YAMAHA TENERE FORUM

Technik => Ténéré XTZ750 => Thema gestartet von: Peter200D am 08. Juni 2012, 11:49:19

Titel: Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Peter200D am 08. Juni 2012, 11:49:19
Hallo,
beim gestrigen Kettenwechsel ist mir aufgefallen, die Ritzelmutter war lose :o, daß das Gewinde auf der Ritzelwelle etwas flach ist.
Deswegen habe ich da ein paar Fragen ... aber diesmal bitte keine Hinweise auf den Mond oder Dschngis-Khan seine Tochter ...

1. Ist das normal daß das Gewinde so flach ist? die Mutter soll ja mit 70Nm angezogen werden.
2. wenn nicht was sind die sinnvollsten Möglichkeiten dien Mangel zu beheben?

Danke im Voraus für alle Antworten.
Gruß Peter
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Muello am 08. Juni 2012, 11:56:46
Hallo Peter,
was verstehst Du unter einem "Flachen Gewinnde" ?

Die Mutter soll bei jeden Wechsel erneuert werden !

Ich hab die beim letzten Wechsel auch mit neuen Sicherungsblech
erneuert, mußt neulich aber feststellen, das sie sich trotzdem
wieder gelöst hat  /mecker/

In der Not hatte ich das ganze dann auf die schnelle
verschweißt.

Es gibt hier im Forum schon einige Lösungsvorschläge,
aber bisher gefällt mir noch keine so richtig.

Leider ist das mit der lösenden Mutter hier immer wieder ein
Problem.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Christof am 08. Juni 2012, 12:00:52
Es ist schon ein sehr feines Gewinde, aber ohne Bild ist der Zustand natürlich nicht zu beurteilen und mit Bild auch nicht zu 100%.

Wenn das Gewinde im Sack ist und sich nicht mehr nachschneiden lässt, gibt es die Möglichkeit die Welle anzubohren, ein gewinde reinzuschneiden und Mit Schraube und Scheibe zu sichern. Habe ich schonmal gesehen, aber keine Ahnung mit welchen Werkzeugqualitäten man der gehärteten Welle beikommen kann.

Entsprechendes Gewindeschneideisen für Originalgewinde hab ich.

Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: ferzz am 08. Juni 2012, 12:02:22

Meist liegt ein loses Ritzel schlicht daran, dass die Mutter mehrfach verwendet wird. Die Mutter für das Ritzel ist allerdings nur für einmal schließen ausgelegt.*
D.h. Mutter und Sicherungsblech für das Ritzel und Sicherungsbleche für das Kettenblatt sind bei jedem Wechsel des Kettenkits auch zu erneuern.**

* Natürlich haben auch alle Recht, die nun sagen sie haben die Mutter schon x-mal geschlossen sich ? 5.- gespart und es ist nie etwas passiert.....
** Natürlich haben auch die Recht, die nun sagen sie verwenden ihre Sicherungsbleche bis sie nur noch Fetzen sind und es ist nie etwas passiert.....
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Muello am 08. Juni 2012, 12:09:27
Ja, nur leider hat sich bei mir die neue Mutter mit neuem Sicherungsblech gelöst.  /mecker/

Die Befestigung die Yamaha hier gefunden hat ist leider nicht optimal.
Merkwürdigerweise hatte ich mit meiner TDM hier nie Probleme.

Meine alte Transalp hat ein Sicherungsblech das mit einer Nase versehen ist
und über eine Nut an das Ritzel rangeschoben wird. dort um ca. 45 Grad
verdreht und mit zwei Schrauben ans Ritzel verschraubt wird.
Einfach aber effektiv.

Für die XTZ suche ich noch nach einer einfachen und guten Lösung.

