YAMAHA TENERE FORUM

Technik => Technik allgemein => Thema gestartet von: Bechii am 10. April 2013, 19:45:27

Titel: Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 10. April 2013, 19:45:27
Hallo Jungs,

heute habe ich meine Doppel H4 Scheinwerfer mit Relais eingebaut und alles funktioniert tedellos  /-/

Nun aber zum Problem . . .

Ich habe auch Nebelscheinwerfer montiert und scheinbar einen Fehler gemacht.
Es sind die Hella Micro DE mit dem beleuchteten Schalter.
Kommen wir nun zur Verkabelung (meiner Verkabelung)  ::)

Pluskabel von der Batterie zum Schalter.
Massekabel vom Rahmen zum Schalter.
Ausgang vom Schalter zum Relais.

Pluskabel von der Batterie zum Relais.
Massekabel mit Stromdieb vom Massekabel vom Relais.
Ausgang Relais in 2 Kabeln zu den Nebelscheinwerfern.

Masse zu den Nebelscheinwerfer vom Rahmen.

Alle Pluskabel von der Batterie sind mit 15A abgesichert.


Ich habe erst alles verkabelt und dann angeschlossen.
Als ich einen Nebelscheinwerfer angeschlossen habe funktionierte es tadellos.
Als ich den zweiten Nebelscheinwerfer montiert habe und testen wollte, da ging die Nebler nicht an.
Auch der nicht, der kurz zuvor funktionierte  /mecker/

Der Schalter leuchtet auch weiterhin und auch das Relais klickt auch beim einschalten.

Jetzt kommt das ganz komische: Wenn ich mit dem Multimeter messe, dann zeigt er mir 12,5V an den Neblern an. ( genauso wie an der Batterie)
Aber die Leuchtmittel leuchten nicht. Auch mit anderen Leuchtmitteln geht leider nix.


Nun zu den Fragen:

Habe ich alles richtig angeschlossen?
Habe ich vielleicht das Relais zerstört?
Habe ich vielleicht einen Massefehler?
Hat Jemand einen tipp für mich :D ich bin gerade völlig aufgeschmissen  :-[

Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Schlawitzer am 10. April 2013, 20:59:58
hallo Bechii

Wenn  bei deiner Schaltung (Plus von Batterie an Schalter ) der Nebelscheinwerferschalter versehendlich oder absichtlich auf "on "steht schiebst du dein
Mopped an.

Masse vom Rahmen könnte schlecht sein.

Schalter versorgen mit Strom vom Abblendlicht oder Standlicht ! Oder Hupenplus (geht über Zündung )
und anständiges minus (Batterie - )nehmen .

Relais,

87: 2 mal zu Nebellampen                                           86: vom Schalter

30: Plus von der Batterie (Absichern )                           85 :Minus von der Batterie

Wenn du für deinen Doppellampenanschluss + u. -  von der Batterie genommen hast kannst du auch da + - abnehmen für dein Nebelrelais.

Gruss vom Ralf
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 10. April 2013, 21:43:39
Genau so ist es am Relais angeschlossen nur eben Masse vom Rahmen.

Die doppel H4 bekommen auch vom Rahmen die Masse.

Warum sollte das Probleme geben?

(P.S.: wenn der schalter auf on steht, dann leuchtet er und im besten Fall auch die Nebler - sodass ich es mitbekommen sollte :) )
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Mc Gyver am 10. April 2013, 22:04:48
Na erst scheint es ja funktioniert zu haben.
Wenn beim Nebelscheinwerfer Plus ankommt, der aber aus bleibt, fehlt wohl die Masse.
Mess mal vom + Nebelscheinwerfer auf den Masseanschluß des Nebelscheinwerfers die Spannung.
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 10. April 2013, 22:17:06

Zitat von: Bechii am 10. April 2013, 19:45:27


Jetzt kommt das ganz komische: Wenn ich mit dem Multimeter messe, dann zeigt er mir 12,5V an den Neblern an. ( genauso wie an der Batterie)
Aber die Leuchtmittel leuchten nicht. Auch mit anderen Leuchtmitteln geht leider nix.



das ist genau an den + und - an den Neblern gemessen  :o

Ich verstehe es nicht  :-[
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Stefan32 am 10. April 2013, 23:18:15
Also das Licht am Schalter leuchtet, wenn er auf "ein" geschaltet wird.
Das Relais schaltet auch ein und aus.
Du kannst an den plus Anschlüssen der Nebler auch eine Spannung gegen Masse messen.
Ist die Masse gebrückt? also Nebler 1 auf Nebler 2 und dann auf Masse?
Ich kenne die Dinger nicht, sind die LED, dann könnte es ein Polungsfehler sein. dann hast du eventuell bei dem, den du als letztes angebaut hast plus und minus vertauscht.
Aber du hast ja geschrieben das es mit anderen Leuchtmitteln auch nicht geht.
Wenn an beiden Nebler plus ankommst, kann es eigentlich nur an der Masse liegen. oder beide Leuchtmittel sind im Sack.
Mal so ne Frage was für eine Leistung haben die denn? 
   
