Moin moin an alle.
Dies ist mein 1. Beitrag, in diesem Forum.
Ich habe folgendes Problem an meiner World Raid.
Angegeben ist das Motorrad ja mit 23L Tankvolumen. An meiner Tenere fängt die Tankkontrolle nach ca. 320 km an zu blinken, heißt Reserve ist erreicht.
Wenn ich dann zur Takstelle fahre, bekomme ich maximal 16L in den Tank (bis oberkannte voll)
Nun bin ich mal solange gefahren bis sie aus ging. (432km) Habe dann 5L nachgetankt und bin ca.10 km bis zur nächsten Tankstelle gefahren. Nachtanken konnte ich 14,5L. Heißt das noch ca. 4L im Tank sind und die Maschine geht aus.
Hat noch wer das Problem bzw. hat schon wer eine Lösung gefunden?
MfG Brian ;)
Die Tankanzeige der WR könnte etwas ausgereifter sein.
Sie zeigt schon recht früh den nächsten Tankstop an.
Was mich aber wundert, dass sie bei Dir bereits bei 432km leer war.
Zwischen 500 und 580km komme ich eigentlich immer.
Seit ca. 2 Wochen habe ich allerdings die ABS-Sensorringe für die Tachokorrektur von OTR montiert. Seit dem läuft die Geschwindigkeitsanzeige vom Tacho mit der des Navi´s synchron.
Vorher zeigte sie mir fast 10% zu viel an.
Soll heißen..., wer die ABS-Sensorringe von OTR verbaut hat, kommt auch auf einen anderen Verbrauch und eine andere Reichweite...
Naja, was heißt leer..... Es müssten ja noch ca 4,5 L im Tank gewesen sein. Dann würde das ja auch mit über 550km Reichweite passen.
Die habe ich mir auch schon angesehen, da auch mir die Tacho zu GPS differenz aufgefallen ist. (sind ziemlich genau 10km/h differenz bei 100 km/h)
Ich würde aber selbst dann nicht über 500km kommen bis sie aus geht. :(
Ich muss sagen das nervt mich auch, hatte bei YouTube folgendes gesehen. Verstehe die Sprache nicht aber das wäre ein Ansatz.
https://www.youtube.com/watch?v=Y-InWB6zga8
Danke für den Link. Sprache ist Tschechisch.
Wenn ich das richtig interpretiert habe, dann biegt er nur den Füllstandsgeber nach, sodass die Tankanzeige nicht schon bei 16L auf Reserve geht, sonder das sie es erst bei 20L macht. Würde schonmal einen Teil meines Problems lösen, nur das Sie mir dann bei erreichen der Reserve einfach gehen würde.
Hilft wohl nichts.. ich werde den Tank ausbauen und mir mal den Ansaugstutzen der Kraftstoffpumpe ansehen.
Moin,
also ich verstehe das richtig: die Maschine geht aus, obwohl noch 4 Liter im Tank sind ?!
Das ist ... abenteuerlich ... :o
Dass möglicherweise der letzte halbe Liter aufgrund ungünstiger Tankform nicht durchläuft, fände ich nicht ungewöhnlich.
Dass 4 Liter nicht nutzbar sind ist aus meiner Sicht ein Reklamationsgrund.
Wenn Du noch in der Gewährleistung bist, würde ich damit zum Händler fahren.
Die WR hat zwei Tanks, die irgendwie verbunden sind.
Sehr wahrscheinlich funktioniert das bei Dir nicht (Schlauch eingeklemmt oder abgeknickt) und der letzte Sprit läuft nicht mehr in die Tankhälfte rüber, in der angesaugt wird.
Ist allerdings nur ins Blaue vermutet, da ich selbst keine WR habe.
Auf die Idee, den Schwimmer nachzubiegen, bin ich ebenfalls gekommen, als ich den großen Acerbis-Tank montiert habe.
Ist am Ende auch nur eine unbefriedigende Notlösung.
Zwar nervt die Tankanzeige jetzt nicht mehr verfrüht damit, dass der Reserve-Countdown kommt;
dafür steht sie die ersten 10 Liter auf "voll" und geht dann vergleichsweise schnell in den Keller.
Gruß
MM
Hier ist das Funktionsbild.
Oh, super - schöne Grafik ...
... halt, ich korrigiere - aufschlussreich !
Ich sehe gleich auf den ersten Blick drei mögliche Fehlerquellen:
- das Verbindungsventil in der rechten Tankhälfte
- den unteren Verbindungsschlauch für den Benzinfluss von links nach rechts
- den oberen Schlauch für den Druckausgleich von links nach rechts
Hab' ich was übersehen ... ? ;)
Moin moin,
also ertmal vielen lieben Dank für die Grafik. Wirklich aufschlussreich. Besten Dank ude!!! ;D
@ MudMonster: genau die Punkte sind mir auch gleich ins Auge gesprungen.
Werde ich mir demnächst mal zu Gemüte ziehen.
Ich halte euch auf dem laufenden, ob ich fündig geworden bin oder nicht.
MG Brian
Hallo Brian,
ich habe bei meiner WR auch schonmal probiert, sie leerzufahren. Bei mir war schon bei 414km Schluss. 137km hat der F-Zähler angezeigt. Getankt habe ich dann auch nur 18,5l bis sie wieder voll war.
In der Yamaha-Werkstatt haben sie mir daraufhin die Benzinpumpe komplett gewechselt. Die Reserve kommt jetzt erst ab 350km bei einem angezeigtem Verbrauch von 4,5l/100km.
Nochmal leerfahren mag ich sie nicht, weil das dann meist in einer Situation passiert, wenn es überhaupt nicht passt.
Lass mich bitte wissen, ob du etwas finden konntest.
Danke und Gruß der Andreas
Hallo,
ein viertel bis maximal ein halber Liter Sprit (bei 2 Tanks) darf immer ungenutzt bleiben, weil nicht ganz am rechten Tankboden nach links geleitet bzw. links nicht ganz unten von der Pumpe abgesaugt wird. Aber rund 4 Liter zu wenig gegenüber Nennvolumen - da stimmt was nicht. Neben den genannten möglichen Ursachen noch zu prüfen:
- Auf dem Verbindungsventil im rechten Tank sitzt m.E. ein feines Aufstecksieb. Möglicherweise ist das durch Produktionsrückstände teilweise zugesetzt.
- Die Tanks werden über ein Schlauchsystem mit Aktivkohlefilter be- und entlüftet. Wenn der Motor also ausgeht, einfach gleich den rechten Tankdeckel öffnen. Wenn Luft reinzischt, stimmt was an der Belüftung nicht. Entweder an der Belüftungsverbindung zum linken Tank, oder am Kohlefiltersystem, was laut obiger Skizze am linken Tank ansetzt (??). Die Belüftungsverbindung müßte man testweise durchpusten können, wäre denkbar, daß die Gewindebohrungen in den Tanks nicht ganz durchgängig sind. Mir scheint auch, daß die Kohlefilterbelüftung am linken Tank deutlich unterhalb des maximalen Spritniveaus ansetzt. Wenn ich das richtig sehe und interpretiere, müßte dann im Tank selbst ein kleines Röhrchen integriert sein, was die Belüftungsöffnung faktisch weiter hoch setzt. Solch Röhrchen könnte einen mangelhaften Durchlaß haben. Jedenfalls zeigen sich Belüftungsfehler markanter bei fast leeren als bei vollen Tanks.
