Hallo,
ich möchte meine 91er XTZ660 optisch ein wenig aufwerten und auch vom Aussehen ändern.
Das gekaufte Schlachtmotorrad diente nicht als Ersatzteilspender, da ich es aufgebaut habe. Siehe:
http://www.tenere.de/forum/index.php/topic,13025.0.html
Da es kaum brauchbare Lampenmasken gibt und die stark Geflickte auch langsam auseinanderfällt, hab ich mich zum Umbau der Front entschieden.
Hier erstmal ein Bild der ausgebauten Lampenmaske:(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31598412ij.jpg&hash=48875192a1411a14415f846a6648a5fd2dbfc2d7)
Bei dem Umbau war es mir sehr wichtig, daß Tachoeinheit, Scheinwerfer mit dessen Einstellvorrichtungen erhalten bleiben kann. Zum einem, damit die Kosten gering gehalten werden können, aber auch keine weiteren Umbauten bezüglich der Anschlüsse an andere "Komponenten" nötig sind - und auch eine Rückrüstung auf den Originalzustand einfach ist.
Ich hab den originalen Lampenhalter mitsamt Halter für die Instrumente weiter genutzt und von der Breite so schmal wie möglich geändert.
Dann habe ich Halter gebaut, womit ich dies alles an die Gabelrohre befestigen kann und anschließend hab ich alles mit einer Universal Lampenmaske versehen.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31598764yw.jpg&hash=d51fddbaf17270b666b6f488918b33ac12c62d47)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31598765uk.jpg&hash=ee55e4384cea4ddd1150d05e8a2509e8a85069f0)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31598766vu.jpg&hash=9b8276226606adcaacf0fa76f8697d2266f83d7c)
Im Vorfeld hatte ich sehr viele unbeantwortete Fragen, die erst durch solch eine "Provisorium" beantwortet werden konnten.
Grundlegend war zu ergründen, ob alle Anschlüsse an jetzt schwenkbarer Tachoeinheit und Scheinwerfer mit Blinkern ausreichend lang sind und vor allem nicht die Lenkfähigkeit beeinträchtigen. Es passt!!!
Weiterhin ging er darum, ob die jetzt schwenkbare Scheinwerfer/Tachoeinheit beim nach links oder rechts lenken nicht irgendwo anschlägt oder schleift. Passt fast!!!
Bei Volleinschlag nach links bzw rechts schlagen die Halter am Tank an.
Theoretisch müsste es möglich sein den Lenkeinschlag ausreichend zu begrenzen ohne daß das Lenkradschloß nicht mehr funktioniert. Aber dazu kann ich noch nichts verbindliches sagen, da ich den Lenkeinschlag noch nicht begrenzt habe.
Der Verbau des hochgelegten Frontkotflügels gestaltete sich sehr einfach.
Hier noch paar weitere Bilder:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31599277gg.jpg&hash=062d9b1a6590aad183b094cf288b110b1923d6d5)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31599279gw.jpg&hash=e31c760292f8afb2707f7ff181200ddb68103a66)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31599280hh.jpg&hash=bd00108586098b70e62c7d871764e6e009432954)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31599281kl.jpg&hash=af1710a519206039757d2209f932b0ba5f07c0f3)
Dies alles ist erstmal nicht wesentlich mehr als eine "Machbarkeitsstudie". Und ich war positiv überrascht. Ich hätte gedacht, daß sowas nie mit dem originalen Tank funktionieren kann.
Alles was ich gebaut habe, ist zwar nur ein Provisorium, aber es funktioniert und man kann damit fahren.
Achja, der ganze Spaß an gekauften "Universal-Teilen" lag bei 25€, wobei dabei eine zweite Lampenmaske immer noch unbenutzt ist.
Was haltet ihr von solch einem Umbau.
Für konstruktive Kritik bin ich immer offen.
Gruss.
Irgendwie cool, ich finds gut!
Wie sind eigentlich die Richtlinien und worauf müsste man Achten, würde man das legal auf die Straße und durch den nächsten TÜV bekommen wollen? Geht sowas überhaupt?
Hi,
grundsätzlich fände ich ja eine " TT 660 " geil , aber ich steh auch auf Optik. Cool wäre sowas wie das Nevada Rallye Moped von Peterhansel. Aber für 25€, super !
Gruss
Zitat von: hannesf am 21. Januar 2018, 22:41:07
worauf müsste man Achten, würde man das legal auf die Straße und durch den nächsten TÜV bekommen wollen? Geht sowas überhaupt?
Gehen tut das - das auf meinem Avatar war mal ne Transalp 600 ;)
Je nach TÜV-Prüfer wird entweder die Verkleidung ausgetragen oder eine alternative Lampenmaske eingetragen. Bei mir kam noch eine selbstgefertigte Kühlerverkleidung aus Alu hinzu. Alu deswegen, weil dann kein Splittergutachten nötig. Jenes Splittergutachten wird immer benötigt bei Selbstanfertigungen, die nicht aus Metall sind.
Ganz pingelige Prüfer beanstanden sogar die ganzen Universal-Endurolampenmasken. Die haben zwar ne E-Nummer - die gilt aber nur für den Scheinwerfer. Für das Plastik hingegen gibt es nix, also verloren. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man eine Serien-Lampenmaske von einem Motorrad verwendet, dass schonmal in Verkehr gebracht wurde. Ich hatte ein Foto von einer XL600 vorgelegt - kein Problem bei der Eintragung.
Hängt aber auch alles ganz stark vom jeweiligen Prüfer ab. Am besten stimmst Du Dich vorher mit dem Graukittel ab. Mag er nicht - versuche es beim nächsten. Noch gibt es sowas wie Ermessungsspielraum.
Hallo Tom,
Eigentlich ist mein Umbau - im Anfangsstadium steckend - der gleiche wie deiner, der schon fertig ist. Und die Honda sieht toll aus.
Mal schauen, ob ich´s auch so gut hinkriege: Du hast die "Meßlatte" recht hoch gelegt!
Aber es bestärkt mich darin, daß solch ein Umbau durchaus möglich ist und auch optisch gut aussehen kann.
Gruss.
Günter
Ich hab ja in einem anderen thread (http://www.tenere.de/forum/index.php?topic=13080.0) schon mal den Striperich bei der 660er eines Bekannten vorgestellt.
Ich hab da einen 600er Tacho verbaut mit ein paar Kontrollleuchten. Für den DZM gibt es ja das entsprechende E-Teil bei Yamaha um das technisch sauber zu entfernen.
Für einen evtl. Rückbau ist das Ganze relativ schnell demontiert und man kann dann das Geweih mit den kompletten Geraffel wieder anschrauben. Die Orginalinstrumente waren mir zu voluminös und zu weit vorstehend.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31638371dj.jpg&hash=e3ef41492287dc9191300ac25a69380954d5a049)
meine eigene Transe läuft so schon seit fast 20 Jahren, mit entsprechenden HU-Terminen, Verkleidung ist auch noch vorhanden - wird selten, aber dennoch ab und an mal gewechselt (jetzt schon länger nicht mehr, da Dauerleihgabe an einen Bekannten)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31638346tg.jpg&hash=4e0f6f2465882116426dbf2b13e57c603ad6c5d4)
@Guenther
bei deinem Umbau würden mich 2 Punkte stören,
- wie gesagt die Position der Lampe, durch die Orginalinstrumenet, wäre nichts für mich
- das vordere Schutzblech sieht auf den Bildern "schief " aus (vorne höher), ich weiß es ist hinten ziemlich knapp mit dem Kühler aber auf den Bildern sieht es so aus als ob da noch etwas Luft ist um das Schutzblech etwas nach unten zu neigen, liegt aber evtl. auch am verwendeten Schutzblech. Ich hab auch mal mit einem Schutzblech der DR 350 probiert, da sah es ähnlich aus
Nevada Rally Yamaha, wäre da nicht der Motor XTZ660 in einem TT600S/E Rahmen besser aufgehoben?
@ hobbes
genauso wie das Bild hab ich meine XTZ "vor Augen".
Und ich werd´s bauen!
Grus.
Ja, die Rot/Weiße gefällt mir auch richtig gut!!! 8)
Was oder wie ist die Abdeckung der Schrauben am Tank gemacht? (Da wo eigentlich diese 3eckigen Plastedinger dranhängen?)
Gruß
Zitat von: hannesf am 29. Januar 2018, 12:58:38
Was oder wie ist die Abdeckung der Schrauben am Tank gemacht? (Da wo eigentlich diese 3eckigen Plastedinger dranhängen?)
Ist aus einem Stück PS, nach Pappschablone, gemacht, oben und unten erwärmt und etwas angeformt. An der "Nase" an der normalerweise das kleine Verkleidungsteil eingehängt wird fädle ich das schwarze Kunstoffteil durch eine Öffnung ein (man könnte wahrscheinlich auch in diese "Nase" eine Bohrug setzten und verschrauben, dann steht das Kunststoffteil hinten etwas mehr ab) und verschraube vorne mit den beiden vorhandenen Gewinden am Tank.
Ziemlich rustikal gefertigt, aber die Aufwand-Nutzen Rechnung stimmt.
Top! Gefällt mir richtig gut!
Aber einen "Regenschutz" gibts jetzt nicht mehr so recht für die Elektronik vorn - Irgendwelche Auswirkungen festgestellt?
Gruß
Der Besitzer ist nicht unbedingt ein Allwetterfahrer, aber sein Junior treibt die XTZ ab und an über Feldwege.
Bisher sind keine Auswirkungen bekannt, wobei ich mich jetzt auch nicht erinnern kann, daß da etwas besonders exponiert hängt.
Soviel Elektronik ist es ja nicht, die Bauteile hinter der Verkleidung sind alle hinter der Lampenmaske verstaut, der Regler hängt jetzt ziemlich im Fahrtwind, was ich als Vorteil ansehe.
Zitat von: hobbes am 26. Januar 2018, 12:18:55
(...)
@Guenther
bei deinem Umbau würden mich 2 Punkte stören,
- wie gesagt die Position der Lampe, durch die Orginalinstrumenet, wäre nichts für mich
- das vordere Schutzblech sieht auf den Bildern "schief " aus (vorne höher), ich weiß es ist hinten ziemlich knapp mit dem Kühler aber auf den Bildern sieht es so aus als ob da noch etwas Luft ist um das Schutzblech etwas nach unten zu neigen, liegt aber evtl. auch am verwendeten Schutzblech. Ich hab auch mal mit einem Schutzblech der DR 350 probiert, da sah es ähnlich aus
Hallo hobbes,
die Position der Lampe gefällt mir auch noch nicht. Sie muß auf jeden Fall weiter runter, wo auch genügend Platz ist und sie muß weiter nach hinten, wo auch noch paar Zentimeter Platz ist. Ich muß da noch bißchen experimentieren. Mein Problem ist da der Lenkanschlag. Ich muß schauen wieviel ich den begenzen kann, so daß trotzdem noch das Lenkradschloß funktioniert. Groß geschätzt kann ich da noch ca. zwei Zentimeter Platz links und rechts zwischen Lampenmaske und Tank finden. Momentan liegt der Lampenhalter bei Volleinschlag am Tank an - es würde jetzt ca. ein Zentimeter reichen.
Das vordere Schutzblech ist kein Problem. Das kann ich problemlos einstellen und es ist auch noch genug Platz zum Kühler. Bei erster Montage war zwischen Reifen und vorderem Ende des Schutzblechs gerade mal zehn Zentimeter - hing also vorne zu stark runter - und es war immer noch genug Platz zum Kühler. Nur der Halter mitsamt Hupe mußte etwas weggebogen werden.
Zwei Fragen zu deinem Umbau:
- Hast du den Lenkanschlag begrenzen müssen?
- Welche Lampenmaske mit Haltern hast du verwendet?
Guss.
Günter.
Guenther: kannst du mir mal den lochabstand des bremssattel vorn zum abschrauben Gabel messen? Danke. Bzw Loch Loch Gabel?
Suche eine 80mm Lösung.
Georg
Zitat von: Guenter am 30. Januar 2018, 15:22:57
Zwei Fragen zu deinem Umbau:
- Hast du den Lenkanschlag begrenzen müssen?
- Welche Lampenmaske mit Haltern hast du verwendet?
Lenkanschlag hab ich nicht begrenzt.
Lampenmaske hab ich eine aus dem Fundus verwendet (dort haben sich erstaunlicherweise mehrere davon angesammelt) , ist von Utah und mit einem Bosch H4 Scheinwerfer ausgestattet. Die Maske hab ich auch auf der Transe (und früher auf der XT 500 und für Afrikatouren auch auf der DRZ 400) verbaut.
Die Lampenmaske selbst ist direkt an die Standrohre gestrappt, low budget mäßig mit wiederverwendbaren Kabelbindern.
Bei Bedarf kann ich ja mal bei Gelegenheit, wenn ich mal wieder dort vorbeischaue, ein paar Detailaufnahmen machen.
Hallo hobbes,
das wäre Toll!
@georg,
ich hab mal ein Bild gemacht.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31679505aj.jpg&hash=192cc2beae0c94c5ff1f5ce1147815c576ff3798)
Gruss.
Günter
9,5 also....wieder nix. Egal.
so, hab heute noch auf Einzelstecker bei der H4 Lampe umgebaut, der Dreierstecker war ein bischen zu groß, und dabei ein paar Bilder gemacht (Handy Fotos krieg ich nciht gedreht /mecker/ - muss so gehen).