Jetzt ist es erstmal verschweißt  /devil/ ist aber keine dauerhafte Lösung.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Christof am 08. Juni 2012, 12:27:26
Man muss bei der Montage darauf achten, das das Sicherungsblech richtig in der Verzahnung liegt und sich nicht in die Mutter wölben kann, die auf der Innenseite eine Vertiefung hat.
Die Lösung bei Honda ist auch nicht optimal. Hier ist zwar der Wechsel leicht und sicher, aber das Ritzel hat zu viel Spiel auf der Verzahnung, was zu dern Verschleiß führt.
Ein verbreiteter Mangel an GAW von AT`s und evtl. auch Transen.
Die Beste Lösung aus meiner Sicht, is die Schraube in der Welle(mit Dicker Scheibe), wie bei KTM, Beta etc.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: jota am 08. Juni 2012, 12:48:26
loctite aufs gewinde kann auch nicht schaden 8)
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: frankie am 08. Juni 2012, 14:51:51
Servus,

kann mich den zum guten Teil nur anschliessen. Da es ein Feingewinde ist, fällt oft auf den ersten Blick nicht auf, dass es nicht mehr das Beste ist.
Mir hat es an der Tenere auch öfters die Ritzelmutter gelöst, trotz Verwendung einer Neuen und neuen Sicherungsbleche. War meist der Fall nach gut am Kabel ziehen auf der Autobahn. Da hier die größten Lastwechsel auf die Ritzelmutter auftreten.

Abhilfe kann schon schaffen, wenn die Ruckdämpfer getauscht werden, sollten sie nicht mehr in Ordnung sein oder das Spiel minimieren durch unterlegen mit Zuschnitten (gleiche Abmasse wie die Ruckdämpfer, gab Zeichnungen im alten Forum) aus Fahrradschlaüchen.
Wie Boris erwähnt, wenn nur Neuteile beim Ritzel und nicht sparen. Es sind auf die Dauer eines Kettensatzes nur Kleinbeträge und am falschen Punkt gespart...

Ich hab es zusätzlich gelöst wie Christof beschrieben hat mit einer Schraube in der Getriebeausgangswelle. Hab die Welle nach und nach mit HSS-Bohrern und gutem Schneitöl auf 6,8 mm aufgebohrt und dann mit einem Dreisatz ein M 8 Gewinde geschnitten. Mit einem Rechtsgewinde, aber besser wäre ein Linksgewinde, wie Christof damals auch bemerkt hat. Das Drehteil hab ich selber angefertigt um den Absatz von der Getriebeausgangswelle zu Mutter zu überbrücken. Durch die Verbindung von Sicherungsscheibe, Mutter, Schraube ist es nun eine dauerhafte und brauchbare Lösung und würde das Schweißen nur als letzte Option sehen.

Die Lösung von Honda, wie schon erwähnt wurde, ist auch nicht das optimale. Hatte eine Transe und durch das Spiel von der Verzahnung der Getriebeausgangswelle und Ritzel arbeitet sich die Verzahnung langsam auf. Hab sie unter anderem deswegen verkauft, weil die Getriebeausgangswelle schon gute 200 Teuronen kostet und die Verzahnung kurz vorm verabschieden war bei 100?km...
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Christof am 08. Juni 2012, 15:32:02
nebenbei bemerkt ist eine GAW immer das letzte Bauteil was bei einer totalzerlegung anfällt, zu den E-Teilkosten (hier auch noch der Dichtungssatz) kommen jede Menge Arbeitstunden. Noch gibt es genug Motoren, das sich einer Reparatur nicht lohnt, aber auch das geht mal vorbei.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Peter200D am 08. Juni 2012, 23:11:19
besten Dank für die Antworten.
Mal sehen was draus wird.
Das mit der Schraube finde ich am besten, weil der Aufwand am geringsten ist.
Und sollte das Gewinde beim nächsten Mal die 70Nm nicht überstehen, so wird ein anderer Motor eingebaut, wenn es sein muß von einer TDM850 ... das Nützliche mit Angenehmen verbinden heißt das.

