sollte es übrigens, bezüglich der Komprimierbarkeit, keien Rolle Spielen ob ich z,B einen cm³ als eine Blase oder als 1000 kleine Bläschen als mm³ im System habe. Solange die Luft aber in der Flüssigkeit gelöst ist ist die nicht kompressibel erst wenn sie ausgegast ist.
Gruß
Christoph
Du meinst dann bestimmt nicht Luft, sondern Wasser. Bremsflüssigkeit (z.B. DOT4, DOT5.1) ist ja hygroskopisch (zieht Feuchtigkeit aus der Atmosphäre und lagert sie ein). Wenn jetzt das Wasser erwärmt wird wird es ja zu Gas.
Das erklärt aber nicht wie Luft/Gas sich bei Nichtbenutzung des Moppeds bildet.
Hallo
Nein, in jeder Flüssigkeit kann man jedes Gas lösen so wie das Co2 im Wasser. Die Autohersteller haben das Problem mit der Bremsflüssigkeit beim Befüllen mit Vakuum, weil da dann vielmehr ausgast. Deshalb wird die Bremsflüssigkeit zum Teil engast, d.h. sie wird unter Unterdruck gelagert und dann entweicht das Gas (hier Luft) und nicht beim Befüllen. Wasser verdampft erst bei 100°C und gast erst dann aus.
Gruß
Christoph
Dieses Verhalten mit dem Ausgasen müsste dann aber jedes Mopped mit hochliegendem ABS-Regler als höchstem Punkt des Bremssystems haben und nicht nur manche T7. Bei meiner Bj '22 (DM11) habe ich nämlich keine Probleme mit Luft/Gas in der Fußbremse.
Moin zusammen
Meine Bj 21 (DM11) macht auch keine Probleme .Der Druck ist immer gleich.
Gruß Reinhard
Servus,
Meine 21'er DM11 war auch mal betroffen, kein Druck hinten nach Standzeit.
Neue Bremsflüssigkeit mit Unterdruckpumpe durchgezogen hat das aktuelle Problem behoben, es kam eine fette Kaffeeschaumblase raus.
ABS muss ich mal entlüften lassen, die Ventile bekommt man ja nicht mit Hausmitteln sicher auf.
Es sind übrigens nicht "ein paar T7" betroffen, ich kenne das Problem, solange es Mopeds mit ABS gibt über alle Hersteller und Typen hinweg. Immer hinten.
Richtig saubere Lösungen habe ich bei keinem Hersteller erlebt.
Bei meiner Ex- Ducati 821 Monster 2016 war das eine Doktorarbeit: Stahlbus Entlüftungsschraube zwingend nötig (keine O-Ringe in der Original-Entlüftungsschraube), dann frische Bremsflüssigkeit mit Unterdruck schnell durchgesaugt mit gleichzeitigem Einschalten der Zündung (dann gehen die ABS Ventile kurz zum Funktionscheck auf). Hat mehrere Durchläufe benötigt und das Problem dauerhaft beseitigt.
Das Problem ist grundsätzlich dass das ABS höher als der Rest hängt und daraus eine Leitungsverlegung mit Schlaufen entsteht. Da hilft Geschwindigkeit beim Durchsaugen per Unterdruckpumpe, die alte Pumpmethode könnt Ihr komplett vergessen.
Ohne fundierten Kenntnissen von ABS Bremsanlagen rate ich von Experimenten ab. Blöderweise können es "Profiwerkstätten" manchmal auch nicht besser, manche haben das nötige Tool nicht, mit dem man die Ventile im ABS Block öffnet.
Dann schraubt man halt doch wieder selber, vor allem wenns am nächsten Tag in Urlaub mit dem Bike geht...
Ihr seid alle erwachsen, handelt nach Euren Fähigkeiten.
oder man geht zurück auf ein nicht-ABS-Modell, bei dem Bremsflüssigkeitstausch als auch Umrüstung auf Stahlflexschläuche wesentlich einfacher zu bewerkstelligen sind. Dass ein Antiblockiersystem Sicherheitsvorteile hat, ist natürlich unbestritten... /-/
Hallo
Ich erinnere mich noch daß viele Autowerkstätten fürs Entlüften Geräte verwendet haben die die Bremsflüssigkeit unter Druck durchs System gedrückt haben. Man sollte nach Gebrauch den Druck aus dem Kessel ablassen. WEnn man das nicht gemacht hat hat sich Luft unter dem Hohen Druck in der Bremsflüssigkeit gelöst die dann später unter "Normaldruck" im Bremssystem des Autos ausperlen konnte. Bei Motorradwerkstätten habe ich das nie gesehen.
Das vorspannen des Bremshebels über Nacht für "Probelmentlüftungen" hat meiner Ansicht nach zwei Hintergründe. Einmal wie schon vorher erwähnt, daß die Luftblasen nach oben in den Behälter wandern können. Zum Zweiten aber das sichkleine Bläschen unter Druck in der Bremsflüssigkeit lösen. DAnn muß man aber anschließend noch einmal entlüften um mit der Bremsflüssigkeit dei jetzt gelöste Luft aus dem system zu spülen.
Ich selber entlüfte meine Motorräder mit einem druckluftgetriebenen Vacuumgerät und pumpe zusätzlich mit den Hebeln durch. Bis jetzt hatte ich bei der Ténéré 700 keine Probleme, ich hab aber auch noch nicht Leitungen gewechselt oder ähnliches.
Gruß
Christoph
jetzt habe ich mich einige Wochen an einer gut funktionierenden Rückbremse erfreut. Am Samstag dann auf Tour gefahren und am Start alles ok...aufgrund starken Regens bin ich die letzten 70 km auf die Autobahn um voran zu kommen. Mitten im starken Regen alle am bremsen und meine hintere Bremse plötzlich wie nicht mehr vorhanden...da habe ich kurz geatmet...alles gut gegangen und die nächste Abfahrt runter und das alte Problem war wieder da. Nicht einmal auf losem nassen Untergrund war es möglich ins ABS zu bremsen. Hebel geht bis auf den Rahmen. Bin dann doch Überland bis zum Ziel und am Sonntag wieder heim. Ich bin ratlos und am kotzen. Die Lust auf das Motorrad ist einfach weg.
Werkstatt zuckt mit den Schultern und ich würde die am liebsten loswerden.
Kann es vielleicht sein, dass die Anschlüsse am ABS-Modulator nicht ganz dicht sind?
Nicht so undicht, dass Bremsflüssigkeit austreten kann aber so, dass am höchsten Punkt der Anlage ja ein leichter Unterdruck zu den tieferliegenden Komponenten herrschen muss und über lange Zeit dann Luft eindringen kann?
... und, in dem geschilderten Fall, auch Luftfeuchtigkeit...? ???
Ist es nicht möglich, dass der Händler einmal mit dem PC überprüft ob der ABS Block in Ordnung ist und dann gleich die Bremsflüssigkeit wechselt?
Dafür sein Mopped nicht mehr zu mögen ist jammern ohne Kenntnis anderer Marken wie Z.B KTM.