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31775319fc.jpg&hash=0bb8bd3da6ef69220edc5e7ea89cdf9edd497fb3)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31775320ab.jpg&hash=ae8147def4e77ef27a8c275ec7b8375575142a6c)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31775321xj.jpg&hash=50e3cd245a0c60e69d1d9b29caf30c92a391a2eb)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31775322sn.jpg&hash=ec821ce900246150b2a461f91e9775b763f16bd2)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F31775323dc.jpg&hash=25cc807ecb0ffbe988bbd1abcc6cc802d4b08a4f)
btw, die 660er lief heute nicht an, es war relativ wenig Sprit im Tank ab er nach umschalten auf Reserve ging auch nichts mit abgezogenem Schlauch kam Sprit). Könnte das auf ein Problem mit der Benzinpumpe hindeuten (bei den Africa Twins kenne ich das, wenn dort bei defekter Benzinpumpe der Level unter Vergaserniveau sinkt geht auch nichts).
Ich hatte aber auch keine Zeit für eine genauere Fehlersuche.
@Guenther - ich dachte ich hätte noch eine weiße Utah-Lampe im Fundus, tauchte aber nicht auf, nur eine H4 von cemoto
Umbauvorschrift für sowas ist simpel:
1. Scheinwerfer muß E-Zeichen haben.
2. Befestigung muß Einstellung in Seiite und Höhe erlauben und diese muß selbsthemmend sein.
3. Maske muß aus einem typischen Material bestehen - also ABS, PC, GfK, Metall und muß in ihrer Bauweise so sein, daß sie im Falleeines UNfalles keine zusätzlichen gefahren erzeugt (also alles, was vorher an Material am Möp dran war, darf auch wieder ran - inkl. splitternder Plaste...)
4. Anbauteile müssen sicher und unverlierbar befestigt sein.
5. Elektronikbauteile, die für die Funktion des MOtors und der Lichtsignalanlage zuständig sind, müssen vor Spritz- und Regenwasser geschützt sein.
6. Alle Bauteile dürfen das Sichtfeld des Fahrers nicht weiter einschränken als es das Originalteil tun würde..
Danach trägt Dir jeder Prüfer so ein Ding locker ein.
Gruß
Roman
PS: Sag mal, die alten Plasteteile willst Du nicht etwa loswerden? Ich such sowas immer... Schreib mir mal ne PN oder Mail! romanluplow@gmx.de
Hallo,
der Umbau ging schleppend, weil´s mir zu kalt war und ich mir auch noch eine Grippe eingefangen hatte.
Aber trotzdem bin ich weitergekommen.
Das vorherige "Provisorium" - eigentlich nur eine "Machbarkeitsstudie" - habe ich komplett überarbeitet.
Ich denke, daß es recht gut aussieht und auch kein Provisorium mehr ist.
Ich habe nicht den originalen Scheinwerfer genutzt, sondern einen rechteckigen "Standard H4-Scheinwerfer" mit Rahmen, der somit auch über alle erforderlichen Einstellmöglichkeiten wie Höhe und seitliche Ausleuchtung verfügt.
Dafür habe ich dann einen Rahmen zur Befestigung des Scheinwerfers gebaut, der aber gleichfalls zur Befestigung der originalen "Tacho-/Drehmesser-Einheit" dient.
Die eigentliche Lampenmaske wird daran mit jeweils zwei Schrauben links und rechts daran befestigt.
Zur Befestigung an der Gabel habe ich dann zwei Halter aus Aluminium gebaut.
Durch solch einen Umbau sind die Befestigungen am Tank für die originale Lampenmaske sinnfrei geworden - Fast (dazu später).
Mein erster Gedanke war es, dies zuzuspachteln, so daß alle Spuren beseitigt sind. Aber dann müßte ich auch die Kühlerverkleidungen oben im vorderen Bereich ändern, damit es gut aussieht und auch fehlt dann dort auch der Befestigungspunkt.
Also alles doof und nochmals von vorne anfangen zu denken!
Dann folgte ich einer "uralten Designerweisheit": "Alles, was nicht verdecken kann, muß man hervorheben!"
Ich habe dann aus Aluminium Verkleidungsblenden für diesen Bereich gebaut, die unten so ausgeführt sind, daß sie als Befestigungspunkt für die seitlichen Kühlerverkleidungen dienen.
Ich denke, daß es eine sehr gute Lösung ist.
Wie ich diese Verkleidungsblenden optisch gestalte, weiß ich noch nicht recht: mattschwarz, geschliffenes Alu, Carbonfolie, gleiche Farbe wie Tank und Co., ... .
Bei der Farbe für "Tank und Co." habe ich mich für weiß entschieden.
Momentan bin ich dabei den Tank für´s Lackieren vorzubereiten.
Gruss.
Günter.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32141757ya.jpg&hash=ae32e16038d1dd53237a8db702f71114bf29dc36)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32141759lt.jpg&hash=be8a778c665e9129a2c200acfadbb2e1e78e6bd0)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32141760ii.jpg&hash=298ec4cef79028405d40d7763057b4e50e24f9e4)
Hallo
Ich würde die Bleche so lassen, sieht so gut aus. Allerdings kann ich sie mir bei einem weißen Tank nicht so gut vorstellen, da hier der Kontrast zu einer dunkleren Tankfarbe fehlt. Das Grün sieht gar nicht mal so dumm aus. Wenn man da ein British Racing Green nimmt, würde das bestimmt auch gut aussehen. Auch eins von den dunkleren Yamaha Blautönen würde mir da gut gefallen. Bin mal gespannt was Du draus machst.
Gruß
Christoph
Respekt! Das sieht jetzt richtig stimmig aus - und die dezent ausgeführten Kühlerverkleidungs-Blenden machen sich sehr gut!
Hallo,
ein British Racing Green oder ein schöner dunkler Blauton: Darüber habe ich auch nachgedacht, aber das wäre "Overdressed" für meine XTZ.
Es wäre so, wie wenn man eine Maßanzug trägt, kein Geld für einen Wintermantel hat, aber dafür ein 15€-kariertes Thermohemd unterm Jacket trägt.
Die grüne Farbe auf der XTZ war ein Rest Farbe, womit man einen Gartenzaun streicht. Sie war davor überall mit mattschwarz übergetüncht.
Zum damaligen Zeitpunkt war es eine akzeptable Lösung.
Mittlerweile finde ich das "Grün" einfach Sch... und auch die von mir damals notdürftig geflickte originale Lampenmaske ala "Frankenstein" zerfiel so langsam.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32151150ds.jpg&hash=09f6c5250c0701e06ea34efe4dcde74b4563a859)
Die Idee, die Optik der XT600 nachzuempfinden habe ich schon länger. Aber solch eine "Umgestaltung" kann auch zu einer Peinlichkeit werden.
Ich denke bzw hoffe, daß die jetzige Gestaltung der Front mit dem "hohem Fender", dem Scheinwerfer mit Lampenmaske und Haltern durchaus stimmig sind mit dem damaligen "Enduro-Look"?
Ich bin gespannt wie sie aussieht, wenn alles weiß ist, was vorher grün war!
Ich hoffe, daß mir meine Farbwahl gefällt!
Was danach geschehen wird und das ist so sicher wie "das Amen in der Kirche": Ich werde das "mattschwarz" von den Felgen entfernen!
Es sind so schöne Felgen, die einfach wieder "freigelegt" werden müssen!
Gruss.
Günter.
So, hab die Tage den Tank "in Angriff genommen":
Natürlich nicht nur dort geschliffen und grundiert, wo man´s sieht, sondern auch da, wo man es nie wieder sieht!
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32167171ad.jpg&hash=f60c8d5f8c990d6c03f1eb5b0bc4e07d9abd5ade)
Da es recht kalt ist, habe ich keinen 2-K-Lack mittels Sprühpistole aufgetragen, sondern ein Experiment gewagt:
Ich habe eine weiße Kunstharzfarbe verwendet und den Tank "gerollt". Ganz klarer Nachteil ist die lange Trocknungszeit, es dauert wesentlich länger und man muß geduldig sein.
Vorteil: kein Sprühnebel, kaum Gestank, NULL Werkzeugbedarf (wenn man von Pinsel und Rolle absieht) und keine Läufer (bei ausreichender Geduld).
Das Ergebnis: Ich habe heute "den zweiten Anstrich" gemacht und ich bin recht positiv überrascht. Wer´s nicht weiß, daß es gerollt ist, würde nie darauf kommen. Der Lack hat Glanz und kaum mehr "Apfelsinenhaut" wie beim klassischen Lackieren eines 2-K-Lacks mittels Sprühpistole.
Seht selbst:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32167172kb.jpg&hash=59b338590d8d6f56aeb1a4915e50bf193bdc971f)
Das "Rollen" und die Verwendung von Kunstharzlack habe ich immer in die Kategorie "Bastellösung" geschoben.
Nach meiner jetzigen Erfahrung denke ich, daß es eine gute Alternative ist mit einem Ergebnis, was mehr als nur akzeptabel ist, insbesondere bedenkt man den nur sehr geringen Kostenaufwand.
Gruss. Günter.
Kompliment. Erstaunlich saubere Arbeit - dafür dass es "gerollt" ist.
Bin Überrascht.
Liebe Grüße
Thommy
Wie lange ist der Kunstharzlack benzinresistent?
Hallo,
nach Sichten des "zweiten Anstrichs" bei Tageslicht hat die weiße Farbe nicht überall vollständig gedeckt.
Also hab ich alles mit feinem Schleifpapier (240) angeschliffen und den dritten "Anstrich" getätigt.
Das Lackbild ist noch besser geworden:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32182579ld.jpg&hash=8009e748385570e9e936e4d08d79f46ce3d63049)
Es liegt wohl an den mehreren "Anstrichen" oder das ich mittlerweile ein wenig Übung in dem Umgang mit dem Verarbeiten der Farbe bekommen habe. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
Ich möchte sogar behaupten, daß sich das Lackbild nicht hinter dem einer "2-K-Lackierung" verstecken muß. Mindestens wird ein Laie keinen Unterschied sehen.
Klarer Nachteil ist der Zeitaufwand! Man sollte sich pro Farbauftrag für solch einen Tank schon mindestens drei Stunden "Zeit nehmen" und garantiert wird mindestens ein Weiterer nötig. Die Trocknungszeit dazwischen sollte mindestens 1Tag sein - besser länger.
Klarer Vorteil ist der sehr geringe Werkzeugaufwand und Materialaufwand.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32182863in.jpg&hash=fa96b00241fea23667792a84a5aa673c790862e2)
Paar Pinsel, einen Rollenhalter mit paar Rollen dazu, bißchen Farbe (ich habe etwas mehr als 0,1 Liter verbraucht) und paar Bögen feines Schleifpapier.
Und man kann den Tank auch auf den Küchentisch legen (natürlich vorher geeignet abdecken) und den Anstrich dort machen. Die Farbe stinkt nicht und außer ungewolltes "Rumkleckern" mit der Farbe passiert kein weiterer "Dreck".
Um Staub durch´s Anschleifen zu vermeiden, kann man das auch draussen machen.
Ich möchte damit auch sagen, daß es für jemanden, der beispielsweise nur eine kleine Wohnung hat, durchaus möglich ist solche Lackierarbeiten durchführen zu können.
Gruss.
Hallo,
ich habe jetzt mal den Tank auf´s Motorrad gelegt. Sieht gut aus mit den Alu Verkleidungsblenden und der Lampenmaske!?
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32288502ys.jpg&hash=86414095ab52d5e03cff3f147df27e73b23b4f10)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32288498mv.jpg&hash=0e39fee59a272327a377e13446e39907719d0a3b)
Auch von den "Fahrerposition" gefällt es mir.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32288499io.jpg&hash=d16ee72a6d428f5b2293eb31e02d9e6d7c56de99)
Dann habe ich die weiteren Verkleidungsteile geschliffen und weiß grundiert.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32288500ht.jpg&hash=90b9010791375392e71d3d222e65fb2f506a6b14)
Da ich gespannt war, wie das dann alles aussehen wird, habe ich die grundierten Teile angebaut.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32288501ao.jpg&hash=cbf03e21c8f5b21194bd025d557e489066aeaf04)
Natürlich bekamen sie auch noch ihren "Anstrich"! Momentan trocknet der zweite "Anstrich.
Im Groben ist damit der Umbau auf den "Enduro-Look" fertig.
Komme ich zu den Kosten: Über die Hälfte war der Betrag für Farbe und Co. - trotzdem blieb die Endsumme zweistellig!
Also ein echtes "Low-Budget-Projekt" mit einem durchaus sehenswertes Ergebnis!
Gruss. Günter
Hallo
Wie gesagt ist weiß nicht so meine Farbe. Trotzdem ist das super geworden, könnte man mit den Blenden als Umbausatz anbieten. Wirklich gut.
Gruß
Christoph
Hallo,
um die folgenden Bilder zu machen, habe ich die Felgen von ihrem "Schwarz" befreit.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32345946il.jpg&hash=782a10319937efa9ab7759270c79f734463fe398)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32345947aa.jpg&hash=0c3ebc5b23bb1454fddb6ccc55b0385130b06fb9)
Aber von der rechten Seite sind die Felgen noch schwarz. Das habe ich noch nicht geschafft, da mich die XTZ ein wenig geärgert hat: Sie wollte nicht anspringen.