Gruß P.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Sartene am 09. Juni 2012, 00:08:28

Ich hatte in all den Jahren immer mal wieder lockere Muttern. Das ätzte mich echt an. Aber wer genau hinschaut......die Yamaha Mutter hat nur auffallend wenige Gewindegänge...... /mecker/
Aus diesem Grund habe ich mir eine "normale" Mutter leicht schräg anschleifen lassen, verwende nun drei statt eines Sicherungsbleches, um die Distanz auszugleichen, und siehe da, da die "normale" Mutter mehr Gewindegänge hat, hat sich die Mutter in mehr als 100.000 KM nie mehr von selber gelöst.
Auf diesem Wege kommen dann alte und nicht mehr zu verwendende Sicherungsbleche zum Einsatz. Zwei alte Bleche schließen die Distanz, das dritte, neue, dient der Sicherung. ;)

Alles super. /beer/

Ich kann es nur jedem empfehlen. Dann ist Ruhe.

Kaleu   /tuar/

/tewin/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Landmann am 09. Juni 2012, 00:16:25
Zitat von: Sartene am 09. Juni 2012, 00:08:28
"normale" Mutter leicht schräg anschleifen lassen,

???
WAS für eine Mutter ? Die haben doch ein Feingewinde !?
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Peter200D am 10. Juni 2012, 12:51:02
Zitat von: Sartene am 09. Juni 2012, 00:08:28

Aus diesem Grund habe ich mir eine "normale" Mutter leicht schräg anschleifen lassen,
Kaleu   /tuar/

/tewin/

diese Mutter würde mich wirklich interessieren. Gibt es ein Foto von ihr?
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Marc750 am 10. Juni 2012, 15:05:09
Schräge Mutter ?
Kann ja nur die hier sein:
(https://tenere.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fcollegecandy.files.wordpress.com%2F2009%2F04%2Fcrazy-mom_intro1.jpg&hash=84e5da85ef49ccd368f621574633dfd2aa9554c9)    /devil/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Peter200D am 10. Juni 2012, 17:16:14
die ist nicht schräg und auch nicht normal, diese hier ist einfach dicht oder aber randvoll.
ob die ein Feingewinde hat kann man dem Foto auch nicht entnehmen.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Muello am 10. Juni 2012, 18:34:11
Nette Lösung frankie, aber ein riesen Aufwand.
Wenn Du die Buchste noch etwas dicker machst, dann brauchst Du
doch auch die Original Mutter nicht mehr.
Eine Mutter mit mehr Gewindegänge und auch nicht aus so weichen
Material wäre auch eine Lösung.
Oder durch die GAW ein Loch bohren für einen Splint ?
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Thommy am 10. Juni 2012, 20:38:02
Hallo Peter,

ob diese schräge Mutter ein Feingewinde hat, DAS WILLST DU GAR NICHT HERAUSFINDEN. /devil/
Oder?

Ängstliche Grüße
Thommy

P.S. Loctite ist in Verbindung mit einer neuen Yam- Mutter nicht so verkehrt...
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: TTGeorg am 10. Juni 2012, 22:20:41
Also halten wir mal fest:

Feingewinde mit Ritzel mutter und sicherungsblech:
XTZ 750, TDM, XT500 einige XT 600, TT600? Mutter geht immer lose, macht das gewinde Kaputt...aber, bei XTZ 750 wird doch das ritzel auch ganz gut mit der Ritzelabdeckung gehalten, oder?? macht es so seit jahren, mir egal, denn, wie ich aus Afrika wiederkam, damals, war die mutter scheinbar auch schon ewig lose..

Grobgewinde mit an Ritzel geschraubten Sicherungsblech:
XT 250, 350, Xt600 Z, TT600, Hnda TA...
finde ich ja super, macht aber selbst beim kleinen Bums(XT350bzw. TT350) die GAW kaputt...

Feingewinde mit Seegering:
Suzuki DR und DRZ.
datt klappt gut und ich kenne keine nachteile.

feingewinde und sicherungsschraube:
KTM und Beta
da weiß ich nix drüber.

Kardan:
BMwuppti   und    XT 1200 Z Super Ténéré  (editiert von Kaleu)

Riemenantrieb:
Buell, Harley

LG an euch.

georg
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Sartene am 11. Juni 2012, 13:02:52
...na Ladies, treibt dieser Tröt mal wieder Stilblüten..... /devil/

Ich habe mir ganz normal eine Mutter mit Feingewinde gekauft. Diese habe ich dann leicht schräg "angefast", denn aufgrund der Gewindegänge ist die Mutter ansonsten leicht schräg am Sicherungsblech anliegend.

