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Techn. Ausstattung Motorrad Fern- bzw. Langzeitreise

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Summerhillxy:
Für das Jahr 2022 plane ich eine kleine Auszeit, in der ich mich von Magadan in Russland bis nach Mauretanien bewegen will.
Motorschutz und Handschützer sind bereits montiert. Jetzt zu meinen Fragen an die erfahrenden Weitreisenden: ist ein Hauptständer notwendig? Klar ist es bequemer, aber ist er nötig (Kettenpflege, Reifenreparaturen)? Was empfehlt ihr für den Reifenwechsel? Gibt es dafür bewährte Werkzeuge? Kompressor ja oder nein? Reicht eine einfache Pumpe?
Im letzten Jahr war ich bereits 8 Monate mit einem Sprinter zwischen Lettland und Spanien unterwegs und hat viel zu viel "Krempel" dabei. Aber bei einer Tonne Zuladung störte das nicht weiter...
2022 soll es mit einer Tenere 700 weitergehen und ich will nichts mitschleppen,, was ich nicht unbedingt benötige.

Ich freue mich auf euren Input. :-)
Marcus

yamralf:
Deine Frage zum Hauptständer kannst du dir doch selbst beantworten.
Baue doch jetzt mal bereits daheim die Räder aus dann stellst du fest ob es dir behagt oder nicht. Cheers

Summerhillxy:

--- Zitat von: yamralf am 05. April 2021, 11:04:25 ---Deine Frage zum Hauptständer kannst du dir doch selbst beantworten.
Baue doch jetzt mal bereits daheim die Räder aus dann stellst du fest ob es dir behagt oder nicht. Cheers

--- Ende Zitat ---

Naja, beantworten kanb ich nir die Frage deshalb nicht, weil es ja einen Trick geben könnte, den ich nicht kenne. Theoretisch könnte ich das Bike ja auf die Seite legen oder mit dem Unterfahrschutz auf einem Baumstamm abstützen. Die Frage ist für mich aber, ob das in der Praxis vor Ort auch praktikabel ist. Von daher erhoffe ich mit Tipps von erfahrenen Reisenden in abgelegene Regionen ohne ADAC.
Marcus

svebes:
Gerne wir einfach ein Stock genommen und unter die Schwinge ( rechts ) geklemmt. Das Moped stützt sich dann quasi gegen den Seitenständer ab. Gibts vermutlich auch irgendwo auf Youtube. Den Stock gibts auch als edel direkt zu kaufen ;-) Fürd einen Versuch daheim sollte der Stock aber ausreichen. Ich liebe meinen Hauptständer und es ist immer gut wenn man Alternativen kennt und kann.  Ganz wichtig sind gute Montiereisen uns etwas Übung wegen Tiefbett. Für den Ernstfall hatte ich Reifenspray und Ersatzschlauch dabei. Erstmal Spray rein, dann ab durch die Mitte bevor ich als "Meal on Wheels" von der einheimischen Tierwelt in Betracht gezogen werden konnte  ;D Aber banale Basics wie Ersatz-Ölfilter, Züge, passsende Zange zum Wechsel, etc. sind sicher hilfreich und wichtig.

tam91:
Hallo
Mit einer Teleskopabstützung (kurze Bildanschauung anbei) kann man auf so einer Tour leben, ein Hauptständer macht es leichter und ermöglicht auch auf Fähren eine Gute Verzurrbarkeit. Ebenso sieht es bei einem elektrischen Kompressor aus der macht es bei Reifenpannen einfacher und schneller kostet aber, wie der Seitenständer auch Gewicht und Platz. Meine Erfahrung auf meinen Afrikatouren und in ganz Europa zeigen das Reifenpannen sehr selten sind. Ebenso gibt es fast überall die Möglichkeit auf werkstatthilfe zurückzugreifen wenn man sich z.B. mit Reifenpilot dorthin gebracht hat. Es ist vor allem auch nur sinnvoll soviel Werkzeug mitzunehmen das den eigenen Schrauberfähigkeiten entspricht, mehr ist sinnfrei.
Gruß
Christoph

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