Hallo zusammen,
ich habe da mal eine vieleicht blöde Frage an euch.
Wenn ich alleine fahre ist mit dem Licht soweit alles in Ordnung.
Bin ich allerdings mit Sozius unterwegs, dann taucht die Tenere hinten so weit ein, dass das Abblendlicht die Funktion vom Fernlicht übernimmt. Leuchtet also viel zu hoch. Das Fernlicht kann ich dabei dann sehr gut nutzen, um die Baumkronen zu erleuchten.
Natürlich werde ich vom Gegenverkehr oftmals durch Lichthupe darauf aufmerksam gemacht.
Die Federvorspannung ist am Hinterrad laut Skala auf max. Hard.
Nun kam mir die Idee die "Leuchtweitenregulierung" der Scheinwerfer zu verstellen. Allerding muss ich dann vor jeder Fahrt wenn ich von Solo zu Sozius oder anders herum wechsel die Leuchtweite neu einstellen und ohne Messinstrumente ist das ja auch nicht wirklich korrekt.
Also nun die Frage(n)...
1. Wie ist das bei euch?
2. was macht Ihr dagegen?
3. Gibt es alltagstaugliche Lösungen? (habe gehört bei der BMW GS soll es wohl einen Hebel zum umlegen geben)
Vielen Dank für eure Hilfe :D
Greetz
So extrem, wie Du das schreibst ist es bei mir nicht, zumal das Licht sowieso nicht das beste ist.
Fahrer 100kg
Sozia 50kg
Federvorspannung hinten auf einen Strich vor ganz hart, wobei es ja keine Federvorspannung ist, sondern nur eine Niveauregulierung.
Vorne ist nur die Dämpfung auf härter gestellt.
Fahre auch alleine mit der Einstellung und hab dadurch wohl auch ein anderes Problem weniger: Kaum Aufsetzen der Fußrasten.
bei uns kommen da nochmal 50kg hinzu denke ich.
in dem zustand sieht man echt perfekt mit abblendlicht, aber alle werden geblendet.
das fernlicht geht dann echt über die straße hinweg in die baumkronen.
kann ja nicht das licht pauschal runter schrauben und seh dann ganze 4m vorm motorrad etwas wenn ich alleine fahre :(
Hi :D
habe genau das gleiche Problem:
=> im Solobetrieb alles OK
(auch die Straßenausleuchtung finde ich besser als gescholten ;))
=> fährt die Sozia mit,
wird mit Abblendlicht
der entgegegenkommende Verkehr geblendet
und mit Fernlicht die Baumkronen angestrahlt.
Habe selbst noch keine Lösung für das Problem.
So eine Umleghebellösung wär schon was Feines ::)
we will see
Wim
Hi, habe das gleiche Problem und auch keine Lösung. Bei meiner BMW R 1150 GS gab es wirklich einen kleinen Plastikhebel mit dem man das Problem genial gelösst habe.
LG Martin
Hi @lle
An eine Verstellung habe ich auch schon gedacht, insbesondere im Handbuch nur der Freundliche empfohlen wird um das einzustellen. Nach WHB kann aber auch eine Stecknuss das Problem entschärfen.
Nun, ich bin von der Pan European verwöhnter Fahrer. Die hatte links einen Drehknopf, mit dem man jederzeit, mit Armstrecken auch während der Fahrt, die Leuchtweite anpassen konnte. Bei Dunkelheit konnte ich die hell-dunkel-Grenze also selbst einstellen. War eine ganz tolle Sache.
Ich verstelle mit Sozia das Federbein, trotzdem leuchtet es alleine zu tief und mit Sozia fast horizontal.
Meine Vorstellung ist eben ein Drehknopf und mittels Schneckengetriebe die besagte Schraube drehen , fertig. Wer baut sowas?
vorerst mal
heute war ich mal beim händler und habe diese problematik angesprochen.
er meinte nur: es gibt keine lösung dafür. außer immer an beiden einstellschrauben für die manuelle leuchtweitenregulierung rumzufummeln....
das ist ziemlich blöde, wenn man vor beinahe jeder fahrt am licht rumdrehen muss. zumal es ja auch wie beim auto eine gewisse vorgabe gibt, wie das licht eingestellt sein muss.
hierzu würde ich mir ggf mit markierungen an der garagenwand behelfen quasi solo und sozius....
über eine verstellung in form eines eigenbaus habe ich auch schon nachgedacht. aktuelle ist einiges zerlegt an der dicken, also werde ich morgen auch direkt danach mal schauen. vielleicht kann man da etwas basteln...
greetz
Zitat von: Maex am 26. August 2011, 21:48:51
Hi @lle
Nun, ich bin von der Pan European verwöhnter Fahrer. Die hatte links einen Drehknopf, mit dem man jederzeit, mit Armstrecken auch während der Fahrt, die Leuchtweite anpassen konnte. Bei Dunkelheit konnte ich die hell-dunkel-Grenze also selbst einstellen. War eine ganz tolle Sache.