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Gianduri am 10. April 2013, 23:22:23
Zitat von: Bechii am 10. April 2013, 22:17:06

das ist genau an den + und - an den Neblern gemessen  :o

Ich verstehe es nicht  :-[
Du und wir würden viel besser durch Deine Nibelungen blicken, wenn Du Dir zuerst mal ein Schaltschema zeichnest, die Verdrahtung nach dieser vornimmst und die zeichnung hier bei Problemen einstellst.
Auf die von Dir aktuell dargebotenen Weise speist Du zumindest mich mit Halbwissen.

Frage:
Wenn nur die eine Nebellampe angeschlossen ist, funzt's. Funzt's denn auch, wenn nur die ANDERE Nebellampe angeschlossen ist?

Deine 12.5 V Messung an den Lampen zeigt mir, dass Dir einiges nicht klar ist.
WEIL:
Angenommen, Du schliesst 12 Volt Lampen in Serie an, ist der serielle Widerstand so gross, dass evtl. diese gar nicht leuchten.
Logischerweise hast Du aber trotzdem 12,5 Volt an der Prüfspitze des Voltmeters anliegen, WEIL die seriellen Widerstände in dieser Schaltung im Vergleich zum Voltmeter sehr niederohmig sind.
Das Voltmeter hingegen hat einen grossen Innenwiderstand.

Generell: Masse, welche dirket vom Rahmen abgenommen wird, kann effektiv sein, wenn der Kontaktpunkt keinerlei Uebergangswiderstände durch Farbreste aufweist.
Aber diese "Stromräuber" sind die absolute Vollkacke, das ist Basteln auf tiefstem Nie-wo. Oft sind sie Quelle von später auftauchenden Wackelkontakten.


Fazit: Wer sein Problem ganz genau schildert, bekommt manchmal auch genaue Antworten.
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 10. April 2013, 23:40:14
Zitat von: Stefan32 am 10. April 2013, 23:18:15

Ist die Masse gebrückt? also Nebler 1 auf Nebler 2 und dann auf Masse?
..., sind die LED, dann könnte es ein Polungsfehler sein.
Wenn an beiden Nebler plus ankommst, kann es eigentlich nur an der Masse liegen. oder beide Leuchtmittel sind im Sack.
Mal so ne Frage was für eine Leistung haben die denn? 
   
Zitat

Die beiden Massekabel der Nebler gehen jeweils (seperat) zur Hupenhalterung und sind dort zusammen an den Rahmen geschraubt.

Es sind keine Led

die Leuchtmittel sind 2x 55Watt oder 2x 35Watt - ich weiß es jetzt gar nicht genau  :-[
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 10. April 2013, 23:44:56
Zitat von: Gianduri am 10. April 2013, 23:22:23

Frage:
Wenn nur die eine Nebellampe angeschlossen ist, funzt's. Funzt's denn auch, wenn nur die ANDERE Nebellampe angeschlossen ist?

Deine 12.5 V Messung an den Lampen zeigt mir, dass Dir einiges nicht klar ist.


Fazit: Wer sein Problem ganz genau schildert, bekommt manchmal auch genaue Antworten.


Es funktioniert nun auch nicht mehr wenn nur ein Nebler angeschlossen ist.  :-[

Ja richtig - ich habe wenig Ahnung von der Elektronik  ???

Ich weiß leider nicht wie detailreicher ich es ausführen könnte - sorry ...
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 10. April 2013, 23:47:19
Könnte ich denn auch das Relais zerstört haben?

Für mein Verständniss müsste das Relais defekt sein oder es liegt an der Masseverbindung der Nebler . . . oder?  ??? ??? ???
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Gianduri am 11. April 2013, 00:02:15
Zitat von: Bechii am 10. April 2013, 23:47:19
Könnte ich denn auch das Relais zerstört haben?

Für mein Verständniss müsste das Relais defekt sein oder es liegt an der Masseverbindung der Nebler . . . oder?  ??? ??? ???
Mache Dir eine private Nachricht.

/beer/
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Stefan32 am 11. April 2013, 00:15:19
Kannst du denn jetzt noch eine Spannung an den Neblern messen? Wenn nicht ist entweder die Sicherung hops (bei richtigem Anschluss und Verdrahtung eher unwahrscheinlich bei 15 A) Oder du hast die Anschlüssen am Relais vertauscht und die Spule ist platt.
ACHTUNG!!!!! die Anschlussbezeichnung des Relais hab ich von Schlawitzer ich hab gerade keins zur Hand.     
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Gianduri am 11. April 2013, 00:34:56
Zitat von: Stefan32 am 11. April 2013, 00:15:19
Kannst du denn jetzt noch eine Spannung an den Neblern messen? Wenn nicht ist entweder die Sicherung hops (bei richtigem Anschluss und Verdrahtung eher unwahrscheinlich bei 15 A) Oder du hast die Anschlüssen am Relais vertauscht und die Spule ist platt.
ACHTUNG!!!!! die Anschlussbezeichnung des Relais hab ich von Schlawitzer ich hab gerade keins zur Hand.     
Die Spule kann man nicht platt machen, solange nur 12 V angelegt werden.
Im allerschlechtesten Fall kann man den Relais-Schliesser plätten.
Aber das Schema und die Relais-Nummernbelegung ist so richtig.
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: meteor2000 am 11. April 2013, 22:37:46
Hi,
scheiß doch einfach probehalber
das Relais raus,will heißen,den Plus
direkt auf die NS klemmen.
Gruß Olli
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 12. April 2013, 00:16:40
Hey Jungs,

vielen, vielen Dank für Eure schnelle Hilfe.
Es war ein ganz einfacher Fehler.
Das Massekabel hatte keinen richtigen Kontakt am Rahmen  /devil/

