Hallo zusammen.
Da ich jetzt Vergaser und Ventile einstellen lassen wollte,habe ich eine Frage zum verbrauch.
Sind 6,7-7,2 Liter im Schnitt normal?Ich meine daß das zuviel ist für eine 750er.
Ich bin kein Heizer,sondern versuche ich immer zügig und sparsam zu fahren.
Würde mir die Schweizerbedüsung was bringen?
Gibt es da vielleicht andere Möglichkeiten ?
PS
Habe keine Lust irgendwelche Filter etc umzubauen.
MfG
hi,
den verbrauch halte ich nicht für dramatisch. meine verbraucht auch so um die 6,5 l. damit lasse ich es gut sein.
wo hängen denn deine düsennadeln? vielleicht sind auch die nadeldüsen verschlissen. wann wurde denn überhaupt der versager das letzte mal überholt?
gruss uwe
Wan letzte Inspektion gemacht wurde weiß ich nicht.
Ich habe sie vor einem Jahr gekauft und bin nur gefahren da sie super gelaufen ist.
Jetzt hat sie über 50 000 auf der Uhr, da wollte ich ihr was gutes tun.
Der Vorbesitzer meinte ,er hat nur Oel gewechselt sonst nichts.
Hallo Tenewit,
wenn du meinst dein Kraftstoffverbrauch sei zu hoch, dann musst du natürlich etwas ändern. Nur ohne "irgendwas umbauen"(?) wird sich wohl nichts verändern.
Da musst du zumindest die ganzen Verschleißteile des Vergasers wechseln und neue Luftfilter und Zündkerzen einbauen.
Wir hatten in den letzten Jahren hier Mitglieder, die ausgerechnet haben, ab wie viel Kilometer es sich für sie rechnet, einen neuen gebrauchten Motor einzubauen, wenn sie den Motor so abmagern, dass er weniger als 5 Liter auf 100 Kilometer benötigt und dafür kaputt geht.... /devil/
Aha, da war wieder ein Ahnungsloser an den Vergasern !
Ich frage mich immer was solche Schrauber an den vergasern einstellen und dann abkassieren /mecker/ !
Wenn wirklich 50tkm Nix an den Vergasern erneuert wurde, wird es jetzt höchste Zeit !
Neben den Nadeldüsen, solltest Du mindestens noch die Chokekolben, die Membranen und diverse Dichtungen und O-Ringe erneuern.
Wenn Du nicht dauerhaft in der Höhe unterwegs bist, brauchst Du auch keine Schweizer Bedüsung.
Alles Original, Grundeinstellung und der Verbrauch sollte bei Deinem Fahrstil bei max. 6,5 liegen.
Teile gibt es bei Kedo, oder Topham.
Lass dich nicht jeck machen die Schweizer Bedüsung läuft gut und solange du die HD nicht änderst läuft der Motor auch .
Meiner tut?s auch und hat jetzt 90 t .
Ich brauche bei deiner Fahrweise 5-6 l auf hundert.
Der Verbrauch der xtz steigt immer an und alle zwei jahre ,so 20 bis 24 t km wechsele ich die Nadeln und die Nadeldüse . Immmer bei Papierluft filtern bleiben , das ist auch wichtig.
Gruß Luis
Für einen Verbrauch von 5-6 Ltr/100 braucht es keine Schweizer Düsen etc. !!
Zitat von: Christof am 06. Dezember 2012, 13:54:43
Für einen Verbrauch von 5-6 Ltr/100 braucht es keine Schweizer Düsen etc. !!
Ne ruhige Gashand tut?s auch. /devil/
Die Möglichkeiten sind genauso vielseitige wie die Glaubensgemeinden.
Ich fahre mit K&N?s und Dyno 2 mit 6,5 Liter.
Das funktioniert auch mit der Schweizerbedüsung und auch mit den
Original Luftfilter- /Düsensatz.
Wichtig ist richtiges Einstellen, Erneuern der Verschleißteile und
regelmäßige Wartung.
