Ist es eigentlich normal das die Ruckdämpfer alle 5-6 tausend km schon zerbröseln ? :-X Habe mich mit einigen Motorradfahrern unterhalten und keiner hat mir ne adäquate
Antwort darauf. Nein, ich fahre sie nicht zu untertourig !!! ;)
Mehr oder weniger normal....für die XT ist's normal! Ist halt en 1-Zylinder, der nen unrunderen Lauf hat als en 4-Zylinder. Als "altes" Haushaltsmittel nen Fahrradschlauch nehmen und die Lücken ausstopfen.
Zitat von: cornflakes_joe am 12. April 2012, 20:35:41
Mehr oder weniger normal....für die XT ist's normal! Ist halt en 1-Zylinder, der nen unrunderen Lauf hat als en 4-Zylinder. Als "altes" Haushaltsmittel nen Fahrradschlauch nehmen und die Lücken ausstopfen.
Sollte noch Spiel vorhanden sein oder kann ich die Lücken komplett ausfüllen ?
Ne, kannst ausfüllen....die Dämpfung, die durch die Ruckdämpfer erreicht werden soll, bringt dann der Gummi. Wenn Du Spiel lässt verschleißt das Ganze wieder schneller.
EDIT: Kannst beim reinquetschen der Schlauchabschnitte auch bissel Fett verwenden; damit verhinderst Du eventuelles "geknarze", trägt nochmal bissel was zur Dämpfung bei (minimalst) und funktioniert bei mir schon 10tkm ohne spürbaren Verschleiß.
hatte/habe das selbe Problem und habe mich mal beim Importeur gemeldet, auf der ST habe ich nie so einen Verschleiss.
Die Antwort war folgende:
ja, die Ruckdämpfer der XT660Z sind weicher als die der ST um die Getriebe-Ausgangswelle vor Schlägen beim Offroad-Einsatz zu schützen.
An und für sich eine intelligente Lösung, habe mir aber die von Kedo geholt und die halten etwas länger als die von Yamaha (abgesehen vom günstigeren Preis gegenüber Yamaha).
Mega
die schlauchmethode wird bei den 660ern von vielen genutzt und funktioniert auch wunderbar. am besten verstärkte schläuche und stücken schneiden, die legt man dann über die rd und drückt den kettenblattträger drauf..
ich hab noch bis september garantie und schon 3 sätze tauschen lassen... denke ma 2 sätze kommen noch auf garantie und dann kommen die schläuche zum einsatz. an der xtx hatte ich die auch reingemacht und nach ca 15k km noch keine probleme.
gruß chris
Zitat von: cornflakes_joe am 12. April 2012, 20:54:19
Ne, kannst ausfüllen....die Dämpfung, die durch die Ruckdämpfer erreicht werden soll, bringt dann der Gummi. Wenn Du Spiel lässt verschleißt das Ganze wieder schneller.
EDIT: Kannst beim reinquetschen der Schlauchabschnitte auch bissel Fett verwenden; damit verhinderst Du eventuelles "geknarze", trägt nochmal bissel was zur Dämpfung bei (minimalst) und funktioniert bei mir schon 10tkm ohne spürbaren Verschleiß.
Habe heute mit meinem Reifendealer geplaudert und der hat mich darauf hingewiesen entweder Vaseline oder Silikon beim einsetzen der Schlauchabschnitte zu verwenden,
da sich sonst der Gummi zersetzt. Werde dies bezüglich dann in 10000 km mehr mitteilen können. Danka nochmal für den Tipp ! :)
Ich habs ausprobiert. Super Tip mit dem alten Schlauch!!!
Gruß Thomas
Wieder zu spät...
Vielleicht wird es doch jemandem helfen.
Das mit dem Schmieren der Gummis kann ich bestätigen. Und es hält länger als 10 000km. Wird auch in diesem Wartungsvideo gezeigt:
https://www.youtube.com/watch?v=IbZiW1UaXps
Ich kann nur sagen das bei meiner früheren F 650 GS Dakar trotz des 1-Zylinder Motors der Verschleiß am Dämpfer nicht so eklatant hoch gewesen war. Im ganzen war die Engine nicht so ein ruppiger Geselle wie der, der Tenere, was auch ein Grund für den eventuellen Umbau auf Gespannbetrieb sein wird.
Ich habe anstelle des Schlauches Bleche reingeleimt - sind ja dieselben Ruckdämpfer wie bei der XT600Z - da liegen die schonmal näher an und verschleissen auch weniger.
Hier hatte ich das bei den XT660.com-Jungs schonmal bebildert und beschrieben:
http://www.xt660.com/showthread.php?p=212537
Einer aus diesem Forum fährt seit 40'000 km dieselben Ruckdämpfer.....das spricht aus meiner Sicht für sich selber.