Jetzt läuft alles und ich finde es klasse :) 

DANKE
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: meteor2000 am 12. April 2013, 16:20:03
Tschuldigung!
Es sollte schließ und nicht schei...
        Sorry
Gruß Olli
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: gnortz am 12. April 2013, 20:09:06
"Scheiß das Relais raus" hab mich scheckig gelacht ! ;D
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 12. April 2013, 22:04:24
 ;D
Ist nur gar nicht aufgefallen
;D
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 22. April 2013, 12:11:56
Hallo Männer :)

Ich habe nun meine erste größere Tour mit meiner tenere und den umgebauten Sachen hinter mir. Echt coole Karre.  /tewin/
Aber nun tat sich ein weiteres kleines problem auf:

Das Moped hängt immer am Ladegerät / Erhaltungsgerät wenn sie in der Garage steht.
Ich bin ca 1 h mit vollem Licht gefahren ( 2x h4 und 2 mal 55w nebler), habe kurz an der autobahnausfahrt gehalten (ca 5 min) wollte wieder starten da war die batterie leer  :o
Ich habe sie schnell wieder angeschoben bekommen.
nun zur frage ist meine Batterie nur tot oder sollte ich besser auf eine stärker zurück greifen? Wenn ja welche :)
ich hoffe ihr habt wieder ein paar tipps für mich  /-/



ich schaue auch gleich mal nach welche Batterie drin ist.
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: an.dreas am 22. April 2013, 13:28:15
 /devil/ Ich denke du brauchst bei der Beleuchtung eine stärkere Lichtmaschine!  /devil/

Du verbrauchst mehr Strom als das Moppet produziert!
Wie sieht denn die produzierende Seite aus? Such mal hier nach "Regler" im Forum!!!
Der sollte/muss bei so viel Verbrauchern in JEDEM FALL mit 2,5mm Querschnitt an die Batt gelegt werden.
Durch die dünnen Käbelchen des Kabelbaums kommt nicht genug durch!!!
Im schlimmsten Fall wird es da so warm das da die Isolierung wegschmilzt und dann haste ein richtiges Problem: eventuell Regler und noch schlimmer CDI im Sack!!!  :o

Mit ner neuen/grösseren Batterie kannst du "nur" länger fahren  /-/ , dann ist die auch leer!  >:(

Lieben Gruss an.dreas
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 22. April 2013, 21:40:11
Meinst du?
Ich habe in irgend einem Thread gelesen, dass das reichen sollte.
Da war auch ein Rechenweg mit dabei   ::)

Der Regler ist bei Meiner schon getauscht. der befindet sich nun unter der Sitzbank und ist ein Quadratische Grundfläche mit Kühlrippen.
Kann der Regler damit auch etas zu tun haben?

Meine Batterie ist folgende: 12n14 3a.
Ich habe das Motorrad im Oktober gekauft und musste jetzt nach dem Winter destiliertes Wasser auffüllen (sie stand ca. auf 3/4).

Ich möchte auch mit den Neblern nicht die ganze Zeit fahren aber sie sollten schon zu nutzen sein :)

Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: TheBlackOne am 22. April 2013, 22:09:10
Wenn du während der Fahrt die Batterie leergenudelt hast mit deinen Leuchten, was soll denn dann eine dickere Batterie bringen?

Wenn du in einen Wassertank 1L pro Minute reinlaufen lässt, und 2L pro Minute rausnimmst, bringt dir dann ein größerer Wassertank was?
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: ryna am 22. April 2013, 22:21:09
Bei 350W Leistung der Lima wird der volle Christbaum schon grenzwertig. Eine gute Kontolle bietet ein Voltmeter.  An meinem Töff habe ich für 2,30€ (baugleich wie ebay  Artikelnummer:230868170677) ein Digitalvoltmeter unterhalb der Instrumente verbaut, das zeigt gut sichtbar die aktuelle Bordspannung an.
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 22. April 2013, 22:39:06
@ BlackOne - ich will ja kein Wasser rausholen sondern Strom  ;D ;D ;D


ich kann doch nicht der einzige hier sein der nebler an dem Moped hat  :)
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: an.dreas am 23. April 2013, 00:08:06
JA, der Regler kann damit zu tuen haben! Der ist zusammen mit der LiMa für die Produktion des Stromes verantwortlich!!!

Und wenn das Licht dir die Batterie leerisst dann verbrauchst du mehr Strom als du produzierst!!!
Bzw. wird bei der original Verkabelung der Strom durch den sehr engen Flaschenhals des Kabelbaumes an die Batterie geliefert!
Wenn du jetzt die Christbaumbeleuchtung mit fetten Kabeln und Relais von der Batterie aus versorgst dann kann siehe Oben passieren... im schlimmsten Fall
Oder aber die Batterie ist einfach nach ner Stunde leer!
Kann bei Doppel H4 auch ohne die Nebeldinger passieren! Mit denen bist du eh schon sehr weit vorne, was die LiMa Leistung angeht!