Hatte vorher auch ne 1300 Pan das Licht war schon sagenhaft.Fernlicht an und ganz runter drehen ,in der Nacht sagenhaftes Licht. Und erst die Baegster Bank die fehlt schon sehr mal schauen was der Winter bringt zum umbauen.
Zitat von: hdidi am 25. August 2011, 21:52:01
..., wobei es ja keine Federvorspannung ist, sondern nur eine Niveauregulierung.
...
Hallo,
das ist ein und das Gleiche. Durch das Vorspannen der Feder hebst Du das Niveau an.;-)
Grüße Georgios
Zitat von: Georgios am 31. August 2011, 12:52:22
Hallo,
das ist ein und das Gleiche. Durch das Vorspannen der Feder hebst Du das Niveau an.;-)
Grüße Georgios
NEIN !
Weil die Feder durch die Beladung im Fahrbetrieb immer gleich weit zusammengedrückt wird, egal wie sie "vorgespannt" ist ;-)
Im Fahrbetrieb ist sie nämlich nicht vorgespannt, nur im komplett ausgefedertem Zustand auf dem Hauptständer.
Falls Du es nicht glaubst, dann wühl Dich mal durch einschlägige Literatur zwecks Fahrwerksabstimmung.
@ hdidi: Zitat aus Deinem Link im Federwegthread:
"Wie aber stellt man das Niveau ein? Nun, für diesen Fall verfügen fast alle Motorräder zumindest für das oder die Federbeine hinten über eine einstellbare Federvorspannung. Wie der Name schon sagt, wird mit dieser Einstellmöglichkeit jedoch nicht - wie vielfach angenommen wird die Federhärte verändert, sondern lediglich die Vorspannung der Feder. Man hebt das Motorrad mit dieser Einstellung praktisch an oder senkt es im umgekehrten Falle ab. Auf die Federhärte hat diese Verstellung keinen Einfluss."
Quelle: http://www.bikerpeters.de/Startseite/Motorrader/Technik/Fahrwerk/fahrwerk.html
Kann es sein, daß Du da was verwechselst?
lg, Jack
Ist doch nicht so schwer ;)
Du veränderst mit dem Stellrad den Abstand zwischen der Oberkante Feder und der Befestigung des Federbeines oben.
Auf dem Hauptständer bei voll ausgefedertem Federbein, wirst Du sehr wohl die Vorspannung erhöhen, weil die Feder nicht mehr weiter nach unten kann, also das untere Ende fest ist.
Steht das Moped aber auf den Beinen, dann ist die Feder genauso lang wie vorher ( vor der Erhöhung der sog. Vorspannung ).
Grund: Der Dämpfer federt um den Wert weiter aus, um den Du den oberen Abstand erhöht hast.
Bei einer Belastung mit 100kg durch den Fahrer wird das Heck immer um den gleichen Wert einsinken, egal ob mit niedrieger oder hoher, sogenannter Vorspannung.
Auf den Rädern hat der Dämpfer nämlich auch einen Negativfederweg, der sich bei höherer sog. Vorspannung veringert und der Positivfederweg sich erhöht.
Und somit ist das Heck höher, die Feder bleibt aber immer gleich, ist also nicht vorgespannt.
Das Heck ist deshalb höher, weil Du eben den Abstand zwischen Federoberkante und Federbeinbefestigung erhöht hast.
Weiß nicht, wie ich das besser erklären soll.
Wichtig ist das Umdenken vom aufgebockten Motorrad hin zum auf den Räder stehenden, da zählt die Einstellung und da funzt es wie oben beschrieben.
Das Verwirrende an der Geschichte ist doch schon der Aufdruck am Stellrad: Weicher oder härter......
Alles klaro?
ist ja echt lieb von euch beiden :)
aber das hilft bei dem problem leider nicht weiter. :(
ich habe mir die stellschrauben am scheinwerfer mal genauer angesehen und bisher habe ich keine idee, wie man das problem lösen könnte.
das ganze sehe ich auch sehr kritisch, da die scheinwerfer ja genau eingestellt sein müssen. wenn ich selbst frei hand dran rum drehe kann das nie richitg sein...
das ist doch echt mist. keine ahnung warum, aber bei meiner fireblade war das kein problem, die hat nur minimal weiter hoch geleuchtet.
Zitat von: c_cobra am 31. August 2011, 20:15:47
das ist doch echt mist. keine ahnung warum, aber bei meiner fireblade war das kein problem, die hat nur minimal weiter hoch geleuchtet.
