Hallo zusammen /-/ !
Kann mir hier vielleicht jemand einen Tipp geben ? An der World Raid ist eine USB Ladebuchse bereits verbaut, welche aber nur mit 500mAh lädt...also weit von Quick Charge Leistungen entfernt. An meiner alten Standard Tenere konnte ich selber einen Stecker mit 2 Schnellladebuchsen einfach einstecken und das fehlt mir jetzt total.
Wenn ich wenigstens die vorhandene Buchse dazu bringen könnte schneller zu laden wäre mir schon geholfen. Ich würde diese aber auch gegen einen Steckplatz wie bei der Standard T7 ersetzen sofern ich die alte nicht zum Schnellladen bekomme.
Habt ihr vielleicht eine Idee für mich?
Gruß
"Meikel" :-)
Check doch mal als Erstes, wie die USB-Buchse verkabelt ist. Wenn sie genau so, wie die "Originalbuchsen" mit dem flachen zweipoligen Stecker angeschlossen ist (siehe Foto), dann brauchst Du Dir nur aus dem Zubehör die Austauschbuchse zu besorgen und gegeneinander auszutauschen.
Good Luck,
Cheers
Moin !
Vorweg gesagt: ich hätte nichts Anderes erwartet.
Quick Charge ist ein Standard, den aktuell ein guter Teil der Steckerladegeräte immer noch nicht leistet.
Dass Yamaha eine "Wald und Wiesen" Ladebuchse verbaut, ist darum wenig überraschend.
Darum ist es so, wie Yabba schon schrub - wenn Du mehr Ladeleistung willst, musst Du die Ladebuchse austauschen.
Denn ob sie Quick Charge kann oder nicht, legt die elektronische Schaltung fest, die in der Buchse verbaut ist.
Als Ersatz müsstest Du Dir im ersten Schritt eine Buchse suchen, die von den Einbaumaßen passt und den Quick Charge Standard beherrscht.
Griffe ins Klo sind hier durchaus möglich, denn nicht jedes Ladegerät, das so beworben wird, lädt am Ende mit der versprochenen Geschwindigkeit.
Darum testest Du am Besten die neue USB Buchse vor Einbau an einer 12V Stromquelle.
Wenn Dein Mobilgerät anzeigt, dass es schnell geladen wird, kann zumindest die Buchse, was Du möchtest.
Um schnell zu laden, muss die Buchse die passende Stromstärke aus dem Bordnetz bekommen.
Daher solltest Du prüfen, ob die Leitung, an der Du sie anschließt auch mit ausreichend Ampere abgesichert ist.
Ansonsten verglüht entweder die Sicherung oder die Stromleitung.
Mit dem nötigen Fachwissen ist die Installation eher Kleinkram.
Wenn das, was ich grade geschrieben habe, eher "böhmische Dörfer" sind, überlege Dir ob die Schnellladebuchse wirklich nötig ist ?
Vermutlich hängst Du Dein Smartfon dran.
Auch wenn es als Navi läuft, bekommt es mehr Leistung, als es verbraucht.
Es wird in jedem Fall geladen, weshalb der Umbau zumindest für diesen Anwendungsfall unnötig ist.
Gruß MM
Fahren oder Handy /beer/
gut auf den Punkt gebracht ... ;D
Ich wollte nicht so viel blabla, aber mal den Sack aufmachen ... Ich würde keine fertig konfektionierte USB-Einbaubuchse nehmen. Erstens bist Du bei einer solchen auf ein USB-Format festgelegt. Zweitens ist eine Steckdose vielseitiger, falls Du mal eine Luftpumpe oder einen Staubsauger mit 12V brauchst oder einsetzen möchtest. ;)
Deswegen Buchse komplett tauschen und "Zigarettenanzünderladegerät" nach Wahl und Bedarf. So gibt es gute kleine Teile für 2x QuickCharge USB-A oder 1x USB-A (QC) + 1x USB-C etc. pp. Bei den großen Versendern gibt es gute kleine Stecker, die flach und bündig in der Buchse sitzen. (guckst Du hier https://tenere.de/index.php/topic,19270.msg177886.html#msg177886 )
Meine normale T700 hat diese Standardbuchse für den Zigarettenanzünder.
Hat mir aber nicht getaugt, die USB-Adapter haben sicher gut funktioniert, solange kein Offroad gefahren wurde. Wurde es etwas holpriger, dann vibriert sich der Stecker unbemerkt nach oben aus der Dose raus, bis der Pluspol keinen Kontakt mehr hat. Das merkst Du natürlich erst, wenn das Gerät, was eigentlich geladen werden soll wegen Strommangel abschaltet.
Hat mich tierisch genervt. Hab jetzt einen dieser Adapter mit dem ich, wenn er Kontakt hatte, immer zufrieden war, fest auf der rechten Seite eingebaut und direkt ans Kabel angeschlossen. Seitdem benutze ich die große Dose kaum noch.
Suuper - vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten!
...ich denke das bekomme ich durchaus hin mit dem Umklemmen bzw. Tausch der Buchse - ABER - an meiner Standard den Stecker fand ich wesentlich besser denn dort konnte ich selber ein Gerät einstecken wie hier schon beschrieben worden ist...allerdings ist die Offroad-Erfahrung interessant, dass sich so ein Teil auch losrütteln kann.
War mir damals mit der Standard T7 noch nicht passiert aber darauf gilt es auf jeden Fall zu achten.
Ich glaube viel mehr gibt es nicht dazu zu sagen...Fazit für mich: Ladebuchse muss getauscht werden !