Dann eben zwei alte S-Bleche auf das Ritzel geschoben, dazu dann ein neues, mit diesen drei S-Blechen überbrückt man den Abstand  Mutter/Ritzel.

Das Gewinde vorher vorsichtig nachgeschnitten, die Mutter mit Sicherungsmittel "hochfest" verklebt und seit dem habe ich ruhe.

Seid nicht böse, wenn ich kein Foto der Mutter mache, ist eben eine stinknormale Mutter nur eben mit Feingewinde. Das ist alles und keine Hexerei.

Die Mutter eine Seite zuvor, die mit den angeschweißten Cocktail-Gläsern hat nichts mit meiner Befestigungslösung zu tun..... /devil/

Euch einen lösungsfreien Tag.

Kaleu   /tuar/
/tewin/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Guido am 19. Juni 2012, 09:19:40
...Oder fast ohne Aufwand: http://cnc-ritzelmutter.de.tl/ Da werden Sie geholfen.  :-\ :-X  /mecker/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: kretschi am 19. Juni 2012, 10:35:24
Zitat von: Guido am 19. Juni 2012, 09:19:40
...Oder fast ohne Aufwand: http://cnc-ritzelmutter.de.tl/ Da werden Sie geholfen.  :-\ :-X  /mecker/



....frage mich gerade wie die funktioniert, nach den Prinzip einer Kontermutter??

Gruß kretschi




Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Paetschman am 19. Juni 2012, 11:34:41
Sollten die Schrauben direkt aufs Gewinde der Welle greifen ist das spätestens nach der Montage der neuen Spezialmutter hinüber  /mecker/

Ich habe mal einen Versuch mit einer Seitlich auf geschnittenen Mutter gemacht, welche mit Schraube geklemmt werden konnte. Das halte ich für die bessere Lösung. Allerdings war das ein Eigenbau und daher nicht perfekt.
/tuar/ Paetschman  /UTE/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Marc750 am 19. Juni 2012, 11:37:41
Mache ich das Gewinde nicht auch kaputt,
wenn ich seitlich ?ne Schraube reindrehe ?
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Paetschman am 19. Juni 2012, 11:40:40
Zitat von: Marc750 am 19. Juni 2012, 11:37:41
Mache ich das Gewinde nicht auch kaputt,
wenn ich seitlich ?ne Schraube reindrehe ?

Wenn Du sie ins Gewinde drehts auf jeden Fall.
Hab das wohl nicht korrekt beschrieben - Stell Dir vor Du schneidest die Mutter auf. So entsteht ein Spalt den Du mittels einer Schraube die ausschließlich Kontakt zur Mutter hat zu ziehen kannst. Quasi von Flanke zu Flanke schräg am Gewinde vorbei...

/tuar/ Paetschman  /UTE/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Marc750 am 19. Juni 2012, 11:53:13
ja so ergibt das Sinn !!! Hatte irgendwie ?ne
Madenschraube im Kopf (im übertragenen Sinne)
Es gab (im alten Forum) ja auch schon Leute die
das Ritzel mit ?ner Schlauchschelle fixiert haben....
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: TTGeorg am 19. Juni 2012, 21:37:09
Watt ist denn, wenn ich in das kaputte gewinde, ne nut fräse, für nen seegering alla Suzuki DRZ/DR.?

georg
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: TheBlackOne am 19. Juni 2012, 23:19:58
Das Problem, was ich bei dieser Befestigung sehe (Ritzel nur aufgesteckt und mit Richerungsring gesichert), ist, dass sich das Ritzel auf der Sternpassung bei Lastwechsel durch das immer vorhandene Spiel auf der Welle bewegt. Die Frage ist, wie lange die Passung das mitmacht.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Tom_42 am 19. Juni 2012, 23:42:41
Was spricht denn dagegen wenn man einfach hochgestemmt Gewindekleber nimmt und das ding damit sichert?
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: jota am 20. Juni 2012, 01:07:14
eigentlich nix,aber das wäre zu einfach. :P
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Paetschman am 20. Juni 2012, 07:42:11
Kleber hats bei mir nicht gebracht  :'(
/tuar/ Paetschman  /UTE/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: jota am 20. Juni 2012, 13:12:10
welche sorte hast du verwendet?