Bei einem neuen Motorrad auf das man sich so gefreut hat kann ich den Frust schon verstehen, das nervt einfach. Da predigen wir hier im Forum seit 6 Jahren wie geil und zuverlässig die Tenere ist und das es Nullkommanull Probleme gibt, und dann hast Du so ein Pech, das würde mich auch nerven.
Trotzdem muss ich nochmal ganz blöd nachfragen, damit wir das auch ausschließen können:
Als ich meine 2019er Tenere neu hatte, wurde ich von Kumpels die hinter mir fuhren mehrfach angesprochen, warum denn die ganze Zeit mein Bremslicht leuchtet. Ich bin ein erfahrener Motorradfahrer aber ich schwöre, dass ich das nicht bemerkt habe. Bei keinem meiner verflossenen Motorräder war der Bremshebel so weit oben wie bei der Tenere. (Ja ich weiß, man soll mit dem Fussballen auf der Raste stehen, gelegentlich rutsche ich aber doch mal nach vorne.)
Ich habe den Bremshebel entgegen der Anweisung im WHB deutlich nach unten versetzt, nämlich um satte 30mm. Seitdem ist Ruhe und ich komme nicht mehr versehentlich an das Pedal. Kann es eventuell sein, dass die Geplagten hier doch unbemerkt längere Zeit auf der Bremse stehen, die wird heißer und heißer und dann wandert der Druckpunkt? Ich weiß, man kann es sich nur schwer vorstellen, is mir aber tatsächlich so passiert. Ich schwöre, Du merkst das nicht.
Wenns Quatsch ist vergesst meine Idee, aber man sollte halt sicher alles geprüft haben bevor men beim Händler nen Willi macht.
Servus,
Ich vermute, dass das ABS auf nasser Fahrbahn kurz angesprochen hat und dadurch eine Luftblase, die sich im ABS Block gesammelt hatte, in eine Leitung entweichen konnte und erst dadurch wirksam wurde.
Das Gute daran: jetzt ist sie draußen.
Entlüften mit Unterdrucksauger, weiterfahren.
Nicht schön, aber deswegen die Tenere weggeben? Nie. Und ich war auch schon betroffen, mit der Tenere und auch anderen Mopeds. Ist bei allen Herstellern ein Problem, woanders ist es nur mit Glück besser.
Hallo, was mich angeht ist mein erstes Motorrad mit ABS. Meine 18 jahre alte Speed Triple bremst ohne Probleme meine SP1 ist 26 jahre und null Probleme...ok haben kein ABS und ich mache es selber. Die Tenere war Liebe auf den ersten Blick und ich fahre Sie gern...etwas entschleunigt aber wenn man will auch flott...ich mag es im Gälände zu fahren. Aber nach dem wechseln der Bremsleitungen auf Stahlflex..bewusst in einer Vetragswerkstatt ... ging das Theater los. inklusive des ursprünglichen Termin war ich 4 mal in der Werkstatt immer wieder gleiches Problem. Bremse geht super und dann von jetzt auf dann kompletter Verlust. Das heist der Hebel geht bis auf den Rahmen ohne nennenswerten Wiederstand. Wenn man 4x aus der Werkstatt fährt ( und ich glaube schon das die Jungs beim vierten Versuch richtig geschaut haben ) und dann jedes mal mehr oder weniger in so eine brenzlige Situation kommt ist das Vertrauen weg. ich werde wohl oder übel den Weg gehen und die Werkstatt in Verzug setzen ...ich weiß mir ansonsten keinen Rat mehr.
Andere Werkstatt?
Ganz offensichtlich hat Deine Werkstatt den Fehler eingebaut und kriegt es nicht gebacken. Ist das eine Yamaha-Werkstatt oder irgendeine Schrauberbude?
Gewährleistung dürfte wegen Umrüstung auf Stahlflex eh weg sein.
Und wenn die Stahlflexleitung einen weg hat, oder nur eine Dichtung leicht undicht ist? So wie sich das für mich liest, liegt es nicht am Moped sondern am Wechsel auf Stahlflex.
Ich würde eine neue Werkstatt beauftragen den kompletten hinteren Bremskreis nochmal zu demontieren, neue Dichtungen einzubauen und von Grund auf neu zu befüllen und zu entlüften. Darüber würde ich die alte Werkstatt in Kenntnis setzen und die Kosten von denen einfordern.
Für Dein ganzes Dilemma kann das Moped oder Yamaha nix das hat die Werkstatt verbockt, wird es aber nie zugeben.
Man, oder die Werkstatt, hat ein Recht auf Nachbesserung bei Werkstattfehlern.
Die Anzahl der Reparaturversuche ist aber begrenzt. Falls der (oder die Mängel) innerhalb dieser Reparaturversuche nicht behoben werden kann darf man eine andere Werkstatt mit der Mängelbehebung beauftragen und die erste Werkstatt muss die entstandenen Kosten übernehmen.
Ja, graue Theorie.
Du musst der Werkstatt 2 Versuche der Nachbesserung einräumen, ist der gleiche Fehler dann immer noch da, kannst Du wie beschrieben die Werkstatt wechseln. Aber zieh das mal durch mit allen Konsequenzen, is natürlich stressig.
Blöd wäre natürlich, wenn die Stahlflexleitung fehlerhaft ist, dafür kann dann keine Werkstatt was, das müsste dann mit dem Lieferanten geregelt werden.
So oder so, es ist nervig für crossbow.
Das stimmt ja alles, aber welche neue Werkstatt würde sich auf diesen Kaktus setzen. Ich würde das auf original zurückbauen lassen und testen ob das wieder kommen will. Wenn ja, dann wäre da noch das ABS das eine Macke haben kann, und dann könnte man vielleicht mit Yamaha wieder ins Gespräch kommen, wenn dein Händler/Werkstatt mit macht, wenn nicht steht man da auf der seife und müsste man mal rechtlich abklären lassen ob man da irgendwo einen hebel ansetzten.
Insgesamt ist die Sache gefährlich für Leib und leben /angel/
der Werkstatt und vor allem dem Meister nehme ich es glaubhaft ab das Ihm die Sache unangenehm war und ist, er hat mir versichert alles geprüft zu haben. Also Bremspumpe neu, entlüftet mit dem richtigen Gerät selbst die Spiegler Leitungen haben Sie einschicken wollen aber der Hersteller birgt und hat schriftlich bestätigt das ein Fehler auszuschließen sein.Bremssattel hinten zerlegt. Stand das letzte mal auch länger da mit gewicht auf dem Bremshebel. Ging ja danach auch 1000km.
Ich habe vorhin eine email gesendet und in kurzer Zeit einen Rückruf bekommen. maschine wird nun zeitnah abgeholt und laut Ihm will er einen Techniker von Yamaha direkt kommen lassen um es zu prüfen. er sagt es kann nur noch am ABS selber liegen. Ich überlege gerade ich habe das ABS Dongle verbaut aber das sollte ja keinen Einfluss haben oder ?