Lieben Gruss, an.dreas  /tewin/
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Gianduri am 23. April 2013, 00:35:09
Die bisherigen Antworten sind schön und gut, aber es wäre zunächst mal zu klären, wie der Lade- und allgemeine Zustand der aktuellen Batterie ist.
Könnte nämlich gut sein, dass es mit ner gesunden funzt.
Ich persönlich fahre seit Jahren ne Flugzeug-Notstrombatterie, habe 2 x H4 Abblend/Scheinwerferlicht relaisgesteuert mit 2,5 mm2 direkt von der Batterie abgenommen. Und mein Chef fährt die XTZ in dieser Konfiguration + Heizgriffe.
Ich sag mal so: Wenn die Batterie OK ist, die Nebler separat direkt von der Batterie abgenommen werden, sollte dem trauten Glück nichts im Wege stehen.
Letzte Gewissheit bringt nicht ein Voltmeter alleine, sondern eine Strommessung an der Batterie. Vor allem um die Frage zu klären, ob und mit wieviel die Batterie geladen wird oder allenfalls eben nicht.
Für die einen einfacher zu realisieren als für andere. Ich behaupte mal, dass es bei mir funzt. Uebrigens habe ich als hintere Stand- und Bremslichter zwei LED'S drinn, das spart auch gleich nochmals ein paar Watt.
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 23. April 2013, 01:04:29
Ich werde mal messen mit wieviel die Batterie geladen wird.

Jetzt habt ihr mir aber etwas Sorge gemacht was meine Verkabelung Angeht.

Ich habe das Abblendlicht mit einem Relais, das Fernlicht mit einem Relais und die beiden Nebler mit einem Relais angeschlossen.

Die Relais haben ihren plusanschluss über 2,5 mm2 direkt von der Batterie (mit 15a abgesichert)

Masse läuft über den Rahmen.

Sollte ich noch irgendwelche Kabel austauschen oder passt das dann so?

Bitte nur Antworten wenn ihr ganz genau wisst wovon ihr schreibt.  Alles andere v verwirrt nur :)

Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: uwemol am 23. April 2013, 09:21:32
zieh dir minus direkt von der bakterie nach vorne. dann kannst du relais und zb. hupe direkt von dort abnehmen.
gruss uwe
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 23. April 2013, 12:27:37
und was bringt mir das?
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: uwemol am 23. April 2013, 13:56:02
versorge so mal deine hupe - die hupt dann wieder  ;D
so hast du dann vernünftige kabelquerschnitte bis zu den verbrauchern.
gruss uwe
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Gianduri am 23. April 2013, 21:39:35
Habe mir die Mühe genommen und Dir ein Batterie Lade/Entlade-Strom-Testprozedere aufgezeichnet.
(https://lh5.googleusercontent.com/-AOfeCJP6Hiw/UXbfkKP2sBI/AAAAAAAAC_o/FuvsoLw14cc/s640/IMAGE_6F08BE79-925A-4432-8834-2C899A26FCD1.JPG)
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Mc Gyver am 23. April 2013, 22:11:21
Also ich hab 2xH4 und 2x 2,5mm² vorgelegt und Relais an den Lampen und auch nen neuen Regler (R1)...
Wenn ich zu 2x H4 noch die Griffheizung (50W) anmache, geht die Spannung von 13,2V auf 12,5V zurück. Das bedeutet, dass die Lima dann an ihre Grenzen kommt. Wenn dann nochmal 55W abgenommen werden gehts von der Batterie!
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 23. April 2013, 22:37:36
@Gianduri vielen Dank für deine Mühe. Ich versuche das mal.

@McGyver auch dir vielen Dank.
Wie schaut es denn aus wenn Du das Fernlicht dazu anschaltest?
Das Fernlicht leuchtet ja zusätzlich zu dem Abblendlicht.

Ich habe heute auch ein paar Werte gemessen.

Batterie vor dem Start 12,83V
Batteriezusammenbruch beim starten bis hinunter auf 9,5V
bei laufendem Motor ohne Licht 13,5V
Abblendich eingeschaltet 12,7V
Abblendlicht, Fernlicht und Nebler an 11,8V

können die Fachleute damit etwas anfangen und mir Tipps geben  /angel/
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: TheBlackOne am 23. April 2013, 22:44:59
Fernlicht und Abblendlicht zusammen? Also bei mir ist das wechselweise. Ein Scheinwerfer mit HR/C oder HC/R Zulassungszeichen ist dafür auch nicht geprüft und zugelassen.
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 24. April 2013, 09:52:28
Was?  :o
Macht keinen Mist.

Ich habe von Bilux auf diese DoppelRelais Schaltung umgebaut.
Also bei mir Leiche Fernlicht zusätzlich  :o
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: TheBlackOne am 24. April 2013, 10:21:26
Schaltet deine Lenkerarmatur wirklich Fernlicht ZUM Abllendlicht DAZU? Das wäre ungewöhnlich...