ich würde von soft bis hardcore folgendes empfehlen,je nachdem wie versaubeutelt das gewinde ist.

loctite:
1. 276 schraubensicherung hochfest
2. 9497 kleber
3. 3478 kleber
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Paetschman am 20. Juni 2012, 13:20:24
Kanns Dir nicht wirklich sagen, Nachdem aber auch links und rechts der Mutter eingeschlagene Spannstifte als Zusätzliche Sicherung nicht gehalten hatten, musste das Ritzel in USA mit Schweisspunkten gesichert werden. Die Mutter war da schon Tod.

/tuar/ Paetschman  /UTE/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Muello am 20. Juni 2012, 14:48:40
Das ganze System ist Mist.  /mecker/
Bei mir hat es auch mit Schraubensicherung (mittelfest), neuer Mutter und neuem
Sicherungsblech nicht gehalten.
Die Idee einen Stellring mit zwei oder drei Madenschrauben zu nehmen finde ich
nicht schlecht. Scheiß drauf wenn das Gewinde drunter leidet, es taugt eh nicht
zur Befestigung.  /mecker/
Werd mir die Idee mal durch den Kopf gehen lassen.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: TTGeorg am 03. September 2012, 20:43:14
Hmh, nun denn Jungs... nun brauche ich ne Lösung...
Letzten Donnerstag früh auf der A44 auf Weg zur Arbeit mit 125 sachen auf der linken spur, gab es nen lauten knall, wie n Platten und ich rollte aus. Hinterrad hinten fest, mal wieder, wie damals in Mauretanien beim Springen am strand, das kleine Alu einschub blech in der Schwinge zerbröselt. Und die Kette hing durch...
Häh? okay, schnell das werkzeug raus, kette gespannt und weiter. Gang eingelegt, kupplung kommen lassen, aber kein Kraftschluss...ein weiteres HäH? und die gelben gerufen.. Heute mal die Ritzelabdeckung geöffnet...Okay, die mutter war flöten gegangen und das ritzel runter gesprungen. also, kann es das doch.
Und, ich dachte schon an Motorschaden und das ich doch nicht mehr zu den Sixdays ISDE nach chemnitz komme.
weitergehts, nur wie mache ich nun mein Ritzel fest??

Georg
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Christof am 03. September 2012, 21:49:24
Mit der genialen Spezialritzelklemmmutter, die hier vor einiger Zeit beschrieben und für 75,-? angeboten wurde. Tolles Teil, hab ich mir gleich für mein Reiseersatzteillager bestellt. Nutze die Sufu !
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: gnortz am 03. September 2012, 22:38:49
http://cnc-ritzelmutter.de.tl/

Hab sie seit ca 1500 km drauf, bis jetzt hält sie. Werde das weiter beobachten.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: max am 04. September 2012, 23:42:42
Bei der Stellringmethode könnte man das Gewinde mit kleinen Messingstiften vor den Madenschrauben schützen.

Gruß Max
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Christof am 05. September 2012, 05:48:46
Wenn noch Was zum schützen da ist!?
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: knatterfritz am 05. September 2012, 21:37:13
Tja jetzt hab ich mal die SUFU benützt und bei Ritzelwelle und Spezialritzelklemmutter lande ich wieder hier.... :o
Macht nix, bei 75 ? für eine Mutter müsste die schon aus Gold sein, dass ich die mir kaufe. Eines meiner ersten Probleme bei meiner S10 war genau das: lose Ritzelmutter, kein Gewinde mehr da und dann habe ichs so umgebaut wie es bei meiner Honda anno dunemal schon war: Zentrale Bohrung mit M8er Schraube und als besonderes Gimik ein Schweissteil, sprich eine gezahnte dicke Unterlegscheibe weil am Anfang die Schraube sich ständig löste. Seit 7Tkm keine Probleme mehr, Teilekosten vernachlässigbar aber mehrere Tage Kopfschmerzen  /mecker/ /mecker/ weil Kopfzerbrochen, mei hab ich über diesen Yamahamurks geflucht