Deine Fireblade hatte keine solch extrem lange Schwinge und keine so großen Federwege.
Man müßte echt nen Stellmotor dranbauen, bzw. 2St., die die Schrauben "betätigen"
Dann brauchst aber wieder ein Schneckengetriebe, damit sich Schrauben nicht von alleine verstellen...
Aber das würde nie zur Serienreife kommen, das wären nur Bastelarbeiten.
Aus dem FF raus weiß ich leider auch keiner Hilfe für Dich.
Dieter
Zitat von: hdidi am 31. August 2011, 20:09:41
...
Bei einer Belastung mit 100kg durch den Fahrer wird das Heck immer um den gleichen Wert einsinken, egal ob mit niedrieger oder hoher, sogenannter Vorspannung.
Ich weiß, es ist eine schwere Materie, aber Du bist auf dem Holzweg. Wenn das Heck bei konstanter Beladung (Dein dicker Fahrer) immer gleich tief einsinken würde, dann wäre das Handrad am Federbein sinnfrei.[/color]
Auf den Rädern hat der Dämpfer nämlich auch einen Negativfederweg, der sich bei höherer sog. Vorspannung veringert und der Positivfederweg sich erhöht.
Und somit ist das Heck höher, die Feder bleibt aber immer gleich, ist also nicht vorgespannt.
Woher stammt die Kraft die nötig ist, das Heck anzuheben?[/color]
Das Heck ist deshalb höher, weil Du eben den Abstand zwischen Federoberkante und Federbeinbefestigung erhöht hast.
Das nennt man Vorspannen.
Grüße Georgios
Grüße Georgios
Bei einer Belastung mit 100kg durch den Fahrer wird das Heck immer um den gleichen Wert einsinken, egal ob mit niedrieger oder hoher, sogenannter Vorspannung.
Ich weiß, es ist eine schwere Materie, aber Du bist auf dem Holzweg. Wenn das Heck bei konstanter Beladung (Dein dicker Fahrer) immer gleich tief einsinken würde, dann wäre das Handrad am Federbein sinnfrei.
Damit regelst Du das Niveau des Hecks. Und das Heck wird bei 100kg immer um 5cm einsinken, egal ob aus 80cm Höhe oder aus 90cm Höhe ( Beispielwerte! )
----------------------------------------------------
Auf den Rädern hat der Dämpfer nämlich auch einen Negativfederweg, der sich bei höherer sog. Vorspannung veringert und der Positivfederweg sich erhöht.
Und somit ist das Heck höher, die Feder bleibt aber immer gleich, ist also nicht vorgespannt.
Woher stammt die Kraft die nötig ist, das Heck anzuheben?
Das ist keine Kraft, sondern der längere Abstand zwischen Feder und oberen Auge ( Ganz einfache Grundschulphysik )
------------------------------------------------------
Das Heck ist deshalb höher, weil Du eben den Abstand zwischen Federoberkante und Federbeinbefestigung erhöht hast.
Das nennt man Vorspannen.
Du spannst aber nichts vor, Du veränderst nur die Distanz und damit das Niveau ;-) ( siehe oben: Niveauanhebung )
---------------------------------------------------------------
Sorry, auch als Gemütsmensch klink ich mich hier aus.
Manchmal wäre das Lesen von Fachliteratur sehr hilfreich, etwas Einsicht auch.
Bins doch nochmal ;)
Vielleicht ist es so leichter zu verstehen:
Wenn das Motorrad auf den Rädern steht ( nicht auf dem Ständer und ohne Fahrer ), dann hat die Feder eine bestimmte Länge.
Drehe ich das Stellrad von ganz weich nach ganz hart ( richtig wäre: von ganz unten nach ganz oben ), dann verändert sich die Länge der Feder nicht.
Es vergrößert sich nur der Abstand zwischen Oberkante Feder und der oberen Befestigung des gesamten Dämpfers.
Somit vergrößert sich die Gesamtlänge des Dämpfers und das Heck hebt sich an.
Darum ist auch eine Niveauregulierung und kein weicher oder härter machen der Feder durch Vorspannung.
Die Länge der Feder bleibt gleich.
Wer es nicht glaubt, der kann es ruhig nachmessen.
Jetzt abe gutes Nächtle /tewin/
Zitat von: hdidi am 31. August 2011, 21:52:15
...
Das ist keine Kraft, sondern der längere Abstand zwischen Feder und oberen Auge ( Ganz einfache Grundschulphysik )
------------------------------------
Um diesen Abstand zu erreichen, ist Kraft nötig. Auch ganz einfache Physik. Kraft, die in der Feder gespeichert ist und Dein Niveau hält. Sonst würde das Heck wieder absinken.
---------------------------------------------------------------
Sorry, auch als Gemütsmensch klink ich mich hier aus.