Ich denke, mit der Benzinpumpe hat das am wenigsten zu tun!
Vorsorglich: ich kenne die WR nicht, habe aber alle von mir geschilderten Fehlerquellen schon bei der KTM 990 Adventure erlebt, die ja auch Kunststoff-Doppeltanks und Einspritzung hat. Wer mag, darf jetzt "KTM bashen" - oder meinen Tipps mal nachgehen! ;)
Hakim
"KTM bashen" ansonsten liebend gern ... ;)
Mit keiner Marke habe ich über zwei Jahrzehnte so viele schlechte Erfahrungen gemacht ...
Aber hier handelt es sich um eine konstruktionsbedingte Aufgabe, die alle Hersteller zu lösen haben.
Und vermutlich tun sie das mit sehr ähnlichen Lösungsansätzen.
Darum werden auch Ursachen und Lösungen sehr ähnlich sein.
@apohl: Ich kann Dich verstehen - aber grade wenn Du die Maschine genau wegen diesem Fehler in der Werkstatt hattest, musst Du doch prüfen, ob er behoben wurde.
Sonst hast Du eine WR mit der Option "große Reichweite" und weißt gar nicht, ob sie das wirklich kann.
Darum mein Tipp - fahre die WR nach Volltanken 400km und für alles danach nimmst Du einen Rucksack mit einem 1 Liter Behälter Benzin mit.
Der örtliche Getränkehandel verkauft die mit Sprudel gefüllt.
Musst Du lediglich leer trinken und mit geeigneter Flüssigkeit wieder auffüllen.
Falls die Werkstatt den Fehler nicht beheben konnte, rettet der Liter Dich über die nächsten 20-25km.
Musst Dir die Strecke dann halt so aussuchen, dass da in diesem Radius eine Tanke steht. ;)
Ich hab das mit meiner normalen Ténéré mit nem 5 Liter-Kanister gemacht. Das Ding in die Hecktasche und dann solange gefahren, bis Ende war. 387km mit dem normalen 16L-Tank.
Ich würds mit der WR genauso machen, dann weißt Du wo Du dran bist.
Das mit der Tankent-/belüftung etwas nicht stimmt denke ich weniger. Dann hätte sie nach paar Minuten wieder anspringen müssen (wurde das getestet?). Ich vermute das untere Ausgleichventil hängt oder spinnt, kein Plan wie das gesteuert ist. Ob Elektrisch oder Mechanisch, steht evtl im WHB falls das schon irgendwo existiert von der WR.
Bei der fehlenden oder defekten Tankentlüftung hätte sich der Tank Platt gesaugt. Das hatte ich an meiner V-Klasse. Die hatte an der Tankbelüftung ne Art Leckventil, das falls die Kiste mal auf der Seite oder dem Dach liegt kein Diesel raus läuft. Das war nur ein Plastikteil mit ner Metallkugel, diese Kugel rollte rüber bzw hoch und verschloss so den Stutzen. Bei mir hatte die Kugel durch ein Schlagloch oder was auch immer ausgelöst, ging aber durch Dreck und Staub im Röhrchen nicht mehr zurück. Und so saugte die Pumpe den Tank Platt. Ok der Tank war aus Kunststoff und sprang fast komplett zurück, aber auch die Metalltanks halten kein Vakuum aus, wenns zu lange anhält.
Wie gesagt ich Tippe auf die Verbindung, wären dann 1,5 - 2L je Seite die drin bleiben würden... könnte passen. Oder halt die 4L auf der rechten Seite wo keine Pumpe ist.
Vielen Dank ihr Lieben für die wirklich professionelle Analyse des Problems.
Der Tausch der Benzinpumpe war auf Garantie. Ich hatte dabei das 'Glück' den Werkstattmeister zu sprechen. Er wollte einem Blechtank-Bigfahrer erklären, wie man 2 Tanks richtig betankt. In dem Moment war ich ins Jahr 1995 zurückversetzt, als meine Big das letzte Mal eine Werkstatt gesehen hat. Soviel zur Reklamation.
Vor 25 Jahren bin ich auch schon mit der Big stehengeblieben, wo ich es habe drauf ankommen lassen und gefahren bin, bis sie ausging. Glücklicherweise ging sie noch auf der Autobahnauffahrt aus. Blöderweise waren es 4 Kilometer mit einem leichtem Anstieg bis zur nächsten Tankstelle. Also Leerfahren ist definitiv nicht mein Ding. Die zwei Halbliterflaschen mit Benzin liegen schon bereit. Vielleicht nehme ich mir nochmal mit der WR den Mut.
Also zum Thema Doppeltank und Tank wird nicht leer gibt es schon jede Menge Diskussion im Big-Forum, welche wiederum bei mir zu keinem Erfolg geführt hat. Es entleeren sich bei der Big die Tanks auch unterschiedlich, wo man z.B. durch Pusten in den Entlüftungsschlauch die Blasen im Ausgleichsschlauch wegpusten kann. Komischerweise klappt der Ausgleich, wenn der Benzinhahn auf Reserve gestellt ist.
Wie hat sich das bei der WR abgespielt?
Die WR ging aus. Ich bin dann an den Straßenrand gerollt. Sie ist dann nochmal angesprungen und ich konnte sogar nochmal ca. 500m fahren bevor sie wieder ausging. Dann sprang sie erstmal nicht mehr an und ich habe geschoben. Nachdem die Kräfte angefangen haben nachzulassen, habe ich nochmal probiert. Sie sprang an aber ich bin keine 10 Meter mehr damit gekommen. Glücklicherweise, hatte ich es nur noch ein paar Meter bis nach Hause.
Also ihr seht, ich bin das Problem mit der unvollständigen Tankentleerung gewöhnt und die WR habe ich nicht wegen der 7 Liter mehr Tankinhalt gekauft. Das Vorhandensein der Tankanzeige ist schon ein Gewinn für mich.
Nichtsdestotrotz bin ich neugierig und hätte die WR schon gern mit voll nutzbaren Tankinhalt.
Vielen Dank und liebe Grüße
Andreas
PS: Die Big steht in der Garage und wird auch noch bewegt. :D
Wenn ich mir Brianskis Beitrag samt der Antworten so durchlese und reüssiere, dann komme ich zu folgenden Schlüssen:
Yamaha scheint mit dem Füllstandsgeber im Tank auf Kriegsfuß zu stehen (bei mir wird der in der kommenden Woche im Rahmen des 1000er Services getauscht werden, weil seit dem zweiten Anstarten die Anzeige nur noch dauerblinkt.
ist lästig.