Das hat mich doch mehr als nur ein Wenig Zeit gekostet.
Im Vorfeld wußte ich, daß der Benzinhahn nicht mehr ganz dicht ist und habe den Satz Vergaser des ausgebauten Motors meiner gelben XTZ (in die ich einen gebrauchten Motor mitsamt Vergaser verbaut habe) gereinigt und quasi einbaufertig vorbereitet.
Den Benzinhahn habe ich mit einem Dichtsatz wieder repariert.
Aber der Motor sprang nicht an! Manchmal sporadisch - aber nur kurz - nach langem "orgeln" und zuerst recht schnell nach Einsprühen von "Starterpilot" in den Vergaser.
Also Vermutung: zu wenig Sprit. Nach Öffnen des Schwimmerkammerablaufs kamen da paar Tropfen raus. Gut, dachte ich, dann prüf ich mal die Benzinpumpe bezüglich der Fördermenge. Ich habe dann den Schlauch vom Vergaser abgezogen. Nach Betätigen des Anlassers kam da nur ein tropfenweises Rinnsal raus - was garantiert nie ausreichend sein kann. Dann habe ich alle Schläuche auf "Abknicken" geprüft: ergebnislos. Den Schlauch für die wahrscheinliche Unterdrucksteuerung habe ich dann auf richtigen Anschluß und Dichtigkeit geprüft: ebenfalls ergebnislos! Es müßte eigentlich die Benzinpumpe fördern. Da sie sie es nicht macht, lautete die Diagnose: Benzinpumpe defekt!
Mehr aus Verzweiflung habe ich dann einen Schlauch direkt vom Benzinhahn zum Vergaser gelegt. Aber der Motor sprang nicht an. Da nur 5 Liter Benzin im Tank waren, wollte ich abbrechen, da ich dachte der Füllstand ist nicht ausreichend zum Füllen der Schwimmerkammer des Vergasers. Aber sowas zu prüfen, ist ja einfachst! Nach Öffnen der Ablaßschraube für die Schwimmerkammer lief dort in einem "geschmeidigen Strahl" Benzin raus!
Das "Nichtanspringen" konnte jetzt aber nicht eine unzureichende Spritzufuhr sein!
Ich sah mich schon die Vergaser wieder ausbauen, um sie zu zerlegen, da ich vermutete irgendwas beim Zusammenbau der Vergaser falsch gemacht hätte. Aber davor habe ich probiert, ob der Motor - wie vorher - mit "Starterpilot" anspringt. Null Regung des Motors. Ratlosigkeit war meinem Gesichtsausdruck bestimmt anzusehen.
Wie jetzt weiter vorgehen: Die Vergaser ausbauen, zerlegen und prüfen oder die Ursache erforschen, warum der Motor bei Einsprühen von "Starterpilot" nicht mehr anspringt.
Ich habe die Zündkerze ausgebaut und gesichtet: Sie war völlig verrußt, obwohl immer nur ein zu geringes Gemisch zu Verfügung stand. Ich habe dann die Kerze erneuert, den Tank aufgesetzt, den Benzinschlauch aufgesteckt und "erfolgunerwartend" den Starterknopf gedrückt. Bei der zweiten Umdrehung sprang der Motor an um blieb auch laufen. Da ich das nicht wirklich glauben wollte, hab ich den Motor ausgestellt und wieder gestartet. Nach dem fünften mal hab ich dann auch geglaubt, daß der Motor jetzt endlich wieder läuft.
Nachdem er ein wenig warm war, hab ich den Choke ein bißchen reingeschoben und da kam dann das nächste Problem: Die Leerlaufdrehzahl ging hoch und das richtig - wieder Ratlosigkeit in meinem Gesichtsausdruck! Eigentlich sollte die Drehzahl bei Einschieben des Chokes zurückgehen - was habe ich fasch gemacht.
Recht schnell hatte ich die Lösung: Ich hatte beim ganzen Probieren immer mal ein bißchen den Drosselklappenanschlag und somit die Leerlaufdrehzahl erhöht. Ich habe dann die Schraube in anderer Richtung ein wenig gedreht und schon ging nach Einschieben des Chokes die Leerlaufdrehzahl weniger nach ober hoch. Ich habe dann die Leerlaufdrehzahl weiter nach unten eingestellt.
Nach Einschieben des Chokes fällt jetzt auch die Leerlaufdrehzahl ab.
Zwar war mir das alles viel zu aufreibend, aber ich habe dazugelernt und kann folgendes meinem Erfahrungsschatz hinzufügen:
- Zündkerzen verrußen auch bei einem viel zu mageren Gemisch,
- eine Benzinpumpe ist bei ausreichendem Füllstand (ca. 5Liter) im Tank entbehrlich und
- die Leerlaufdrehzahl bei gezogenem Choke ist unabhängig von der Leerlaufdrehzahl ohne Choke.
Ich freu mich auf die erste Probefahrt der jetzt neugestalteten XTZ.
Gruss.
Günter.
.....ha, hätt ich es doch hier reingeschrieben.....
ich hab ja in meinem post auch erwähnt dass die XTZ nicht mehr angelaufen ist und ich einen Fehler Vergaserseitig/sprittechnisch vermutet hatte.
Nach Test der Benzinpumpe, Vergaserausbau (natürlich nicht ohne den Unterdruckanschluss am Ansaugstutzen abzubrechen >:(), kompletter Reinigung desselben, hab ich, nachdem immer noch nichts ging, mal eine Kerze aus meiner TT reingeschraubt und danach lief alles wieder.
Naja wenigstens wurde der XTZ nach der Vergaserreinigung ein insgesamt besserer und ruhigerer Motorlauf attestiert - war also doch nicht alles umsonst gewesen.
Na das wird doch /tewin/
Ich könnte mir vorstellen, dass es noch besser aussieht, wenn man den Kotflügel noch ganz leicht nach unten neigt...
Grüße, Peter
Hallo,
bin heute am späten Nachmittag ca. zwei Stunden gefahren mit einem Mix aus Landstraße, "grüne-Plan-Straße", Feldwege und Acker darf auch nicht fehlen.
Hat super Spaß gemacht und die XTZ lief auch super!
Gruss.
Günter.
Sehr gelungener Umbau! /beer/
Zitat von: Mc Gyver am 09. April 2018, 20:11:37
Na das wird doch /tewin/
Ich könnte mir vorstellen, dass es noch besser aussieht, wenn man den Kotflügel noch ganz leicht nach unten neigt...
Grüße, Peter
@Peter,
jetzt wo sie wieder läuft, kümmere ich mich gerne um solche Details - mir hat´s auch nicht gefallen!
Jetzt ist "die Nase" des Kotflügels ca. 8cm tiefer.
Vorher:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32370917sa.jpg&hash=bfaf8d8c45ad8cbf511a24ec0d7f314d49f1a6a8)
Nachher:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32370918dm.jpg&hash=6264d87c4034b89b349e1afc503057533cabd201)
@ Mark:
Danke für dein Lob!
Gruss.
Günter.
Die Blenden sind sehr Ästhetisch.
Schön geworden dein Umbau.
T4,T5,T6 haben viele, auf T7 warten alle.....
Zitat von: Guenter am 11. April 2018, 21:48:14
Jetzt ist "die Nase" des Kotflügels ca. 8cm tiefer.
Super!
Sehr gelungener Umbau.
/beer/
Gruß stritzel
Danke an stritzel und Cosmo!
Hier noch paar weitere Bilder:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32379621is.jpg&hash=6d89949258f3d89d529675a0c5102053b94bb386)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32379622zu.jpg&hash=a1d3d658d41e3c5ea809eeb9fcf346f2f46665a6)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32379623wj.jpg&hash=a11d29f2ce7f85b86d80e3b3f31b65586ee1204d)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32379624vk.jpg&hash=c818e8b0f89fbe61ab30d3db538c2882b45ba15f)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32379625wz.jpg&hash=f585e4dc9bd7ccfd21fb515cbdde927b35823d71)
Gruss.
Günter.
Super /beer/
Mir gefällt auch dass du die Ohren (äh Blinker) angelegt hast.
Überlegst du noch die Aluteile zu beschichten oder bleiben die Natur gebürstet?
Hallo,
@ Mc Gycer: An den Aluteilen kann man bestimmt noch einiges verbessern und verschönern.
Aber die Technik geht vor!
Ohne Benzinpumpe zu fahren gefiel mir nicht!
So habe ich angedacht, eine elektrische Benzinpumpe zu verbauen. Ich hatte noch eine Pierburg 7.21440.51.0, die in meinen beiden Käfern (einmal Serie und beim anderen mit 40er Weber Doppelvergaser) einwandfrei funktionieren.
Grobe Eckdaten der Pumpe: ca. 100l/h, 8mm Anschlüsse und ca. 0,2bar.
Bis auf die Anschlüsse sollte es passen. Auch bekommt man einen 6mm Schlauch auf einen 8mm Anschluß.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419295ex.jpg&hash=dcc2d187e6dc82c9f9b6166590c91f6daba9bf62)
Ein Platz war schnell gefunden und die Pumpe elektrisch auch schnell angeschlossen.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419297ax.jpg&hash=9dab7e80ac987f9ec2ab8649a5eeea7dab75b790)
Dann noch die Schläuche verlegen und sich dann über eine "Sicherheitsschaltung" Gedanken machen.
So einfach hätt´s sein können: Die Pumpe läuft, aber der Benzin läuft aus dem Überlauf des Vergasers. Offensichtlich sind 0,2bar für das Schwimmernadelventil einfach zu viel Druck!
Ein Druckregler wäre perfekt gewesen, aber den hatte ich nicht.
Also habe ich mit der Querschnittsverkleinerung in der Druckseite experimentiert: Als selbst bei 2mm immer noch die Schwimmerkammer überlief, mußte ich umdenken, da sowas hier erfolglos ist.
Alternative ist ein Bypass: Man pumpt einen Teil des Benzin quasi im Kreis.
Im Ansaugbereich habe ich ein 8mm T-Stück verbaut und im Druckbereich ein 6mm T-Stück. Die offenen Enden habe ich dann mit einem Schlauch verbunden.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419431gi.jpg&hash=f980d718a8c4c2005f64c3572e76e31da95051d4)
Dann habe ich den Schlüssel auf Zündung gedreht: die Pumpe lief an und der Vergaser lief nicht über.
Nach Ausschalten der Zündung habe ich die Schwimmerkammer mittels unterer Schraube vollständig geleert.
Dann habe ich wieder die Zündung eingeschaltet, ca. 5 Sekunden gewartet und probiert, ob denn der Motor anspringt. Der Motor sprang sofort an: Folglich muß in diesen paar Sekunden die Schwimmerkammer ausreichend mit Benzin sein!
Ab diesem Zeitpunkt gewann ich Vertrauen in die "Bypass-Schaltung". Aber was mal für paar Minuten funktioniert, muß ja nicht langfristig funktionieren.
Ich habe dann sechs Stunden die Pumpe laufen lassen. Das Schwimmernadelventil blieb dicht!
Was soll man in sechs Stunden machen, wenn man sowas beobachten will: Ich habe die Felgen weiterhin von ihrem Schwarz entfernt. Die Aufnahmen des Sturzbügels (sie muß wohl mal stark gestürzt sein) habe ich auch gerichtet - Das braucht auch seine Zeit bis alles paßt!
Das war die Nacht von Samstag auf Sonntag.
Heute wollt ich die Verkleidung "draufstecken" - passt nicht!
Sehr wichtig ist es, daß die "Verschraubung" der Schlauchschellen" innen sind!
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419567if.jpg&hash=caa009ce4892c7fadb6b4e521128c0d50e9988c9)
Die gelegte Verlegung der Schläuche war hierbei unkritisch.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419574rd.jpg&hash=bc714f15b8539abf067a057b3ffd591618551073)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419575iz.jpg&hash=4ad4339b67e50ad82b8bc24e8c4c1b5ad1f5a109)
Die Benzinpumpe wollte nicht unter die Verkleidung passen. Mit bißchen Wärme (Lötlampe) konnt ich den 90Grad-Winkel des unteren Teils der linken Verkleidung genügend aufweiten, so daß die Verkleidung passt.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419576aw.jpg&hash=568a48433d9ea5ea8693c93397fc8dd25673f8d9)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419577lb.jpg&hash=0276ebd012c6e855061e63930712cdaab1df9424)
Auch hier paar Bilder mit verbautem Sturbügel:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419590am.jpg&hash=c2f4be1e111e2c7fcf0fec8495d1a4bbdd80eb77)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419591ol.jpg&hash=bf280ff15210162ba29b57f919f8e468b6aa22d2)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32419592hy.jpg&hash=37aed80eec622313a4a8f7dc5a83519e2a418201)
Gruss.
P.S.: Bericht über Probefahrt wird folgen.
So, bin heute Probegefahren.
Nach nur kurzer Probefahrt war sehr zu meiner Enttäuschung war ab ca. 4000 1/min - besonders bemerkbar im fünften Gang - kaum noch eine Beschleunigung möglich. Allerdings trat bergab das Problem paar hundert Umdrehungen später auf und bergan etwas früher.
Meine Diagnose: zu wenig Sprit, da sie wesentlich darunter top läuft.
Ursache kann nur der Bypass sein! Der vorhandene bestand nur aus einem 8mm T-Stück in der Saugleitung und einem 6mm T-Stück auf der Druckseite der elektrischen Benzinpumpe.