XT-Grüsse aus dem Süden
Andy
Zitat von: yamralf am 10. Januar 2016, 18:03:19
Im ganzen war die Engine nicht so ein ruppiger Geselle wie der, der Tenere, was auch ein Grund für den eventuellen Umbau auf Gespannbetrieb sein wird.
Ralf: Hast Du einen O2-Controller eingebaut? Seit ich den drin habe, bei normaler Bezahnung, ist die 660er lange nicht mehr so ruppig oder ruckelig.
Hallo Andy. Von O2-Contoller habe ich noch nichts gehört. werde mich also mal einlesen. Danke für den Hinweis.
hallo Ralf,
ich hab den auch drin, den gibt es bei Kev im englischen XT-Forum oder auch bei ebay von ihm. Kommt dann sehr fix aus Down Under. Der Verkäufer ist 7416kevxtx.
http://www.ebay.de/itm/141873393042 (http://www.ebay.de/itm/141873393042)
Es gibt auch andere, sollen zum Teil aber bei den neueren XTs wie der Tenere nicht funktionieren.
Damit läuft sie z.B. auch bei Schrittgeschwindigkeit auf schmalen Trails deutlich besser, also mit weniger Kupplungseinsatz.
Der Minarelli ist halt nicht so weichgespült wie z.B. der BMW-Single, dafür macht er mir deutlich mehr Spaß. Ich betrachte die Ruckdämpfer als Verschleißteile wie eben auch Reifen oder so. Fahr ja auch gerne den Michelin T63, der hält auch nicht lange. Macht nix - ist ein Hobby :D und meine bessere Hälfte duldet die Kosten (von denen sie weiß /devil/ )
Ciao
Solitario
ein nicht totzukriegendes thema ;D ;D
sooo , da ich neue reifen aufziehen lasse , diesmal tkc 80 , habe ich natürlich die räder ausbauen müssen , dabei direkt noch ein leicht defektes radlager entdeckt - werden alle getauscht ,
.........und der ruckdämpfer ................ich habe gedacht ich spinne ,
12.500km mit dem k60 und die dämpfer wie neu !!!
kein spiel - nix !! :D :D
des rätsels lösung : ich hatte in jedes segment zusätzlich nen dickes schlauchstück eingelegt (wandstärke 2,5-3mm) habe zwar das teil mit dem kettenrad nur mit viel gewalt und gewippe reinbekommen , aber das ergebnis spricht für sich !!! die gummiklötze waren mit dem schlauch fast verschweißt und ließen sich nur mit mühe von den klötzen ziehen (zange)
jedenfalls kann ich die gummiklötze nochmal verwenden , da kaum gebrauchsspuren , sogar die noppen sind noch komplett da :D
Zitat von: pitts333 am 20. März 2019, 23:28:47
zusätzlich nen dickes schlauchstück
"nen" ist die Abkürzung von "einen". Sagst du "einen dickes Schlauchstück"?
"n" ist die Abkürzung von "ein". Also "'n dickes Schlauchstück".
Ich krieg immer die Krise, wenn ich sowas lese.
Aber genug von meinen psychischen Problemen /beer/, ich glaube die Ruckdämpfer in meiner XTZ750 sind noch original und sehen auch noch neu aus. Einzig diese kleinen Gummibrücken, die jeweils zwei Segmente verbinden, sind gebrochen. Aber kein Spiel ... und die Maschine hat 75tkm auf der Uhr.
Hallo
Und ich kann Dir sagen, daß die auch nach 225000km noch in Ordnung sind. Ich hab in meiner ST noch die ersten drin.
Gruß
Christoph
Die Ruckdämpfer in meiner ST sehen bei 73000km auch noch aus wie neu. Nichtmal die Verbindungen untereinander sind gerissen. Ich weiß aber eben auch nicht, ob die schon mal gewechselt wurden. Halte ich aber für unwahrscheinlich.
Zitat von: mores am 21. März 2019, 10:15:59
"nen" ist die Abkürzung von "einen". Sagst du "einen dickes Schlauchstück"?
"n" ist die Abkürzung von "ein". Also "'n dickes Schlauchstück".
Ich krieg immer die Krise, wenn ich sowas lese.
keine sorge , ich kann auch gepflegtes hochdeutsch ;D , aber ich bin im ruhrpott groß geworden und da sprechen wir nu ma so , woll !! ;D
schön , daß die so lange halten , aber bei der xt 660 z tenere sind die dinger echte verschleißteile , normalerweise kannst du nach 5.000km , je nach fahrweise , das hinterrad ca 10 -15mm hin und her bewegen
Es gibt Leute die sowas selber aus PU giessen.