@Yabba Wärst Du so nett und schickst mir mal einen Link zu solch einer von Dir bereits verbauten Boardsteckdose?
Danke Euch für Eure Zeit zum Antworten :-)
GreeTz
"Meikel" /-/
Moin,
Kein Link, aber die Teilenummer 2PP-855A0-00 bzw. Foto von der OEM-Schachtel. Habe ich am günstigsten von dem vierbuchstabigen Hamburger Zubehörhändler bekommen. Hängt auch vom Tagespreis ab. Ansonsten von jedem Yamaha-Händler lieferbar (sollte so sein).
Ich habe auch noch ein Bild von dem Stecker angehängt, den ich verwende. Der sitzt auch im übelsten Kopfsteinpflastergeholper bombenfest. :)
Cheers
Kann mir einer von den WR oder Extreme-Fahrern (ggf. auch 2023er) sagen wie groß die Bohrung für die Steckdose ist? Ich möchte meine 1-Fach USB-Buchse gegen eine 2-fache mit QC austauschen. Die von mir gekaufte hat einen Durchmesser von 2,81 mm.
Danke!
Zitat von: Das-Phantom am 21. Juli 2023, 09:28:53Kann mir einer von den WR oder Extreme-Fahrern (ggf. auch 2023er) sagen wie groß die Bohrung für die Steckdose ist? Ich möchte meine 1-Fach USB-Buchse gegen eine 2-fache mit QC austauschen. Die von mir gekaufte hat einen Durchmesser von 2,81 mm.
Danke!
So klein? Denke 28,1 mm.
Sorry, kann leider nicht nachmessen da ich bereits eine zweite Buchse verbaut habe
Sind aber normalerweise genormt .
Grüße
... natürlich 28,1... ;D
Bei meiner '19er war der Durchmesser der vorhandenen Leerbohrung knapp zu klein.
Da hätte das Einsetzen nur mit Gewalt bzw. mit Beschädigen des Gewindes der Überwurfmutter funktioniert ...
Bei Lidl gab's grade Kegelbohrer; vielleicht gibt es bei Dir vor Ort noch Restbestände.
Damit einen Hauch nachbohren und die Buchse passt ;)
Mahlzeit
Ich habe in meiner 12V Dose den Sender vom Garagentor eingesteckt. Da ich mir auch nicht sicher war ob dieser nach dem ersten Feldweg raus fällt, habe ich einen O-Ring ( recht dünne Wandung ) um den Plug gelegt und dann eingesteckt. Hält Bombenfest, man muss sogar vorsichtig und mit Kraft drehen und ziehen um ihn raus zu bekommen.
War so bei meiner 1. T7 und bei der jetzigen auch, hält schon seit über 12t Km.
So, gestern habe ich die neue USB-Dose montiert. Bei den 23´er Modellen ist die originale Dose mit kleinen Nasen in der Öffnung montiert. Man muss daher mit Kegelbohrer (so habe ich es gemacht) oder aber Feile das Loch rund machen. Geht einfach und schnell. Dann passen die 28mm locker rein. Die neuen Dosen dürfen nicht sehr tief sein, da ansonsten die Steckerkontakte mit der Lampenmaske kollidieren. Angeschlossen habe ich die Dose an die 10A - Anschlüsse für Nebenverbraucher. Die Originaldose hängt an dem 2-Poligen 2A-Stecker. Bei der Extreme alles auf der rechten Seite. Insg. eine einfache Montage.
Diese Dose habe ich verbaut: https://www.amazon.de/dp/B08PTZ17NS?ref=ppx_yo2ov_dt_b_product_details&th=1
Praxistests stehen aus. Das Handy wird auf jeden Fall fix geladen.
Zitat von: Yabba am 03. Juli 2023, 15:08:512PP-855A0-00
Muss bei dieser Steckdose auch irgendwas gefeilt werden oder passt die in die orignale rechte Position?
Nochmal ein Tipp zur langen Ladezeit:
MMn. kann es auch am verwendeten USB-Kabel liegen, hier gibt es extreme Unterschiede. Habe derzeit 2 Kabel im Einsatz: ein sehr langes, ca. 2 Meter, dass ich unterwegs auch im Hotelzimmer benutze und ein kurzes, dass ich mir extra fürs Moped auf 50cm gekürzt habe, damit nicht so viel Kabellei im Cockpit rumhängt. Dafür habe ich ein stinknormales 99Cent-Ladekabel einfach durchgeschnitten, auf 50cm gekürzt, die relevanten Adern wieder verlötet und verschrumpfschlaucht.
Ergebnis:
Bei selbem Ladegerät lädt das kurze Kabel 3x so schnell, das lange braucht ewig!
Probierts mal aus!
Hallo, da kann ich Peter700 nur recht geben. Es gibt Kabel und KABEL. Das musste ich vor ein paar Jahren mit beginn der Navigation auch lernen.
Es gibt auch schöne Ladestrom Mess App's. Da sieht man dann den Unterschied.
Das ist keine Zauberei! Das ist der Leitungswiderstand. Der läßt sich auch berechnen. Sehr simplifiziert (und nicht ganz richtig, aber besser zu verstehen): Je länger und dünner, desto höher der Widerstand. Je kürzer und dicker, desto geringer der Widerstand. Ebenso läßt ein dickeres Kabel einen höheren Strom zu, wird nicht so schnell warm (Verlust) und ist damit ein geringeres Kabelbrandrisiko. Und je höher der Kupferanteil in der Kabellegierung, desto besser. Bei billigen Kabeln wird gerne mal ein Kabelkern aus Blech oder Alu genommen.