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Technik => Ténéré XTZ660 => Thema gestartet von: BergStadtXTZ am 10. Juni 2026, 22:23:28
Moin liebe Leute,
ich dachte ich wende mich, bevor ich alles zusammensetze, mal an euch. Ich habe vor zwei Wochen die Schwinge meiner 3YF auseinandergenommen um diese zu entrosten und mit BranthoKorux neu zu lackieren und zu konservieren. Dabei musste ich mich unweigerlich auch einmal mit den ganzen Buchsen und Lagern an der Schwinge beschäftigen. Ich erwähne einmal das dies alles neu für mich ist.
So wie ich es dann gesehen habe sind ja außen am Schwingenauge die Nadellager eingepresst ohne weitere Dichtung, nur jeweils eine Scheibe wird durch die Achsklemmung später auf das Loch angepresst (3YF221490000). Zum Schwingeninneren sind dann Massivbuchsen statt Nadellagern und abschließend nach außen Simmerringe. Die Achse selbst läuft ja auf keinen der Bauteile sondern auch wieder in Buchsen.
Nun sind diese Buchsen in der die Achse sitzt bei mir schon etwas verschlissen. An den Kontaktstellen der Nadellager nur Oberflächlich aber an den Stellen der Massivbuchsen erheblich auch bei einer tief mit Fingernagel spürbar. Ich habe zufällig auch noch ein Bild von dem Tag und der Buchse in der Mitte sieht man es denke ich gut an.
Nun habe ich hier neue Simmerringe und auch Buchsen für die Achse welche schon ordentlich teuer waren, und führe die Schäden auf die schlechte Wartung über die Schmiernippel sowohl von mir als auch den drei Vorbesitzern zurück (gefüllte Fettpresse steht nun bereit). Was ich mich nun frage:
1. Ist so ein Verschleiß bei schlechter Fettpackung an den den Stellen der Massivbuchsen plausibel?
ChatGPT will mir weißmachen das an den Stellen kaum Reibung sein sollte da die Nadellager wohl die meiste Kraft auffangen sollen, aber von der Achsgeometrie kann ich mir das auch nicht ganz vorstellen. Die Massivbuchsen haben hier eindeutig den massiveren Verschleiß verursacht da diese wohl statisch sind im Gegensatz zu den Nadellagern.
2. Und haben sich in dem Fall die Achsbuchsen zugunsten der Massivbuchsen geopfert?
Die Nadellager sehen noch ganz gut aus aber die Massivbuchsen lassen sich schlecht einsehen und beurteilen. Nadellager würde ich mich eventuell trauen auch auf Verdacht zu tauschen, aber kommt man an diese überhaupt von hinten ran wenn die Massivbuchsen im Weg sind? Diese zu tauschen wären auch nochmal 50€ über Kedo.
3. Was ist überhaupt deren Zweck? Irgendwie halte ich es für unlogisch an diesem drehbaren Bereich eine statische Buchse zu haben die Reibung generiert wenn daneben ein Nadellager sitzt.
Laufleistung sind 37.000km.
Sry, sollte ich mich etwas doof dabei anstellen :D Die Gabel hat auch noch einiges an Nerven, Frust und Konzentration gleichzeitig gekostet, aber da ist nun alles im Lot.
Villeicht kann ja jemand seine Meinung dazu geben.
Beste Grüße
Christian