Wenn du dann mit Abblend-, Fern- und Nebelscheinwerfern fährst verbraucht dein Licht stolze 340 Watt (plus Verluste, Rücklicht, Instrumentenbeleuchtung, Zündung).
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Gianduri am 24. April 2013, 11:49:37
Zitat von: Bechii am 23. April 2013, 22:37:36
Das Fernlicht leuchtet ja zusätzlich zu dem Abblendlicht.

Wie schon vom Vorredner erwähnt:
Die Schaltung wäre eigentlich so vorzunehmen, dass entweder das Abblendlicht oder das Fernlicht in Betrieb ist.
Beides zusammen bringt nicht viel, belastet die Stromquelle unnötig und kann sogar im Extremfall zur Beschädigung vom Reflektor und/oder Glas führen (letzteres nicht bei der ST aber z.B bei ner neuen 660er).

***

Zitat von: Bechii am 23. April 2013, 22:37:36
Ich habe heute auch ein paar Werte gemessen.

Batterie vor dem Start 12,83V
Batteriezusammenbruch beim starten bis hinunter auf 9,5V
bei laufendem Motor ohne Licht 13,5V
Abblendich eingeschaltet 12,7V
Abblendlicht, Fernlicht und Nebler an 11,8V

können die Fachleute damit etwas anfangen und mir Tipps geben  /angel/

Batterie vor dem Start 12,83V --> OK
Batteriezusammenbruch beim starten bis hinunter auf 9,5V --> Wen die Batterie nicht mehr ganz neu ist u. bei Anlasserströmen bis 300 Ampere schon möglich
bei laufendem Motor ohne Licht 13,5V --> OK
Abblendich eingeschaltet 12,7V --> OK
Abblendlicht, Fernlicht und Nebler an 11,8V --> OK, wenn man bedenkt dass nun der ganze Christbaum brennt!

Ich nehme an, dass Du die Spannungen im Leerlauf gemessen hast. Mach mal die gleichen Messungen bei 3000 /min und 5000 /min, dann sieht das nochmals anders aus.
Wenn die Lima Ok ist sind die Werte höher, vor allem unter Belastung.

Im untenstehenden Diagremm sieht man, dass die Lima ab 4500 /min 25 Ampere abgibt, bei 1000 /min lediglich 7-8 Ampere.

Die Spannungsmessungen sind leider nicht aussagekräftig genug. Wenn Du Dir's zutraust, würde ich mal die von mir vorgeschlagene Strom-Messungen durchführen.
Am besten bei min. 4500 /min und wenn Du Zeit hast auch im Leerlauf.
Aber bitte Vorsicht! Es geht ziemlich schnell was in die Hose. Ich spreche da aus eigener Erfahrung ...  :'(

(https://lh6.googleusercontent.com/-ooC5IL1KIGQ/UXeo_zj7dvI/AAAAAAAAC_8/yKTMwGJE1-8/s1024/XTZ%2520750%2520ST%2520Lima%2520Werte.jpg)


Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: meteor2000 am 24. April 2013, 21:12:42
Grummel,grummel,
Moin,
das ist doch ganz einfach.
12 Watt an 12V verbrauchen 1Ampere...
nach Adam Riese und Eva Klein
verbrauchst du bei 120W 10 Amps,
bei 240W 20A usw.,da sollte aber die Grenze sein,
denn Instrumenten/Heckleuchten usw sind ja auch noch da
und die vom Starten gebeutelte Bakterie will auch noch ihren Teil abbekommen.
Merke1:Je großer die Leitungsquerschnitte zu den Verbrauchern sind,
desto optimaler können sie auch "arbeiten"geringener Spannungsverlust etc.,
ergo können sie auch mehr Strom aufnehmen.
Merke2:Je mehr Spannungsüberschuß an der Bat. anliegt,desto besser wid sie geladen!
Gruß Olli
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Gianduri am 26. April 2013, 22:23:10
Zitat von: meteor2000 am 24. April 2013, 21:12:42
Merke2:Je mehr Spannungsüberschuß an der Bat. anliegt,desto besser wid sie geladen!
Gruß Olli
Merke3 ist gut gemeint, aber nicht ganz richtig.

Guckst Du mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Starterbatterie (http://de.wikipedia.org/wiki/Starterbatterie)

Das Wesentlichste zitiert:
ZitatLadespannung und ,,Gasen"

Die Ladeschlussspannung sollte bei einer Temperatur von 15 bis 25 °C für die 12 V Starterbatterie im Bereich von 13,8 bis 14,4 Volt liegen.
...
Liegt die Ladespannung über 2,4 Volt pro Zelle (bei 12-Volt-Batterien sind das insgesamt max. 14,4 Volt), beginnt die Gitterkorrosion, die sich durch ,,Gasen" bemerkbar macht. Das ist auch der Grund dafür, dass die Batterie nicht bis zur Vollladung mit hohen Strömen geladen werden kann. Ein Schnellladegerät kann einen entladenen Bleiakkumulator sehr schnell aufladen, allerdings nur bis zu ca. 70 %, dann sollte mit geringen Ladeströmen weitergeladen werden, um Gitterkorrosion zu vermeiden. Ladegeräte und auch die KFZ-Lichtmaschinenregler besitzen daher eine Spannungsbegrenzung, die bei kurzzeitigem Laden 14,4 Volt und beim Dauerladen (Notstromaggregate) 13,8 Volt nicht überschreiten soll.
...
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: meteor2000 am 27. April 2013, 15:17:22
Das ist schon richtig,
ich meinte ja nicht eine Überladung
durch externe Ladegeräte,sondern die
Ladespg. v.d. eigenen Lima.
Wenn ich die vorh. Ladespannung von 13,8V
durch zuviele Verbraucher in die Knie zwinge z.B.
auf ca.12V ,und die Bat. hat eine Nennspg.von 12V
(bitte nicht auf einen halben Volt festlegen)kann kein
ausreichender Ladestrom fließen.
Gruß Olli
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 27. April 2013, 22:55:44
Nachdem ich mit einem befreundeten Elektriker nochmal über meine Probleme gesprochen habe und ich mein Moped vor 3 Tagen anschieben musste da sie morgens nicht angesprungen ist,  habe ich  jetzt folgendes gemacht:

Ich habe eine neue GelBatterie und ein Voltmeter von Koso eingebaut.
In den nächsten Tagen werde ich alle möglichen Leuchtmittel gegen Led tauschen und dann muss es einfach funktionieren.
Ich werde natürlich nicht die h4 auswechseln

Ich danke euch für euer Engagement und wenn es weiterhin Probleme gibt, dann komme ich gerne  auf eure Kompetenz zurück :)
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: TheBlackOne am 27. April 2013, 23:01:47
Was genau soll die Gelbatterie bringen?
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: meteor2000 am 28. April 2013, 09:31:51
@Bechii:Hat dir dein (noch)bereundeter Elekti(c)ker denn
           auch die Bat. verkauft?(dann ist wenigstens einer zufrieden)
  Nochmal:Wenn nichts übrig bleibt,kann auch nicht eine noch so
  tolle Battetie geladen werden.
  Ich bin selber seit 30 Weihnachten und Ostern auf dem Gebiet
  tätig.

Gruß Olli
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 28. April 2013, 11:12:56
Mir ist das schon klar.
Wenn die Batterie nicht geladen wird dann hat sie auch kein Strom ...

Ich habe einfach aus Sicherheitsgründen eine neue Batterie gewollt.
Da ich das Moped an einem morgen schon anschieben durfte.
Und da der preisliche Unterschied zu einer normalen Batterie ca 10 Euro waren habe ich noch für Gel entschieden.

Da die Batterie ihren Dienst vertagt hat obwohl ich die ganze zeit nur mit normalem Licht  gefahren bin, bin ich nun auf der sicheren Seite.

Du kannst meinen Kumpel jetzt noch so sehr runter bitten und dich in den Vordergrund drängen.
Ich habe ja jetzt eh keine andere Chance als es mir led noch zu probieren.
Ich kann nur nicht glauben das es dann auch nicht funktionieren soll.
Andere fahren mit 50 Watt Heizgriffen und bei 110 Watt geht nichts mehr?
Ich versuche die überschüssigen Watt durch komplette led Beleuchtung einzusparen und zur Not ersetze ich auch die Nebler durch led.
Ich will ja nicht permanent mit den Neblern fahren aber funktionieren soll es ja schon.

Dir Gianduri vielen Dank für deine große Mühe.
Wenn es jetzt immer noch nicht klappen sollte dann probiere ich mich an deiner ah Messung aber ehrlich gesagt hoffe ich einfach das es net funktioniert.
Den das Abblendlicht War vor dem Umbau auf Doppel h4 ja mit Doppel Bilux ausgestattet und in diesem Fall habe ich ja nichts an der Watt zahl geändert nur an der Art der Lampe.


Sorry ich schreibe mit einem Handy :D
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Mc Gyver am 28. April 2013, 11:22:58
Naja, Bilux hat glaub 35/35W das ist schon weniger. Ich kann nur von meiner berichten, die ist mit 2xH4 plus Griffheizung am Anschlag: soll heißen, die Lima bringt gerade noch 12,5V, wenn ich vorne an den Relais zu den Lampen Messe. Ich hab aus dem Grund auch das Koso dran. Jetzt hab ich einen H4 wieder abgeklemmt. Dafür hab ich aber die Standlichtlampe rechts, die sonst fehlen würde mit an. Ich will demnächst die 2. H4-Lampe schaltbar machen. Ich Fahr ja nicht immer mit Griffheizung und wenns dunkel ist, wär ne gute Lampe net schlecht.
2x H4 + 2x Nebel hält ich für zu viel Belastung für die Lima. Mit LED-Nebellampen bringst du einiges an Entlastung. Wenn du ohne Griffheizung fährst, müsst es reichen.
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: meteor2000 am 28. April 2013, 13:32:20
 ;D...und somit sind wir wieder am  Anfang,
der Kreis hat sich geschlossen :P
        Probieren geht halt doch über studieren