Also hieß es in den Bypass-Schlauch zwischen Saug-/und Druckleitung eine Verjüngung zu plazieren, dessen Innendurchmesser geringer als der des 6mm T-Stücks ist, der ca. 4,5mm beträgt. Was aber als Verjüngung nehmen, daß benzinfest ist, schnell und einfach bearbeitbar und auch noch günstig ist.
Nach bißchen Suchen sah ich dann die Lösung: die Ventilkappen meiner Reifen - die sind aus Metall und haben einen Durchmesser von ca. 8mm.
Also abgeschraubt und probiert, ob sie in den Bypass-Schlauch passen. Ergebnis: perfekt.
Ich habe mich dann an den richtigen Durchmesser bezüglich ausreichender Benzinversorgung und nicht überlaufendem Vergaser herangetastet.
Begonnen habe ich mit einer 2mm Bohrung: erfolglos - der Vergaser läuft über. Bei 2,5mm war das Überlaufen mehr tröpfchenweise, aber auch indiskutabel. Bei 3mm lief der Vergaser nicht mehr über. Dann hieß es Fahren. Erstmal meine Standard 10km Strecke mit normaler Geschwindigkeit (um nach Blitzern zu schauen) und beim "zweiten Rundgang" dann mit richtig Gas: Selbst im fünften Gang konnte ich bis 6000 1/min drehen, in den unteren Gängen war sogar unproblematisch der rote Bereich erreichbar.
Aber um möglichst wenig Druck auf dem Schwimmernadelventil zu haben, habe ich auch noch auf 3,5mm aufgebohrt. Auch ein akzeptables Ergebnis: In den ersten drei Gängen völlig unprobematisch, im vierten beginnt das Ruckeln bei ca. 6000 1/min und im fünften Gang bei ca. 5500 1/min.
Also irgendwo unter 3,5mm und über 3mm liegt das Optimum zwischen ausreichender Benzinversorgung und minimalem Druck auf dem Schwimmernadelventil.
Ich habe dann die andere Ventilkappe genommen und mit dem 3mm Bohrer die Bohrung ein wenig über 3mm aufgeweitet.
Und dann bin ich richtig auf Probefahrt gegangen mit bißchen Werkzeug und paar Ersatzteile dabei.
Insgesamt sind es 290km geworden. Einzige Auffälligkeit: das Standgas mußte ich ein wenig nachkorrigieren.
Gruss.
P.S.: Eine Sicherheitsschaltung für die elektrische Benzinpumpe ist in Planung - ich werde berichten.
Schmeiß die elektrische Käferpumpe mit Bypass-Schulexperiment wieder raus und nehm eine Membranpumpe, dann hast du eine praxisgerechte, bewährte Lösung.
Grüße, Peter
Zitat von: Mc Gyver am 17. April 2018, 23:51:58
Schmeiß die elektrische Käferpumpe mit Bypass-Schulexperiment wieder raus und nehm eine Membranpumpe, dann hast du eine praxisgerechte, bewährte Lösung.
Grüße, Peter
Hallo Peter,
ich stimme dir vollständig zu!
Aber wo bekomme ich eine Membranpumpe oder mindestens einen Rep-Satz?
Ich habe nicht nur gegoogelt und trotzdem nichts Brauchbares gefunden! Deshalb der Einbau einer elektrischen Benzinpumpe.
Die "Käferpumpe" (wie du sie nennst) ist quasi unzerstörbar - paßt also gut zu der XTZ.
Was kann denn schlimmsten Falls passieren:
- Werden die Schlauchverbindungen undicht, so riecht man das oder spätestens, wenn man auf Reserve umschalten muß, obwohl man weiß, daß der Motor garnicht soviel Benzin verbraucht habe kann. oder
- die elektrische Benzinpumpe ist tatsächlich defekt oder deren elektrische Anbindung.
In beiden Fällen hat man genügend 6mm Benzinschlauch, um den Tank direkt mit dem Vergaser verbinden zu können.
Verreckt einem mitten im Nirgendwo die originale Membranpumpe, so wird man dann auch dessen Schläuche für eine "Direktverbindung" zwischen Tank und Vergaser nutzen.
Man kann trotzdem mittels einfacher Reparatur weiterfahren!
Wie gut oder schlecht bzw sinnvoll oder sinnfrei der Umbau auf eine elektrische Benzinpumpe tatsächlich ist, kann ich nach einer eintägigen - zwar umfangreichen Probefahrt - nicht machen.
Mindestens - so denke ich - kann es ein akzeptables Provisorium sein.
Gruss.
P.S.: Beim Käfer ist diese Benzinpumpe nach meiner Ansicht "Erste Wahl". Die in die XTZ Verbaute war eigentlich für meinen 55er Ovali vorgesehen.
Viel zu viel Aufwand für ein zweifelhaftes Ergebnis! Nimm doch einfach eine elektrische Benzinpumpe aus der Familie! Also TDM 850! Oder aber eine für Motorräder allgemein! Da sollte das Schwimmernadelventil kein Problem mit haben.
Ich finde die elektrische Pumpe auch viel zu aufwendig, vor allem die Sicherheitssteuerung. Membranpumpen haben auch den Vorteil, dass sie drehzahlabhängig arbeiten, die Elektrische nicht.
Ich hab bei meiner 750er diese hier verbaut:
https://www.ebay.de/itm/UNTERDRUCK-BENZINPUMPE-ROLLER-ATV-QUAD-MOTORRAD-NEU/352215026060?hash=item5201a6c98c:g:efYAAOSwPAxaEuYA (https://www.ebay.de/itm/UNTERDRUCK-BENZINPUMPE-ROLLER-ATV-QUAD-MOTORRAD-NEU/352215026060?hash=item5201a6c98c:g:efYAAOSwPAxaEuYA)
Billig und funktioniert und wenn sie mal kaputt ist, bekommt man leicht Ersatz.
Bei den XT600Z also 1VJ und 3AJ wird die Pumpe ohne erkennbare Nachteile vielfach einfach weggelassen.
Ein möglicher Fehler weniger.
Ich hab diese auch weggebaut! /tewin/
Weggetaut. Kein Nachteil - nur Vorteil, da sitzt jetzt der neue Regler...
Hallo,
wollte heute auch eine kleinere Ausfahrt machen, da ja über 300km relativ problemlos funktionierten.
Nach ca. 50km habe ich abgebrochen und bin umgekehrt:
Keine Gasannahme bei 80 km/h und "Patschen" vom Vergaser bei Gaswegnahme und das so stark, daß bei gezogener Kupplung sogar der Motor ausging. Nach bißchen Warten sprang der Motor wieder an.
Das hat sich so stark ausgeprägt, daß ich die letzten 5km hinter einem Trecker hinterher gefahren bin - schneller hätt ich auch nicht!
Grund ganz klar: starke Abmagerung des Gemischs!!!
Ursache ???
Ich war dann irgendwie froh, daß ich zuhause angekommen bin.
Als erstes dann "alles runter"!
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32445582uv.jpg&hash=dd7593bff3bdc5ccc5e3a55efe3ed973aed11ed0)
Und natürlich auch die Vergaser mitsamt Ansaugstutzen
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32445583xf.jpg&hash=abb8cf0a7055bcb80078705ab8a3cfc9f44d14ea)
Die Ansaugstutzen waren schon recht rissig, was aber bestimmt nicht zu solch einer extremen Gemischabmagerung führen kann.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32445628ra.jpg&hash=64ded3ef509c51274fcd1c4c623095bb8a22e118)
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32445629vs.jpg&hash=08275c33548447ca27d0ec807f1a67204773ed98)
Nach Zerlegen des Vergasers ergab sich eine leicht verschmutze Schwimmerkammer.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32445686mk.jpg&hash=6c15793c22967ba9155012789c5e668d67f943a0)
Tja, ganz klarer Anfängerfehler von mir: beim innen rostigen Tank keinen Benzinfilter eingebaut. Aber kann das die Ursache sein: bestimmt nicht!
Was kann denn die Ursache sein: tatsächlich der Umbau auf elektrische Benzinpumpe!!??? Eigentlich kaum möglich.
Ich war ratlos.
Mehr aus "normalen Checken" hab ich dann mit dem Mund in den Vergasereingang gepustet. Gefühlsmäßig ging das zu schwer. Also den Schwimmer entfernt und dann das Schwimmernadelventil mit Druckluft "durchgeblasen". Nach Zusammenbau ging es wesentlich besser, was aber auch nicht mehr als eine subjektive Annahme ist.
Als erste Maßnahme habe ich einen ordentlichen Benzinfilter verbaut, der für einen Polo 6N vorgesehen ist.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32445764hd.jpg&hash=47fcb18b6fd7ef3029b2e0edc88a6fd60d9ec406)
Als weitere Maßnahmen werden neue Ansaugstutzen verbaut und ein Rep-Satz für die Vergaser.
Falls danach der Motor tadellos läuft, wird sich leider die tatsächliche Ursache aufgrund der vielen erneuerten Dinge kaum eindeutig ermitteln lassen!
Nach all dem jetzt Erfahrendem tippe ich als Ursache auf das Schwimmernadelventil, was - aus welchen Gründen auch immer - erst spät öffnet. Auch bin ich mir garnicht mehr "Gewiss" darüber, ob die Membranpumpe tatsächlich defekt ist.
Auf jeden Fall werde ich das Projekt "Elektrische Benzinpumpe" weiterführen und sei´s mit dem Ergebnis, daß es indiskutabel ist, was ich kaum glaube.
Gruss.
Günter
Mit SOLCHEN Ansaugstutzen würde meine 1VJ überhaupt nicht mehr laufen!
Definitv auch eine Ursache.
Guck mal noch, unter das schwimmernadelventil, ob bei deinem gaser da auch noch so ein schmutzsieb sitzt... das ist auch gerne zu, zumindest YDIS Gaser der 350er..
gruss
Hallo,
heute nachmittag sind die Teile angekommen.
Also hatte ich nichts besseres zu tun als die XTZ wieder lauffähig zu machen und hab mich an den Verbau der Teile gemacht.
Die Ansaugstutzen waren schnell getauscht und beim Ausbau des Schwimmernadelventil war die Ursache des Problems ersichtlich: Es war zugesetzt mit kleinen schwarzen Gummiresten.
Grund dafür bestimmt der Verbau der weiteren Schläuche mit T-Stücken, wo dann doch mal immer bißchen "Gummischlauchabrieb /-dreck" dahin gelangt, wo man es ganicht haben will.
Ganz klarer Fehler von mir: Ich hätte spätestens nach Zusammenbau mittels der elektrischen Benzinpumpe das System Spülen sollen: also ruhig paar Liter durchlaufen lassen sollen, bevor ich es an den Vergaser anschließ.
Aber das sind "fromme Wünsche"! Jetzt ist ein neues Schwimmernadelventil verbaut, die Ansaugstutzen sind neu und auch ist ein sehr hochwertiger Benzinfilter verbaut,
Natürlich - wie´s so denn ist - habe ich die Vergaser aufgrund falsch eingestelltem Schwimmerstand (lief leicht über) wieder ausgebaut und das Schwimmernadelventil nochmals neu eingestellt, was dann auch O.K. ist.
Am Sonntag werde ich dann wohl eine Probefahrt machen und erst danach kann ich weiteres sagen.
Gruss.
Günter.
Hallo,
hier erstmal ein Bild vom Schwimmernadelventil:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32476401wz.jpg&hash=35f8fc5e2315cb05bc595bfeca0167ab2c098424)
Eigentlich ein Wunder, daß überhaupt noch lief!
Und hier ein Bild der weiteren verbauten Teile:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F32476402sl.jpg&hash=c6b423d3816ab326acf4678331efda16fa01a4ef)
So, jetzt aber zum Wichtigem: die Probefahrt!
Zwar nicht so ausgiebig - nur ca. eine Stunde, aber durchaus erfolgreich!
Kein Ruckeln - egal in welchem Gang und welche Drehzahl und kein "Patschen" bei der Gaswegnahme.
Ich bin begeistert!
Gruss.
Günter.
Hallo
Und jetzt ein Tip
Bau wieder auf die Originalteile zurück und schmeiß den Autospritfilter raus. Das tut auch ein einfacher Mopedspritfilter auf der Saugseite der Pumpe, dann siehst Du nämlich ob sprit kommt und auch wenn er verdreckt oder zu ist.
Gruß Christoph
Hallo Christoph,
so langsam beginne ich auch in die Richtung zu denken!
Hätte ich im Vorfeld die ganzen Unwägbarkeiten gewusst, hätte ich nie Anstrengungen in Bezug des Verbaus einer elektrischen Benzinpumpe in Erwägung gezogen!
Jetzt, wo ich es wohl geschafft habe - mit viel Zeitaufwand und Rückschlägen - daß sowas tatsächlich funktioniert, will ich auch wissen, ob es sich für den Alltag eignet!?
Natürlich kann man sowas auch starrsinnig bezeichnen!
Ich bezeichne es als ein Testprojekt für den Verbau einer elektrischen Benzinpumpe.
Vielleicht geh ich damit "baden"?!
Aber ein Mißerfolg ist ja auch ein Ergebnis!
Erste schöne Erfahrung: Beim Kaltstart mit gezogenem Choke lasse ich mittels eingeschalteter Zündung die Pumpe ca. 10 Sekunden laufen und dann springt der Motor sofort an!
Normales Startprozedere: Zündung an und gut fünfmal Orgeln - dann warten! Und dann wieder Orgeln! Normal nach paar mal Orgeln ist der Motor angesprungen.