Das allerdings bei Deiner noch nicht?s gemacht wurde glaube ich
nicht. Bei 50.000 sind die Nadeldüsen lange hin.
Wenn wirklich 50tkm Nix an den Vergasern erneuert wurde, wird es jetzt höchste Zeit !
Neben den Nadeldüsen, solltest Du mindestens noch die Chokekolben, die Membranen und diverse Dichtungen und O-Ringe erneuern.
Wenn Du nicht dauerhaft in der Höhe unterwegs bist, brauchst Du auch keine Schweizer Bedüsung.
Alles Original, Grundeinstellung und der Verbrauch sollte bei Deinem Fahrstil bei max. 6,5 liegen.
Teile gibt es bei Kedo, oder Topham.
[/quote]
Da kann ich Christof nur bestätigen. Meine Erfahrung: Verbrauch bei überholten Vergasern ca. 6,2 Liter. Steigt der Verbrauch auf den üblichen Strecken über 6,7 Liter sind zumindest die Düsen und Nadeln fallig. Wartungsintervalle bei meiner XTZ und meiner Fahrweise ca. alle 25000 km. /-/
Mit frisch überholten Vergasern sind aber auch weniger als 6 Liter möglich - Skandinavien: Vollgepackt, unter Beachtung der Geschwindigkeitsgebote: 5,4 Liter. /angel/
Gruß,
Andreas
Ehrlich gesagt.
Als meine ST 47000 km runter hatte (und noch keine Revision hatte) hat sie 8,5 bis 9,5 l/100km verbraucht. Nachdem die Ventile und der Vergaser revidiert wurden senkte sich der Verbrauch (bei forscher Gangart) auf etwa 6,5 Liter ...
Ich hab' zwar keine Ahnung wie hier der Fahrstiel ist, ich denke aber das wir hier einen Sturm im Wasserglass erleben. 8-))
das sehe ich auch so.
aber da winterzeit ja bastelzeit ist, kann man sich den versager ja mal anschauen.
wenn man sich dann nicht sicher ist, kann man das teil ja auch zu topham hinschicken.
gruss uwe
Hallo
@ CHristof Das ist mein Normalverbrauch , mein minimal Verbrauch liegt bei frisch revidierten Vergasern bei 3,9 Lp100 km beim Landstrassen gondeln.
War aber immer Ausländischer Sprit.
Zitat von: Der Luis am 07. Dezember 2012, 11:13:57
...mein minimal Verbrauch liegt bei frisch revidierten Vergasern bei 3,9 Lp100 km beim Landstrassen gondeln.
Was ihr gerne vergesst: Kraftstoff ist nicht nur zum Verbrennen da, sondern kühlt auch den Motor. Zu wenig Kraftstoff bedeutet nur Verbrennung, keine Kühlung und dann Motorschaden.
Zitat
War aber immer Ausländischer Sprit.
Ja und?
vieleicht so besser ?? :D
Wo hast du das denn gefunden?
Ganz gefährlich !
Wahrscheinlich bereiten die Moneralölkonzerne schon eine Radfahrerabgabe für bereitgestellten, aber nicht genutzten Sprit vor.
Haben die sich bei den Strommultis abgeschaut, deren Bereithaltung von Kraftwerken, wir ja auch bald extra löhnen sollen.
Hallo
Bei ausländischen Sprit ( innerhalb Europas) hatte ich immmer die geringsten Verbräuche. Vielleich ist der Sprit etwas anders zusammen gesetzt?
Müsst jeder selbst mal drauf achten.
Ich glaube die Kühlung durch Öl und Wasser reicht der St bei Teillast immer. Meine Öl Temperatur geht bei Volllast zu Anfang auch erst immer etwas runter .
Das lässt sicher auf eine etwas magerere Verbrennung schließen , aber im Teillastbereich hab ich keine Probleme damit und der Motor anscheinen auch nicht.
Solange ich weniger Sprit verbrauchen kann ohne irgendwem zu schaden tue ich das, weil unser Hobbby nur bedingt umweltfreundlich ist.