(https://uploads.tapatalk-cdn.com/20190325/29a19ed3b261c40a558a859401ef13c5.jpg)
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Hallo
Sieht gut aus. Wer macht das, was kostet das wenn man es kaufen kann und vor allem wie sicher und haltbar ist es ??? Ich denke das man bestimmt aus Teilen von anderen Motorrädern auch haltbarer basteln könnte. Denn es scheint ja an der Qualität vom Gummi zu liegen, das die Dinger nicht halten. Hab viele Jahre V2 Modelle von Ducati gefahren und da gab es so etwas nicht.
Und die Wucht zum Hinterrad ist ne Nummer stärker.
Gruß Matthias
Diese Lösung sieht sehr interessant aus, hat aber den Nachteil, dass es mit dem "Ruckdämpfen" nicht mehr funktionieren wird.
Ob Gummi oder PU, die Dämpfungsfunktion beruht auf einer Verformung des elastischen Teiles, d.h. das Teil wird in eine Richtung zusammengepresst und kann in eine andere Richtung ausweichen. Die innere Reibung und die dabei aufgenommenen Ernergie sorgen für die Dämpfung. Das Teil selbst kann aber sein Volumen nicht ändern, ist also NICHT komprimierbar wie ein Gas. Da bei dem hier gezeigten PU-Teil kein Ausweichvolumen mehr vorhanden ist, kann auch keine Verformung stattfinden und das Teil wird sich in der geschlossenen Kammer zwischen Radnabe und Kettenradträger keinen Millimeter bewegen und damit auch nicht dämpfen. Wenn die Schwingungen nicht im Dämpfungskörper abgebaut werden können, werden sie sich eine andere Schwachstelle suchen und auch finden.
Ich würde dieses Teil niemals einbauen, es sei denn, ich möchte diese nächste Schwachstelle finden.
Bei der Lösung mit den Schlauchstücken bleibt immer noch genügend Ausweichvolumen für die Deformation der Rückdämpfer und Schlauchstücke über. Bei dem hier dargestellten PU-Teil nicht. Ich rate dringend von dem Einsatz diesr Lösung ab.
Tut mir leid, dass ich diese Lösung so kaputt mache. Es ist aber besser, als sich später über geringe Kettenlebensdauer, defekte Lager oder andere Schäden zu unterhalten.
Hallo
Was TS Treiber schreibt ist vollkommen richtig. Man kann aber das nötige Volumen zum Ausweichen erreichen, indem man ein paar Bohrungen setzt. Man muß dann aber experimentieren wo man sie setzt um die Dämpfung so hinzukriegen wie man es braucht, das ist aber auf jeden Fall einen Versuch wert.
Gruß
Christoph
Richtig! Dann wäre wieder Ausweichvolumen vorhanden.
Hallo,
Ja ist mir alles klar. Ich möchte nichts ausprobieren, lieber nutzen.
Unter www.bacuplast.de sind jedoch verschiedene Möglichkeiten angegeben , die die elastizität
von Gummi haben. Also nicht hart und fest, sondern in sich beweglich und damit komprimierbar.
Gruß Matthias
Zitat von: tam91 am 25. März 2019, 21:53:47
Hallo
Was TS Treiber schreibt ist vollkommen richtig. Man kann aber das nötige Volumen zum Ausweichen erreichen, indem man ein paar Bohrungen setzt. Man muß dann aber experimentieren wo man sie setzt um die Dämpfung so hinzukriegen wie man es braucht, das ist aber auf jeden Fall einen Versuch wert.
Gruß
Christoph
Den Abguss nachschneiden so das platz für Bewegung da ist..
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Moin
Hab gestern zum ersten Mal den Ruckdämpfer gewechselt, da er leichtes Spiel hatte.
Bin echt erstaunt , warum die Dinger so eine blöde Form haben und nicht richtig Anliegen.
Da ist es kein Wunder, das sie wenn sie trocken sind sich an den Ecken zerlegen. Der abgenutzte
Gummi hat extrem am Metall geklebt. Ob man in den Deckel 1 winziges Loch bohren kann
um ab und zu ein Gleitmittel wie PDL dort reinzusprühen ???
Gruß Matthias
kannste machen , aber man könnte sie auch beim einsetzen ein wenig fetten ..........hält genauso
setze meine aber immer trocken , mit zusätzlichen schlauchstücken ein , ...nach 10.000km kein gravierender verschleiß und kein spiel !! /-/
Ja das hab ich auch gemacht. Nur wie lange die Schließung hält ist offen.
Na werd ich ja sehen. Gibt es unterschiedliche Gummis zw. Xt500, 600 und der XTZ 660 ?
Hab für XTZ 660 gekauft , aber die Anderen standen drauf ?
Gruss Matthias
sorry , aber was verstehst du unter schließung ???
Mann sollte immer noch mal lesen, bevor man es Absender. ;D
Sollte Schmierung heißen .
Gruß Matthias