Ich werde dafür auch eine ordentliche Sicherheitsschaltung bauen, welche ich ja schon in meinen Käfern nutze: Einschalten der Benzinpumpe mittels Ansteuerung durch:
- Anlasserbetätigung und
- Lichtmaschinensignal.
Zusätzlich werde ich noch ein Zeitschaltrelais verbauen, wo die Pumpe nach Einschalten der Zündung irgendwo um 20 bis 30 Sekunden läuft.
Ich erfinde da nichts Neues, sondern übertrage absolut verlässliche Technik - und nicht nur meines Erfahrungsschatzes. Sondern bewährte Technik seit bestimmt über 30 Jahren.
Gruss.
Günter.
Hallo Günter
Schon klar das das keine Rocket Science ist, aber einen Multimeter hab selbst ich nicht immer dabei und eine unterdruckbetätigte Benzinpumpe kann man durch abziehen eines Schlauches prüfen.
Deine Anspringprobleme (auch wenn kurz orgeln eigentlcih kein Problem ist) lagen meiner Meinung nach an den in den Bildern gezeigten Dingen. Je älter ich werde desto mehr neige ich dem Spruch "keep it simple" zu. Es gibt mittlerweile viel zu viele Dinge die die Welt nicht braucht und die alles nur komplizierter, aber nicht besser machen (damit meine ich jetzt nicht Deine E Pumpe).
Gruß
Christoph
Hallo Christoph,
ich glaube an eine elektrische Benzinpumpe als alltauglichen Ersatz für die Membranpumpe!
Sei´s drum, ob sinnvoll oder sinnfrei.
Gruss.
Günter.
Zitat von: tam91 am 23. April 2018, 20:10:53
(...) Je älter ich werde desto mehr neige ich dem Spruch "keep it simple" zu. Es gibt mittlerweile viel zu viele Dinge die die Welt nicht braucht und die alles nur komplizierter, aber nicht besser machen (damit meine ich jetzt nicht Deine E Pumpe).
Gruß
Christoph
Hallo Christoph,
die E-Pumpe ist wirklich gut, aber die Alltagstauglichkeit hinzubekommen, ist nervig!
Problem ist der zu hohe Benzindruck der Pumpe, den ich mitttels Bypass und darin befindlichen Verjüngung eistellen will, aber gleichzeitig eine ausreichende Benzinversorgung für den Vergaser gewährleisten will ohne Überlaufen.
Jetzt hatte ich eine recht gute Abstimmung gefunden, so daß der Vergaser ausreichend mit Benzin versorgt wird, aber nicht überläuft.
Heute ist der Vergaser übergelaufen und ich habe mich mit "Hand am Benzinhahn" (auf und zu) nach Hause gerettet.
Grund war, daß sich ein klein wenig Dreck in die Verjüngung gesetzt hat und somit der Benzindruck am Schwimmernadelventil stieg und zu groß wurde.
So´n Bypas zur Druckreduzierung ist schon simpel, aber wohl nicht simpel genug!
Ich habe zwar mittlerweile eine originale Pumpe da und könnte sie auch einbauen und hätte wohl dann auch keine Probleme mehr!
Aber mittlerweile geht es mir "um´s Prinzip"! Es kann nicht sein, daß beim Einbau einer E-Pumpe mit einem störenden zu hohen Druck nicht ein gesichert kleinerer Druck alltagstauglich gestaltet werden kann.
Erste Überlegung dazu rumoren schon in meinem Hirn!
Gruss.
Günter.
Hallo,
was ich überlegt habe, wo der Dreck herkommt - trotz wirklich richtig gutem und großem Benzinfilter.
Naja, eigentlich ist die Idee des Bypasses zur Druckreduzierung gut, aber doch auch anfällig: So werte ich das jetzt mal für mich selbst!
Aus dem Rennsport kenne ich Benzin Catchtanks. Diese werden mittels E-Pumpe befüllt und wenn sie voll sind, läuft der Rest in den Tank zurück. Dann ist unten noch eine weiterer Anschluß, wo das Benzin für die eigentliche Kraftstoffversorgung des Motors entnommen wird. Der dortige Druck ist nur so groß, wie die Füllhöhe in dem Behälter.
In Anlehnung daran habe ich überlegt, den Benzinfilter als "Quasi-Catchtank" zu nehmen, obwohl der dritte Anschluß fehlt. Diesen simuliere ich mittels T-Stück im Ausgang, wo dann ein Teil direkt in den Tank gepumpt wird und der andere zum Vergaser fließt.
Um das grundlegend zu testen, machte es keinen Sinn, den Vergaser anzuschließen. Hierfür habe ich mir gedacht, an dessen Anschluß eine durchsichtige Benzinleitung anzuschließen und nach oben zu hängen, um zu schauen, was passiert.
Wie´s so schön heißt: "Gesagt - getan!" Nach Feierabend bin ich dann tätig geworden, was bedeutet, daß vieles, was ich eingebaut hatte, zu ändern ist.
Und dann ist mir beim Ändern bzw Ausbau damals neu eingebauter Benzinschläuche folgendes aufgefallen: Völlig porös!!!
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33809153ok.jpg&hash=f7526037fb617e1bc58aab8c09c4e57af1e31367)
Und es riesele noch "Dreck raus"
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33809154ws.jpg&hash=9f4ca2cf468cd0b9a74e7f9fe22486b22ba786a4)
Das mußte die Ursache sein, wo der Dreck herkommt!
Jetzt stand ich da mit der "zerrupften" Kraftstoffversorgung und mußte überlegen, wie ich weiter verfahre.
Tatsächlich waren diese Benzinschläuche das Übel!
Meine "Konstruktion" - so denk ich - war nicht das grundlegende Problem.
Tja, wieder alles rückrüsten oder den gefassten Plan der Änderung weiter verfolgen!?
Da ich wissen wollte, ob meine Änderung auch funktioniert oder nur funktionieren könnte, habe ich weiter gemacht.
Ich habe dann das T-Stück hinter den Benzinfilter gebaut, den Tankdeckel geöffnet und eine Leitung direkt in den Tank gelegt und an die andere Seite die beschriebene durchsichtige Benzinleitung, die ich nach oben gehängt habe und oben offen ist.
Und dann hieß es "Butter bei die Fische": Pumpe an, vorsichtig den Benzinhahn öffnen und jederzeit bereit sein alles auszustellen.
Ich hörte die Pumpe fördern, dann das Plätschern des Benzins, was in den Tank gepumpt wurde und sah in dem durchsichtigem Schlauch den Benzinstand nach oben steigen und war mir nicht sicher, ob es nicht doch zu einer riesen Sauerei kommt.
Bei ungefähr 1,80m (über Boden) blieb der Benzinstand stehen, was ca 1,20m oberhalb des Schwimmernadelventils ist.
Dadurch habe ich einen Wert, mit dem ich arbeiten kann!
Wenn die Vergaser ausgebaut sind, gereinigt und ggf mit neuem Schwimmernadelventil versehen ist, werde ich prüfen, ob bei einer Benzinstandshöhe von 1,20m in einem 6mm Schlauch das Schwimmernadelventil bei gefüllter Schwimmerkammer immer noch geschlossen bleibt.
Stehe ich auf meiner Trittleiter vor meiner Garage und halte einen über drei Meter langen durchsichtigen Benzinschlauch vollständig mit Benzin gefüllt mit ausgestrecktem Arm nach oben und das Schwimmernadelventil des auf dem Boden liegendem Vergaser ist immer noch dicht, werde ich die beschriebene Kraftstoffversorgung auch verbauen!
Worüber ich noch sinniere ist es eine elegante Lösung zu finden, wie ich den Rücklauf von oben in den Tank gestalte ohne den Tank oben anzubohren.
Am liebsten würde ich einen anderen Tankdeckel verwenden.
Gruss. Günter
Hallo
Du mußt ja nicht direkt in den Tank sondern kannst ja auch ganz einfach oberhalb der Benzinpumpe mittels T-Stück wieder in die Zulaufleitung. Kommt aufs selbe raus.
Gruß
Christoph
Hallo,
ich habe heute die Vergaser ausgebaut und zerlegt. Wirklich verdreckt waren sie nicht. Dann habe ich den Schwimmerstand kontrolliert.
Dafür habe ich mir für die ausgebauten Vergaser einen einfachen "Prüfstand gebaut".
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33822340va.jpg&hash=90e9ae35c157fcfd17e92fa5c1305d3ada253a98)
Dabei hat sich ergeben, daß der Schwimmerstand viel zu niedrig ist, was erklären könnte, daß sie nicht über 80 km/h laufen wollte.
Nach mehrfachen Einstellen hat sich dann folgender Schwimmerstand ergeben:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33822386xs.jpg&hash=fa5ffed1db64dff0dd9f6fe2b05a47811e4cb429)
Ich seh jetzt gerade auf dem Bild, daß der Schwimmerstand ein klein wenig zu hoch ist (mindestens halber Millimeter) - da muß ich nochmal ran!
Da ich das Ganze schon angeschlossen habe, hat mich interessiert, wann überhaupt das Schwimmernadelventil öffnet?!
Ich habe dann den unteren Schlauch am Vergaserdeckel nach unten in ein Glas gehängt und mittels der unteren Schraube am Vergaserdeckel das Benzin kontrolliert abgelassen, um zu schauen, was passiert: Bei einer Benzinsäule im Schlauch von oberhalb ca. 7cm über dem Niveaustand der Schwimmerkammer hat das Ventil wieder geöffnet.
Als nächste Frage - zumindest für mich und mein Vorhaben - wann wird das Schwimmernadelventil überdrückt.
In Aussicht habe ich mich gestellt auf der Leiter stehend.
Draus geworden ist die Leiter und ein Besen:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33822580fq.jpg&hash=9520e5962cc39410aaf1c2b5d6ad6455e3865ca8)
"
Da das schon eine "klapperige" Prüfanordnung ist und ich keine Sauereien produzieren wollte, habe ich dafür Wasser genommen.
Es sind ca. 2,4m Wassersäule und das Schwimmernadelventil bleibt dicht. Das würde aufgrund des Dichteunterschieds von Wasser und Benzin einer Benzinsäule von leider nicht fast drei Metern entsprechen.
Ich resümiere mal die Druckverhältnisse mit der Maßgabe, daß 1 Meter Wassersäule 0,1 Bar entspricht und Benzin ca. 20% leichter als Wasser ist:
- das Schwimmernadelventil öffnet bei ca. 0,07 bar,
- bei ca. 0,24 bar ist das Schwimmernadelventil garantiert zu,
- es wird jetzt ein Druck von ca. 0,1 Bar auf das Schwimmernadelventil gegeben.
Was mich wirklich Überwindung gekostet hat, war es ein Loch in den Tank zu bohren für einen Nippel, der nichtmal das "Festschrauben" überlebt hat!
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33822731ih.jpg&hash=bab98869b36808180549f9c43899e5d28ace878d)
Morgen bin ich wieder in meiner Halle und mittels Drehbank was "Ordentliches" bauen.
Gruss.
P.S.: Zurückpumpen in die Zulaufleitung des Tanks oder direkt in den Tank druckfrei ist ein Unterschied.
Hallo
Nein ist kein Unterschied, das sind gekoppelte hydraulische Säulen und wenn man nicht mit hohen Geschwindigkeiten pumpt kann man den Herrn Bernulli aus dem Spiel lassen.
Gruß
Christoph
Zitat von: tam91 am 13. September 2018, 17:50:09
Hallo
Du mußt ja nicht direkt in den Tank sondern kannst ja auch ganz einfach oberhalb der Benzinpumpe mittels T-Stück wieder in die Zulaufleitung. Kommt aufs selbe raus.
Gruß
Christoph
Zitat von: tam91 am 15. September 2018, 20:01:34
Hallo
Nein ist kein Unterschied, das sind gekoppelte hydraulische Säulen und wenn man nicht mit hohen Geschwindigkeiten pumpt kann man den Herrn Bernulli aus dem Spiel lassen.
Gruß
Christoph
Hallo Christoph,
was du sagst, "unterschreibe" ich sofort!!!
Ich bin mittlerweile zerrissen, was die Ursache ist bzw sein könnte.
Das es der "Dreck" war, der den Bypass (gleichbedeutend mit Rücklauf in die Zulaufleitung nach dem Benzinhahn) zugesetzt hat, mag ich mittlerweile bezweifeln.
Das aber der "Dreck" das Schwimmernadelventil hat nicht schliessen lassen, kann möglich sein, wobei ich fast nichts an Verschmutzungen am Schwimmernadelventil noch im Vergaser gefunden habe. Wobei sowas aussagelos ist: Es reicht ein kleiner Dreckpartikel an der falschen Stelle und schon läuft die Schwimmerkammer über.
Das der Motor nicht über 80 km/h laufen wollte, lag bestimmt gegründet darin, daß der Schwimmerstand zu niedrig war.
Aber warum wurde das Schwimmernadelventil undicht, wenn man mal als Ursache Verschmutzungen oder einen Defekt nicht annimmt: Dann muß es "überdrückt" worden sein - also muß ein zu hoher Druck vorhanden gewesen sein.
Aber wo kann der herkommen?
