Hallo ,
Ich Hoffe ihr könnt mir helfen. Da mein XTZ jetzt so gut wie ferrtig ist, stand bei dem Wetter die erste
lange Tour an. Leider bekomme ich ein Problem nicht in den Griff.
Sobald ich Bremse oder über Schlaglöcher fahre , merke ich ein klackern das bis in den Griffen deutlich zu spüren
ist. Erst dachte ich es wäre das Lenkkopflager, aber das kann ich definitiv ausschliessen. Das Lkl wurde erneuert und eingestellt. In der Galbel wurde verstärkte Federn mit frischem verbaut.
Was kann das Schlagen oder Klavier sein.....vielen Dank Frank
Meiner Meinung nach haben das viele Gabeln.....
ist nur die Feder, die beim Bremsen, oder einfedern an´s Tauchrohr schlägt......
.....fall´s es das klappern ist, das ich vermute ;)
..meine Vermutung sind auch die Federn. Nur ist der Schlag schon sehr gut in den Griffen zu spüren, so als wenn das Lkl locker wäre..., fahre auch andere Motorräder , hier tritt das Phänomen nicht.
Hi Frank,
wenn die Gabel nicht ausgeschlagen ist und das LKL kein Spiel hat,ist die Sache nur ein kleineer Schönheitsfehler,
ein Graukittel wollte neiner deswegen die Plakette verweigern,aber ein Anruf beim Yamihändler hat die Sache
geklärt ,seit Zwanzig Jahren habe ich meine ST und immer war das Klack beim harten Einfedern da.
Also keinen grauen Haare wachsen lassen.
Olli
Hallo Olli, ist das Klack bis in den Lenker zu spüren, bei kommt das Klack auch stellenweise beim schnellen einferdern, wenn ich über einen sehr schlechten Fahrbahn zustand fahre.
Bingo,
ins Schwarze getroffen,
genau so ist es zumindest bei meiner.
Olli
na , da ich die XTZ noch nicht lange habem werde ich mich daran gewöhnen müssen, vielen Dank Olli-- :D
Ich hab in die XTZ-Gabel noch nicht reingeschaut, aber die hat ja Innenfedern.
Bei meinen Engländern sind original über die Innenfedern Gummiringe drübergezogen gegen das Klackern.
Zur Verdeutlichung: Bei der Matchless-Gabel sind es drei Gummiringe, die dem Innendurchmesser nach gerade schwer über die Federn drübergehen, jeweils ca. 1" (ca. 25 mm) hoch. Müssen aber streng sitzen, weil sonst wandern sie nach unten zu den Simmerringen, wo ich meine zu lockeren Gummis schon mal rausgemartert habe.
(War das eine Sauerei)
Diese Gummis sind dünnwandig, ich schneide sie immer aus Fahrradschläuchen ab.
Ist bei der XTZ-Gabel soviel Platz zwischen Feder und Gabelholm?
Vielleicht hilft es, schaden kanns ja nicht, das zu probieren.
Grüsse
Wilhelm
Natürlich ist das ein Blödsinn, was ich da geschrieben habe, ein Blödsinn, der sich aus der Uhrzeit des Beitrages ergibt.
Die/meine Engländer haben natürlich KEINE Innenfedern, sondern aussenrum, und auch nur so können sich die Gummis in den Simmerring reinwurschteln.
Ich bitte, meine morgendliche Verwirrung zu entschuldigen, ich habe in den letzten Jahren soviele verschiedene Motorräder gehabt, daß ich schon ganz durcheinander bin.
(verschiedenste Guzzis, BMW-GS-sen, Aprilia-Moto 6,5, natürlich Engländer, ...)
--- aber die dünnen Gummis über den Federn sind trotzdem da, um das Scheppern der Federn an den äusseren Blechhüllen der Gabel zu minimieren.
Stöhn
Wilhelm
Hallo Wilhelm
Obwohl du ein neues Lager verbaut hast Tippe ich auf das Lekkopflager.