Gruß Olli
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 28. April 2013, 13:37:44
 :D
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Bechii am 28. April 2013, 13:57:40
Das mit dem extra schaltbar en h4 habe ich nur sich schon überlegt.
Sodass ich die Batterie nur voll ran nehme wenn ich sie auch benötige.
Ich schaue mal was so passiert  ;D
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: meteor2000 am 28. April 2013, 22:15:30
Ich will nicht noch mal anfangen,aber
-ist das denn v.d.Rennleitung überhaupt mittlerweile
erlaubt Nebel u. Abblendlicht gleichzeitig zu benutzen?
Damals fand ich das echt cool (beim Auto)und durfte dann
auch gleich 20 Deutschmark für den Spaß berappen.
Nebel sind ja kein Tfl.
Gruß Olli
Titel: Re:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Mc Gyver am 28. April 2013, 22:47:41
Nebel- und Abblendlicht war schon immer erlaubt. Früher schalteten die Nebellampen bei Fernlicht aus. Mittlerweile können die Nebellampen auch bei Fernlicht abbleiben. Vorraussetzung für Nebellicht ist aber schlechte Sicht durch Nebel oder Regen.
Titel: Antw:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: RomanL am 22. Juni 2016, 10:28:41
Moin,
  ich muß den Thread noch mal ausgraben, da er einige Symptome enthält, die mich seit letzter Woche auch nerven. Ich bin seitdem auf der Suche nach dem Kupferwurm, finde ihn aber nicht.

Problem:
Die Maschine sprang 2x sporadisch nicht an - wegen zu schwacher Batterie. 1x war es nach einer längeren Überlandfahrt, 1x nach Stadtverkehr. Es war kein besonderer Verbraucher an, und es war auch kein angelassenes Standlicht etc. ANschieben ging problemlos, neu starten nach ca. 10km Fahrt auch. War etwas schwach aber startete wieder allein. Hmmh...

Bordspannungsmessung sagt:

- alles aus = 12,8V
- Zündung an = 12,8V
- Motor an = 12,8V
- Drehzahl um 4.500-5.000 = 12,8V
- Motor aus + Licht an = 12,3V (halbwegs zügig abnehmend)
- Motor + Licht an = 12,8V

Total unsinnig eigentlich!? Gemessen wird die Bordspannung an der Ladebuchse, die +seitig mit 4mm² und abgesichert direkt am Akku angekabelt ist. Ich hab sie jetzt sicherheitshalber auch des nachtens am CTEK hängen...

Das Ganze riecht eigentlich nach defekter Lima oder Regler, aber erstaunlicherweise bleibt die Batterie tagelang und trotz Stadtverkehrs und Lichtbetrieb auf dem Ladestand (ich messe mit einem Einsteckvoltmeter jetzt schon mehrere Tage vor und nach Fahrten - Abweichung max. +/-0,2V) und verreckt eher sporadisch. Klemm ich den Akku ab, gibt es eine kurze Schwankung, dann sind es etwa 13V oder etwas mehr bei mehr Gas. Mehr als 13,5V hab ich bisher noch nie gemessen. Der Regler bleibt sehr kühl, maximal kräftig handwarm, wenn Licht an ist und höhere Drehzahl. Das wirkt eigentlich recht normal so. Das Licht wird übrigens weder heller noch dunkler beim Gaswechsel, es wird auch nicht gelb, wenn man länger fährt. Insofern hatte ich den regler eigentlich nicht in Verdacht bisher. Der Akku ist auch fit (sagt mein Tester), denn trotz offensichtlicher Teilladung bringt er 90% nominalen Startstrom.
Das paßt irgendwie alles nicht so recht zusammen.?

Habt Ihr mal eine kleine Übersicht parat (oder in irgendeinem Thread versteckt), wo man in etwa die üblichen Spannungen an verschiedenen Messpunkten (Akkuanschluß, ZAS, Regler,...) ablesen kann? Ich will jetzt mal den Kabelbaum steckerweise durchschleichen und schauen, wo ich das Stromleck oder einen Wackler habe.
Ladespulen bringen alle 3 Strom, aber "dank" meines jetzt endlich verfügbaren Zangenamperemeters kann ich erst die Tage mal schauen, was tatsächlich an Strom fließt. Mit nem Multimeter allein ist das ja echt ne Quälerei an den Steckern  >:(

Der Regler ist übrigens der Große und unter der Sitzbank sauber verbaut. Wie die Verkabelung nach vorn aussieht (Schleife oder nicht), kann ich so noch nicht sagen, weil ich da beim letzten Demontieren (Vergaserrevision) nicht drauf geachtet habe. Anschlüsse und Kabel sehen aber allesamt gut aus und wurden schon mal fachmännisch erneuert - allerdings, nach der Optik zu gehen, schon 10 Jahre oder mehr her  /beer/

Also ehrlich, das dicke Mädchen hat sich echt vorgenommen, mich zu ärgern (Lichtschalter, Vergaser, Ritzel, Bremse, Gabel,...) - undankbares Vieh das!  /mecker/

Gruß
Roman



PS: Aber so langsam macht's auch Spaß daran zu schrauben, weil man die Verbesserungen wirklich merkt  - deutlich mehr als an manchem Alltagsauto, wo's Schrauben einfach nur nervt... ;D



Titel: Antw:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: RomanL am 27. Juni 2016, 10:52:55
Nach Messung mit einem Speichermessgerät über 3 Tage zeigt sich das Phänomen, daß sich die Maschine mal ganz normal verhält - also klare Spannungsänderungen bei Licht ein oder aus und auch drehzahlabhängig und manchmal halt das beschriebene Kuriosum. Ursache 1 wird also ein saftiger Wackelkontakt im Reglerbereich sein. Die konstanten 12,8V zeige klar, daß die Lima manchmal nicht bis zur Batterie oder Bordspannung "durchgereicht" wird.