Ich habe die Fahrt noch mal versucht zu resümieren: Ich hatte in paar Rechtskurven auch schon ein Ruckeln bei ca. 60 km/h. Dann mußte ich irgendwann auch auf Reserve umschalten. Und kurz danach zog sie wieder durch als wenn nichts wär (ich hab´s bei ca. 130km/h belassen, da Landstraße) und danach bemerkte ich erst, das der Vergaser überläuft.
Garantiert wurde Luft gezogen und die könnte im "System hängengeblieben" sein und zwar oben, wo ich den Benzinfilter verbaut habe, der wesentlich über dem Vergaser liegt.
Und dann ist Herr Bernulli "raus aus der Nummer", da mit einer Luftblase in einen ansonsten inkompressiblen Medium das System kompressibel wird.
Durch die weiter fördernde Benzinpumpe wird die Luftblase komprimiert und erzeugt auf die dahinterliegende Flüssigkeitssäule einen wesentlich erhöhten Druck, der dann so hoch wird, daß das Schwimmernadelventil überdrückt wird.
Dies ist aber auch nur eine These meinerseits.
Auf jeden Fall ist mit einem direktem Rücklauf in Tank oben die Wahrscheinlichkeit sehr gering, daß sich überhaupt ein Luftblase im "System" bilden kann. Und wenn doch, wird sie hoffentlich so klein sein, daß sie nicht das Schwimmernadelventil "überdrückt".
Auch Vorteile der E-Pumpe mit großem Benzinfilter mit direktem Rücklauf oben in den Tank sollte sein, daß das dem Vergaser zugeführte Benzin kühl und sauber sein sollte, da die E-Pumpe - bei gerademal max 2A (vergleichbar mit Blinken) - ca. 100l pro Stunde fördert: Der Inhalt eines vollen Tanks wird also pro Stunde nahezu viermal umgewälzt und dadurch gleich oft gefiltert.
Aber alles blose Theorie! Ich muß das alles erstmal bauen und damit fahren - dann wird sich rausstellen, ob´s alles nur "heiße Luft" war oder doch funktioniert, nicht sinnfrei ist und auch im Alltag überlebt!
Da die Tage für´s Fahren gezählt sind, bräuchte ich ein wenig "Elektrik-Nachhilfe": Da Alles jetzt schon zerlegt ist, möchte ich auch endlich das Relais für die Sicherheitsschaltung anschliessen. Hier fehlt mir noch die Steuerleitung bei laufendem Motor - also ein 12V-Sgnal. Von der Lichtmaschine kommen drei weiße Kabel, ein blaues, ein blau-weißes und ein grün-weißes. Welches wäre geeignet für die Ansteuerung eines 12Volt-Relais.
Bestimmt finde ich das auch selber raus, aber solche Info würde mir ein wenig mehr Zeit für den Rest lassen.
Gruss und Danke.
Günter.
Zitat von: Guenter am 14. September 2018, 23:03:07
(...)
- das Schwimmernadelventil öffnet bei ca. 0,07 bar,
(...)
Das ist falsch, ich habe mich um eine Kommastelle vertan: Richtig ist 0,007 bar.
Die Ansteuerung eines Relais nimmst du von einem "geschaltenen Plus". Also eine Plus-leitung die nur +12V hat wenn die Zündung an ist. Schau mal im Schaltplan, es gibt ein Hauptrelais, dorthin geht bestimmt so eine Leitung bzw beim Zünschloss vorne direkt, jenachdem wo das Relais hin soll!
Gruß Max.
Schau mal im Schaltplan, ob du dir + aus dem Killschalter-Seitenständerkreis abgreifen kannst. Wäre von Vorteil, dass auch die Pumpe ausgeht, wenn man den Killschalter umlegt.
Hallo,
das geschaltete Plus habe ich schon gefunden. Das möchte ich aber nur für ein zeitgesteuertes Relais nehmen: Also Zündung einschalten und dann läuft die E-Pumpe für x-Sekunden und geht dann aus - also so eine Art "Vorfüllen" der Schwimmerkammer. Sollte das zum Starten reichen, so geschieht die weitere Ansteuerung über das Lichtmaschinensignal, was ja erst vorhanden ist, wenn der Motor läuft. Sollte es nicht reichen, so bräuchte ich noch das Signal vom Anlasser, so das beim Betätigen des Anlasser auch die Pumpe läuft.
Ich fahre in zwei Käfern als Sicherheitsschaltung ein zweifach ansteuerbares Schließer-Relais, wo das Lichtmaschinensignal (D+) und beim Starten das Anlasssignal (Klemme 60) zur Ansteuerung dient.
Positiver Nebeneffekt beim Käfer: Sollte der Keilriemen reißen (der Lichtmaschine und Lüfterrad antriebt) und man bemerkt es nicht (aus welchen Gründen auch immer), kann man sich nicht den Motor aufgrund Überhitzung ruinieren, da die Pumpe nicht mehr fördert und man nur noch den Benzin in der Schwimmerkammer hat, womit man aber auch nicht sehr weit kommt.
Ist bestimmt "Offtopic", aber vielleicht auch mal interessant.
Beim Motorrad habe ich mich für ein zusätzliches zeitgesteuertes Relais entschieden, um die Batterie zu entlasten.
Zwar ist das auch noch eine "Baustelle", aber da sehe ich "Licht am Ende des Tunnels"!
Heute habe ich die Vergaser eingebaut, alles angeschlossen und siehe da: Es funktioniert NICHT, wie ich gedacht hatte.
Kleiner Trost: Motor ist angesprungen.
Morgen werde ich gleiches "Prüfprozedere" tätigen, wie bei ausgebauten Vergasern (aber ohne Trittleiter und Besen) bei auf dem Seitenständer stehender XTZ.
Sollten sie überlaufen, heißt es wieder ausbauen und Zerlegen und die Ursache suchen.
Sollten sie nicht überlaufen, so muß Schwimmerstand ausreichend hoch sein und das Schwimmernadelventil nicht defekt sein.
Dann heißt es wieder einen Plan schaffen. Ich denke jetzt mal "pragmatisch" vorzugehen: Ich nehme eine arretierbare in der Maulweite verstellbare Zange (beispielsweise eine Gripzange) und drücke damit die Zulaufleitung zum Vergaser zu. Dann laß ich die E-Pumpe laufen und öffne langsam die Zange bis der Vergaser überläuft und schließe sie dann wieder, bis der Vergaser gesichert nicht mehr überläuft. Dann nehme ich während des Laufens den Beninschlauch vom Vergaser ab und halte ihn ich ein geeignetes Gefäß für eine Zeit x, die ich messe. Ergibt sich dabei nach Hochrechnung eine Literleistung pro Stunde vom mindestens über 10, so werde ich eine Querschnitt verengende Hülse in die Leitung einbauen, die gleiches Ergebnis bringt. Und dann werde ich fahren und schauen, was passiert.
Bei den ganzen "Rückschlägen", wird wohl auch dieser Plan "zum Scheitern beurteilt sein!"
Aber auch "Nichterfolg" ist ein Ergebnis!!!
Gruss.
Günter
Und andere versuchen ihre Kisten so einfach wie möglich aufzubauen, also alles raus, was kaputt gehen kann.... :-)
Warum nimmst du nicht eine normale Mebranpumpe, wie sie z.B. bei ner alten FZ1000 eingebaut war. Die fördert, bis der Schwimmer zu macht und schaltet dann ab. Dadurch fördert sie immer bis zum Sollschwimmerstand...
Grüße, Peter
Hallo
ein Limasignal D+ wirst Du bei japanischen Motorrädern mit Standardladekreis nicht finden, d asie Permanenterregte Generatoren haben und nicht wie z.B. BMW und Guzzi geregelte Limas. Japanische Limas bringen immer volle Leistung, die dann im Regler/Gleichrichter verbraten wird indem er getaktet auf Kurzschluß gelegt wird. Du könntest höchstens die Wechselspannung in irgendeiner Form als "Motor Läuft " Signal verwenden dafür bin ich elektrisch aber zu blöd um zu wissen wie das gehen könnte.
Gruß
Christoph
Theoretisch mit einem 2. Regler der parallel an den Lima-Leitungen angeschlossen wird. Dann hast du da nur Spannung am Ausgang, wenn der Motor läuft. Da kannst auch n3n ganz kleinen nehmen, die Pumpe braucht ja fast keine Leistung.
Trotzdem versteh ich den ganzen Aufwand nicht so richtig...
@ Freddy,
einfach ist es einfach ohne Benzinpumpe zu fahren, was aber nur so lange funktioniert, wenn der Füllstand des Tanks ausreichend über dem Schwimmernadelventil ist. Deshalb mache ich meine Probefahrten immer mit recht vollem Tank, damit ich bei Ausfall der Pumpe durch direktes Anschliessen des Tanks an den Vergaser weiterfahren kann.
@ Peter,
solch eine Pumpe könnte eine gute Alternative sein. Und falls mein Vorhaben nicht klappt, werde ich solche Pumpe als erste Wahl ansehen.
Danke für den Tip!
@ Christoph,
doch, es geht und ich werde auch was dazu schreiben.
Den gestrigen Plan habe ich heute verworfen - zwei "Baustellen" sind doof. Ich habe die Elektrik bezüglich der Sicherheitsschaltung weitergeführt.
Gestern hatte ich schon einen Teil gemacht. Heute ging es darum, ein "Motor läuft - Signal" anzuschließen. Hierfür habe ich eins der drei weißen Kabel genutzt und an das Relais angeschlossen. Da dafür der Motor zu starten ist, hab ich gleich mal vorsorglich geschaut, was eventuell als "Anlasser an -Signal" möglich wäre. Beim Starterrelais bin ich recht schnell fündig geworden. Dann habe ich mittels Multimeter gemessen, ob bei "Zündung an" dort keine Spannung "drauf ist" - passt. Anschließend habe ich den Startknopf betätigt, um zu schauen, ob dann Spannung anliegt - ja.
Und der Motor sprang an, was ich nicht erwartet hatte, da der Benzinhahn zu war, aber vom gestrigen Motorlauf der Choke gezogen war.
Naja - so dachte ich, wenn der Motor jetzt schon läuft, kannste gleich mal das Relais durchmessen: aber zügig, lange läuft der Motor nicht, wenn der Benzinhahn zu ist.
Ich habe dann ca. 12V an der Leitung zur E-Pumpe gemessen - hätt ich mir sparen können, da ich bemerkte, daß die Pumpe läuft. Am "Motor läuft - Signal", was ich von einen der drei weißen Kabel der Lichtmaschine verwendet habe, lagen nur ca. 8V an, aber dies reichte anscheinend für das Schalten des Relais aus.
Ich hab mich schon beeilt mit dem "Durchmessen", aber paar Minuten sind schnell vorbei. Und der Motor läuft immer noch.
Hmmm, den Hahn zu öffnen wagen, war dann mein Gedanke, aber vorher was drunterstellen.
Es war zu verlockend: Ich habe den Benzinhahn geöffnet. Und was passiert: Nichts, ausser das der Motor gemütlich weiterläuft.
Ich war verwirrt und bin es jetzt immer noch: Warum läuft der Vergaser nicht über!!!???
Nach gut fünf Minuten habe ich dann überlegt, was das jetzt ist? Vielleicht lag es ja daran, daß der Motor lief.
OK, dann nur die Pumpe laufen lassen: Ich hörte das Plätschen von Benzin, was über den Rücklauf oben in den Tank gepumpt wurde. Aber kein Überlaufen des Vergasers.
Ein Ergebnis, was ich nicht verstehe.
Mein Entschluß: Es muß gefahren werden, aber nur mit "Plan B"!
Ich habe dann erstmal die Elektrik der Sicherheitsschaltung fertggestellt
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33859286wy.jpg&hash=a681b5381b8e343a811bdf6ad67301e973aab534)
Den Plan, daß mittels Signal "Anlasser an" auch die Benzinpumpe läuft, habe ich verworfen, da ich anderes vorhatte/-habe.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33859287zj.jpg&hash=5b27be219cd4eb9973c7f305b3a49aa3d02bd67e)
Ich habe zwei Kabel bis nach vorne an´s linke Lenkerende gelegt, wobei ein Anschluß Plus ist und der andere Plus der E-Pumpe ist. Daran kommt noch ein Druckschalter, so daß ich die E-Pumpe damit bei eingeschalteter Zündung und natürlich auch laufenden Motor jederzeit auch einschalten kann - also das Relais "übersteuern" kann.
Warum sowas???
Wirklich glauben tue ich nicht, daß bei einer Probefahrt das Schwimmernadelventil nicht doch wieder überdrückt wird und ich mit Hand am Benzinhahn die XTZ "nach Hause trage".
Sollte das passieren, so nehme ich die Sitzbank runter, ziehe die Steuerleitung "Motor läuft" ab. Und dann läuft die Pumpe nur noch dann, wenn ich vorne links den Knopf drücke.
Um die Sitzbank ohne Werkzeug demontieren zu können, habe ich Flügelschrauben genommen.
Alle neu gelegten elektrischen Leitungen sind zwecks Scheuerschutz in durchsichtigen Benzinschläuchen gelegt.
Zu Tätigen ist noch bei der Elektrik (neben Druckschalter links am Lenker) eine ordentliche Befestigung des "grünen Relais" und eine geeignete Schaltung, daß das "weiße Kabel" der Lichtmaschine gegen "Kurzschluß gegen Masse" und 12 Volt Rückspannung sichert. Hierfür werde ich noch eine Sperrdiode und eine Sicherung mit möglichst kleiner Stromstärke einbauen.