Genauer gesagt nicht auf das Lager sondern auf den Lagersitz. Das ist eine Yamaha- Krankheit.
Abhilfe, Lenkkopflager von Emil Schwarz mittels Locktit einbauen und du hast Ruhe.
Gruss
Ivo
Tippe auch auf das LKL! Konnte die gleichen Anzeichen letztens durch Nachstellen des LKL beseitigen.
Es ist nicht das Lkl, würde ich es noch fester anziehen, würde das Lkl schaden nehmen. Wurde gestern mit zwei Mann noch einmal im aufgebocktem Zustand geprüft. Das Lkl macht keinen Mucks....
Hallo
Die Aufnahmen im Rahmen der ST fluchte nicht immer 100%.
Das trifft die Koaxialität und auch die Parallelität.
Daraus ergibt sich dann der unschöne Zustand, dass das Lager entweder zu locker ist und somit klackert oder gleich klemmt. Dazwischen gibt es oft fast keine Position.
Als Alternative zum zwar seinen Preis werten, aber doch hochpreisigen Schwarz Lager kann man ein normales Lager nehmen.
Das normale Lager spannt man dann zwischen zwei großen Unterlegscheiben in eine Ständerbohrmaschine ein und schleift es mit Schmiergelleinen außen soweit ab, dass es mit Spielpassung in den Lagersitz paßt.
Das für beide Seiten (oben und unten) und dann nach Anweisung des Schwarzlagers in den Rahmen kleben und ausrichten.
Nie war das Einstellen des korrekten Lagerspiels so einfach!
Falls du mehr Info dazu brauchtst, einfach fragen.
MfG Stefan
Zitat von: Stefan am 31. März 2014, 10:25:07
Hallo
Die Aufnahmen im Rahmen der ST fluchte nicht immer 100%.
Das trifft die Koaxialität und auch die Parallelität.
Daraus ergibt sich dann der unschöne Zustand, dass das Lager entweder zu locker ist und somit klackert oder gleich klemmt. Dazwischen gibt es oft fast keine Position.
Als Alternative zum zwar seinen Preis werten, aber doch hochpreisigen Schwarz Lager kann man ein normales Lager nehmen.
Das normale Lager spannt man dann zwischen zwei großen Unterlegscheiben in eine Ständerbohrmaschine ein und schleift es mit Schmiergelleinen außen soweit ab, dass es mit Spielpassung in den Lagersitz paßt.
Das für beide Seiten (oben und unten) und dann nach Anweisung des Schwarzlagers in den Rahmen kleben und ausrichten.
Nie war das Einstellen des korrekten Lagerspiels so einfach!
Falls du mehr Info dazu brauchtst, einfach fragen.
MfG Stefan
Hallo Stefan, danke für deinen Beitrag, aber wie bereits gesagt, dass Lkl kann es nicht sein. Ich habe gerade noch einmal das Lager festgezogen, so das es eigentlich nicht mehr fahrbar war. Man muß keine Probefahrt machen , es reicht ein hin und her rollen in der Garage mit abrupten Bremsen, auch hier war das Klackern zu spüren. Legt man die Hand auf die Lenkkopfschraube und wiederholt das ganze, ist aus diesem Bereich keine Unruhe zu spüren.
ist es eher ein lautes Scheppern oder Schlagen, oder mehr ein nicht-überhörbares Tickern? Dass sich die Federn beim Eintauchen bemerkbar machen, ist ja nicht unüblich. Ich erklär' mir das immer damit, dass Die Federn sich in sich verdrehen und die Enden dann am Verschlussstopfen oder unten, dort wo sie anstoßen, am Metall reiben - trotz Öl. Vielleicht oben am Federende mal eine Karosserieschraube dazwischenlegen, bevor Du das Gabelrohr wieder verschließt. Nur so 'ne Idee. Damit spannst Du natürlich auch minimal vor.
Du kannst auch nochmal probieren, das Vorderrad herauszubauen und das LKL im dann erleichterten Zustand zu prüfen. Die nächste Stufe wäre dann ohne Gabelrohre; dann ist die Last aufs Lager am geringsten.
