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Autor Thema: Reiseenduro mal anders...  (Gelesen 2777 mal)

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Offline Hagsplorer

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Reiseenduro mal anders...
« am: 18. Mai 2021, 22:45:44 »
Moin Ténéristen,

ich möchte einen kleinen Denkanstoß an die Ténéristen geben, die erstmal hunderte km fahren müssen um in die "Wunschregion" zu gelangen. Als Hamburger der es liebt Alpenpässe zu fahren, zähle ich mich zu der Gruppe. Der Vorschlag kann natürlich eine "Shitböe" auslösen..."toller Typ macht auf Ténérist und Fernreisenden und dann so eine Idee..." aber mal ehrlich, egal welchen Job man hat, spätestens wenn man 1.000 km über die A7 in den Süden geknattert ist, ist man urlaubsreif. Habe gerade die 50 gerissen und den Ritt vor Jahren mit meiner XT600 Ténéré 3AJ gemacht... bockt nicht.
Neben meiner inzwischen 30 jährigen Liebe zu der Eintopf Ténéré hat sie auch ein paar versteckte Vorteile, die hier greifen, wiegt leer nur ca. 200Kg und ist nur 2,2m kurz, wendig im Wald aber eben auch einfach über eine Rampe in einen Transporter zu schieben.
Ich habe mir eine (Siebdruck-) Plattform mit Wippe (MOTEA), Zurraugen, etc. gebaut, die in den Ducato Camper (6,4m Ducato, Längsschläfer) passt. Betten hochklappen, Platform rein und an den Zurrösen am Fahrzeugboden fixiert, dann die Tene rein, festgezurrt, Rampe (auch MOTEA) rein und los gehts. Verladen dauert mit allem drum und dran 15 Minuten. Wenn die Tene drin ist kann bekommt man sogar noch die Badezimmertür auf.... und noch wichtiger, der Kühlschrank geht noch auf  /beer/
 
Also nur so eine Idee und Denkanstoß, vielleicht habt ihr auch Zugriff auf einen Camper als Mietwagen, von den Schwiegereltern, oder³ ... macht total Spaß, absolute entspannte Anfahrt, Freiheit und vor Ort Kurven fahren ohne Koffer, Taschen, etc. am Motorrad.

Ich habe eine Menge Grips in das Konzept gesteckt, müsste natürlich an das jeweilige Fahrzeug angepasst werden, deshalb macht das Teilen vom Bauplan keinen Sinn, helfe aber gerne bei Fragen.

LG vom Hagsplorer aus HH



Reisender

  • Gast
Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #1 am: 10. Juni 2021, 21:30:40 »
Ganz meine Meinung, von HH in die Alpen ist ja auch Wahnsinn. Ich wohne in Südwestdeutschland, brauche selbst etliche Stunden bevor es richtig losgeht und bin dann anschließend bestens bedient. Aus Hamburg mit der Ténéré bei diesem Verkehr auf der Autobahn ist sicher nicht im Sinne des Erfinders und tut weder dem Material noch dem Piloten gut, selbst bei optimalem Wetter. Von den kantig abgefahrenen Reifen und den herausvibrierten Zahnplomben ganz abgesehen.
Bisher bin ich aber ausschließlich noch immer auf den eigenen Rädern angerollt, ob Frankreich, Italien, Spanien oder Österreich. Sogar die ganze Campingausrüstung war immer mit an Bord. Da ich mit den Jahren (67) aber immer höhere Komfortansprüche stelle, nimmt das zuweilen schon groteske Züge an. Letztes Jahr schickte ich deshalb zuvor 15 Kilo Gepäck per Post an meinen Freund, der mit Auto und Hänger (und Husqvarna) zum Treffpunkt in Italien anreiste. Seit wenigen Wochen bin ich selbst im Besitz eines Anhängers, eine Anhängerkupplung hatte ich zuvor sowieso schon. Das Teil hat nur 450 € gekostet und war erst ein halbes Jahr alt. Er lässt sich problemlos seitlich aufgestellt in der Garage unterbringen und braucht nicht draußen vor sich hin zu rosten, Steuer und Versicherung ist vernachlässigbar. Höchstens die zusätzliche HU könnte etwas nerven. Ich bin gespannt auf die erste Tour....

Reisender

  • Gast
Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #2 am: 10. Juni 2021, 21:38:57 »
Ach ja: ein Bild von diesem unauffälligen Teil. Marke ERDÉ, aus Frankreich.

Offline SchrauberM

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #3 am: 19. Juni 2021, 15:25:37 »
Es ist wirklich vom Wohnort abhängig und da ist der Norden etwas ungünstig.
Vom Südwesten aus kann ich immer noch genug schöne Strecken in die Alpen fahren mit so wenig Autobahn wie möglich. Man endeckt dadurch Ecken die man sonst nie anfahren würde. Angefangen mit dem Schwarzwald, Vogesen oder ab Becancon über die Regionen Doubs, das Jura, Ain,Isere ect.
Auch mal von der geplanten Navi-Route abweichen, weils einfach hier gerade so schön ist, zurück zur geplanten Route findet das Ding ja auch wieder.
Der Weg ist das Ziel. Zeit darf dabei nicht die Hauptrolle spielen. Zum Kilometer machen hatte ich meine FJ1200.