Zitat von: Der Luis am 07. Dezember 2012, 17:51:10
Bei ausländischen Sprit ( innerhalb Europas) hatte ich immmer die geringsten Verbräuche. Vielleich ist der Sprit etwas anders zusammen gesetzt?
da is kein Ethanol drinne! /devil/
Hi,
egal was ihr am Versager einbaut, lasst es von einem Mech synchronisieren. Ich fahre die Schweizer Bedüsung seit 250.000 km ohne Probleme, tausche aber alle 60.000 km die Nadel/ Düse .
Motorschäden weil zu mager? Kappes!
Grüße
Thommy
Das Problem ist nicht die Kühlmitteltemperatur sondern die Verbrennungstemperatur. Bei zu magerem Gemisch ist diese zu hoch. Das bringt Kolben zum schmelzen und schädigt Ventile und Ventilführung. Die Wasserkühlung kann dies nicht verhindern. Schlimmer noch, man merkt es nicht! Höchstens an glühenden Krümmern.
Solange das Gemisch im grünen Bereich ist, kann man schon Sprit sparen. Dies Bedarf penibler Abstimmung eines Profis. Sonst sparst du auf den ersten hundert km zwar ca. 30 Euro an Spritgeld - investierst dann aber 500 in eine Motorrevision.
Ich hab so eine Abstimmung hinter mir, Seitdem verbrauch ich nicht mehr 7-8 l sondern 5-6l /100km.
Minimum beim bummeln über Landstraßen waren so ungefähr 4,7 l. Die Wassertemperatur ist seit der Abstimmung geringfügig höher. Sie wird schneller warm. Logisch, zuvor hab ich mehr mit Sprit gekühlt als gefahren.
Noch weniger Verbrauchen geht nur mit lambdagesteuerter Einspritzung.
Hallo Gemeinde.
Danke für die vielen Antworten auf meine Fragen.
Da ich nicht viel in den Bergen unterwegs bin und auch den Verbrauch realistisch einschätzen kann,
werde ich meine Dicke zu Werkstatt bringen und den Vergaser rewiedieren lassen.
MfG
Tenewit /-/
Hallo Zusammen,
hab zwar noch keine ST, aber vll bald.
Die von meinem Onkel hat auch das "Benzin-Verbrauch-Problem". Sprich 8-9 Liter.
Da er nicht mehr mit Fahren will, wegen Gewicht, Größe und Konsum der Maschine, werd ich ihm mal meine DR 350 zum Tausch anbieten. Er möchte halt nur noch ein bischen durchs Dorf tuckern und sich vomj Touren, bzw. den Abendlichen-Ritten durch den Landkreis verabschieden.
Vermutlich ist hier eine Vergaserrevision angesagt. Laut Kedo kostet der Satz Vergaser-Rebuild-Kit für beide Vergaser 50 Euros + 20 für Chokekolben und dessen Dichtung. Was noch überschaubar ist. Hinzu kommt noch eine Ultraschallreinigung, was bei nem bekannten um die Ecke recht günstig abläuft. Ein weiterer Bekannter, Zweiradmechaniker und ehemaliger Besitzer einer ST könnte dann das Zerlegen und den Wiederaufbau übernehmen.
Wie lange sollte das Zerlegen und Wiederaufbauen den ungefähr dauern, bzw. was muss dafür alles abmontiert werden??? Möchte vorab ungefähr abschätzen können, auf wieviel Euros ich mich einstellen sollte.
um zum vergaser zu kommen muss der tank runter,
die vergaser zerlegen reinigen und neu zusammenbauen ist in einer stunde locker gemacht,
richtig abstimmen dauert ein bisschen länger, wenn es vorhin nicht gepasst hat, verschleiß im motor, anderer auspuff, dynojet kit usw....
wieviel euro ? tja, hängt davon ab was du für ersatzteile du wirklich brauchst dinge die gut sind brauchst du ja nicht neu geben, vllt kommt beim zerlegen noch was dazu
und wieviel deine bekannter dafür wollen
aber von 30-300 euro is wohl alles möglich.
ich nehm für einen vergaser eine kiste bier als freundschaftspreis, regulär sinds 200€
Was beinhaltet den Dein Service für ne Kiste Bier, was sonst 200,-€ kostet ???????????