Viel Erfolg!
Grüße
Franki
Zitat von: Franki am 31. März 2014, 13:42:06
ist es eher ein lautes Scheppern oder Schlagen, oder mehr ein nicht-überhörbares Tickern? Dass sich die Federn beim Eintauchen bemerkbar machen, ist ja nicht unüblich. Ich erklär' mir das immer damit, dass Die Federn sich in sich verdrehen und die Enden dann am Verschlussstopfen oder unten, dort wo sie anstoßen, am Metall reiben - trotz Öl. Vielleicht oben am Federende mal eine Karosserieschraube dazwischenlegen, bevor Du das Gabelrohr wieder verschließt. Nur so 'ne Idee. Damit spannst Du natürlich auch minimal vor.
Du kannst auch nochmal probieren, das Vorderrad herauszubauen und das LKL im dann erleichterten Zustand zu prüfen. Die nächste Stufe wäre dann ohne Gabelrohre; dann ist die Last aufs Lager am geringsten.
Viel Erfolg!
Grüße
Franki
Für mich ist es ein schlagen....werde die Federn mal auf Vorspannung setzen...
Vielleicht sind die Gleitbuschen im Gabelholm nicht mehr in Ordnung. Kann mann am besten kontrolieren durch (ohne Federn) die oberen und unteren Gabelholm seitlich zu bewegen.
Gestern war meine Dicke
beim Graukittel mit klackernder Gabel!
Einziger Kommentar von bem selbigen:
"Schönes Motorrad,was 100300Km ? gibt es doch garnicht."
Und er hat alles auf Herz und Nieren getestet.
Nur so als Info.
Gruß Olli
Hab noch ne Gabel an Lager ;D
Zitat von: Christof am 03. April 2014, 04:07:57
Hab noch ne Gabel an Lager ;D
Wenn die nicht bald läuft , habe ich noch ne XTZ am Lager.....
Jäger und Sammler ???
Zitat von: Christof am 03. April 2014, 13:31:07
Jäger und Sammler ???
falsch, ich meinte damit das ich die Tenere verkaufe... ;)
Dafür haben wir hier ja den Markt ! /devil/
Auch wenn mir dein beschriebenes Klacken etwas zu stark ist, da es im Lenker spürbar ist.
Bei einem Freund hatten wir den Fall das ein recht lautes Klacken von den Stahlflexleitungen kam, die nach dem Tausch der Simmerringe nicht sauber verlegt waren.
;)
so, jetzt habe ich das Lenkkopflager noch einmal überprüft. Nachdem ich es jetzt noch einmal richtig festgezogen,
und eingestellt habe, war mein "klackern" weg.
Ich denke das sich das Lager noch einmal gesetzt hat, auch habe ich die Lenkkopfschraube nicht voll angeknallt.
Und wer hat's erfunden? ;D
ja ja , hast ja recht. Mein Problem war die Lenkkopfmutter , beim fest anknallen waren die Lenkbewegungen immer schwergängig.
Also habe ich die Einstellmutter immer und immer mer gelöst, damit ich die LK-Mutter angeknallt habe.
War wohl ein Fehler.
Könnte das Lenklkopflager sein. Oftmals sind die Lagersitze zu kurz so das beim Einsatz von Kegelrollenlagern anstelle der simplen originallen Kugellager und der daraus resultierenden Veränderung der Bauhöhen das obere Kegelrollenlager über das Gewinde welches im Durchmesser geringfügig kleiner ist als der Lagersitz, übersteht und ein gut hörbares Geräusch erzeugen kann.
Bei der XTZ 750 sind nie simple Kugellager drin gewesen :o
Wuerde ja auch keinen Sinn geben ???
Ausserdem wuerde ich trotzdem nicht Kugellager allgemein als simpel oder einfach bezeichnen.
Kommt halt immer drauf an, welchen Zweck das Lager zu erfuellen hat und welche Kraefte auftreten, zum Beispiel axial oder radial ;).