Sollte das mal kaputtgehen, kann man mit dem Druckknopf am linken Lenkerende die E-Pumpe aktivieren.
Gruss.
Günter.
Zitat von: Mc Gyver am 18. September 2018, 23:04:33
Theoretisch mit einem 2. Regler der parallel an den Lima-Leitungen angeschlossen wird. Dann hast du da nur Spannung am Ausgang, wenn der Motor läuft. Da kannst auch n3n ganz kleinen nehmen, die Pumpe braucht ja fast keine Leistung.
Trotzdem versteh ich den ganzen Aufwand nicht so richtig...
Hallo Peter,
für mich ist der Verbau einer E-Pumpe in die XTZ zu einer Herausforderung geworden, die ich vorher nie gedacht hätte.
Mindestens geht es darum, daß mit den von mir verwendeten Teilen (insbesondere Pumpe und Filter) sowas machbar ist, was man bestimmt schon mal mit "Ja" beantworten könnte.
Darüber hinaus muß es aber auch eine Alltagstauglichkeit geben, woran ich arbeite.
Gruss.
Günter.
P.S.: Was ich hier mache, kann man bestimmt als "sinnfrei" benennen! Für mich ist es eine technische Herausforderung, die ich mir selber gestellt habe.
Ohne den mittleren Teil des Themas komplett gelesen zu haben, empfehle ich den Besuch des TDM-Forums, wo viele Themen zum Umbau auf elektrische Benzinpumpe bei der TDM existieren (inkl. Einbauanleitungen)!
Hallo,
hatte die letzten Tage keine Zeit für´s Motorrad. Heute abend war ich mal gespannt, ob immer noch alles dicht ist und wie sie anspringt.
Keine zwei Umdrehungen und der Motor lief - so gut kenn ich das von keiner meiner beiden XTZ.
Bißchen laufen lassen und alles immer noch dicht.
Dann bin ich in die Wohnung, um euch das zu erzählen und habe dann den Beitrag von ndugu gelesen:
Zitat von: ndugu am 19. September 2018, 08:40:17
Ohne den mittleren Teil des Themas komplett gelesen zu haben, empfehle ich den Besuch des TDM-Forums, wo viele Themen zum Umbau auf elektrische Benzinpumpe bei der TDM existieren (inkl. Einbauanleitungen)!
Ich habe dann auch in das TDM-Forum geschaut und nach Beiträgen über elektriche Benzinpumpen geschaut - speziell Umbauten.
Hier werden E-Pumpen genommen - so interpretiere ich den Link zu einem E-Bay-Angebot ( https://www.ebay.de/itm/yamaha-suzuki-honda-ktm-kawasaki-aussen-Tank-Benzinpumpe-6mm-in-aussen-/201939953146?nordt=true&orig_cvip=true&rt=nc&_trksid=p2349526.m4383.l10137.c10 ) - die einen Druck (müßte Systemdruck sein) von 1 bis 2 PSI maximal aufbauen und abschalten, wenn das Schimmernadelventil schließt.
Solch eine Pumpe als Ersatz zu verbauen ist eine einfache und elegante Lösung.
Aber ist die Wahl meine E-Pumpe wirklich falsch?!
Da ich jetzt mal Daten hatte (1 bis 2 PSI Systemdruck), habe ich sie mit den Daten der verbauten Pierburg 7.21440.51.0 verglichen.
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fthumbs.picr.de%2F33878676hf.jpg&hash=5a29fa62e0c3a0731fd9e7c4e73f2c5c864f069e) (http://up.picr.de/33878676hf.pdf) oder
http://www.pierburg-service.de/ximages/pg_pi_0034a_de_web.pdf
(Seite 4).
Der Systemdruck beträgt 1,5PSI (0,1bar) - perfekt! Allerdings steigt der statische Druck auf bis zu 4 bis 5,5 PSI (0,27-0,38bar).
Bei meinen gemachten Versuchen, die ich im vorherigen Beitrag vom 14.September getätigt habe, konnte ich feststellen, daß das Schwimmernadelventil bei einem Druck von ca.0,24bar (3,6PSI) garantiert dicht ist.
Durch den Rücklauf wird der statische Druck ca. halbiert und ist damit unter 0,24bar.
Zuerst hat mich der Link zum TDM-Forum frustriert, da es einfachere Lösungen gibt. Aber gleichfalls hat er mich bestärkt in die Messergebnissen meiner gemachten Versuche und der gebauten Kraftstoffanlage.
Es ist halt mehr geworden als nur der Ersatz der Serienpumpe durch eine E-Pumpe. Beim Messen eines "Anlasser-An-Signals" und dem Durchmessen des Relais lief der Motor im Stand fast fünf Minuten mit geschlossenem Benzinhahn, wegen des Benzins, der sich im Filter und den Leitungen befand. Dadurch ist bei fast leerem Tank bei starker Beschleunigung bzw Schräglage immer gewährleistet, daß der Schwimmer genügend voll ist. Bestimmt sind das Dinge, die bei einer XTZ unwichtig sind - außer bei Rechtskurven.
Auch gibt es bei der XTZ keine Probleme bezüglich kühlem Kraftstoffs, was aber durch die große Umwälzung des Benzins niemals zum Problem werden könnte. Bei ca. fast viermaligem Umpumpen eines vollen Tanks pro Stunde ist immer kühler Kraftstoff gewährleistet, was aber eh nie bei einer XTZ ein Problem war.
Dadurch wird aber der Benzin auch jedes mal durch einen richtig effektiven Benzinfilter gepumpt, was durchaus vorteilhaft ist.
Sollte die Kraftstoffanlage alltagstauglich sein, so hat sie gegenüber der Serienpumpe oder Umbauten auf E-Pumpe im TDM-Forum folgende Vorteile:
- gutes Startverhalten und batterieschonend, da aufgrund der hohen Lage von Pumpe und Benzinfilter immer genügend Benzin vorhanden ist, wodurch die Schwimmerkammer ausreichend gefüllt ist.
- wegen gleichem (bei recht leerem Tank) bei Beschleunigung oder Schräglage - speziell rechts - der Schwimmerstand ausreichend ist.
- durch Umwälzung des Benzin dieser immer kühl ist,
- ebenfalls dadurch in Verbindung mit einem effektiven Benzinfilter der Benzin sehr gut gefiltert ist und der Vergaser vor Verunreinigungen wesentlich effektiver geschützt ist
- batterieschonend nach langer Standzeit oder Ausbau von Tank, Vergaser,... , da das Füllen der Schwimmerkammer mittels Druckschalters am linken Lenkerende geschehen kann, wodurch die E-Pumpe fördert - es muß nicht der E-Starter betätigt werden.
Nachteil - lassen wir die Sicherheitsschaltung aussen vor: Erhöhter Bauaufwand und Materialaufwand (paar Meter Benzinschlauch, T-Stück, paar Schellen, bißchen mehr Kabel, einem Druckschalter (linkes Lenkerende) und Kleinkram wie Kabelbinder) und natürlich das Anbohren des Tanks oben für das Schaffen einer Rücklaufleitung.
Gruss.
Günter.
Hallo,
der bestellte Druckschalter für das manuelle Einschalten der Benzinpumpe war schneller da, wie gedacht, so daß ich heute eine größere Probefahrt geplant hatte.
Hier erstmal ein Bild dessen Verbau:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fup.picr.de%2F33906623kg.jpg&hash=87722dbce99747da70c9ac70d66431d098039255)
Ich habe die Probefahrt entspannt angehen lassen: Gemütlich Landstraße gefahren mit Ortsdurchfahrten und geschaut, wie sie Gas annimmt, beschleunigt, aber auch wie sie recht untertourig fährt.
Alles I.O. - auch war das "80km/h-Problem" weg. Aber mehr als 110 km/h bin ich nicht gefahren. Zwischendurch habe ich immer mal wieder gestoppt, um zu checken, ob der Vergaser nicht überläuft.
Die Strecke habe ich so gewählt, daß ich quasi immer "Zickzack" um meinen Wohnort fahre: Falls was schief läuft, daß es nicht so weit nach Hause ist!
Nach gut ´ner dreiviertel Stunde habe ich beschlossen auf die Autobahn zu fahren, um zu schauen, ob auch genug Benzin für die Schwimmerkammer vorhanden ist, wenn man ml bißchen schneller fährt.
Also rauf auf die Autobahn und durchbeschleunigt bis 150km/h, war windig - mehr wollt ich nicht.
Nach ungefähr 15km begann es zu regnen, der Wind wurde immer stärker und auch der Regen. Das artete in Starkregen mit Hagel aus. Mehr als 60km/h war nicht mehr möglich und ich hätte mir eine Warnblinkanlage gewünscht.
Ich bin auf dem Standstreifen gefahren, damit mich die LKWs nicht umfahren und hätte gewünscht, daß es keine Leitplanken gibt, da ich lieber irgendwo auf einen Acker gefahren wäre.
Irgendwann kam die erlösende Ausfahrt.
Ich habe mich dann unter die Autobahnbrücke gestellt um abzuwarten.
Ich war völlig durchnässt, da ich vielleicht bißchen Regen erwartet habe, aber nicht sowas.
Glücklicherweise - ich bin Raucher - waren die Blättchen noch brauchbar und das Feuerzeug funktionierte: Also erstmal "Eine Rauchen".
Nach der zweiten Zigarettenlänge ließ der Hagel nach und es regnete einfach nur noch. Was jetzt machen: Warten auf "gutes Wetter" oder Fahren und wenn Fahren auf die Autobahn um "Kilometer zu machen" oder Landstraße und unendlich lange unterwegs zu sein?
Ich habe mich für die Autobahn entschieden. Immer ein Auge im Rückspiegel, damit mich keiner umfährt und eins vorne, damit ich einen möglichst guten "Bodenbelag" finde: Neben dem vielen Wasser hatten sich auch noch die Hagelkörner in den "ausgefahrenen" Fahrrinnen gesammelt, wo ich wirklich nicht durchfahren wollte.
Da wird Tempo 80 zur Herausforderung!
Ich hab´s unbeschadet bis nach Hause geschafft!
Es sind nur 78km geworden: Für mich recht ereignisreich, für die XTZ und die gebaute Kraftstoffanlage einfach nur 78km, die sie funktioniert hat.
Bestimmt also kein Nachweis für dessen Alltagstauglichkeit - aber ein guter Anfang um Vertrauen zu bilden.
Gruss.
Hallo,
die Klamotten waren wieder halbwegs trocken, das Wetter schön: Also Fahren!
Ich war gut drei Stunden unterwegs und krieg immer noch nicht "das Grinsen aus dem Gesicht"!
Sie läuft wieder, wie ich sie kenne und wie sie soll: Sauberer Motorlauf, kein Ruckeln, gutes Beschleunigungsverhalten und auch endlich wieder mal "Dampf": 160 km/h auf der Autobahn kein Problem.
183km sind´s geworden.
Also sind´s jetzt insgesamt 261km.
Ist immer noch kein Nachweis für die Alltagstauglichkeit der Kraftstoffanlage, aber schon mal ein Grundstein.
Mal schauen, wie viel Kilometer ich dieses Jahr noch schaffe.
Gruss.
Günter.
/beer/ /beer/
Wie verhält sich denn die Temperatur mit dem hohen Fender?
Ich bau grad eine 3yf auf und überlege, ob ich einen hohen Fender dran baue.
Was ist deiner für einer genau?
Gruß
Sven
Jetzt im winter gehts... aber ich glaube sobald es warm wird wirds ganzschön grenzwertig.
Ich hab meinen im spätsommer angebaut, und hatte erstmal gleich gedacht mein motor ist kaputt — jedenfalls lief er wesentlich (!) wärmer als mit flachem Fender....
Zitat von: Svoeen am 11. Februar 2019, 21:37:07
Wie verhält sich denn die Temperatur mit dem hohen Fender?
Ich bau grad eine 3yf auf und überlege, ob ich einen hohen Fender dran baue.
Was ist deiner für einer genau?
Gruß
Sven
Hallo Sven,
den "hohen Fender" habe ich als "Universal-Fender" für 15€ gekauft und ich wußte nicht, was mich erwartet.
Als Alternativ-Verwendung war er als Schreibtischlampe geplant.
"in wie fern" ein "hoher Fender" bei einer 3YF die Kühlwassertemperatur beeinflusst - positiv oder negativ - kann ich nicht sagen.
Bei meinem Umbau lag die Priorität in der Optik!
Ob sowas "Sahara-" oder "Sibirien-" geeignet ist, weiß ich nicht!
Auch schon aufgrund des fehlenden vorderen serienmäßigen Windschilds wird meine XTZ kaum noch für Langstreckenfahrten geeignet sein bzw: Sowas wird dann anstrengend.
Mein Nutzungsprofil ist es mal in die Stadt zu fahren und für´s Parken nichts zahlen, aber auch Landstraße zu fahren wie auch bißchen schneller mal auf der Autobahn.
Aber wenn ein Feldweg legal befahren werden darf, wo Schlamm und Wasserlöcher sind, so wird mein Weg dort sein: "artgerechte Haltung" für die XTZ und für mich ein "Wahnsinns-Spaß"!
Aber - so wurde mir von Freunden und Bekannten gesagt - liegt das Schrauben oft im Vordergrund.
Die XTZ dient tatschlich als "Träger" für eine elektrische Benzinpumpe.
Bei solchen Dingen muß man zwischen "Wollen" und "Können" unterscheiden können, was oft sehr dicht bei einander liegt.