Zitat von: crossbow am 17. Juni 2026, 10:17:28der Werkstatt und vor allem dem Meister nehme ich es glaubhaft ab das Ihm die Sache unangenehm war und ist, er hat mir versichert alles geprüft zu haben. Also Bremspumpe neu, entlüftet mit dem richtigen Gerät selbst die Spiegler Leitungen haben Sie einschicken wollen aber der Hersteller birgt und hat schriftlich bestätigt das ein Fehler auszuschließen sein.Bremssattel hinten zerlegt. Stand das letzte mal auch länger da mit gewicht auf dem Bremshebel. Ging ja danach auch 1000km.
Ich habe vorhin eine email gesendet und in kurzer Zeit einen Rückruf bekommen. maschine wird nun zeitnah abgeholt und laut Ihm will er einen Techniker von Yamaha direkt kommen lassen um es zu prüfen. er sagt es kann nur noch am ABS selber liegen. Ich überlege gerade ich habe das ABS Dongle verbaut aber das sollte ja keinen Einfluss haben oder ?
Na den Dongel würde ich mal lieber ausbauen wenn sich da Yamaha Techniker kümmern will (was ich mir ja schon mal so vorgestellt habe, wenn ich Yamaha wäre) Es ist Elektronik die da nichts zu tun hat, und dann hat dann der Techniker einen schlanken Abseitstag und sitzt bei Kaffee und Kuchen. Uffbasse!
Wenn die Werkstatt zum Entlüften bzw Bremsflüssigkeit erneuern das ABS-Modul nicht aktiviert hat kann dort noch Luft in der Leitung sein.
Beim Fahren kann es sein, daß das ABS (unbemerkt, weil nur ganz kurz) beim Bremsen aktiviert wird und so die eingeschlossene Luft in den ungeregelten Bremskreislauf hineinkommt. Dann hat man dieses Phaenomen des Bremsversagens.
Ist mMn ein Vorgehens- bzw Sorgfaltsfehler der Werkstatt.
Für meine kleine BMW hatte ich ein Programm das das ABS-Modul hörbar und per App-Rückmeldung aktiviert hat und nur so konnte ich das System komplett entlüften. Leider hat noch niemand so ein Programm für unsere T7 entwickelt und veröffentlicht und somit ist man den autorisierten Fachwerkstätten mit geeigneten Programmen ausgeliefert.
Ich bin Mal wieder fassungslos. ABS Manipulator eingebaut und Bremse geht nicht.
Jetzt baut man den nicht einmal aus um zu gucken, sondern behelligt die Werkstatt damit ohne zu wissen dass es so ein Ding gibt.......
Finde den Fehler
ja war auch mein erster Gedanke auch wenn es kein Zusammenhang mit dem Problem haben dürfte
Zitat von: T7Xover am 17. Juni 2026, 10:55:18Ich bin Mal wieder fassungslos. ABS Manipulator eingebaut und Bremse geht nicht.
Jetzt baut man den nicht einmal aus um zu gucken, sondern behelligt die Werkstatt damit ohne zu wissen dass es so ein Ding gibt.......
Finde den Fehler
war schon vor den ersten Besuch instaliert und auch der bremshebel von Camel ADV...lief Problemlos und war bekannt...war auch zur HU da und ich habe gefragt drin lassen oder raus...
bisschen Grenzwertig Deine Unterstellung
Ich unterstelle gar nichts, ich gehe auf deine Aussagen ein.
Bisschen Salamitaktik hier:
- Spiegler Stahlflex
- ABS-Dongle
- Camel-Hebel
Noch was was Du uns so ganz nebenbei mal mitteilst?
An Deiner Bremse is ja nix mehr original und da wunderst Du dich, dass die rumzickt. Klar sind alle Umbauten einzeln wahrscheinlich kein Problem und nicht ursächlich, aber in Summe is da schon ganz schön viel umgebaut worden, logisch, dass es da schnell mal ein Problem geben kann.
Den Yamaha-Techniker könnt Ihr gleich wieder abbestellen, der dreht auf dem Absatz um und nimmt den direkten Weg zur Kaffeemaschine, wenn er das Moped sieht. Wenn das Moped nicht im Originalzustand ist (bezüglich der Bremse) dann macht der da gar nix. Yamaha haftet doch nicht für irgendwelche Umbauten. Nur wenn das Moped bremsseitig wieder im Originalzustand ist hat man da vielleicht ne Chance.
Also: Leitungen zurückwechseln, Dongle raus, originalen Hebel dran, dann testen, wenn der Fehler dann immernoch auftritt den Yamaha-Techniker rufen.
So wie sich das grad hier entwickelt bin ich auch ein bisschen sprachlos!
Also noch einmal zum klar stellen...ist ja viel geschrieben hier. Der Hebel ist das erste was neu gekommen ist ...ein Jahr ohne Probleme. das Dongle ist auch 24 rein gekommen...ohne Probleme.
Motorrad ist zur HU 3/25 und in diesem Rahmen ( alle Informationen an den Vertragshändler ) habe ich da die Leitungen wechseln lassen. ( nebenbei ca 1000 Euro bezahlt inkl Inspektion ) und seit dem die Probleme. Zum ersten denke ich nicht das die Jungs da in der Werkstatt ( und daran habe ich nie einen Zweifel gelassen ) unfähig sind oder schlampig arbeiten. Und zum zweiten nehme ich an das ein normal guter Mechaniker den Bremshebel und das nervös blinkende Ding unter der Sitzbank spätestens bei der vierten Kontrolle bemerkt und oder angesprochen hätte. Die leitungen haben Sie ja selber eingebaut. Alles Teile die Tausendfach verbaut sind und kein ansatzweiße ähnliches Schadbild hervorgerufen haben ( oder jemand belehrt mich eines besseren )
Es mag ja sein das deine umbauten mit der eigentlichen Problematik nix zu tun haben, aber ein Techniker von Yamaha der Garantiehoheit mit bringt wird sich darauf nicht einlassen und den Bau einstellen. Ich würde mich mal erkundigen bei deinem Händler ob der Techniker weiß was da auf ihn zukommt...denn ich befürchte das geht zu deinem Nachteil aus...ich wünsch dir aber ein gutes ende /-/
Und noch was, wenn der bei der HU Prüfung darüber hinweg sieht und du danach ins lehre greifst und Personenschaden entsteht, ja dann wollte ich nicht der Prüfer sein... dann steht ein Staatsanwalt auf der Matte und lässt ein Gutachten anordnen.
Die HU gilt 2 Jahre, innerhalb dieser Zeit kann viel passieren mit einem Fahrzeug, das wäre ja Wahnsinn wenn der Prüfer dafür haftbar gemacht würde.
Nochmal zum Fall:
Es geht nicht um die einzelnen Veränderungen an der Bremse, sondern um die Gesamtheit der Veränderungen. Bestimmte Veränderungen können sich auch negativ gegenseitig beeinflussen.
