Hallo Leute,
hab mal eine Frage an metall-technisch Versierte.
Ich möchte eine Aluschwinge (andere Felge einbauen - 20 mm breiter) am hinteren Ende um 20 mm spreizen.
Geht das zu machen, oder bricht/reißt die etwa an den Schweißnähten ???
Wie würde das eine Firma anstellen - es gibt Firmen, die so etwas anbieten (natürlich zu horenden Preisn /devil/ )
Wenn ja, geht das eventuell auch in eingebautem Zustand, oder kann ich da z.B. Lager, Aufnahmen oder andere Sachen schädigen?
Danke schon mal für die Antworten.
gruss ottmar /tuar/
eingebaut geht das schon mal garnicht. die schwinge wird ausgebaut. auseinandergeflext und neu auf einer angefertigten und vermessenen richtbank geschweisst. deswegen auch der horende preis. ;)
Nee, nicht schweißen, da hätte ich jemanden.
Ich fragte nach spreizen /angel/
gruss ottmar /tuar/
Aufspreizen ist gefährlicher Murks !
Wenn Du Interesse an eine passenden Alu-Schwinge für die ST hast (ggf. mit Hinterrad) melde Dich.
Hab eine von den seltenen WIWO Schwingen mit Hinterrad abzugeben.
Gruß Christof
Alu biegen/spreizen ?
Wenn?s nicht gleich reißt oder bricht, dann irgendwan während
der Fahrt und ob Du das wirklich willst? :o
Hat schon einen Grund warum das richtig gemacht auch sein
Geld kostet.
Ich würde davon die Finger lassen.
ohne grund sag ich ja nicht das dies geschweisst gehört. hab vorab mit nem fahrzeugbauer gesprochen. also info aus erster hand. /beer/ alles andere ist reiner pfusch was im schlimmsten fall lebensgefährlich ist!
Hallo zusammen,
danke euch für eure Kommentare - die ja alle in die selbe Richtung gehen :D
Werde mich also bei einem Fachbetrieb erkundigen, was eine Erweiterung der Schwinge mit geeigneten Mitteln (schweißen) kostet und dann entscheiden.
gruss ottmar /tuar/
Was soll das? Natürlich geht das, nur danach kannst se wegschmeissen. /devil/
Salu2 Markus
Warum wegschmeissen?
Im Werk wird das Ding auch nur geschweißt.
Es geht im Prinzip nur darum über eine Werkstoffanalyse hinter das Grundmaterial zu kommen und das ist gar nicht so teuer in einem Werkstofflabor.
So was machen wir öfter. Materialanalysen meine ich.
@stefan
der knatterfritz meinte doch des aufspreizen... war ja auch die Frage ursprünglich und offengestanden hatte ich selben Gedankengang auch schon weil die Fragestellung nicht korrekt ist.
Müsste eigentlich heissen:
kann eine um 20mm gespreizte Schwinge noch risikofrei in Verkehr gesetzt werden? ...wohl kaum!
Anders sieht es bei bestehender Fragestellung aus:
Zitat:
Aluschwinge um 20mm aufspreizen - geht das ??? ...natürlich! Sogar mehr wie 20mm!!!
/tewin/
@ Quattro72
Genau /mecker/ /mecker/
Salu2 Markus
Hallo nochmal alle zusammen,
also, um zu meiner urspünglichen Frage zurück zu kommen.
Beim "auseinanderbiegen -> "spreizen" einer Aluminiumkastenschwinge setzt man -> laut Auskunft Fachbetrieb <- das Material einer erheblichen Spannung aus, welche das Alu in der Struktur instabil macht. Bei Beanspruchung ( Druck, Biege - und Scheerbewegung) würde das Material durch die vorhandene "Grundspannung" an der schwächsten Stelle reißen !
Eine Bearbeitungsmöglichkeit für die fehlende Breite einer Schwinge wäre, wie auch hier schon gesagt, das Auftrennen und das Zusammenschweißen auf einer Richtbank mit den vorgegebenen Maßen (z.B. bei Deget oder Junginger für ca. 380 ?).
Also gehe ich davon aus, das ich den verwendeten Begriff " spreizen" als Biegen mißverstanden habe und somit auf dem Holzweg war (Danke für die mail Christof ! ;D )
Die Lösung meines kleinen Problems ist die Schwinge einer FZR 1000 Exup, Bj. 83-89 /devil/
Die ist zwar um 30 mm kürzer, aber um 40 mm breiter /beer/ und dieses " Problemchen" läßt sich mit Distanzhülsen zweifelsfrei auch "verkehrssicher" bewältigen /angel/
Ich danke allen für die hilfreichen und "witzigen " Kommentare !!! /tewin/
Gruss Ottmar /tuar/
Ich weiß ja nicht...
Eine um 30mm kürzere Schwinge wirkt sich meiner Meinung nach schon gewaltig auf die Fahreigenschaften aus, ganz davon abgesehen, dass du deine Kette kürzen (Endlos?) müsstest, die Kette nichtmehr in ihrer Ketteführung (schwarzes Plastikteil) läuft und die Steckachse und die Bremsaufnahme wahrscheinlich nicht mehr passen werden...
Normalerweise müsstest du mit der verbauten Schwinge natürlich noch einen Einzelabnahme mit deinem Motorrad machen sonst erlischt die Betriebserlaubnis und damit der Versicherungsschutz...