Heutige Sonnenstrahlen haben mich eine längere Fahrt machen lassen: Spaß pur!!!
Gruss.
Günter.
Ich bin einige Jahre mit einem hohen Kotflügel an einer XTZ 660 herum gefahren. Vorbeugend ein paar Lüftungsschlitze angebracht und es gab keine Probleme. Maschine mit 69000 Km verkauft und da lief sie noch einwandfrei.
Gruß Max
Hallo Max,
deine kritischen Worte bezüglich der Temperatur behalte ich im "Hinterkopf".
Sollte es zu Temperaturproblemen kommen, so werde ich Maßnahmen ergreifen - ähnlich wie du sie beschreibst. Im Zweifelsfall wird der hohe Fender demontiert und auf Serie zurück gerüstet.
Gruss.
Günter
P.S.: Einfache Ingenieursweisheiten: "Die Form folgt der Funktion!" und "Alles, was funktioniert ist schön!"
Hallo,
bin heute meine "Weiße" paar Stunden gefahren. Hat richtig Spaß gemacht!
Am Samstag bin ich meine "Gelbe" auch ähnlich lang gefahren und hat auch richtig Spaß gemacht!
Obwohl beide gleiches Baujahr haben und fast gleich sind, fahren sie sich anders.
Thematisieren will ich jetzt nicht die fehlende Frontmaske der "Weißen", wo natürlich ein größerer Winddruck zu erwarten ist und auch ist.
Weiterer Unterschied ist der Lenker: Bei der "Gelben" ist ein eher "schmaler Lenker" verbaut, der bei "Geradeausfahrt" mit der originalen Frontmaske "punktet".
Bei der "Weißen" ohne originale Frontmaske - man könnte sie "Naked XTZ" nennen - mit breitem Lenker ist der Winddruck höher, aber "ungewollte Bewegungen" am Lenker haben kleineren Einfluss auf´s Fahren.
Mir gefällt allgemein eine breiter Lenker besser und das auch beim Kurvenfahren.
Beide XTZ haben fast die gleiche Bremsanlage. Die "Gelbe" hat Stahlflexbremsschläuche und die "Weiße" hat Serie. Das "Serie" wohl schlechter ist als die Verwendung von "Stahlfex" war mir schon klar.
Da ich jetzt quasi "von der einen XTZ auf die andere gesprungen bin", wurde mir der Unterschied sehr deutlich: Mit "Serie" kann man die Geschwindigkeit deutlich reduzieren, wirklich richtig Bremsen geht aber nicht!
Einen "breiten Lenker" für meine "Gelbe" habe ich nicht gekauft, aber für die "Weiße" neue Bremsschläuche von Spiegler!
Gruss.
Günter.
Hallo,
gestern und heute abend habe ich die Stahlflexbremsschläuche von Spiegler eingebaut.
Zwar freut es mich, daß die "Schläuche" über eine ABE verfügen und somit ich nicht zum TÜV fahren muß, um überprüfen zu lassen, ob sie auch richtig eingebaut/verbaut sind.
Auf der anderen Seite gibt es zu den "Schläuchen" keine typspezifische Montageanleitung. Und wer nicht weiß, was er da tut, kann viel falsch machen!
Hier so, wie ich es gemacht habe und auch für gut halte!
Bevor ich überhaupt den Verbau begonnen habe, habe ich darüber nachgedacht, was ich als "originales Befestigungsmaterial", Scheuerschutz und Knickschutz verwenden kann. Verwendet habe ich dafür einen 7,5mm Benzinschlauch, den ich "längs" auf geschnitten habe.
(https://up.picr.de/35436962kb.jpg)
Hinten sieht es so aus:
(https://up.picr.de/35437043er.jpg)
(https://up.picr.de/35437045qq.jpg)
(https://up.picr.de/35437049sz.jpg)
Der "längs aufgeschnittene Benzinschlauch" dient hier als originales Befestigungsmaterial und als Scheuerschutz zur "Drahtführung" des Schlauches.
Vorne sieht es ähnlich aus:
Auch hier gibt es Befestigungspunkte und Drahtschleifen zur Führung des Bremsschlauchs und auch all dieses habe ich mittels des aufgeschnittenen Benzinschlauchs ummantelt.
(https://up.picr.de/35437319ng.jpg)
(https://up.picr.de/35437320yy.jpg)
(https://up.picr.de/35437322gd.jpg)
(https://up.picr.de/35437325gp.jpg)
(https://up.picr.de/35437326sy.jpg)
(https://up.picr.de/35437327ww.jpg)
(https://up.picr.de/35437328vk.jpg)
Vielleich mag ich ja ein wenig mit der Ummantelung mittels Benzinschlauch bezüglich Scheuerschutz und Knickschutz ein wenig zu penibel sein, da sowas ja nicht laut ABE gefordert ist??!
Was ich richtig doof an der ABE finde, daß nicht mindestens darauf hingewiesen wird, daß speziell an der Vorderachse die Befestigungen so zu tätigen sind, daß bei ausgefederter/entlasteter Vorderradgabel der Bremsschlauch nicht gezogen wird, sondern auch dann noch "axial" entspannt ist.
Man kann von "Zubehör-Bremsschläuchen" - was Stahlflex sein kann - mehr falsch machen, wie man denkt!
Konsenz: Für mich, der ich weiß, was er tut, ist eine ABE ein "Segen". Laien mit ihrem "10€ Baumarkt Werkzeugsatz" werden Gott wohl früher sehen.
Gruss.
Günter.
So, habe heute eine schöne Ausfahrt mit dem Testen der Stahlflexbremsschläuche geplant.
Schön war daran nichts! Zuerst bin ich im städtischen "Stop and Go-Verkehr" stecken geblieben und die Nutzung der Umgehungsstraße erwies sich dann auch als "Null-Nummer": Stau!
30km sind´s geworden in ca. 2,5 Stunden!
Aber man muß Allem was Positives abgewinnen: Die Temperaturanzeige funktioniert und auch der Kühlerlüfter - es gab immer mal wieder schöne warme Luft "von unten" während man unter wolkenfreiem Himmel stand.
Bißchen habe ich aber auch die Bremse testen können: wesentlich besser als vorher!
Und ich habe auch noch die Anmerkung von Sven im Kopf gehabt bezüglich der Temperatur mit hohem Fender. Der Motor ist tatsächlich recht warm geworden und ich denke, daß es bestimmt nicht schaden kann, wenn ich paar Bohrungen in den Fender tätige, so daß mehr Kühlluft in den Kühler eintreten kann.
Grob beschrieben: Spaßfaktor Null, aber das Vertrauen in das Motorrad ist wieder um einiges gestiegen!
Also unterm Strich eine positive Fahrt.
Hallo,
vor einigen Wochen ist mit ein alter "Martini Racing" Aufkleber in die Hände gekommen, den ich von einem Kumpel leihen durfte.
Diesen habe ich mit meiner XTZ besucht. Das Gespräch ergab auch die Frage nach dem originalen Aufklebern. Diese sind aber rar und teuer.
Mein Kumpel meinte dann, daß Schriftzüge mit "Martini-Racing" dem Motorrad auch gut stehen könnte.
Also bin ich heute "kreativ" geworden.
Den originalen Aufkleber habe ich mittels "Software" so geändert, daß daraus Vorlagen geworden sind, mit denen entsprechende Aufkleber gefertigt werden können.
(https://up.picr.de/35478610xm.jpg)
Der obere "Martini" Schriftzug wäre für die linke Tankseite und der "Racing" für die rechte Seite. Die unteren zwei "Martini Racing" Schriftzüge sind für die Seitenverkleidungen angedacht.
Was haltet ihr davon?
Gruss.
Günter.
P.S.: Finden muß ich nur noch jemanden, der sowas nicht nur macht sondern wo´s nicht zu teuer wird.
So, habe ortsnah eine Firma, die Aufkleber herstellt!
Mal schauen, ob´s klappt und was der Spaß kostet.
Auch habe ich noch bißchen was geändert und was dazugetan.
(https://up.picr.de/35484447bg.jpg)
Hallo,
Aufkleber fertigen zu lassen ist ja die eine Sache, aber wo sie hinkleben eine ganz andere.
Also habe ich mir alles mal auf Papier ausgedruckt und ausgeschnitten und dann mal mit Tesafilm provisorisch an die XTZ geklebt.
Zwei Varianten sind dabei übriggeblieben, die ich gut finde.
Nummer 1:
(https://up.picr.de/35489722cl.jpg)
(https://up.picr.de/35489724fy.jpg)
und
Nummer 2:
(https://up.picr.de/35489725dy.jpg)
Was haltet ihr davon?
Gruss.
Günter.
Nur mein Geschmack:
Das erste wirkt am Tank zu überladen. Beim zweiten stört mich das senkrechte Yamaha.
Mein Vorschlag:
Das Yamaha ähnlich wie auf dem ersten, nur etwas tiefer und das Tenere wie beim zweiten.
oder
Das Yamaha dort wo das Tenere im ersten ist und Tenere wie im zweiten.
Bei meiner steht das Design auch noch aus, werd ich im Laufe des Jahres mal angehen. Ich kleb wie bei meiner Dicken auch mit selbst zugerecht geschnittenen Streifen ein Dekor über die Original Aufkleber. Farblich wird es wie meine Dicke auch: Carbon, weiße Reflektorfolie, grau mit orangen Akzenten auf schwarzem Grund
Gruß
Sven
..der Martini Streifen oben am Tank ,wird schwer zukleben sein, ohne das es Falten wirft.
Mir gefällt keines von beiden Beispielen.
Ich würde die schmalen Streifen für den Tank wählen, sieht auch besser aus, da man von jeder Seite dem kompletten Martini Schriftzug lesen kann.
Den Tenereaufkleber würde ich auch auf den Tank kleben, da dort die Farbe rot sich wiederholt und sich nicht mit Martiniaufkleber beisst.
Yamaha Schriftzug und Symbole auf die Seitenteile,fertig
Die grossen Aufkleber Martini weglassen.
Meine Meinung

Gruß Frank
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Ich finde die erste Variante Klasse ;D
laß den scheiß martini aufkleber weg ! >:(
sieht doch einfach nur lächerlich aus ..............
Was hat "Martini Racing" mit unserem Motorrad zu tun?
Gute Frage...
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Hallo.
Sicher, daß Martini-Racing nie was mit Yamaha zu tun hatte?
Ich suchte nach einem Dekor. Das originale Dekor ist recht teuer und ich kann es auf grund der fehlenden Lampenmaske auch nicht verwenden.
Auf das Martini-Dekor bin ich durch Zufall gestoßen in Form eines Aufklebers.
Einige Anmerkung bezüglich der Plazierungen hebe ich beherzt! Der Yamaha-Schriftzug ist nicht mehr quer und das "Tenere" ist jetzt hinten. Das "Set" habe ich durch einen XTZ 660 Aufkleber ergänzt.
Seht selbst, wie es jetzt aussieht:
(https://up.picr.de/35518022vo.jpg)
(https://up.picr.de/35518026wf.jpg)
(https://up.picr.de/35518028vr.jpg)
Als ich sie mal gekauft habe, hätte ich nie gedacht, daß ich mir mal über ein Dekor oder nur paar Aufkleber Gedanken machen täte.
Hier mal ein grober Abriß:
So habe ich sie gekauft, allerdings fehlte die Lampenmaske
(https://up.picr.de/35518137vv.jpg)
Dann habe ich sie moosgrün gestrichen
(https://up.picr.de/35518138bf.jpg)
Und dann kam der Umbau auf Enduro-Look
(https://up.picr.de/35518139ls.jpg)
Und jetzt noch ein schönes Dekor
(https://up.picr.de/35518140rk.jpg)
Ich denke, daß aus dem Haufen Schrott - vielmehr war die XTZ nicht beim Kauf - eine wieder schicke XTZ geworden ist.
Gruss.
Günter.
Hallo
Ich finde es gut mal was anderes. Auch wenn man es eher aus Le Mans und auf Porsches gewohnt ist. das hat was. Gut gemacht.
Gruß
Christoph
Danke!
Hallo falsch " Der legendäre Mike Hailwood mit seiner Martini Yamaha kurz vor dem Start der Tourist Trophy 1978 :o
TEAM MARTINI HAILWOOD so steht es am Motorrad, passt schon gute Idee mal was aus der Masse raus /beer/
Danke!
Hi Günter ,
sehr ordentliche Arbeit und ein ansprechendes Design!
Glückwunsch zu deinem Unikat.
Gruß stritzel /-/
Danke stritzel.
Hier noch zwei weitere Bilder im Sonnenlicht des Nachmittags:
(https://up.picr.de/35524003iz.jpg)
(https://up.picr.de/35524005re.jpg)
Gruss.
Günter.
Hallo,
die letzten drei späten Nachmittage bzw frühen Abende war ja schönes Wetter und ich habe sie genutzt zum Fahren!
Es sind fast 400km geworden.
Der Motor läuft satt und rund und beschleunigt gut. Das Fahrwerk und die Reifen funktionieren gut - man kann richtig tief in engen Kurven "runter": Paarmal habe ich schon meine Lederhose mit den "Schleifern" fast vermisst.
Auch das Vertrauen zum Umbau auf elektrische Benzinpumpe hat sich verfestigt: Grob müßten es jetzt schon ca. 900km sein und das ohne Probleme.
Gruss.