Manchmal wäre das Lesen von Fachliteratur sehr hilfreich, etwas Einsicht auch.
Die Fachliteratur haben wir offenbar beide gelesen. Es stellt sich nur die Frage, wer sie richtig interpretiert.
Zitat von: hdidi am 31. August 2011, 22:22:40
Bins doch nochmal ;)
Vielleicht ist es so leichter zu verstehen:
ich habe schon verstanden, daß Du einen Unterschied siehst zwischen auf dem Hauptständer aufgebocktem Motorrad und auf den Rädern stehend.
Wenn das Motorrad auf den Rädern steht ( nicht auf dem Ständer und ohne Fahrer ), dann hat die Feder eine bestimmte Länge.
Drehe ich das Stellrad von ganz weich nach ganz hart ( richtig wäre: von ganz unten nach ganz oben ), dann verändert sich die Länge der Feder nicht.
Es vergrößert sich nur der Abstand zwischen Oberkante Feder und der oberen Befestigung des gesamten Dämpfers.
Somit vergrößert sich die Gesamtlänge des Dämpfers und das Heck hebt sich an.
Das sehe ich auch so, man kann es ja auch sehen und messen.
Darum ist auch eine Niveauregulierung und kein weicher oder härter machen der Feder durch Vorspannung.
Richtig, die Federrate ist eine konstante Größe bei einer Feder. Trotzdem wirkt eine Kraft auf die Feder, die das Anheben des Hecks ermöglicht. Ohne Kraft kein Anheben. Wieder Physik. Die Kraft wird durch Vorspannen der Feder (vergrößern des Abstands Oberkante Feder zu Federbeinauge) erreicht.
Du beobachtest nur, daß die Feder nicht kürzer wird, ignorierst aber den Grund der Niveauanhebung.
Ich betrachte das hier übrigens nicht als streiten (und hoffe, Du tust es auch nicht), sondern nur als Meiningsaustausch. Dazu ist ein Forum ja da.
Bin jetzt auch müde.
Darum ist auch eine Niveauregulierung und kein weicher oder härter machen der Feder durch Vorspannung.
Richtig, die Federrate ist eine konstante Größe bei einer Feder. Trotzdem wirkt eine Kraft auf ??? die Feder, die das Anheben des Hecks ermöglicht. Ohne Kraft kein Anheben. Wieder Physik. Die Kraft wird durch Vorspannen der Feder (vergrößern des Abstands Oberkante Feder zu Federbeinauge) erreicht.
Du beobachtest nur, daß die Feder nicht kürzer wird, ignorierst aber den Grund der Niveauanhebung.
Der liegt wie schon paarmal geschrieben in der Verlängerung des Gesamtdämpfers ;)
Wie Du schreibst, ist die Federrate eine konstante Grösse, somit bleibt die "Kraft", die das Heck nun auf niedriger oder hoher Position hält die gleiche, das Gewicht ( und nicht die Kraft, die auf die Feder wirkt ) des Hecks verändert sich ja nicht dabei.
Vielleicht reden oder schreiben wir aneinander vorbei?
Ich rede von der "Kraft", die das Heck höher werden lässt beim Drehen der Schraube von weich nach hart, also von der Veränderung.
Und diese "Kraft" der Feder verändert sich nicht. Wie auch, gleiche Federrate, gleiche Belastung, also gleiche "Kraft" beim ausfedern.
Ich galube mal, das ganze Mistverständniß liegt woanders:
Wenn ich eine Feder ( ganz allgemein ) vorspanne, dann wird sie kürzer.
Und das tut sie nun mal nicht, ausser im aufgebockten Zustand, wo der Dämpfer ja voll ausgefedert ist und er nicht mehr länger werden kann.
Auf den Rädern stehend funktioniert das aber, weil ja immer eine konstantes Gewicht auf dem Dämpfer wirkt und ein Negativfederweg vorhanden ist.
Streiten ist in meinen Augen was anderes /beer/
Hab aber ehrlich gesagt keinen Bock mehr zum Tippen /angel/
Dieter /tewin/
Zitat von: hdidi am 01. September 2011, 06:42:01
...
Der liegt wie schon paarmal geschrieben in der Verlängerung des Gesamtdämpfers ;)
Jaaa, aber der verlängert sich nicht von selbst. ::) ::)
Wie Du schreibst, ist die Federrate eine konstante Grösse, somit bleibt die "Kraft", die das Heck nun auf niedriger oder hoher Position hält die gleiche, das Gewicht ( und nicht die Kraft, die auf die Feder wirkt ) des Hecks verändert sich ja nicht dabei.
Entschuldige, aber das ist physikalisch schlichtweg falsch.
Vielleicht reden oder schreiben wir aneinander vorbei?