In deinem Fall scheint das Problem erst mit Umbau auf Stahlflex begonnen zu haben. Das Spiegler schriftlich bescheinigt, dass ihre Teile fehlerfrei das Haus verlassen haben heißt gar nix. Und auch deinem Schrauber, und ist er auch noch so gewissenhaft, kann ein winziger Fehler unterlaufen sein. Bei sowas muss es 100%ig gemacht werden, 99% reichen bei der Bremse leider nicht. Da braucht nur unbemerkt ein Sandkorn zwischen die Kupferdichtung gelangt zu sein, dann war's das, dann zieht sie dort Luft. Das kann auch dem zuverlässigsten Techniker passieren, deshalb alles nochmal raus und mit neuen Dichtungen wieder einbauen, sooo aufwändig ist das nicht, ich würde mir das sogar selbst zutrauen. Dieser Versuch ist auf jeden Fall billiger als einen Yamaha-Mann einfliegen zu lassen, vor dem man sich dann gnadenlos blamiert.
Servus,
lasst den Yamaha Techniker doch einfach mal machen. Wenn der im Anmarsch ist wurde der Status längst irgendwo beschrieben, Rückrüstungen führen nur zu Verwirrung und Ablehnung. Zwischen Gewährleistung Anerkennung und Ablehnung gibt es den Graubereich der Kulanz. Wenn der Techniker ein Qualitäter ist, steht die Kundenzufriedenheit im Focus, das wird aber dann faktenbasiert bewertet.
Zitat von: Peter700 am 17. Juni 2026, 14:43:31Die HU gilt 2 Jahre, innerhalb dieser Zeit kann viel passieren mit einem Fahrzeug, das wäre ja Wahnsinn wenn der Prüfer dafür haftbar gemacht würde.
Na das kommt wie immer drauf an... wenn in einem Schadensfall der Eigentümer bei seiner Befragung aussagt das die Teile schon bei der HU verbaut waren und er kein Problem gesehen hat, dann hat er ein Problem. Am ende will jeder seinen Kopf aus der schlinge ziehen, weils teuer und das Leben auf den Kopf stellen kann. Er kann ja von Glück sagen das das auf der Autobahn passiert ist, denn da lässt sich das noch am besten händeln.
Stellt euch mal vor es wäre vor einem Zebrastreifen passiert wo gerade eine Schülergruppe kreuzt. Dann ist dir der Rest deines Lebens Kalt in deiner Bude wenn man dich dafür verantwortlich machen kann. Deswegen ist mein Motto bei sicherheitsrelevanten Teilen ohne ABE, Finger weg von den Schmuddelkindern...
Zitat von: crossbow am 17. Juni 2026, 10:17:28der Werkstatt und vor allem dem Meister nehme ich es glaubhaft ab das Ihm die Sache unangenehm war und ist, er hat mir versichert alles geprüft zu haben. Also Bremspumpe neu, entlüftet mit dem richtigen Gerät selbst die Spiegler Leitungen haben Sie einschicken wollen aber der Hersteller birgt und hat schriftlich bestätigt das ein Fehler auszuschließen sein.Bremssattel hinten zerlegt. Stand das letzte mal auch länger da mit gewicht auf dem Bremshebel. Ging ja danach auch 1000km.
Ich habe vorhin eine email gesendet und in kurzer Zeit einen Rückruf bekommen. maschine wird nun zeitnah abgeholt und laut Ihm will er einen Techniker von Yamaha direkt kommen lassen um es zu prüfen. er sagt es kann nur noch am ABS selber liegen. Ich überlege gerade ich habe das ABS Dongle verbaut aber das sollte ja keinen Einfluss haben oder ?
Meine Yamaha Werkstatt hatte mir erzählt dass Yamaha DE mittlerweile akzeptiert, dass es da ein Problem bei einigen T7 gibt und dass sie dabei wären Ursache/ Lösung zu suchen.
Also wäre es gut wenn sich alle mit diesem Problem bei ihrer Yam Werkstatt melden, auch wenn die Garantie bereits abgelaufen ist. Ich kann mir vorstellen, dass man mit Yamaha über Kulanz sprechen kann, sobald die Ursache gefunden ist
Ich kann echt nicht nachvollziehen, dass ein wenig Restluft im System dazu führen kann, dass das Pedal ohne Druck auf Anschlag geht.
Wenn sowas auch während der Fahrt passiert, ist echt Schluss mit lustig...
Gesendet von meinem SM-G998B mit Tapatalk
Ok ein letztes mal ich dazu...es geht grundsätzlich nicht um Garantie sondern um die Gewährleistung auf die ausgeführte Leistung. Also den Tausch der Bremsleitung im Zusammenhang einer großen Inspektion. Das Motorrad wurde vorgeführt mit allen beschrieben Komponenten. Der Auftrag wurde angenommen und ich habe bezahlt. Es wurden 3 Nachbesserungsversuche vorgenommen. Nun halt der vierte Versuch. Die Werkstatt hat die techniche Unterstützung angefordert und wir werden sehen was rauskommt...mir geht es nicht darum 3 Euro zu sparen ich will das es funktioniert. Ich werde alles so lassen wie es ist ( würde es ja eh wieder verbauen ) und somit fair play und wir sehen was rauskommt.
Zitat von: Pete am 17. Juni 2026, 15:33:35Meine Yamaha Werkstatt hatte mir erzählt dass Yamaha DE mittlerweile akzeptiert, dass es da ein Problem bei einigen T7 gibt und dass sie dabei wären Ursache/ Lösung zu suchen.
Also wäre es gut wenn sich alle mit diesem Problem bei ihrer Yam Werkstatt melden, auch wenn die Garantie bereits abgelaufen ist. Ich kann mir vorstellen, dass man mit Yamaha über Kulanz sprechen kann, sobald die Ursache gefunden ist
Ich kann echt nicht nachvollziehen, dass ein wenig Restluft im System dazu führen kann, dass das Pedal ohne Druck auf Anschlag geht.
Wenn sowas auch während der Fahrt passiert, ist echt Schluss mit lustig...
Was ist bei Yamaha bekannt, dass man auch mal ins leere greifen kann bei einigen Modellen ? Das wäre kein Problem das wäre ein super GAU!
Gesendet von meinem SM-G998B mit Tapatalk
Was ist bei Yamaha bekannt, dass man auch mal ins leere greifen kann bei einigen Modellen ? Das wäre kein Problem das wäre ein super GAU!
Ich gebe mal ein kurzes Update.
meine Maschine steht ja wieder bei meinem Händler. Das Problem ist nicht gänzlich unbekannt und ruft nun doch jemand von Yamaha auf den Plan. Durch den Wechsel der Bremsleitungen musste das System ja abgelassen werden...offentsichtlich ist es recht schwierig ( oder aktuell unmöglich ) die nun vorhandene Luft komplett aus dem Abs Block zu bekommen. Interessante kleine Nebeninformation in diesem Zusammenhang war folgende . wie alle wissen hat die BW ja auch ein paar Tenere angeschafft. Die werden von Yamaha umgerüstet, unter anderen mit einer Stahlflexleitung für die hintere Bremse. Und da treten die ( ähnlich wie bei mir ) Probleme auch auf...wir sehen mal weiter.
Vielen Dank für die Infos, bin wirklich auf die Lösung gespannt.