300km sind mit dem 16l Tank wohl immer locker drin, mit dem WR Fass wohl mindestens 400 bis 450.
Und das Auslitern (sprich "leerfahren") mit Reservekanistern ist immer noch die beste Idee, für den Fall von wirklichen Fernreisen möglichst genau zu wissen, wie viel von dem Sprit das Moped wirklich auch verwenden kann.
Hab ich vor gefühlten 100 Jahren schon mit der Silbertank XT gemacht.
Moin moin Leute, entschuldigt bitte, dass ich mich eine Weile nicht gemeldet habe. Hatte viel um die Ohren!!!
Erstmal vielen Dank füpr das viele Feedback. Mega!! :D
Also die Tankentlüftung möchte ich auch ausschließen, da ich seitdem Test, ca. 5000km ohne nennenswerte Problem gefahrten bin.
Abgespielt hat sich die Sache so das ich gefahren bin, sie anfing zu stottern und dann ausging, ohne wieder zu starten.!
Und genau wie bei apohl, nach genau 137 km auf Trip F.
Ich hab es auch noch nicht geschafft den Tank zu zerlegen.
Sie muss jetzt eh zu Yamaha weil, die Telegabel links ölt und eine Krümmerdichtung undicht ist. Da zwitschert Sie leicht beim abturen. Habe jetzt gut 9000km runter.
Zum WHB, ich habe eins. Kann es gern als PDF senden.
LG Brianski
Bei meiner WR habe ich ähnliches beobachtet, Reserve bei 350 km, getankt dann nur 16,66 Liter bei 371 km. Da hätte man sich den Doppeltank ja sparen können. :-(
Das schaff ich mit meiner normalen Ténéré auch (fast) :
Reserve bei 320km
Trocken bei 382km
Getankt 16,4 Liter (randvoll)
Ich habe auch das Gefühl, dass bei meiner WR die Tankanzeige völlig anders funktioniert als vor der durchgeführten Rückrufaktion am Tank...
Gefühlt zeigt sie "Reserve" mindestens 100km früher an.
Ich bin bei 420km auch schon mal ohne Benzin liegen geblieben...
Gut, dass war aber auch nach einer sehr zügigen und vollbeladenen Autobahnattacke von knappen 300km...
Aber 550km gingen vorher immer (ohne stehenzubleiben)...
Ich werde demächst die Reichweite bei normaler Fahrweise mit einem Spritfass testen.
Hallo
Wenn Du von 23 Litern ausgehst und nach 420 trocken warst ergibt das rund 5,5 Liter/100km, was bei zügiger Autobahnfahrt ohne weiteres möglich und erwartbar ist. Die Ténéré ist hauptsächlich im Geschwindigkeitsbereich bis 100km/h, also auf kleinen und kleinsten Sträßchen so richtig sparsam. Wenn Leistung ständig gefordert wird, wie auf der Autobahn dann kann der Motor auch keine Wunder vollbringen wobei man immer noch locker ein bis zwei Liter weniger braucht als mit der XTZ 750 Super Ténéré.
Gruß
Cristoph
Zitat von: VanderFalk am 31. Oktober 2023, 17:56:26Bei meiner WR habe ich ähnliches beobachtet, Reserve bei 350 km, getankt dann nur 16,66 Liter bei 371 km. Da hätte man sich den Doppeltank ja sparen können. :-(
Bei meiner exakt das gleiche. Knapp 350km dann geht Reserve an und ich tanke zwischen 16 und 17 Litern. Habe mich noch nicht getraut Sie komplett leer zu Fahren. Aber wenn ich hier so Trip-F 130 km bis leer lese, dann sind es ja knapp 500km. Kann ich mit leben. Ich verstehe allerdings nicht, warum das Teil mir keine Reichweite anzeigt. Kann doch mittlerweile so gut wie jedes Mopped/Kleinwagen. Das wäre praktisch. Gerade in Verbindung mit Navigation, da steht ja immer in wieviel Kilometern die nächste Tanke kommt.
Zitat von: benjamin.duerr am 08. Juni 2024, 10:14:24Ich verstehe allerdings nicht, warum das Teil mir keine Reichweite anzeigt.
Als Voraussetzung müsste der Füllstand im Tank relativ kleinteilig und zuverlässig gemessen werden.
Dass das keine Paradedisziplin der T7 ist, dürfte mittlerweile hinreichend bekannt sein 8)
Und auch dann wäre es eine grobe Schätzung, weil sich die Ténéré bei gemütlicher Fahrweise mit 3,5 Litern fahren lässt, während sie sich beim zügigen Autobahnballern auch mal bis zu 7 Litern gönnt.
Diese Reichweitenanzeige bei meinem PKW ignoriere ich mittlerweile völlig, nettes Gimmick, aber wenig aussagekräftig.
Wenn's gut gemacht ist, kann es durchaus funktionieren.
Die ECU kann aus der Info, wieviel Sprit sie einbläst, leidlich gut errechnen, wie hoch der Momentanverbrauch ist.
Aufsummiert und gegen den Tankinhalt gerechnet bekomme ich dann eine Reichweite ...
... die natürlich immer davon ausgeht, dass ich mit dem Momentanverbrauch weiterfahre ...
... wo ich's mir überlege - wie sind wir eigentlich vor 35 Jahren so problemlos Motorrad gefahren ?
Mit einer Tankanzeige, die häufig aus dem Blick in den geöffneten Tankdeckel bestand und einem Benzinhahn mit Reservestellung.
Ich glaube damals war einfach jedes Motorrad ein Adventurebike ;D
...lach...ich fahre auch die Tenere problemlos...Wenn die Reserve blinkt habe ich bei meiner Fahrweise noch 100 km Reichweite. Also schaue ich ab 60 km nach einer Tankstelle...
Bin noch nie liegengeblieben, habe in Griechenland 120 km auf Reserve geschafft...
Warum soll ich mich verrückt machen?
Passt doch alles...
Grüße
Thommy
Es gibt doch bestimmt eine App, die einem das Kopfrechnen und logisches Denken abnimmt /tewin/
Zitat von: Deko am 09. Juni 2024, 08:57:25Es gibt doch bestimmt eine App, die einem das Kopfrechnen und logisches Denken abnimmt /tewin/
Die müsste dann aber gleich mit dem Tankstellenrechner gekoppelt sein, der mir ausrechnet, ob es sich lohnt 10km mehr zu einer anderen Tankstelle zu fahren, weil der Sprit dort 1ct. billiger ist und mir natürlich eine Warnmeldung per Bluetooth aufs Display beamen, falls die vorhandene Spritmenge bis zu genau dieser Tankstelle nicht mehr ausreicht. :P
Ouh Mann, ist das Leben kompliziert!
Nicht für alle /-/ /beer/
Bei meiner Sommer-Diesel gibts nur einen Gesamtkilometerzähler.