Ist allerdings nur meine Meinung ;)
Gruß Tom
Zitat von: ottmar am 19. Oktober 2011, 11:28:58
Die Lösung meines kleinen Problems ist die Schwinge einer FZR 1000 Exup, Bj. 83-89 /devil/
Die ist zwar um 30 mm kürzer, aber um 40 mm breiter /beer/ und dieses " Problemchen" läßt sich mit Distanzhülsen zweifelsfrei auch "verkehrssicher" bewältigen /angel/
Hallo Tom77,
ein Gutachten für die Eintragung habe ich, kein Problem /-/
Die kürzere Schwinge wirkt sich eigentlich nur positiv auf das Fahrverhalten aus. Der kürzere Radstand macht die Maschine im Gelände und in Kurven auf der Straße noch wesentlich agiler und beim Geradeauslauf merkt man es nicht.
gruss ottmar /tuar/
Hi Ottmar!
Ich kenne es zwar eher andersrum: Die XT600 rüsten z.B. viele auf die längere 660er-Schwinge um, um die Fahreigenschaften zu verbessern, aber ich selbst habe mich mit dem Thema bisher noch nicht auseinandergesetzt..
Das Liegt wohl daran, dass ich mit den Fahreigenschaften meiner Ténéré zufrieden bin ;)
Ich bin auf jeden Fall auf deine ersten Fahrberichte gespannt!
Gruß Tom
Handlicher und wendiger, wird sie damit.
Aber das sich das nicht auf den Geradeauslauf auswirken soll ???
Kann ich so nicht glauben, aber Du wirst uns ja sicherlich
berichten. /-/
Länge läuft,
bei einem kürzerem Radstand wird wird
die Fuhre bei kurzen Bodenwellen etwas
bockiger.
Gruß Olli
Tach, ich habe mir mal alles durch gelesen. Jetzt stellen sich mir mal einige Fragen:
Warum muss die Schwinge 20mm breiter ?gemacht? werden?
Was genau hast du den vor? Von 17 auf 18 Zoll? Komplett anderes Hinterrad (und das komplett)? Breiteres Felgenbett?
20mm sollten doch auch über das abdrehen der Hülsen und abfräsen des Bremssattelhalters ?rauszuholen? sein. Oder die Felge auf beiden Seiten abdrehen.
Ich bin kein Schlosser oder Metaller, aber das Problem mit der schmalen Schwinge hatte gerade ein Freund von mir bei seinem Wasp. Der hat einfach die Nabe an beiden Seiten abdrehen.
so einfach irgndwelche distanzhüslen abdrehen geht auch nicht, immerhin solltest du eine saubere kettenflucht haben, wenn nicht ist deine kette bald mal im ar***. aber würde es sich nicht schlecht aufs fahrverhalten auswirken einen breiteren reifen zu verwenden, zumindest bei den supersportlern auf der renne steigen viele vom 190er auf den 180er ab, weil das handling um längen besser ist. aber belehrt mich eines besseren. ;D
Das mit der Kettenflucht ist mir bekannt, aber das Problem könnte auch bei der neuen Schwinge auftauchen.
Hallo Leutz,
dann will ich das Rätsel mal komplett auflösen ;D ;D ;D
Es handelt sich bei dem Fahrzeug nicht um eine /tewin/, sondern um ein Yamaha FJ 1200 (3CW2, Bj.90), die ja bekannter weise noch einen 150er auf einer 16 Zoll Felge hat. Da aber das Reifenangebot bei 150 /80 VR 16 immer weniger wird (und viele noch dazu eine Reifenbindung eingetragen haben) gibt es in der Szene zwei Möglichkeiten, um einen modernen Reifen zu fahren.
1.) Umrüsten auf eine XJR / FZR Felge (baugleich - R62) und die Anbauteile (Kettenradträger, Distanzhülse u. Bremsankerträger und Strebe) so durch Abfräsen bearbeiten, das alles passt - die Kettenflucht stimmt und eine 5,5 Zollfelge mit der gängigen Hinterradgröße 180 / 55 ZR 17 reingeht. Eintragung beim TÜV kein Problem, schon tausende Male geschehen,
oder
2.) Umrüsten auf eine breitere FZS 1000, oder FZR Schwinge mit dem dazugehörigen Rad/Felge und der kompletten Bremsanlage. Hier muss dann lediglich nur die Schwingenaufnahme bearbeitet werden, da sie 40 mm zu breit ist. Also abfräsen, neue Lager und Buchsen rein und gut. Ebenfalls TÜV- konform und auch etliche Mal verbaut.
Kosten und Aufwand dürften sich bei beiden Variationen nicht viel nehmen denke ich. Den Kauf der Felge und des Reifens mal ausgeschlossen. Es gibt Insider in der FJ- Szene, die beide Umbauarbeiten zu ungefähr dem gleichen Preis mit TÜV-Eintragung vor Ort anbieten.
*Zur Erklärung:
Ich habe die Frage hier gestellt, da viele ST-Fahrer schon einige Umbauten an ihrer ST durchgeführt haben. Deshalb bin ich davon ausgegangen, das ich hier von versierten Metallern ein brauchbare und verwertbare Antwort bekomme.
Den Tip mit dem "spreizen" der Schwinge hatte ich von einem Bekannten bekommen. Auch ich konnte mir nicht vorstellen, das man ein Alukastenprofil "biegen" kann, deshalb meine Frage in den Raum gestellt.
Mit dem "spreizen" war dann aber doch wohl die fachmännische Bearbeitung auf einer Richtbank gemeint. Also ein Verständnisfehler meinerseits.
Auch hier nochmals meinen Dank an Christof, der mir sofort per Mail die "Ohren gerade gerückt" hat und die Fakten geschildert hat /-/
Hat den schon einmal jemand von euch eine andere Schwinge oder Gabel (komplett) bei der ST verbaut und wie sind die Erfahrungen mit den Bauteilen ?
Das würde mich aufgrund der vorangegangenen Diskussionen nun doch mal interessieren (mir schwirren da so einige Gedanken für den Winter durch den Kopf ;D)
gruss ottmar /tuar/