Offline ndugu

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #4 am: 19. Juni 2021, 16:35:14 »
Da ich seit 1998 verschiedenste VW T4 Fahrzeuge fuhr, habe ich auch öfters mein Motorrad und das eines befreundeten Mitfahrers im Auto nach Bayern gefahren, dort nach Absprache auf dem Hotelparkplatz stehen lassen (dürfen) und dann haben wir entspannte Touren in den Alpen gemacht.

Offline Summerhillxy

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #5 am: 12. September 2021, 17:13:14 »
Moin Ténéristen,

ich möchte einen kleinen Denkanstoß an die Ténéristen geben, die erstmal hunderte km fahren müssen um in die "Wunschregion" zu gelangen. Als Hamburger der es liebt Alpenpässe zu fahren, zähle ich mich zu der Gruppe. Der Vorschlag kann natürlich eine "Shitböe" auslösen..."toller Typ macht auf Ténérist und Fernreisenden und dann so eine Idee..." aber mal ehrlich, egal welchen Job man hat, spätestens wenn man 1.000 km über die A7 in den Süden geknattert ist, ist man urlaubsreif. Habe gerade die 50 gerissen und den Ritt vor Jahren mit meiner XT600 Ténéré 3AJ gemacht... bockt nicht.
Neben meiner inzwischen 30 jährigen Liebe zu der Eintopf Ténéré hat sie auch ein paar versteckte Vorteile, die hier greifen, wiegt leer nur ca. 200Kg und ist nur 2,2m kurz, wendig im Wald aber eben auch einfach über eine Rampe in einen Transporter zu schieben.
Ich habe mir eine (Siebdruck-) Plattform mit Wippe (MOTEA), Zurraugen, etc. gebaut, die in den Ducato Camper (6,4m Konzept gesteckt, müsste natürlich an das jeweilige Fahrzeug angepasst werden, deshalb macht das Teilen vom Bauplan keinen Sinn, helfe aber gerne bei Fragen.

LG vom Hagsplorer aus HH

Wie um alles in der Welt, bekommst du das verf....e Motorrad da rein??? Ich scheitere regelmäßig an dem Versuch, meine Tenere 700 in den Sprinter (WoMo-Ausbau) zu schieben, weil links und rechts kein Platz mehr ist um nebenher mit rein zu laufen. Bitte klär mich auf, damit ich Ende nächster Woche mit Bike und Auto nach Spanien kann. :-)
Marcus
Den Mutigen gehört die Welt.

Offline Hagsplorer

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #6 am: 26. September 2021, 10:17:22 »
Moin Markus.
Sorry. Für die späte Antwort. Meine 660 wiegt vollgetankt 215 kg, Vorder- und Hinterradmessung hat unsere Personenwaage überlebt 😊.
Ich war gerade für 9 Tage in der Camper-Tenekombination unterwegs in Graubünden ( irre, absolute Empfehlung) und habe dabei 6 Rein-Raus-Runden genossen. Das Training brachte Routine….Eine komplette Runde entspannte 30 Minuten…von Bett abziehen bis Bett bezogen, akzeptabel für mich. Das festzurren und die Turnerei dazu dauert natürlich am Längsten.
Aber zu deiner Frage. 3 Punkte machen die Verladung alleine relativ easy. 1. Genug „Gehgeschwindigkeit“ Anlauf, dass du mit weiterem Schub am Lenker zumindest das Vorderrad in das Auto bekommst. 2. ich benutze einen kleine 3 stufige Trittleiter, weil sonst die Arme zu kurz und der Schubwinkel zu schlecht wird. Von der Leiter aus weiterschieben bis der Platz zu wenig wird. 3. Aufsitzen und zu Fuß das Vorderrad in die Wippe schieben….alles ohne Motor, habe schiss evtl. von der Kupplung abzurutschen und anschließend die Tene aus dem Armaturenbrett pflücken zu müssen. Ich hoffe die Tips helfen ein wenig. LG Holger

Offline ndugu

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #7 am: 26. September 2021, 15:36:15 »
Ich fahre, links daneben gehend, im 1. Gang mit wenig Gas die Rampe hoch, wenn das Motorrad oben ist, trete ich auch ins Fahrzeug, fahre ganz nach vorn und versuche dann den Gang heraus zu nesteln, ohne den Kupplungshebel los zu lassen. Wenn das nicht gleich klappt, Zündschlüssel drehen und Motor aus. 

Hejoko

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #8 am: 26. September 2021, 17:07:09 »
Da es mittlerweile für mich absoluter Stress ist mit dem Motorrad über die AB zu fhren, machen wir es schon seit Jahren so. Früher der reine Purist, nur mit Taschenhängematte, Essgeschirr, scharfem Messer und Rei aus der Tube. Heute mit dem Womo, den kleinen Hänger von Motolug hinten dran und Moped drauf gemütlich ohne Stress anreisen. Am Ziel die schönsten Strecken abfahren und dann weiter. Abends lecker Grillen und Lagerfuer mit leckerem kaltem Bier was auf der Klampfe zupfen. 