Da tank ich einfach alle 500km.
Bei der T7 tank ich, wenn der Reservezähler anfängt.
Bin noch nicht wegen Spritmangel liegengeblieben.
/beer/
Du machst es Dir ja
verdammt einfach ☝️
Das geht aber auch komplizierter /angel/
Einfach kann doch jeder, wie langweilig.
Aber der Ansatz ist ja schon denkenswert:
Früher gabs Tages-km-Zähler und Reservehahn. Wenn man sein Fahrzeug kennt, weiß man, ab wann mit Reserve zu rechnen ist und wie weit man damit kommt.
Ob eine nichtlineare Tankanzeige und kurvig rückrechnender Reichweitenzähler da nicht nur eine vorgetäuschte Messsicherheit gibt? Wenn das nicht genau ist, siehts toll aus, taugt aber nix.
Da ist man wieder am Anfang. Meine T7 hat sich jetzt mehrfach nach um die 300km gemeldet, dass sie mal gerne wieder zur Tränke möchte. Mir reicht das als Trigger. /-/
/beer/ Beste Grüße, Peter
Reichweitenanzeige kann meine Thruxton wunderbar. Das kommt ziemlich genau hin. Bei Reichweite 0 km habe ich nochmal 17km Fahren können, danach war Sie trocken. Ist wirklich kein Hexenwerk heute. Selbst Harley bekommt das hin. Muss ja nicht auf den Kilometer genau sein, aber bis auf 10-20km genau sollte kein Thema sein. Kennt doch jeder von seinem Auto.
Natürlich geht's auch ohne, aber mit ist es doch besser und unkomplizierter. Sonst hätte ich nichts großartig zu verbessern bei der neuen Tenere. Das Teil funktioniert wie ein Uhrwerk.
Aber egal was an elektronischen Helferlein eingebaut wird, es wird nicht funktionieren. Das einfachste und beste ist immer noch eine korrekt anzeigende Tankanzeige.
Ein Durchflußmengenmesser kann anzeigen wieviel momenten durchläuft und insgesamt verbraucht wurde. Und wo kommt dann die Relation zur getankten Füllmenge in die Rechnung?
Yamaha soll endlich korrekt anzeigende Befüllstandsmesser einbauen. Der Geber vom einfachen Tank ist bereits eine Katastrophe weil der stur linear in einem asymetrischen Tank seine ,,Arbeit" tut. Und dann noch ein geteilter Tank?
Ich habe in meinem 4-Rad auf Tankanzeige mit Reed-Kontakten gewechselt und bin wirklich zufrieden damit.
Da im Instrument der T7 6 Balken für die Tankanzeige sichtbar sind könnte man auch auf diese Technik wechseln. Dabei gleitet ja nach Befüllstand ein außenliegender (aber immer noch im Tank befindliche ;) ) Magnetschwimmer auf einem Rohr in dem die Reed-Kontakte stufenweise geöffnet bzw geschlossen werden. Wenn die die Kontaktpositionen so gewählt werden, daß alle X Liter der nächste Kontakt freigegeben wird kann das schon wesentlich exakter sein. Dann ist es auch egal wie der Tank geformt ist.
Jungs, geiles Wetter. Geht Motorradfahren....und rechtzeitig tanken ... :D
Zitat von: Thommy am 10. Juni 2024, 09:27:01Jungs, geiles Wetter. Geht Motorradfahren....und rechtzeitig tanken ... :D
Du hast sowas von Recht. Wenn nur das mit dem Arbeiten nicht wäre.... ??? Wenigsten bin ich mit dem Mopped zur Arbeit gefahren. Immerhin etwas.
...da sagste was!!!
Aber, habe ich mir ja auch so ausgesucht.
Aber nochmal zum Thema.
Ich Stelle mir das bei einem Motorrad das im Gelände und dazu noch in jeglicher Schräglage beim Kurvenräubern bewegt wird wesentlich schwieriger vor eine vernünftige Anzeige zu basteln als bei einem PKW, da habe ich nämlich keine Schräglage, kein gehopse. Ich sehe das doch hier im Bergischen bei dem Traktor, du kannst dich nur drauf verlassen das es ungefähr stimmt wenn du gerade stehst, ansonsten ist das manchmal wie ein Blick in die Glaskugel, ist ähnlich genau.
Am besten ist ein relativ einfacher Tageskilometerzähler der gut sichtbar ist, dann weiß ich relativ schnell wie weit ich kommen kann. Wenn ich es unbedingt ausreizen möchte, dann packe ich einen Benzinkanister hinten drauf und fahre so lange bis leer ist, dann weiß ich auch wieviel Reserve ich habe. Wenn ich in Gegenden fahre wo ich auf die letzten 100ml angewiesen bin hilft nunmal nur gute Planung und für den Notfall ein paar Liter Reserve dabei haben. Aber im westlichen Europa habe ich mir noch keine Gedanken machen müssen nicht innerhalb der nächsten 100km eine Tankstelle zu finden, erst recht nicht in der heutigen Zeit wo man Internet hat und sich die per App anzeigen lassen kann.
Zitat von: Thommy am 10. Juni 2024, 09:27:01Jungs, geiles Wetter. Geht Motorradfahren....und rechtzeitig tanken ... :D
Erledigt 8)
Es nieselt hier noch ein bisschen — nachher ist Wolkenbruch angesagt —, aber der Sprit war günstig und so hab' ich den 23 ℓ Acerbis-Tank aufgefüllt und mich gefreut, daß es bei 12 °C nicht so heiß ist.
Hallo
Also: Motorräder sind sogenannte 0G Fahrzeuge, was soviel heißt daß Dein Spritstand in der Kurve orthogonal zur Schräglage ist. Das bedeutet anschaulich parallel zur Schwingenachse, nur beim Bremsen und Beschleunigen steht der Sprit "bergauf oder ab". Dieses Schwappen kann man aber über eine gerechnete Dämpfung recht gut in den Griff bekommen. Die Spritanzeige wäre auch ganz einfach genau hinzubekommen wenn der Schwimmer tatsächlich von ganz oben bis ganz unten über einen Poti einen Weg aufzeichnen würde. Dann wäre der Rest ganz einfach der im Steuergerät abzulegende Parameter bei welchem Schwimerstand wieviel Sprit fehlt. dauer der Aktion vielleicht ein Tag in der Entwicklung.
Das jetzige System gibt einem aber auch alle Infos die mit etwas Vorabüberlegung eine Abschätzung der Restreichweite auf ca. 5km erlauben:
1. Punkt: volltanken dann weiß man egal ob mit Serientank oder Acerbis wieviel Sprit man an Bord hat (dafür muß man den Tank aber halt einmal auslitern)
2. Punkt: Der erste Anzeigenbalken verschwindet Bei meiner Ténéré 700 mit Acerbis Tank bedeutet das z.B. daß etwa 11 Liter verbraucht sind, was bei 300km einen Verbrauch von 3,7 Litern macht (stimmt auch mit dem Angezeigten minus 0,2 Litern überein).