Ich rede von der "Kraft", die das Heck höher werden lässt beim Drehen der Schraube von weich nach hart, also von der Veränderung.
Und diese "Kraft" der Feder verändert sich nicht. Wie auch, gleiche Federrate, gleiche Belastung, also gleiche "Kraft" beim ausfedern.
Wir schreiben nicht aneinander vorbei, haben aber ein unterschiedliches Verständnis der Dinge. Ich kann es auch nicht besser erklären.
Wie Du schreibst, ist die Federrate eine konstante Grösse, somit bleibt die "Kraft", die das Heck nun auf niedriger oder hoher Position hält die gleiche, das Gewicht ( und nicht die Kraft, die auf die Feder wirkt ) des Hecks verändert sich ja nicht dabei.
Entschuldige, aber das ist physikalisch schlichtweg falsch.
Dann begründe und erkläre mir das bitte!
1) Etwas als falsch darzustellen ist sehr einfach, ohne es zu widerlegen.
2) Ist mir kein Motorrad bekannt, bei dem sich das Gewicht am Heck verändert, wenn man die Feder verstellt
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der liegt wie schon paarmal geschrieben in der Verlängerung des Gesamtdämpfers
Jaaa, aber der verlängert sich nicht von selbst.
Darauf zitiere ich nur mal kurz Dich selber:
---
Wenn das Motorrad auf den Rädern steht ( nicht auf dem Ständer und ohne Fahrer ), dann hat die Feder eine bestimmte Länge.
Drehe ich das Stellrad von ganz weich nach ganz hart ( richtig wäre: von ganz unten nach ganz oben ), dann verändert sich die Länge der Feder nicht.
Es vergrößert sich nur der Abstand zwischen Oberkante Feder und der oberen Befestigung des gesamten Dämpfers.
Somit vergrößert sich die Gesamtlänge des Dämpfers und das Heck hebt sich an.
Das sehe ich auch so, man kann es ja auch sehen und messen.
------------------------------------------------------------------------------
Alles in allem sehe ich, daß Du immer nur schreibst: Das ist falsch, aber keinerlei Gegenargumentation bringst.
Einmal etwas zustimmst und zwei Beiträge weiter wieder das Gegenteil behauptest.
Und wenn Du mit Physik um Dich wirfst, dann bitte stelle sie auch mit Argumenten dar.
Ich sehe es echt als sinnlos, diese Diskussion fortzuführen.
Hi Dieter,
Jetzt passt das aber. Wir haben genug gelesen. Bitte gib nach... /beer/ /beer/
Pitterl
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fimages-partners-tbn.google.com%2Fimages%3Fq%3Dtbn%3AANd9GcRgRdrsq2i_KYo___Z4c1qYG0WCNhVFLjagcUuqgdImpF0L-qXC8p34i1w%3Awww.filmposter-archiv.de%2Ffilmplakat%2F1990%2Funendliche_geschichte_die_II.jpg&hash=beb476785398d6add580152ff32df6631ff47396)
Gut, ich geb nach....
Aber der Abspann sei mir noch gegönnt :P
http://www.mopped-touren.de/faqs/grundlagen-zur-fahrwerkseinstellung.html
/beer/ /tewin/
BRAVER JUNGE
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.smiliecenter.de%2Fsmilies%2Fbig%2Fbig_smilies_0050.gif&hash=1c5435b7a887d8c847f81c1de904d98f3d7a53b8)
Hy!Habe nachgemessen:Feder weich ohne Fahrer 93cm-mit F.90cm!Feder hart o.F.96cm-mit 93cm!Meine erkentnis:Feder vorspannen,Heck bleibt höher und wird härter=Sinn der Sache! /beer/ /beer/
Zitat von: Jochen am 03. September 2011, 16:30:58
Hy!Habe nachgemessen:Feder weich ohne Fahrer 93cm-mit F.90cm!Feder hart o.F.96cm-mit 93cm!Meine erkentnis:Feder vorspannen,Heck bleibt höher und wird härter=Sinn der Sache! /beer/ /beer/
Nehme mal an, es ist beidesmal der selbe Fahrer gewesen ?
Ist jedesmal mit Fahrer um
3cm "eingefedert" ;)
Also Feder nix vorgespannt und nix härter /devil/
/angel/ /angel/
Doch,härter wird sie! /angel/
Zitat von: Jochen am 04. September 2011, 20:49:21
Doch,härter wird sie! /angel/
Richtig, genau deshalb federt sie mit Fahrer beidesmal 3cm ein /lol/
Dieter,
Du bringst da etwas durcheinander.
Mach mal einen Kabelbinder oder eine Schnur an Deine Dämpferstange und fahre mal mit beiden Einstellungen, also gar nicht und voll vorgespannt. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß Du weder einen Unterschied siehst noch spürst.