Zitat von: MA-D am 17. Juni 2026, 16:22:13Was ist bei Yamaha bekannt, dass man auch mal ins leere greifen kann bei einigen Modellen ? Das wäre kein Problem das wäre ein super GAU!
wäre vielleicht auch mal wert, dem KBA mitzuteilen... Oder, dort nachzufragen...
Zitat von: Franki am 23. Juni 2026, 10:40:14wäre vielleicht auch mal wert, dem KBA mitzuteilen... Oder, dort nachzufragen...
Nach der Devise ,,Herr Lehrer, ich weiß was!"?
Manche Fahrzeuge sind betroffen, aus welchen Gründen auch immer, die meisten aber nicht.
Ich führe die Ausfälle auf Inkompetenz, Unachtsamkeit und Überheblichkeit im Umgang mit Bremsen zurück. Das betrifft den Eigentümer und auch die Werkstätten.
Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Untersuchung durch Yam.-Techniker an obiger T7 Bremse.
Zitat von: Ede am 23. Juni 2026, 11:00:04[...] Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Untersuchung durch Yam.-Techniker an obiger T7 Bremse.
na ja, aber wann gibt es denn mal Ergebnisse daraus? Scheint dann ja nicht so dringend zu sein... Is' ja nur Bremse...
Flattracker fahren ja auch ohne bremse.... musst dir halt noch nen Stahlschuh anziehen..
Zitat von: crossbow am 23. Juni 2026, 09:14:41... wie alle wissen hat die BW ja auch ein paar Tenere angeschafft. Die werden von Yamaha umgerüstet, unter anderen mit einer Stahlflexleitung für die hintere Bremse. Und da treten die ( ähnlich wie bei mir ) Probleme auch auf...wir sehen mal weiter.
Ja die BW hat ja gerade wieder Aufwind bekommen und somit eine große Lobby. Dann wird sich hier wohl etwas tun. Bis dahin heißt es also "Finger weg" von dem Umrüsten auf Stahlflex der hinteren Bremse? Ich bin gespannt.
Zitat von: Ede am 23. Juni 2026, 11:00:04Nach der Devise ,,Herr Lehrer, ich weiß was!"?
Manche Fahrzeuge sind betroffen, aus welchen Gründen auch immer, die meisten aber nicht.
Ich führe die Ausfälle auf Inkompetenz, Unachtsamkeit und Überheblichkeit im Umgang mit Bremsen zurück. Das betrifft den Eigentümer und auch die Werkstätten.
Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der Untersuchung durch Yam.-Techniker an obiger T7 Bremse.
Diese Freundlichkeit habe ich doch glatt überlesen...vielen Dank
Ich konnte heute plötzlich das Pedal ganz durchtreten, keinerlei Bremswirkung mehr. Ich kann jetzt Druck pumpen, aber es fällt immer wieder durch und morgen ist erst der letzte Tag in den Dolomiten, ich könnte kotzen.
Dicht ist augenscheinlich Alles und der Behälter ist voll. Kein Gepäck, relativ leerer Tank und gebremst wird in der Regel vorn. Bisher hat sie immer gut gebremst.
Lange Passabfahrt?
Heiß geworden?
Also, bei meiner BJ 2024 passt ja alles mit der Bremse. Erster Bremsflüssigkeitswechsel (von mir) steht erst nächste Winter an.
War ja letzte Woche auf Pässetour mit kleinem Gepäck. Ca 25 kg. Euer Bremsenthema hatte ich mit dabei im Kopf. 😎
Ich bremse Serpentinen gerne vorne an, und nutze dann hinten als Stabilisierung in Kurvenfahrt. Braucht man aber bei den schmalen Pellen nicht. Also würde das kleine Scheibchen hinten geschont.
Da ich meine Fuße immer auf den Ballen parke, wird auch nicht versehentlich gebremst. 🤗
Meine ,,Chefin" hat eine F700GS, die Hinteren Beläge sind die gleichen und die Bremszange sieht augenscheinlich gleich aus, den Fußbremszylinder kann ich mir unter der Abdeckung noch nicht richtig ansehen, jedenfalls bremst die mit deutlich besserem Druckpunkt.
Bei der F700GS ist das ABS eines anderen Herstellers verbaut. Für die Systeme von BMW habe ich MotoScan und kann damit das ABS-Modul ansprechen. Also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Auch falls der ABS-Hersteller derselbe ist funktioniert das nicht, da das Ansprechen des Moduls über die ECU (Bordrechner) läuft.
Leider gibt es für das ABS der T7 nichts vergleichbares.
Zitat von: Ede am 25. Juni 2026, 21:00:16Bei der F700GS ist das ABS eines anderen Herstellers verbaut. Für die Systeme von BMW habe ich MotoScan und kann damit das ABS-Modul ansprechen. Also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Auch falls der ABS-Hersteller derselbe ist funktioniert das nicht, da das Ansprechen des Moduls über die ECU (Bordrechner) läuft.
Leider gibt es für das ABS der T7 nichts vergleichbares.
Hat das ABS denn auch Einfluss auf die Bremswirkung, solange es nicht regelt, also vor dem Blockieren?
Das ABS-Modul ist der höchste Punkt des hinteren Bremskreislaufs. Wenn da Luft drin ist kriegt man die nur schwer raus.
Ich vermute aus den Beschreibungen hier, daß sich Luft vor dem ABS-Modul (als höchstem Punkt im hinteren Bremskreis) sammelt und durch, wenn auch nur kurzzeitiges Ansprechen der Ventile darin, diese Luft dann in den ungeregelten Kreis gelangt. Mit dem darauf folgenden Bremsversagen.
Nach dem Entlüften/Bremsflüssigkeit erneuern fahr' ich auf einen Feldweg und latsche mehrmals auf die hintere Bremse bis das ABS anspricht. Dann entlüfte ich nochmals und entferne so Luft und den Rest alter, durch dieses Regeln freigesetzter Bremsflüssigkeit.
Bei meiner T7 ist die hintere Bremse völlig unauffällig. Auch ohne Stahlflex, CAMEL-Bremspedal und ABS-Dongle.
Meine Bremse hinten war bisher auch unauffällig und hat gebremst, bis gestern das Pedal einfach schlagartig ohne Bremswirkung durchzutreten war. Nach ein paar mal pumpen ging's wieder aber das trat später nochmal auf. Momentan ist wieder Druck da. Werd ich mit Yamaha abklären, wenn ich wieder zuhause bin, ich gehe davon aus, dass der Zylinder am Fußbremshebel ne Macke hat.
Mir ist durch die gleichen Bremsbeläge aufgefallen, dass die F700GS augenscheinlich die gleiche Bremszange hat und die nicht den Ansatz einer teigigkeit hat. Der Unterschied sind Welten.
Hallo EDE,
wie ist das denn, wenn da mal Luft drin war und sich das dann einmal rausgepresst hat...laienhaft ausgedrückt...kann das dann wieder passieren?
Hintergrund:
Bei mir wurden vor etwa einem Jahr Stahlflex Bremsleitungen von Spiegler verbaut. In einer Fachwerkstatt...aber kein Yamaha Betrieb.