Salu2 Markus  /beer/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Tom_42 am 05. September 2012, 21:40:19
Zitat von: knatterfritz am 05. September 2012, 21:37:13
Tja jetzt hab ich mal die SUFU benützt und bei Ritzelwelle und Spezialritzelklemmutter lande ich wieder hier.... :o
Macht nix, bei 75 ? für eine Mutter müsste die schon aus Gold sein, dass ich die mir kaufe. Eines meiner ersten Probleme bei meiner S10 war genau das: lose Ritzelmutter, kein Gewinde mehr da und dann habe ichs so umgebaut wie es bei meiner Honda anno dunemal schon war: Zentrale Bohrung mit M8er Schraube und als besonderes Gimik ein Schweissteil, sprich eine gezahnte dicke Unterlegscheibe weil am Anfang die Schraube sich ständig löste. Seit 7Tkm keine Probleme mehr, Teilekosten vernachlässigbar aber mehrere Tage Kopfschmerzen  /mecker/ /mecker/ weil Kopfzerbrochen, mei hab ich über diesen Yamahamurks geflucht

Salu2 Markus  /beer/

Hast du da mal 'n paar aussagekräftige Bilder von?
/UTE/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: knatterfritz am 05. September 2012, 22:02:36
Morgen mal schauen, aber ich muss gleich sagen, dass ich die Teile mit Laser geschnitten habe, da ich diese Maschinen flicke, habe ich meine Beziehungen, sprich die Teile kosten mich nix, aber nicht jeder hat diesen Zugang, also nicht zuviele Hoffnung machen..... >:(

Salu2 Markus  /beer/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: knatterfritz am 06. September 2012, 20:59:26
Also da bin ich nochmal, habe momentan keine Fotos auf Lager, aerin ein oder 2 Wochen muss ich sowieso die Kette wechseln, sprich wenn Schrems das auf die Reihe bringen mir das Zeug mal zu schicken,dann mach ich mal ein paar Fotos.