Grüße Georgios
Lese lieber den Abspann, oder das was ich schonmal geschrieben habe vom Negativ- und Positivfederweg, dann verstehst Du, waum sich die Dämpferstange verändert.
Faktum ist ganz einfach, daß sich die Härte der Feder ( auch die Federlänge ) nicht verändert ( steht auch auf jeder verlinkten Seite ).
Jochen hat uns doch den Beweis dazu geliefert, das Heck federt mit gleichem Fahrer immer um 3cm ein.
Ich hatte deine Beiträge alle aufmerksam verfolgt, bevor ich selbst etwas schreibe. Das mache ich immer so und sollte doch auch Voraussetzung sein, oder?
Daher weiß ich, daß Du zwei Zustände betrachtest. Einmal Motorrad auf dem Hauptständer und einmal auf beiden Rädern, jeweils mit und ohne vorgespannter Feder und die damit verbundene Anhebung des Hecks.
Um den Gesamtzustand beurteilen zu können, braucht es aber noch den Fahrbetrieb über Unebenheiten. Vielleicht habe ich mich am Anfang undeutlich ausgedrückt, deshalb versuche ich mal an zwei Beispielen zu erklären:
1.
Es sitzt ein Fahrer auf dem Motorrad und die Feder ist nicht vorgespannt (Knauf ganz links auf S). Idealerweise sinkt die Federung um 1/3 ihres gesamten Federwegs ein (Negativfederweg) und man hat noch 2/3 zum Einfedern zur Verfügung. Ist der Fahrer sehr schwer, bleibt vielleicht nur noch die Hälfte des Federwegs zum Einfedern übrig.
Jetzt fährt er über eine unebene Stelle und das Federbein federt ein. Sofern es nicht durchschlägt, ist von dem Stoß kaum etwas zu spüren.
2.
Der selbe Fahrer sitzt auf dem Motorrad und dreht gleichzeitig am Knauf Richtung h, also nach rechts. Durch den Druck auf die Feder schiebt sich die Dämpferstange etwas aus dem Dämpfer, das Federbein wird insgesamt etwas länger, die Feder, die im aufgebockten Zustand der Maschine zusammengedrückt werden würde, kann sich auch etwas entspannen, wird also erstmal nicht wesentlich kürzer (der Abstand Oberkante Feder zum Federbeinauge wird jedoch größer!). Dies alles führt zur leichten Anhebung des Hecks.
Jetzt fährt er über die selbe Unebenheit, was zum Einfedern führt. Die Dämpferstange wird zurück in den Dämpfer geschoben und die Gesamtlänge des Federbeins wird logischerweise wieder kürzer. Im Unterschied zu vorher ist der Abstand Oberkante Feder zum Auge aber weiterhin groß (Feder vorgespannt), so daß mehr Kraft nötig ist, die Feder zu komprimieren (
das ist der Zustand, den Du bisher nicht beachtet hast). Da die Stoßkraft, ausgelöst durch die Unebenheit, aber die selbe ist, kann die Feder nicht weiter einfedern und der Stoß wird ungefiltert an den Fahrer weiter gegeben.
Deshalb steht auf dem Knauf S für soft und H für hard. Das hat aber nichts mit der Federrate zu tun. Die ist ja konstant.
Ich hoffe, daß es jetzt besser verständlich ist.
Zitat von: hdidi am 04. September 2011, 22:02:06
Richtig, genau deshalb federt sie mit Fahrer beidesmal 3cm ein /lol/
Übrigens, geht mich zwar nichts an, aber ich finde es nicht gerade nett jemanden auszulachen, nur weil er eine andere Meinung dazu hat. ;)
Zitat von: Georgios am 05. September 2011, 09:38:33
Jetzt fährt er über die selbe Unebenheit, was zum Einfedern führt. Die Dämpferstange wird zurück in den Dämpfer geschoben und die Gesamtlänge des Federbeins wird logischerweise wieder kürzer. Im Unterschied zu vorher ist der Abstand Oberkante Feder zum Auge aber weiterhin groß (Feder vorgespannt), so daß mehr Kraft nötig ist, die Feder zu komprimieren (das ist der Zustand, den Du bisher nicht beachtet hast). Da die Stoßkraft, ausgelöst durch die Unebenheit, aber die selbe ist, kann die Feder nicht weiter einfedern und der Stoß wird ungefiltert an den Fahrer weiter gegeben.
Deshalb steht auf dem Knauf S für soft und H für hard. Das hat aber nichts mit der Federrate zu tun. Die ist ja konstant.
Ich hoffe, daß es jetzt besser verständlich ist.
Widersprüche in sich ;)
Da sich das untere Federende frei bewegen kann, bleibt alles gleich.