3. Punkt: danach verschwinden so alle 35 bis 45 km ein Balken, was bei sechs Balken so einen Bereich von 210 km macht (bei den ersten Balken eher 45km beim letzten eher 30 km) es ergeben sich also ca. bei 500 km daß die Reserve anfängt zu blinken. Daraus ergibt sich im Beispiel mit den 3,7 Litern das man jetzt 18,5 Liter verbraucht hat, was sich beim sofortigen Tanken leicht prüfen läßt. Der "angezeigte" Bereich umfasst also 7 Liter.
4. Punkt: die Reserve blinkt, man hat 18,5 Liter verbraucht, bei 23 Litern im Acerbis hat man nun also noch 4,5 Liter im Tank, daraus ergeben sich dann bei 3,7 Litern 120km Restreichweite genau analog zu den klassischen Benzinhähnen bei denen man beim Umschalten doch auch wußte wieviel Sprit noch im Tank ist und damit wieweit man damit noch kommt.
Wenn man sichergehen will rechnet man sich das ganze jetzt mit verschiedenen Verbräuchen durch und kann dann die Restreichweite auf sichere 10 km berechen wenn man unterwegs ist.
Gruß
Christoph
Der Haken an der Sache :
Es muss selbständig gerechnet werden ☝️
Hallo
Dazu hat man bei der Reichweite während der Fahrt genug Zeit oder?
/beer/
Gruß
Christoph
Ihr habe ja alle Recht. Natürlich kann man das alles ausrechnen und abschätzen. Ging ja früher mit Benzinhahn auch. Aber mal ganz ehrlich. Das kann doch kein Hexenwerk sein eine funktionierende Tankanzeige zu bauen bzw. Restreichweite vernünftig anzuzeigen (muss ja nicht auf den Kilometer genau sein). Andere Moppeds können das doch auch. Bei meiner Triumph funktioniert das wunderbar. Selbst Harley kann das mittlerweile. Vielleicht klappt es ja bei der neuen Tenere. Ich drücke die Daumen. Bis dahin schätze ich eben selbst und rechne. ;D
Ich glaube nicht, dass das ,,gut" funktioniert. Bei meinem T-Roc ist das nur ein grobes Schätzeisen, wie genau es wirklich anzeigt, erfährt man nie, da man normalerweise das Auto nicht leer fährt.
Beim Motorrad ist eine solche Anzeige noch problematischer umzusetzen, da der Unterschied zwischen Blümchenpflücken und Autobahnballern noch extremer ist als beim PKW. Ich fahre meine Tenere gewöhnlich unter 4 Litern, wenn ich extrem bummele sogar mit 3,5. Mal schnell über die Bahn geballert schlägt locker mit dem Doppelten, also 7 Litern zu Buche. Wie soll eine Restweitenanzeige im Voraus wissen, welche Strecke und welcher Fahrstil in den 100km ansteht. Somit alles sehr ungenau, genau wie die bereits vorhandene Tankanzeige. Auf sowas kann ich getrost verzichten.
Wie geschrieben, bei meiner Triumph funktioniert es brauchbar und bei den Mopeds davor hat es auch ganz gut funktioniert. Fragt mal nen GS Fahrer.
Der Tankfüllstand ist eine Katatrophe, seit der ersten Tenere 700. Ich habe eine Eu5- Tenere, bin von Essen nach Oldenburg gefahren (260km), mit halb vollem Tank. Bei Münster ging die Reserve und F- Abzeige an, also bin ich tanken gefahren. Was passt rein? 9L!! Ich hatte also noch 7L im Tank oder noch locker 150km fahren können..! Stattdessen bin ich mit 80km/h über die Autobahn geschlichen und habe panisch eine Tankstelle gesucht...
tageskilometerzähler beachten, mehr brauchte es nie und braucht es auch jetzt noch nicht.
Zitat von: Z500b am 10. Juli 2024, 06:47:18tageskilometerzähler beachten, mehr brauchte es nie und braucht es auch jetzt noch nicht.
👏👍
Zitat von: Z500b am 10. Juli 2024, 06:47:18tageskilometerzähler beachten, mehr brauchte es nie und braucht es auch jetzt noch nicht.
Davon gibts sogar zwei, und die gehen sogar genau.
Trip 1 nutze ich tatsächlich zum Anzeigen der Tageskilometer,
Trip 2 ist meine Tankanzeige, konsequent immer beim Tanken genullt. Nähert die sich der 300km-Marke fange ich an, nach einer Tanke Ausschau zu halten. Dieser blöde Balken, das Geblinke und die merkwürdige Trip F-Anzeige interessieren mich gar nicht, solche Spielereien brauche ich nicht.
Meine vespa 2 takt hat noch nicht mal nen tageskm zaehler und ich kein gps oder Handy. Da ist auch nach 110km Ende und die Reserve keine Reserve.
Bin ich auch schonmal ohne Angst und schwitzen bis Oldenburg.
Habe nur diese uralt stellraedchen km Box im gepäckfach....
Uih.
Zitat von: Peter700 am 10. Juli 2024, 08:33:14Davon gibts sogar zwei, und die gehen sogar genau.
Trip 1 nutze ich tatsächlich zum Anzeigen der Tageskilometer,
Trip 2 ist meine Tankanzeige, konsequent immer beim Tanken genullt. Nähert die sich der 300km-Marke fange ich an, nach einer Tanke Ausschau zu halten. Dieser blöde Balken, das Geblinke und die merkwürdige Trip F-Anzeige interessieren mich gar nicht, solche Spielereien brauche ich nicht.
so ist es!
Mein Moped braucht Sprit?
Seit wann?
Warum?
Wieviel?
Ich muss tanken?
Sch... -> Taschenrechner vergessen :o
;) ;) ;)
Nix für ungut, aber ...
Aber die Tankanzeige und Reservewarnung sind wirklich Schrott!
Na ja, wer das jetzt noch nicht mitbekommen hat, und sich immer noch drüber aufregt. :o
Entspannt euch doch mal. /-/ /tewin/
Hat sich schon jemand bereit erklärt und den Rest tank Inhalt beim ausgehen des Motorrads zu ermitteln? Nach dem ich mich jetzt auch mit der interessanten Tankanzeige beschäftige...
Guten Tag zusammen, wir haben zwei World Raid Bj. 2024. Da wir eine Reise mit längeren Distanzen von ca. 500 bis 600 km ohne Tankstelle absolvieren werden, haben wir zum Austesten des echten Tankvolumens unsere WR leergefahren. Ergebnis: beide WR waren ziemlich gleich trocken gefahren und wir haben max. 19,9 bzw. 19,5 l tanken können. Dann waren sie randvoll. Also entweder stimmt die Angabe des Tankvolumens von 23 l nicht oder es bleiben ungenutzt über 3l im Tank zurück.Unser Yamaha-Händler hat dazu keine Informationen. Yamaha-Deutschland schreibt, dass ihnen das Problem unbekannt sei. Wir bedauern das sehr, nur ca 19l effektiv nutzen zu können. Habt ihr dazu schon neue Informationen/Ideen? Vielen Dank!
jetzt wird es spannend. Den Verdacht hatte ich auch schon.