Salu2 Markus  /beer/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: hase am 09. September 2012, 12:46:55
Hi -
ich hab ein TRX Getriebe drin und hatte eh nach einer Alternative gesucht - Welleausgang und Gewinde sind da nämlich länger.
Ist aber meines Erachtens auch für eine Standard XTZ Welle geeignet - siehe Fotos unten.
Das Ritzel ist ein 17er von JF Sprockets und ursprünlich für eine Kawa gedacht - die haben aber dieselbe Verzahnung (gibts bestimmt auch als 16er).
Man kann sich so das Blech sparen, das Ritzel schließt genau mit dem Wellenende ab (das Ritzel ist nämlich schön dick und mann muss dann nix unterlegen) und so könnte man auch eine ganz normale Mutter nehmen die man noch nicht einmal 'anfasen' muss. Einfach noch 2 Inbusschrauben passend gemacht, mit Schraubensicherung gesichert und dann kann sich da eigentlich garnix mehr losdrehen. Ich denke das müsste eine vernünfte Lösung sein.
Siehe Fotos (wenn ichs denn packe die anzuhängen).
Grüße
Uwe
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Christof am 09. September 2012, 13:45:25
Echt tricky !  ;D  Kompliment!
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: hase am 09. September 2012, 15:10:28
Danke -  ;D
Ich vergaß zu erwähnen dass das Ritzel für eine Kette mit 520er Teilung ist, so muss man nicht auf die 525er Ketten wechseln, dafür gibts ja jede Menge solcher Ritzel.
Ich persönlich bleib bei ner sehr guten 520er und dann ist das Ritzel für mich perfekt.
Gruß
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: gnortz am 09. September 2012, 16:20:49
Interessant ! :o
Von welcher Kawa ? Sind ja sicher nicht alle gleich verzahnt oder ?
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: hase am 09. September 2012, 19:57:04
Grüazi nochmal,
ist ursprünglich für die Kawasaki Ninja (ZX-9R 900) bestimmt. Bekommt man für irgendwas zwischen 12 und 15 Euro bei den üblichen Verdächtigen. Ich glaube in der Bucht gibts da auch Anbieter. Ansonsten müsste man sich durch diverse Kataloge für Ritzel (wie z.B. von JF) durchwuseln, da mag es noch die ein oder andere Übereinstimmung geben die ich nicht kenne.
Aber o.g. passt eben genau -
Gruß
Uwe
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: TTGeorg am 10. September 2012, 07:51:09
ZX 9 R Hat doch aber bestimmt nicht ne 520er kette, oder?? ansonsten, ne sehr geile lösung, denn ich steh ja eigentlich auf löcher fürn Blech im Ritzel.
wie gings bei mir weiter:
also, soone 75? mutter ist zu mir unterwegs. Aber, letzten Donnerstag bestellte ich bei Yamaha Sport Hilbk in bergkamen für 11,95 Mutter plus blech. Sollte drei werktage dauern, aber bereits am nächsten tag um 9uhr kam ne SMS, das meine Bestellung da wäre. Freitag abend mal die mutter auf meinem schlechten gewinde montiert..Hmh, die Mutter ging satt und fest drauf, ohne zu mucken...
meine Muttern waren bisher von KEDO, wo nun mal wieder ne mail hin geht... Vor einem Monat habe ich sie, mit bisher keine Anwort auch schon mal angeschrieben, wegen eines abermals unpassenden HiFLO Ölfilters..
Komisch, das alles!
tatsache ist, mutter sitzt satt und gut fest.

Georg
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Christof am 10. September 2012, 08:52:54
Hat der Röhricht die mit Hanf und Bärensch... festgesetzt ?  /devil/
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: gnortz am 10. September 2012, 14:56:34
@ TT-Georg

Wie ich bei ebay gesehen habe, bekommt man für die ZX-9R  520, 525 und 530 Ritzel.

gnortz

Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: TTGeorg am 10. September 2012, 22:54:46
Danke!
dem Feuerlöscher auch :P
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Muello am 21. Februar 2013, 23:36:22
Mal wieder was neues, zumindest für mich, zu diesem Thema.
Hab Heute die neue Motorrad Classic bekommen. Hier war eine
schöne Lösung zur Ritzelbefestigung.
Es ging um die 650er Afrika Twin, hier scheint das auch ein
Schwachpunkt zu sein.
Dort hat man mit einer zweiteiligen Klemmfaust das Ritzel
erfolgreich gesichert, ähnlich wie ein Pleue auf dem Lager
befestigt wird.
Gefällt mir sehr gut die Lösung.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Christof am 22. Februar 2013, 07:18:58
Bei der AT sind in der Regel nicht die Gewinde das Problem, sondern die Verzahnung der GAW, die im Laufe der Jahre unter Karies leidet.
Liegt sicher daran, das das Ritzel mit dem verschraubten Sicherungsblech nicht spielfrei auf der Welle sitzt. Da ist ne Klemmfaust ne Lösung.
Titel: Re:Ritzelwelle Gewindeinstandsetzung
Beitrag von: Muello am 28. Februar 2013, 14:06:29
Zitat von: Christof am 22. Februar 2013, 07:18:58
Bei der AT sind in der Regel nicht die Gewinde das Problem, sondern die Verzahnung der GAW, die im Laufe der Jahre unter Karies leidet.
Liegt sicher daran, das das Ritzel mit dem verschraubten Sicherungsblech nicht spielfrei auf der Welle sitzt. Da ist ne Klemmfaust ne Lösung.
Ja, das ist klar.
Aber trotzdem funktioniert das bei der XTZ doch auch.
Die Klemmfaust hält das Ritzel doch nur in seiner Position.
Daher finde ich die Lösung recht gut.