Ob man die Feder durch einen Fahrer beslastet oder durch eine Unebenheit ( die gleiche natürlich ) ist vollkommen egal.
Die Feder wird immer gleich weit einfedern.
Ob Du es glaubst oder nicht, es ist eine reine Niveauregulierung ( ausser im aufgebockten Zustand, wo man die Feder vorspannen kann, weil der Dämpfer keinen Negativfederweg mehr hat ).
Wenn dann jemand schreibt, das Heck geht bei gleicher Belastung aber verschiedener Einstellungen um den gleichen Wert runter, dazu schreibt, es sei aber härter geworden, dann darf ich schon mal lachen ;-)
Wenn die Feder härter geworden wäre, dann würde das Heck bei "harter" Einstellung weniger weit einfedern.
Das gleiche gilt für Deine Bodenwelle.
Aber ich hab echt keine Lust mehr, dazu etwas zu schreiben, bzw. Texte aus den diversen Links zu zitieren.
Ihr habt Recht und ich hab Ruh. /beer/
Im Anhang ein Bild, verzeiht mir die Freihandzeichnung, aber so ist es wohl am ehesten zu verstehen ;)
Na gut, Du bist aber echt ein schwieriger Fall. ;)
Stell Dir vor, das Federbein ist voll eingefedert und halte den Moment gedanklich fest. Einmal Feder auf Position S und einmal auf Position H. Wann ist die Feder länger? Denke an den Abstand zum Federbeinauge.
Und nun stelle Dir vor, Du hast die Feder für sich allein vor Dir stehen. Stelle ein Gewicht von 10 kg darauf und die Feder sinkt um einen bestimmten Betrag ein (wird kürzer). Jetzt nimm das Gewicht weg und fixiere die Feder imaginär in dieser Position. Wenn Du die 10 kg wieder daraufstellst, bewegt sich die Feder davon nicht weiter nach unten. Dazu ist ein größeres Gewicht nötig. Das heißt, alle Stöße mit einer Kraft von 10 kg bewegen die Feder nicht mehr und werden an den Fahrer ungefiltert weiter gegeben.
Deshalb kommen mir, Jochen und vielen anderen Fahrern die Federung bei voller Vorspannung härter vor. Das hat nichts mit der Federrate zu tun.
Deine Skizze ist korrekt, aber nur für den Zustand "nicht eingefedert" . Zeichne mal die Stange komplett eingefedert (oder den Bereich 50-100% eingefedert, da sieht man es auch schon).
Denk?mal drüber nach. Ich habe das auch nicht gleich verstanden, aber je mehr man sich den Federvorgang versucht zu verinnerlichen, desto klarer wird es. Es ist einfach logisch.
Hi Didi,
Wenn Du mal Zeit hast dann kannst Du bei mir mal die Federung einstellen. Da muß ich erst mal ein Studium machen bevor ich das geschriebene kapiere.
Und vergess die Säge nicht!!
Pitterl
Die Zeichnung ist im belasteten Zustand, wenn Du fährst.
Wäre sie im unbelasteten Zustand würde der Kolben ( ist ja rot eingezeichnet ) unten mechanisch anstehen und die Feder wird bei H vorgespannt.
Also: Die Zeichnung ist während der Fahrt auf einer ebenen Strecke mit mir ( und meinen schwierigen 100kg ;D ).
Nun kommt noch eine Bodenwelle dazu, was passiert ?
Sie wird die Feder in beiden Fällen gleich weit zusammendrücken.
Zitat von: BIKERGATE am 05. September 2011, 10:49:27
Hi Didi,
Wenn Du mal Zeit hast dann kannst Du bei mir mal die Federung einstellen. Da muß ich erst mal ein Studium machen bevor ich das geschriebene kapiere.
Und vergess die Säge nicht!!
Pitterl
Wenn ich mit der Säge komme, dann brauchst Du keine Feder mehr ...*gggg*
Schau Dir einfach die Zeichnung an ;D
100 KG dann brauche ich ja noch 5 Torten bis ich Dich satt bekomme.
Pitterl :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o
Sach mal bei dem Gewicht ist doch die Feder sowieso platt.
Pitterl
Zitat von: hdidi am 05. September 2011, 10:50:00
...Nun kommt noch eine Bodenwelle dazu, was passiert ?
Sie wird die Feder in beiden Fällen gleich weit zusammendrücken.
Nein, das wird sie nicht. Die Bodenwelle überträgt beide Male die gleiche Kraft auf die Feder. Eine durch Vorspannen verkürzte Feder wird durch diese Kraft um eine geringere Strecke bewegt (Physik, Mechanik).Wird sie entsprechend weit vorgespannt, bewegt sie sich durch die Stoßkraft gar nicht mehr. Das ist ein feststehendes physikalisches Gesetz. Die Wirkung ist so, als wenn man einen Starrrahmen hätte.