Zitat von: Anselmo am 12. Dezember 2024, 15:19:31oder es bleiben ungenutzt über 3l im Tank zurück
halbiert in den 2 Tankhälften und Verbindungleitungen, klingt wahrscheinlicher
Wenn der Durchlass per Magnetventil freigegeben wird hilft auch nicht, das Mopped mit abgestelltem Motor auf einer Seite zu kippen
Hallo
Schaut doch mal in den Tank wenn er Trocken gefahren ist (aber nicht mit dem Feuerzeug /devil/ ), eventuel mit einem Endoskop. Dann müsste man sehen ob noch was drin ist oder ob die Füllmengenangabe nicht stimmt. Der Acerbistank bei der Normalen hat jedenfalls die 23 Liter und die reichen dann auch für 550 bis 650 km je nach Fahrweise.
Gruß
Christoph
Etwas bleibt im Tank zurück auch bei dem Acerbis, wenn man dem Macher im Video
19:24 glauben will, aber eine vergleichbar ganz geringe Menge. Nachgefüllt hat er 22,45 liter
Offroad mit ca. 100 km Autobahnanteil hat er 462 km zurücklegen können
(ok zur Info, wollte den Thread über die WR-Tanks nicht versauen)
Guten Morgen zusammen, ich erlaube mir einmal in die Runde zu fragen: geht es euch ähnlich, dass im Tank der WR nicht nutzbare Mengen Benzin verbleiben? Bei unseren beiden WR 2024 sind das ca. 2,5 - 3l. Yamaha Deutschland schreibt uns dazu, dass ihnen da nichts derart bekannt sei...
Zitat von: Anselmo am 30. Dezember 2024, 10:05:35Guten Morgen zusammen, ich erlaube mir einmal in die Runde zu fragen: geht es euch ähnlich, dass im Tank der WR nicht nutzbare Mengen Benzin verbleiben? Bei unseren beiden WR 2024 sind das ca. 2,5 - 3l. Yamaha Deutschland schreibt uns dazu, dass ihnen da nichts derart bekannt sei...
Ich behaupte das mindestens 2-4l Resttreibstoff im Tank sind, wenn die Resttankanzeige auf 0 steht. Somit ist der Resttreibstoff in so hohen Mengen absolut unbenutzbar.
Ich schaffe beim Reisen realistische 400-450km bevor es sehr knapp wird. Wahrscheinlich könnte das Motorrad bei einer genauen Restreichweitenanzeige über 500km schaffen.
Das mit dem Rest dürfte wohl an der Tank-Konstruktion liegen.
Tenere700WorlRaidTank.jpg
Hallo,
ohne speziell die WR genauer zu kennen: keine Tankfüllstandsanzeige oder gar herausgerechnete Restreichweitenanzeige kann auf den Punkt genau treffen. Daher legt der Hersteller diese eher konservativ aus und positioniert die Sensorik entsprechend. Wenn also die Meldungen auf Null gehen, ist i.d.R. noch eine gewisse Menge des Restsprits nutzbar, bis der Motor ausgeht. Wieviel das ist, kann man bei Erreichen der "Nullmeldung" durch Auslitern dieser noch nutzbaren Restmenge in den Tanks - via In-Tank-Pumpe mit aufgestecktem Schlauch in einen Kanister, bei senkrecht stehendem Motorrad - feststellen und daraus diese letzte "versteckte" Reichweitenreserve berechnen. Bei als leer angezeigtem Tank den Tageskilometerzähler nullen und weiterfahren.
Hakim
...ein schönes Vorgehen, das jedoch nur dann tatsächlich funzt, wenn 100% der Füllmenge nutzbar sind.
Leer fahren. Bis sie ausgeht. Nach der Nullmeldung im Cockpit. Und dann wie beschrieben rauslitern welche Menge überflüssig im Tank wohnt.
Danach hier melden, damit alle denen das wichtig ist endgültig sehen was Sache ist. 👍🙏
Mein Gott , da wird mir doch wieder bewussst, was ich für ein Weichei bin. Ich bin immer froh, nach spätestens 300-350 km aufgrund der Tankpause aus dem Sattel zu kommen, weil mein Poppes sich meldet. Ich habe den Bedarf für 400/450 km garnicht, da mein Bedarf für eine Pause viel frührer eintritt und dann kann ich auch eben tanken.
Daher irritiert mich das Feilschen ein wenig. Aber jeder so, wie er möchte.
LG Franz
Naja, es geht ein bisschen ums Prinzip, das kann ich schon verstehen. Wenn ich 23Liter kaufe, dann will ich auch 23 Liter nutzen können und nicht nur 19. Dafür braucht man sich keine WR kaufen, wenn sie dann gerademal 100km weiter kommt als ne normale T7.
Die wirkliche Literzahl interessiert doch gar nicht, wichtig ist, wieviele Kilometer man schafft, bis man unwiderruflich stehen bleibt. Bei meiner Standard T7 waren das nach randvoll getankt 387km, da half dann auch kein Schütteln und kein auf die Seite kippen mehr, der Tank war leer. Wie viel tatsächlich noch drin war kann ich natürlich nicht sagen, aber ich konnte auch mit der Taschenlampe nix mehr sehen und beim Schütteln nix mehr hören, deshalb gehe ich davon aus, dass es weniger als ein Liter war.
387km (Landstraße und ein bisschen Stadt, Null AB) finde ich für einen 16Liter-Tank gar nicht schlecht.
Zitat von: Franz am 31. Dezember 2024, 10:45:16"[...] Ich habe den Bedarf für 400/450 km garnicht, [...]
den habe ich zum Beispiel. Klar gehe ich auch immer bei spätestens 19 Litern tanken - sind dann so 350-380 Kilometer, glaube ich; allerdings nicht mit der World Raid. Ich mag einfach den Luxus, maximal einmal am Tag tanken zu müssen. Sollte die World Raid nicht diesen Vorzug bieten, fänd' ich das ziemlich erbärmlich... Wäre für mich auch ein Ausschlusskriterium für dieses Modell 8)
Ich bin 2023 mit meiner WR tatsächlich bei ca. 480km aufgrund Spritmangel liegengeblieben.
Da war ich vollbepackt mit ALU-Koffern auf dem Heimweg und bin über Land-/Bundesstraßen recht zügig unterwegs gewesen.
Beim Tanken habe ich etwas weniger als 20 Liter in die Tanks einfüllen können.
Ich gehe davon aus, dass ein Rest Benzin im Tank verbleibt.