Punkt 2 (und das wird der für die Entladung verantwortliche sein) ist, daß die Lima nur auf 2 Phasen wirklich Strom liefert. Phase 3 hinkt sowohl in Spannung als auch Strom deutlich hinterher (-50% Strom und über 1V Spannung). Da wird also ein partieller Windungsschuß in der einen Spule vorliegen und alsbald eine neue Lima anstehen. Im Stadtverkehr/Drittelmix reicht die Ladung weder für Einzel- noch Doppel-H4, und die Batterie entlädt sich im Laufe einer Woche um gut 1V. Abhilfe schafft nur Standlichtbetrieb - allerdings weder im Sinne des Erfinders noch der STVO...
Mit Doppel-H4 geht es noch etwas fixer, aber es liegt in beiden Fällen an den fehlenden >20% Ladestrom.

Gruß
Roman
Titel: Antw:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Mc Gyver am 27. Juni 2016, 11:43:34
Schlechte Steckverbindungen sowie deren Crimpverbindungen bringen Übergangswiderstände mit sich, die eine saubere Ladung verhindern. Ich hatte auf Island mal genau dein beschriebenes Problem und musste auf Heizgriffe und 2. Abblendlicht verzichten. Ursache war ein abgefaultes Kabel von einer der drei Limakabeln. Dann hat man plötzlich nur noch 1/3 Ladestrom, das reicht gerade so zum Notbetrieb.
Titel: Antw:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: RomanL am 27. Juni 2016, 12:35:50
Jepp, ich muß jetzt erst mal den ganzen Kabelbaum durchwandern, aber Fakt ist, daß eine Spule zu wenig liefert - das ist schon mal eher suboptimal  :(

Ach so, zum besseren Verständnis - die Spulenabgänge wurden gegeneinander getauscht, um Defekte im Reglereingang auszuschließen. Auch eine abgesteckte Shunt-Messung hat den Verdacht (leider) bestätigt. Ich kam drauf, weil die Spannung auf der Leitung so stark nachhing. Der Windungswiderstand hingegen brachte da noch keinen echten Aufschluß. Das ist einfach alles zu niederohmig für eine saubere Aussage.  ???

Der Rest sind vermutlich "nur" Wackler und durch ein Absuchen step by step garantiert auch zu finden...

Gruß
Roman


PS: An unserer 660er haben wir beim ersten Mal versucht, den Hauptstecker 3x weiß auf 3x weiß vorschriftsmäßig zu trennen (beim demontieren des Hinterbaus). Ergebnis: die Kontakte waren so zusammengeschmolzen, daß da gar nix mehr ging außer auseinanderbrechen. Flachsteckeruraltkramdesign vs. 20A - keine 30 Jahre haltbare Lösung offensichtlich...  :P
Titel: Antw:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Mc Gyver am 27. Juni 2016, 23:01:08
Kennst du den 3-Lampentest? an den 3 weisen Kabeln 3 Lampen zueinander anschließen, da sieht man unter Last, welche Wicklung schlechter ist. Achtung, bei erhöhter Drehzahl brennen auch H4-Lampen durch...
Titel: Antw:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: RomanL am 28. Juni 2016, 13:02:04
Na da meß ich doch einfach  :D Aber letztlich hab ich's ja so gemacht - Wicklung auf, Voltmeter ran, starten, Spanungsverlauf messen. Dann Wicklungen an Regler ran, Zange rum, Stromverlauf (für jede Ader) messen. Das Ganze 1x mit vertauschten weißen Kabeln, und schon weiß man genau, wo's klemmt und vor allem auch wie stark.

Gruß
Roman
Titel: Antw:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: Mc Gyver am 28. Juni 2016, 13:20:26
Hat ja nicht jeder ne Stromzange /beer/
Das ist ideal, weil unter Belastung gemessen. Leerlaufspannung ist da leider weniger aussagekräftig.
Daher der Lampentest, für Leute die weniger Messmittel zur Verfügung haben.
Aber so passt das ja dann...
Grüße aus dem Odenwald, Peter
Titel: Antw:Elektrikfrage Nebelscheinwerfer
Beitrag von: RomanL am 28. Juni 2016, 14:00:53
Ne, keine Frage, war auch keine Besserwissereiantwort! Das Thema Synchronitätstest mit Lampen ist das einfachste Mittel, was jeder auch auf Reisen mit hat. Es gibt nur leider wenig Aukunft darüber, wie gravierend der Verlust ist und ob er grundsätzlich vorhanden ist (z.B: durch Alterung) oder nur als Einzeleffekt auf einer Spule.
Aus meiner Sicht sollte man den Kurztest ruhig auch mal in der Wiki zum Thema Regler und Lima einbringen!

Mir ging es bei meiner Messung ja vor allem auch erst mal darum, herauszubekommen, ob dort ein so wesentliches Problem vorliegt, daß es die Ladespanungsprobleme erklären kann. Dazu ging's dann nur mit Messung. Und am Ende zeigt sich ja ganz klar, daß mir so einige VA fehlen, die ich dringend bräuchte  :'(

versöhnlichen Gruß
Roman