Zitat von: Georgios am 05. September 2011, 11:23:09
Nein, das wird sie nicht. Die Bodenwelle überträgt beide Male die gleiche Kraft auf die Feder. Eine durch Vorspannen verkürzte Feder wird durch diese Kraft um eine geringere Strecke bewegt (Physik, Mechanik).Wird sie entsprechend weit vorgespannt, bewegt sie sich durch die Stoßkraft gar nicht mehr. Das ist ein feststehendes physikalisches Gesetz. Die Wirkung ist so, als wenn man einen Starrrahmen hätte.
Wir waren doch aber schon viel weiter oben schon mal soweit, daß die Feder unter Belastung immer die gleiche Länge behält und im Fahrbetrieb nicht vorgespannt ist.....
Sogar vom Jochen nachgemessen....
Und von allen" einschlägigen Seiten beschrieben: Die Feder wird nicht härter, es ist eine reine Niveauregulierung, sonst nichts !!
Härter würde sie, wenn man sie vorher schon zusammendrückt ( vorspannt ), das ist aber nicht der Fall, siehe Jochen....
Alles was ich ändert ist der Positv- und Negativfederweg... ;)
Schau Dir doch die Zeichnung an, der Feder ist es egal, aus welcher Position sie zusammengedrückt wird.
Da helfen auch keine Hinweise auf die Physik, weil genau in der nämlich die Lage eindeutig ist.
Fangen wir das ganze jetzt wieder von vorne an ?
Ohne mich !!
Die Feder wird auch nicht härter ( Die Federrate bleibt ja gleich. Das hatten wir ja ebenfalls schon). Die Federung schon.
Mensch, die Feder ist auf Stufe H im Bereich "fast eingefedert" kürzer durch das Vorspannen. Das muß Dir doch auf Deiner Zeichnung auffallen. Und um eine verkürzte Feder weiter zu verkürzen braucht es eben mehr Kraft.
Aber, ich verliere auch langsam die Lust. Laß Dir das mal von einem Fahrwerksspezi, z.B. www.franzracing.de erläutern. Ich glaube, ich schaffe das nicht mehr.
Grüße Georgios
Zitat von: hdidi am 05. September 2011, 11:34:27
Wir waren doch aber schon viel weiter oben schon mal soweit, daß die Feder unter Belastung immer die gleiche Länge behält und im Fahrbetrieb nicht vorgespannt ist.....
Falsch. Siehe eigene Skizze. Voll eingefedert ist die Feder in H kürzer als in S.
Zusammenfassend meine Meinung:
Ja, das Verstellen am Knauf bewirkt eine Niveauveränderung.
Nein, die Federrate wird nicht beeinflusst.
Ja, das Verstellen auf Stufe H bewirkt ein schlechteres Ansprechen der Federung und somit eine Verhärtung bei zunehmender Einfederung im Vergleich zu Stufe S.
Hab das Bid bisschen geändert, hab das obere Federbein bisschen nach links verschoben.
Vielleicht kapierst Du es dann ?
Egal wie Du auf die Federn drückst, Fahrergewicht, Bodenwelle, Zuladung, sie werden sich immer gleich verhalten.
Selbst wenn Du schon ganz eingefedert hast.
Zitat von: hdidi am 05. September 2011, 12:38:00
Hab das Bid bisschen geändert, hab das obere Federbein bisschen nach links verschoben.
Nett von Dir.
Vielleicht kapierst Du es dann ?
Wie gesagt, das hat nichts mit nicht kapieren zu tun. Ich habe dazu eine andere Meinung.
Egal wie Du auf die Federn drückst, Fahrergewicht, Bodenwelle, Zuladung, sie werden sich immer gleich verhalten.
Selbst wenn Du schon ganz eingefedert hast.
Das ist nicht möglich und die Praxis zeigt es auch, daß die Federung bei voller Vorspannung härter wird.
Auf deinem Bild ist die Feder immer gleich lang. Zeichne doch Deine Skizze mal bei voll eingefedertem Dämpfer und schau, wie kurz Deine Feder wird. ;)
Und dann rufe mal bei Franz van der Hoff (o.g.Link) an und Frage dort, ob sich bei voller Vorspannung das Ansprechverhalten bei gleicher Belastung verändert. Vielleicht bedarf es ja einer Autoritätsperson. ;)
Zitat von: Jochen am 03. September 2011, 16:30:58
Hy!Habe nachgemessen:Feder weich ohne Fahrer 93cm-mit F.90cm!Feder hart o.F.96cm-mit 93cm!
Und Tschüß /-/
Mach?s gut. Ich wünsche Dir allzeit unfallfreie Fahrt.