Aber aufgepasst:
Ich hatte die modifizierten Sensorringe von Off-The-Road an Vorder- und Hinterrad montiert.
https://www.off-the-road.de/de/neues/141551/abs-sensor-ring-tachokorrektur-yamaha-tenere-700?srsltid=AfmBOopOmIVfZGK4vEl0Wp2-Yi7_forCbdmc5M4At0hobALa_Fz4Nuh3
Seitdem stimmten auch die Kilometer- und Geschwindigkeitsangaben.
Dann bist ja eher weitergefahren als 480km, weil dann der Km-Zähler nachgeht...
Also bisher 3 WR mit etwas unter 20l leer gefahren.
Also über 10% nicht ausfahrbarer Kraftstoff.
Zitat von: Martin.DF am 31. Dezember 2024, 14:53:57Also über 10% nicht ausfahrbarer Kraftstoff.
Skandal!
Zitat von: yamralf am 31. Dezember 2024, 15:06:13Skandal!
;D Katastrophe sozusagen.
Die frage wie genau die Ansaugung im Tank aussieht und ob da ne Möglichkeit zur Verbesserung besteht. Um vielleich noch ein bisschen mehr aus dem Tank zu saugen.
Um das zu beantworten empfehle ich ja fast krampfhaft Beitrag 62...
Also ich habe an den tiefsten Punkten links und rechts meines WR-Tanks je ein Loch gebohrt.
Jetzt bleibt da auch kein nicht ausfahrbarer Kraftstoff mehr drin :o ;D
Wünsche Euch Allen einen guten Rutsch und viele gesunde Kilometer im neuen Jahr /tewin/
Hallo
Ich würde auch bei der WR genauso vorgehen wie ich es bei meiner Normalen gemacht habe.Kleinen Kanister mitnehmen mit einer bekannten Menge Sprit aloso z.B. 1 Liter. Tank randvoll Tanken und dann leerfahren bis sie stehen bleibt. Den Liter rein Kilometerstend aufschreiben, dann zur nächsten Tanke fahren, Kanister wieder füllen und randvoll tanken. Spritmenge aufschreiben Kilometer aufschreiben Gesamtverbrauch ausrechnen und ausrechnen wieviel man seit dem Stehenbleiben gebraucht hat (im Idealfall war die Tanke gleich um die Ecke, dann kann man es vernachlässigen) und das von der getankten Menge abziehen - schon weiß man wieviel "echten" Tankinhalt man hat, vieviel nicht nutzbar im Tank zurückbleibt ist wurscht da es ja nicht nutzbar ist. Bei der Normalen sind tatsächlich 16,xx Liter nutzbar und damit sind auf der Landstraße 400 km kein Hexenwerk solange man nicht größere Anteile über 100km/h unterwegs ist. Der Acerbis Tank hat tatsächlich rund 23 Liter nutzbar womit man dann an den 600 km kratzt und wenn man richtig klein klein unterwegs ist (z.B. in Frankreich im Hinterland) sind echte 3,5 Liter Verbrauch und damit 650 km, was mir dann auf jeden Fall locker reicht und auf der Bahn kommte man damit auch immer über 300 km selbst wenn man es gut eilig hat.
Gruß
Christoph
Salut zusammen,
Meine WR liegt bei ca. 4,3l im Durschnitt und nach ca. 20km Blinken des letzen Striches geht's an die Tanke. Tachostand ist zwischen 470-490km und es gehen max.17l von den magischen 23l hinein.
Da hackst ordentlich, allerdings brauchst nach 450km sowie eine Pause!
Auf ein erfolgreiches unfallfreies 2025
Zitat von: T7WR am 31. Dezember 2024, 10:39:56...ein schönes Vorgehen, das jedoch nur dann tatsächlich funzt, wenn 100% der Füllmenge nutzbar sind...
Hallo,
nein, das trifft nicht zu! Ich schrieb: "
Wieviel das (Anm.: die noch nutzbare Restfüllmenge) ist, kann man bei Erreichen der "Nullmeldung" durch Auslitern dieser noch nutzbaren Restmenge in den Tanks - via In-Tank-Pumpe mit aufgestecktem Schlauch in einen Kanister, bei senkrecht stehendem Motorrad - feststellen und daraus diese letzte "versteckte" Reichweitenreserve berechnen." Wenn Du bei Tankanzeige "Null" den verfügbaren Restsprit über die im Tank integrierte Pumpe in den Kanister beförderst, ist das genau diejenige Restmenge, welche in Fahrt auch dem Motor noch zur Verfügung steht. Dabei muß das Mopped senkrecht gestellt werden, sonst wird das Ergebnis ungenau. Das kann man also bequem zuhause machen, ohne Prüffahrt mit Reservekanister bis man liegen bleibt. Ich kann nachvollziehen, daß das Thema für viele irrelevant sein mag. Ich persönlich habe an einem neuen Motorrad immer genau die verfügbare Spritmenge wissen wollen, für meine Solo-Wüstenreisen. Und auch im französischen Hinterland war ich schon froh um diese Kenntnis. Mal war die Tanke trocken, mal war sie grundsätzlich Sonntags geschlossen, mal in Betrieb aber es wurde keine meiner Bezahlkarten akzeptiert.
Hakim
👍
Gratistipp:
Bei einer nicht nutzbaren Restmenge hilft bei Liegenbleiben aus Spritmangel reinpinkeln. ;D
Also bisher 3 WR mit etwas unter 20l leer gefahren.
Also über 10% nicht ausfahrbarer Kraftstoff.
Vielen Dank an alle Schreibenden. Bei unseren WR ist das genau so, dass wir nach Leerfahren knapp 20 l tanken konnten also ein erheblicher ungenutzter Rest im Tank verbleibt. Ich wollte wissen, ob das nur bei unseren 24er WR so ist und weiß nun , dass es anderen ebenso ergeht... Für uns ist das im übrigen keine akademische Frage oder gar Feilschen um ein paar Liter. Wir gehen 2025 auf Reise und werden Distanzen von ca. 600 km ohne Treibstoffvesorgungsmöglichkeit zurücklegen (natürlich nicht an einem Tag). Da ist es wichtig zu wissen, wie weit eine Tankfüllung reicht und wie viel Benzin in Kanistern zu transportieren ist. Allen ein gutes, unfallfreies und erlebnisreiches neues Hahr!
Gutes Neues zusammen /beer/
Also ich bin enttäuscht...
Wenn 23l verkauft werden. Dann sollten doch auch 23l nutzbar sein. Völlig egal, was da als Pfütze drinbleibt.
Das ist aber leider wie allgemein in der Fahrzeugbranche üblich: alles geschönt: Spritverbrauch, Abgaswerte, Leergewicht...
Zitat von: Mc Gyver am 01. Januar 2025, 11:42:17Gutes Neues zusammen /beer/
Also ich bin enttäuscht...
Wenn 23l verkauft werden. Dann sollten doch auch 23l nutzbar sein. Völlig egal, was da als Pfütze drinbleibt.
Das ist aber leider wie allgemein in der Fahrzeugbranche üblich: alles geschönt: Spritverbrauch, Abgaswerte, Leergewicht...