Vor einigen Tagen war ich im Ahrtal...normale Geschwindigkeiten...keine "Notsituation"...da kam plötzlich beim Anbremsen einer Kurve, überhaupt keine Bremswirkung auf der hinteren Bremse zustande.
Nach einigen Kilometern und einigem "Pumpen" geht wieder alles ganz normal.
Vorne alles in bester Ordnung.
Ich werde das mal genauesten beobachten.
Wahrscheinlich hat die Werkstatt nicht zweimal entlüftet....
Didi
ich gebe mal ein kleines Update zu meiner Maschine. der Suport von Yamaha war wohl eher nutzlos. Der Rat war : meine Werkstatt soll wieder auf die originalen Bremsleitungen umrüsten. Auch mit meinem begrenzten Wissen sehe ich darin keinen Sinn. Fazit ist... im ABS Block ist Luft und mit der von Yamaha festgelegten Vorgehensweiße ist nicht sicherzustellen das Sie komplett raus ist. Die Werkstatt meinte nun das Sie direkt am ABS Modul ( das sind Schrauben oder Zugänge ) entlüftet haben. Ich bin da raus ich weiß nur das da der Tank runter muss.
Aktuell bremmst Sie wieder...mehr kann ich nicht sagen. ein flaues gefühl bleibt.
Ich glaube so ähnlich hatte ich das in meinem Beitrag #144 schon erwähnt, den Yamaha-Mann hätte man sich schenken können.
Ich drück Dir ganz ehrlich die Daumen, dass es jetzt weg ist, aber so richtig glauben kann ich's nicht. Ich find's halt n Hammer, dass routinierte Werkstatttechniker das nicht in den Griff kriegen sondern stattdessen hilflos rumprobieren. Das ist ziemlich armselig, so ne Bremse is nur ne Bremse und keine Raketentechnik.
Wenn's wieder kommt würde ich die Werkstatt wechseln, egal was kostet. Bei mir im Ort gibt's beispielsweise ne Bosch-Werkstatt, die nicht markengebunden ist, sondern sich speziell um Bosch Komponenten kümmert, zB. um einen ABS-Block. Vielleicht wäre das noch ne Idee?
Zitat von: Peter700 am 26. Juni 2026, 13:24:37[...] Bei mir im Ort gibt's beispielsweise ne Bosch-Werkstatt, die nicht markengebunden ist, sondern sich speziell um Bosch Komponenten kümmert, zB. um einen ABS-Block. Vielleicht wäre das noch ne Idee?
Klar - die haben ja auch Zugriff auf eigene Datenbanken mit Servicehinweisen; und natürlich spezifisches Erfahrungswissen. Gute Idee!!
Wenn wer eine ausführliche Datenbank hat mit allen erdenklichen Funktionen, dann ist es Yamaha.
Würde ich nach einem Werkstattbesuch nochmals ins Leere treten, melde ich mich zu erst bei meinem Händler, dann bei den Behörden. Denn es ist kein Einzelfall und es scheint, dass kein Interesse zur Beseitigung des Problems besteht.
Das Problem nicht zu beheben kann größere Imageschäden nach sich ziehen als sie zu beheben.
Wer fährt schon gern mit einem Fahrzeug dessen Bremsen ausfallen können
Ich habe Yamaha Deutschland heute Nachmittag per Email kontaktiert und alles so genau als möglich vorgetragen. Insbesondere auch ein Hinweis darauf, dass ich offenbar nicht allein betroffen bin.
Es wurde eine "Fallnummer" generiert und ich hoffe einfach mal, dass es den richtigen Leuten zugeleitet wird.
Über die Antwort halte ich euch auf dem Laufenden...
Das der Yamaha Techniker da nicht einsteigt war mir bei den Veränderungen an der bremse klar... ich will damit nicht sagen das die Änderungen dafür verantwortlich sind, aber wenn der Techniker da einsteigt, dann ist er derjenige der dann das nicht gelingen erklären muss.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ist und bleibt eine Luftnummer wo auch immer sie sich versteckt hat. Vielleicht mal die Verlegung der Stahlflex nach hinten genau anschauen und es mit der originalen vergleichen.
Die aussage das im ABS Luft ist, ist nicht unwahrscheinlich schließlich waren die Leitungen ab, dass sind sie aber auch wenn die karre am band zusammen geschraubt wird und da wird ja auch im Schnellverfahren das entlüftet und funktioniert ja auch meistens.
Bei mir im übrigen nicht, ich hatte auch Luft drinnen, vorne wenig und beim ersten entlüften OK und hinten bedurfte es drei versuche mit immer wieder auf Schotter ins ABS bremsen und wieder entlüften, bis es passt und jetzt passt es seit gut einem Jahr und ich hab kein Bedürfnis mehr eine Stahflex hinten einzubauen, was ich vor hatte. Ich wünsche dir das der Fehlerteufel(LUFT) gefunden wird.
Zitat von: MA-D am 26. Juni 2026, 17:18:16...Die aussage das im ABS Luft ist, ist nicht unwahrscheinlich schließlich waren die Leitungen ab, dass sind sie aber auch wenn die karre am band zusammen geschraubt wird und da wird ja auch im Schnellverfahren das entlüftet und funktioniert ja auch meistens...
Hallo,
wird bei der T700 tatsächlich das Bremssystem erst am Motorrad zusammengeschraubt? Ich dachte, es sei mittlerweile Standard, am Band komplett vormontierte und befüllte - ergo bereits auch entlüftete - Bremssysteme zu montieren. Kenne das u.a. von KTM so, wo z.B. von BREMBO als Zulieferer fertig komplettierte Bremssysteme angeliefert werden. Die Baugruppen werden direkt an das Montageband geliefert und dort als zusammenhängende Einheit an den Rahmen und die Gabel geschraubt.
Hakim
Gute Frage! Genau die habe ich mir heute auch gestellt. 🤗
Zitat von: hakim am 26. Juni 2026, 20:19:55Hallo,
wird bei der T700 tatsächlich das Bremssystem erst am Motorrad zusammengeschraubt? Ich dachte, es sei mittlerweile Standard, am Band komplett vormontierte und befüllte - ergo bereits auch entlüftete - Bremssysteme zu montieren. Kenne das u.a. von KTM so, wo z.B. von BREMBO als Zulieferer fertig komplettierte Bremssysteme angeliefert werden. Die Baugruppen werden direkt an das Montageband geliefert und dort als zusammenhängende Einheit an den Rahmen und die Gabel geschraubt.
Hakim
Da kannst du durchaus recht haben das ich da ein bisschen hinterm Mond lebe und heute das anders läuft, aber am ende ist das "Gehupft wie gesprungen" irgendeiner baut das Zeugs zusammen und schlauft das ins Moped ein mal mit oder ohne Fehler... und wer sind die Glücklichen.