Offline Summerhillxy

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #9 am: 26. September 2021, 22:49:56 »
Ich bin jetzt in Andalusien und werde hier zwei Monate Schotter fahren... :-)
Das Bike haben wir zu dritt aus dem Sprinter "gefummelt"... Alleine keine Chance...
Der Sprinter ist recht hochbeinig und die 1,50m lange Rampe recht steil.
Grüße Marcus
Den Mutigen gehört die Welt.

Offline Hagsplorer

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #10 am: 30. September 2021, 22:15:07 »
Mensch Leute, toll zu lesen, dass ich nicht der Einzige Freak bin, der auf längerer Strecke lieber am klimatisiertem Lenkrad sitzt als am wetterungefilterten einzylindrigem Lenker zu hängen.  :D
Spaßeshalber hatte ich diesen Sommer der „Autobild Reisemobile“ über mein Motorradtransportbrettkonzept berichtet und die waren sofort interessiert. Sie  haben tatsächlich eine Journalistin (arbeitet auch für Autobild Motorrad) geschickt (ok geschenkt, die sitzen auch in Hamburg…) die die angehängte 3,5 seitiges Story daraus gezaubert hat, verrückt. Zeigt aber auch von ihrer Seite, dass das ein Thema ist. Also gute Verladung und Fahrt  /tewin/

Offline Hagsplorer

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #11 am: 30. September 2021, 22:26:55 »
Der Artikel, Oktober Ausgabe, erschienen 09.09.2022

Offline muehsam

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #12 am: 10. Februar 2022, 21:54:22 »
Das Thema mache ich noch mal auf mit drei Gedanken - angesichts der nahenden Saison:

1. Habe ich schon mehrfach einen Sprinter gemietet, ihn in die Pyrenäen gefahren und da die Mopeds rausgeholt. Im langen Sprinter waren 2 X GS und 1x XT 600 kein Problem samt 3x Campingausrüstung und dem ganzen anderen Geraffel. Eine 4. Maschine hätte mit Bastelei noch rein gepasst, aber die 4. Person nicht mehr auf die Sitze in der Fahrerkabine. Reinschieben auf einem Gerüstbrett - das ist breit genug, um bei 1500 U/min daneben gehen zu können. Ist alleine beim ersten Mal aufregend. Oder den Sprinter an einer hohen Stufe rückwärts parken!
Vorteile, die die Kosten wieder aufwiegen: Es geht schneller, man kann sich beim Fahren abwechseln, Verschleißteile, v.a. Reifen mit Stollen!!!, bleiben neu, verbraucht insgesamt bei 3 Maschinen weniger Sprit und Autobahngebühren.  Die Strecke hätte ich auf der XT nie an einem Stück abgeritten. Übernachtungskosten und Urlaubstag gespart!
Nachteile: Die franz. Bullizei fand uns terrorverdächtig und hat uns zwecks Blick in den Laderaum angehalten. Die fanden die Idee dann aber auch einleuchtend und haben uns sofort fahren lassen!
Bei längeren Reisen kostet der Sprinter relativ viel, wenn er halt länger rum steht. Verhandlungssache mit der Mietfirma.

2. Gibt es von Hamburg aus immer noch die Autoreisezug-Option. Leider wegen Dummheit der DB nur noch bei anderen Anbietern. Gleiche Vorteile wie bei 1., aber nicht der Nachteil. Und pro Strecke einen Tag gespart. Habe ich früher von Hamburg aus IMMMER gemacht und bedauere, dass die DB Neu-Isenburg (um die Ecke) dicht gemacht hat. /mecker/

3. Bringen Fähren auch diesen coolen Effekt. Mache ich kommenden Sommer wieder ab Venedig! ;D

Bis dahin & überhaupt immer eine Handbreit Luft unterm Lenker!

Offline ndugu

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Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #13 am: 11. Februar 2022, 15:27:52 »
Mit Motorrad auf der Fähre von Hamburg nach.... um dann dort Motorrad zu fahren?

Reisender

  • Gast
Antw:Reiseenduro mal anders...
« Antwort #14 am: 11. Februar 2022, 18:26:35 »
Den Hänger habe ich übrigens wieder verkauft, schon bevor ich überhaupt dazu gekommen bin das Gespann einzusetzen. Ich hatte einfach eine moralische Verriegelung nicht überwinden können mit so einem mords Trumm alleine in Urlaub zu fahren! Ich würde einen Sinn noch erkennen wenn zwei Freunde Ihre Maschinen auf einen Zweifachtrailer laden und dann die Anreise mit dem Gespann vollziehen, da wäre man im Vergleich zu zwei einzeln pilotierten Zweirädern noch "klimaneutral" unterwegs, könnte mit einem Diesel sogar noch kräftig Sprit sparen. Ich aber bin allein und das kam mir dann doch etwas zu abgehoben vor - Bequemlichkeit hin oder her. Das Teil ist verlustfrei weggegangen und ich bin nicht unglücklich über zukünftige "Eigenanreisen"...

 

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