Ja, das enttäuscht. Ich werde nochmal Kontakt aufnehmen mit Yamaha Deutschland.
Hallo,
ich wäre nicht enttäuscht, sondern würde in Eigenregie die Spritentnahme umbauen. Wenn ich das oben gepostete Schema richtig lese, dann sehe ich:
1.Der Entnahmelevel im rechten Tank ist zu hoch. Idee: das m.M.n. wenig sinnvolle Entnahmeventil komplett entfernen. Dessen Sitz am Tank mit einer kleinen Platte samt benzinfester Dichtung verschließen. Soweit unten wie möglich einen einfachen, mechanischen Benzinhahn an den Tank montieren. Z.B. den bei KTM üblichen Benzinhahn Nr.58507003000 für diese Art Tankhälftenverbindung, wird von ACERBIS produziert und gibt es auch im Zubehörhandel günstig.
https://www.24mx.de/product/kraftstoffhahn-acerbis-universal_pid-0022294.?gQT=1
Auf diesem Typ Benzinhahn sitzt - wie auf dem Produktfoto zu sehen - ein kleines Benzinsieb, vergleichbar mit dem Sieb auf dem Serienventil. Kann man einfach abziehen, sollte der Bauraum dafür nicht ausreichen. Was ich nicht weiß ist, ob das Entfernen des Serien-Entnahmeventils zu einer Fehlermeldung im Display führt. Sowas läßt sich aber allermeist durch Einschleifen eines passenden Widerstands kurieren.
2.Folgerichtig im linken (Haupt-)Tank ebenfalls einen solchen kleinen Hahn in etwa auf gleicher Höhe setzen, damit der Sprit tatsächlich auch von rechts nach links fließen kann. Beide Hähne verbindet man mit einem neuen Benzinschlauch mit 7,5mm Innendurchmesser, mit einem irgendwo an passender Stelle darauf sitzenden Schnellverbinder. Bei meinen KTM montiere ich hierzu sogar immer zwei 1-seitige Schnellverbinder, je einen direkt nach dem Abgang von den beiden kleinen Benzinhähnen. So erspare ich mir komplett jegliches Gewurschtel mit dieser Verbindungsleitung beim Tankausbau. Nebenbei: diese 1-seitigen Schnellverbinder habe ich immer so gesetzt, daß ich unterwegs nur schnell einen davon öffnen mußte, um die Benzinflasche für meinen TRANGIA-Kocher bequem auffüllen zu können.
3.Auch der Entnahmelevel beim Boden der In-Tank-Pumpe ist zu hoch angesetzt. Ich hatte leider diese Pumpe noch nicht in der Hand, würde aber mal prüfen, ob man nicht durch das Anbringen eines einfachen Stutzens tiefer in diese sonst nicht nutzbare Tanktasche kommt.Vermutlich ist das Pumpengehäuse aus Kunststoff, daran könnte man per Kunststoffschweißen ein solches Verlängerungsrohr anbringen. Diese Schweißverbindung muß natürlich dicht sein, sonst wird der Sprit nicht von weiter unten heraufgesaugt.
Wie man sieht, hätte YAMAHA nur bei KTM kopieren müssen... ;D
Also wenn ich persönlich für eine Fernreise mit langen, versorgungslosen Teilstrecken planen würde, dann würde ich mir das mal genauer ansehen - vielleicht kann man sich dann den Reservekanister sparen oder es reicht ein kleiner 2ltr FuelFriend aus... Wie dem auch sei, auf YAMAHA würde ich nicht warten, die ändern da nichts mehr.
Hakim
Quelle des Schemas: siehe Beitrag weiter oben.
(https://up.picr.de/49101503fa.jpg)
Gute Ideen von Hakim.
Bitte bedenken:
Die WR wird nicht mehr gebaut.
Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass die Tanks der WR von Acerbis produziert wurden, von daher würde ich dort mal nach Modifizierungen nachfragen.
Das Problem mirvden Acerbis-Benzinhähnen könnte sein, dass die Verschraubung an einem selbst definierten Platz nicht sauber halten und auch nicht dicht sind. Bri meinen bisherigen Acerbis-Kunststofftanks sind in die Tanks für die Verschraubungen Muffen eingeschweißt. Das bedeutet die Schrauben haben viele Gewindegänge und sind nach außen dicht auch wenn eine Schraube fehlt...
Wenn man da bastelt, brauch man da genug Wandstärke. Sonst findevixh die Ideen auch gut.
Aber davon abgesehen finde ich die Angabe 23l wenn nur 20l rauskommen schlicht frech...
Wohl ein weiterer Grund warum die WR nie richtig lief und jetzt eingestellt wurde. Mittlerweile gibt's bessere Alternativen. Man nehme eine T7 Extreme, setzt den 23-Liter Zubehörtank von Acerbis oder von R-Tech drauf und hat tatsächlich 23 Liter zur Verfügung und alle weiteren Features der WR und ca. 15kg weniger.
Ist es denn sicher, dass 2015 keine WR mehr gebaut werden wird?
Ganz sicher /devil/
Zitat von: M.G. am 01. Januar 2025, 18:57:30Ist es denn sicher, dass 2015 keine WR mehr gebaut werden wird?
Du meintest 2025.
Ja, sie wird bereits seit mehreren Monaten nicht mehr gebaut, was es noch zu kaufen gibt sind Restbestände bzw. seit heute Tageszulassungen.
Man hätte die WR ja auch einer Euro 5+ Kur unterziehen müssen, das wäre wohl zu aufwendig geworden bei den niedrigen Stückzahlen.
Zitat von: Peter700 am 01. Januar 2025, 20:00:06Du meintest 2025.
Ja, sie wird bereits seit mehreren Monaten nicht mehr gebaut, was es noch zu kaufen gibt sind Restbestände bzw. seit heute Tageszulassungen.
Man hätte die WR ja auch einer Euro 5+ Kur unterziehen müssen, das wäre wohl zu aufwendig geworden bei den niedrigen Stückzahlen.
Danke für eure Antworten. Aber es ist doch derselbe Antrieb der eine Euro 5+ Zulassung bekommt. Leider verstehe ich das nicht.
Die neue 25er Tenere wurde erheblich verändert.
Die stärkste Veränderung betrifft das analoge Gas, dass nun elektrifiziert wird. Dadurch wird es zukünftig auch technische Helferlein wie Traktionskontrolle, Fahrmodi u.ä. geben. Mit analogem Gasgriff ging das alles nicht.
Ja, der Motor wurde nur getriebeseitig leicht verändert, aber ich denke dass gerade die Zweitankkonstruktion der WR auch noch andere größere Veränderungen nach sich gezogen hätte.
Aber das wird jetzt zu sehr offtopic hier, Fakt ist, die WR ist Geschichte weil sie sich nie wirklich gut verkauft hat. Dafür hat die Standard T7 ihr einfach zu viel Konkurrenz gemacht.
Schade drum, is aber so.