Aber mal im ernst, bekommt man das alles an einem Strang von Brembo geliefert und wenn ja, dann hat ja Brembo aus Yamaha Sicht die A....Karte
Nee, das ist nicht gehupft wie gesprungen. Was Hakim beschrieben hat kenne ich auch von den Magura Fahrradbremsen, die werden als montiertes Set mit Leitungen Bremsflüssigkeit und fertig entlüftet angeliefert. Angebaut und fertig, da macht im Werk keiner mehr was dran. Ist da natürlich einfacher weil kein ABS verbaut ist. Sollte das bei unseren T7 auch so sein, dann müsste der Fehler ja schon beim Bremsenhersteller entstanden sein. Brembo baut aber meines Wissens nach keine ABS-Module selbst, und Yamaha schon gar nicht, die werden angeliefert, wie gesagt: meins kommt von Bosch.
Wenn nun andere Bremsleitungen montiert werden ist das einst geschlossene System geöffnet und somit nicht mehr original.
Wenn ich plötzlich ins Leere treten würde, würde ich mich auch erschrecken. Ich würde (selbst) unverzüglich die Flüssigkeit wechseln und mehrfach, wenns sein muss auch über Tage, entlüften. Wie bereits beschrieben sollte in dieser Phase auch häufig ins ABS gebremst werden, damit sämtliche Luft eliminiert werden kann.
Natürlich ist das bei allen betroffenen ein Luftproblem, was soll es denn sonst sein wenn man ins Leere tritt? Nun gilt es Schritt für Schritt zu erforschen wie die Luft da rein kommen konnte und ob etwas undicht ist, Membranen, Anschlüsse, Dichtungen etc.
Ja, das ist ein anstrengender Forschungsauftrag, aber immer noch weniger Arbeit als sich wochenlang mit irgendwelchen Händlern rumzuärgern die einem dann doch nicht helfen.
Selbst ist der Teneristi, is ja keine Raketentechnik.
Zitat von: Peter700 am 27. Juni 2026, 00:17:23...Brembo baut aber meines Wissens nach keine ABS-Module selbst, und Yamaha schon gar nicht, die werden angeliefert, wie gesagt: meins kommt von Bosch...
Hallo,
das ist soweit richtig. In der Praxis - zumindest bei KTM - liefert BOSCH die ABS-Module in Vorfeld am BREMBO (bzw. an deren Tochterfirma BYBRE, je nach Motorradmodell). Dort werden die Bremsanlagen komplettiert. Soweit ich auf Fotos sehen konnte, werden die Bremsanlagen anschließend in einer vorgegebenen Anordnung an einer spezifischen Befüllvorrichtung aufgehängt, wobei auch der ABS-Modulator nach Vorgabe elektrisch angesteuert wird. So soll die komplette Entlüftung der Systeme gewährleistet werden. Trotzdem gab es auch bei KTM im Fahrbetrieb hin und wieder "Luftprobleme", z.B. bei der Hinterradbremse der 950/990er Adventure. Es wurde die Fußbremspumpe konstruktiv verbessert bzgl. Kolbendichtung und Membran, die Befüllanleitung für den Bremsflüssigkeitswechsel wurde optimiert. Und trotzdem traten hin und wieder "durchfallende" Fußbremshebel auf. Zum Teil bei strengen Paßabfahrten - was noch nachvollziehbar ist, vor allem bei notorischen "Hintenbremsern". Zum Teil aber auch einfach nach längerer Standzeit, wie aus heiterem Himmel. Es wird wohl nicht die eine, zündende Erklärung geben, warum speziell Hinterradbremsen so anfällig scheinen.
Hakim
Ich sehe bisher ein konstruktiv bedingtes Problem beim Entlüften, weil am oben angeordneten ABS Block nicht entlüftet werden kann. Ob da Yamaha noch mal Hand anlegt ?
Das erklärt aber nicht den Druckaufbauverlust nach längeren Standzeiten.
Bin gespannt wie das weiter geht.
Zitat von: hakim am 27. Juni 2026, 06:27:32Es wird wohl nicht die eine, zündende Erklärung geben, warum speziell Hinterradbremsen so anfällig scheinen.
Hakim
Für mich hängt das eindeutig mit dem Montageort des ABS-Moduls zusammen. Bezüglich der HR-Bremse ist das der höchste Punkt und da sammelt sich natürlich die Luft wenn vorhanden. Ist ja auffällig, das (zum Glück) keine VR-Bremsen betroffen sind, hier ist der höchste Punkt der Ausgleichsbehälter da können eventuelle Luftbläschen dauerhaft entweichen. Die VR-Bremse entlüftet sich sozusagen während der Fahrt selbst, konstruktionsbedingt ist das hinten nicht möglich, weil der Ausgleichsbehälter tiefer hängt als das ABS-Modul ist blöd, aber physikalisch bedingt.
Ich galube bei den meisten mopeds sitz das ABS-Modul höher als der hinter bremszylimder und der Flüssigkeitsbehälter. Wenn das die ursache sein sollte müsste das ja viele Modelle betreffen! ????
Schönes Schwitzen weiterhin👋
Hallo zusammen,
wie angekündigt "Neuigkeiten" zum Thema Hinterradbremse Tenere 700.
Die Anführungszeichen habe ich gesetzt, da es im Grunde keine komplett neuen Infos gibt, aber doch Bewegung in der Sache.
Im Bayerischen Kümmersbruck befindet sich ein Ausbildungszentrum der Bundeswehr für Kradmelder / Feldjäger.
Aktuell sind dort etwa 40 Maschinen im Einsatz.
Eine Kontaktaufnahme zur Leitung der Instandsetzung war nicht möglich...klar, bin Zivilist.
Weil ich ein freundlicher Mensch bin...Ironie an...wurden mir nach einigen weiteren Gesprächen, die Kontaktdaten von mehreren Projektverantwortlichen von Yamaha Deutschland (jetzt Europa) gegeben.
Es handelt sich um den Geschäftsbereich Motorisierte Produkte und Technik...speziell als Orga Einheit für die Bundeswehr und deren bestellte Yamaha Motorräder.
Ich konnte ein aufschlussreiches und freundliches, ja sogar recht offenes Telefonat führen.
Die Inhalte in Kurzform:
Eine "offizielle" Rückmeldung der Bundeswehr steht noch aus, da die Motorräder noch zu neu sind und sich in einer Art Erprobungsphase befinden.
Aus anderen Kanälen ist bekannt, dass bei:
längeren Standzeiten
sowie insbesondere
bei Umbauten in Form von Stahlflex-Bremsleitungen
es bei einer Reihe von Maschinen zu...ich nenne es einmal "Auffälligkeiten" gekommen ist.
Diese sind offenbar tatsächlich auf Lufteinschlüsse im System der HR Bremse zurückzuführen.
Hier im Forum wurden ja bereits alle Details genannt.
Eine abschließende Lösung liegt aktuell nicht vor.
Yamaha plant...laienmäßig ausgedrückt...eine Maschine / Vorrichtung herzustellen, bei der die Flüssigkeit von oben am ABS hereingedrückt wird und nicht durch Unterdruck abgesaugt wird.
Ein Rückruf ist nicht geplant, da in keinem Falle ein vollständiger Verlust der Bremswirkung eingetreten ist.
Mögliche und beste aktuelle Lösung.
Mehrfaches Entlüften und kurz danach immer in das volle ABS gehen.
Das deckt sich mit den Erkenntnisse hier.
Der Vollständigkeit halber:
Ich gebe das Gespräch hier nach bestem Gewissen und Erinnern wieder...nicht mehr und nicht weniger...leider muss das in unseren Zeiten betont werden.
Für mich selber finde ich jetzt folgende Lösung.
User EDE...der zwar nicht geantwortet hat, was ich Scheisse finde...hat das Stahlbus Entlüftungsventil vorgeschlagen.
Da ich ein Produkt von denen als Ölablassschraube nutze und hervorragend finde, besorge ich mir das Teil und fahre zur Firma die die Stahlflex eingebaut hat...ich traue es mir selber nicht zu.
Punkt. Besser so. Wegen der Sicherheit.
In diesem Sinne...bei Fragen oder Anmerkungen stehe ich gerne zur Verfügung.
PS: Meine offizielle Fallnummer bei Yamaha Deutschland befindet sich noch in der Bearbeitung.
Sollten sich hier neue Erkenntnisse zeigen, kopiere ich das hier rein.
Viel Erfolg, allzeit gute Fahrt
Didi
Zitat von: Didi70 am 30. Juni 2026, 19:40:35User EDE...der zwar nicht geantwortet hat, was ich Scheisse finde...hat das Stahlbus Entlüftungsventil vorgeschlagen.
Meinst du das?
Zitat von: Didi70 am 26. Juni 2026, 10:09:57Hallo EDE,
wie ist das denn, wenn da mal Luft drin war und sich das dann einmal rausgepresst hat...laienhaft ausgedrückt...kann das dann wieder passieren?
Wenn noch Luft im ABS-Regelkreis oder im Modul feststeckt kann das dann wieder passieren wenn du das ABS zum Regeln bringst, d.h. feste auf die Bremse latscht und geregelt wird.
Wie bereits erwähnt können sich Luftreste irgendwo ,,verstecken" und, was ich jetzt nicht beurteilen kann, die Regelventile nicht zu 100% schließen und bei Standzeiten diese Luft in den ungeregelten Kreislauf gelangt. Ist alles aber Theorie, denn ich habe bislang noch kein ABS-Modul der T7 zerlegt. Würde ich aber zu gerne einmal machen /devil/
Hier hat jemand das teure Stück einmal zerlegt und Fotos gemacht: Link zum englischsprachigen Beitrag (https://www.tenere700.net/topic/9291-t7-abs-hatred/)
Ich bedanke mich für deine Antwort Ede!!!
Die Frage habe ich gestellt, weil ich da noch am Anfang jeglicher Kenntnis war...ich habe mich jetzt eingelesen und kann deine Antwort nun besser verstehen. Nochmal, schön, dass du dich gemeldet hast.
Moin,
was schlussendlich das Problem tatsächlich, werden wir voraussichtlich nicht erfahren. Jedoch können wir etwas tun, um uns auf einer deutlich sicheren Seite zu wähnen. Zum einen, unsere Händler so lange nerven und so oft, bis man zufrieden ist; der Gang zu einem spezialisierten Rechtsanwalt kann auch eine Möglichkeit sein, und man kann die Anlage, sofern die Garantie erloschen ist, zum Spezi des Vertrauens bringen und dort so lange werkeln, bis man wirklich zufrieden ist.
Ich persönlich habe die Stahlbus Entlüftungsventile seit bald 10 Jahren an der XT12. Sie sind tatsächlich hervorragend und ich kann sie unbedingt empfehlen. Wer also investieren möchte, der sollte diese Ventile unbedingt ins Auge fassen.
Euch immer den richtigen Bremsdruck und allzeit gute Fahrt.
Kaleu /tuar/
/tewin/
Dann speichere ich für mich jetzt mal ab:
1. Hinterradbremse mit Stahlbusventil ausrüsten
2. Bremse entlüften
3. Probefahrt mit Bremsungen in den ABS-Regelbereich durchführen
4. Bremse erneut entlüften
5. Vorgang ggf. wiederholen
Schön, dass es dieses Forum gibt.
Und ich speichere für mich mal ab:
Never Change a running system.
Solange die Bremse (wie bei mir) einwandfrei funzt Finger weg. Keine Stahlflex einbauen, einfach nix machen gelegentlich Flüssigkeit wechseln, entlüften und weiterfahren.
Zitat von: Peter700 am 01. Juli 2026, 11:01:14Und ich speichere für mich mal ab:
Never Change a running system.
Solange die Bremse (wie bei mir) einwandfrei funzt Finger weg. Keine Stahlflex einbauen, einfach nix machen gelegentlich Flüssigkeit wechseln, entlüften und weiterfahren.
Ja, aber ich habe ähnliche Probleme, obwohl ich keinerlei Veränderungen am Bremssystem durchgeführt habe.
Zitat von: Frank am 01. Juli 2026, 12:11:27Ja, aber ich habe ähnliche Probleme, obwohl ich keinerlei Veränderungen am Bremssystem durchgeführt habe.
Die Probleme hatte ich auch und nix verändert und ärgerlich!
Aber du weißt jetzt wie man es in den griff bekommen kann. 1L Bremsflüssigkeit, 1 Person zum Pumpen für vorne oder Stahlbus, 1 gut sitzender klarer Schlauch, loslegen...Glücklich sein /tewin/
Achtung, die Entlüftungs-Nippel nicht an Ochsen, dass brauchst nicht um dicht zu sein.
Ja, ich habe die Prozedur mit dem Stahlbusventil schon durchgeführt. Allerdings ohne hinterher eine Probefahrt mit ABS-Regelung. Werde ich jetzt nachholen. Und dann nochmal entlüften. We will see...
Hallo
Das von Hakim beschriebene Verfahren der Vorbefüllung kann sein. In der Autoindustrie wird das Bremssystem am Band zusammengeschraubt und dann Vakuum gezogen und danach unter ansteuerung der ABS ESP Module befüllt. Das geht aber nur noch schlecht bei einem System das schon befüllt war, da die Bremsflüssigkeit im Vakuum ausgast und dadurch kein sauberes Vakuum erzeugt werden kann.
Gruß
Christoph
Zwischenfazit für meinen Fall (Spiegler Stahlflex hinten und vorne)
Ich war bei der Werkstatt, die alles eingebaut hat.
Dort wurde mehrfach eine klassische Entlüftung durchgeführt mit dem hier beschriebenen Auffangbehälter.
Auffällig war, dass die sehr klare Flüssigkeit, so eine Art Fäden oder ähnliches oben im Behälter aufwies und beim Pumpen eine Reihe kleiner bis mittelgroßer Blasen herausgedrückt wurden.
Alles wurde gesäubert, wieder eingesetzt und aktuell bremst die HR wie sie soll...fast vergleichbar mit der Vorderradbremse.
Ich bin danach mehrfach ins ABS gegangen.
Ob es nun dauerhaft so bleibt wird sich zeigen.
Entlüften...wenn man weiß wie es geht...kann helfen.
Flüssigkeiten werde ich jetzt dann alle 2 Jahren tauschen (lassen...)
Eine Rückmeldung von Yamaha steht aus.
Gute Fahrt!