Das hört sich ja sehr gut an., Lavezzi.
Nur wo wohnst du? Und was heist abstimmen? Die Maschine wurde über 6-8 Jahre nicht bewegt. Letzte Jahr gabs frisches Öl und Bremsflüssigkeit + ein paar Kleinigkeiten in der Werkstatt. Der Devil-Sporttopf kam für die AU runter und der Originale wieder drauf > AU ohne Probleme geklückt. Hoher Spritkonsum war auch mit dem Deviltopf, Erfahrungswerte mit dem alten gibts nicht da nach dem Werkstattbesuch max. 200 KM gefahren wurde. Also viel zu Schade für das gute Stück.
Was noch hinzu kommt ist der auftretende schwarze Rauch, beim starken Beschleunigen oder Nutzung der Motorbremse. So war zumindest die Aussge meines Onkels.
naja ich muss für einen freundschaftspreis keine rechnung schreiben und steuern zahlen /devil/
Ich bin aus Wien,
wenn die seid 6 Jahren gestanden ist hast du mehr zu tun als nur den Vergaser machen.
Öl wechsel, neue Reifen ....
Naja abstimmen heist richtig synronisieren, die richte größer der leerlauf, haupt und luft düse, und position der nadel. das es auch spass macht mit der ST zu fahren, also ohne Löcher und ruckeln ;)
der schwarze rauch stammt wahrscheinlich durch die Fahrweise deines Onkels gepaart mit verschließenen Nadeldüsen
wenn alles neu und in ordnung ist, den motor ordentlich warmfahren und mal treten, Das sich die Ablagerungen auf Ventile, im Kopf und Auspuff verabschieden.
dann ist der Rauch auch weg.
oh, Wien ist leider nicht gerade einen Katzensprung entfernt.
Ich denk den Tank und Vergaser bekomm ich dann selber runter. Zur Reinigung geb ich das ganze dann dem einen Bekannten, der ander soll die Montage und Einstellung übernehmen.
Komm ich mit dem Handbuch da auch gut vorwärts??
Denke das "Schwarzer-Rauch"-Problem wird sich danach wieder geben. Meine Erfahrung stell ich dann natürlich hier ein, kann nur sein das es noch ein bischen dauert bis dahin.
Schweizer-Kit Ja oder Nein??
Ja mit orginal hauptdüse. LLGS 4 umdrehungen raus
ordentlich abstimmen, dann kommst auch auch die schweizer verbrauch, ohne das er teilweiße zu mager ist, die nadel kannst du aber aus dem schwizer kit nehmen, die hauptdüse wirkt sich dann im bereich von 6-8k rpm aus.
aber das soll dein spezi dann einstellen und dann passt das,
gemischschrauben eine fixe anzahl rausdrehen passt selten, lieber nach gehör und gefühl. so das der motor einfach sauber läuft, standgas möglichst weit runterdrehen, dann hört man es deutlicher.
ich hab kein handbuch aber denke ja. aber nicht alles was drinnen steht muss stimmen, ist zumindest bei anderen modell so..
hi,
irgendwas scheine ich da falsch gemacht zu haben. Habe jetzt über den Winter die Vergaser raus und neu bestückt, alles von topham kommen lassen, Düsen, Düsennadeln, Düsentock etc...
Sie springt super an und läuft prima - soweit ich das beurteilen kann, habe sie erst seit dem Herbst und bin noch nicht viel gefahren. Heute dann den ersten Tank nach den Arbeiten leer gefahren und erschrocken, bei 280km blieb sie stehen, musste auf Reserve schalten. Wenn ich dann von 5 Litern hier lese frag ich mich schon was ich wohl alles falsch gemacht haben muss ...
Im Einzelnen kann ich jetzt nicht aufzählen welche Einstellungen ich gemacht habe, dazu werde ich die Gaser wohl nochmal rausmachen müssen und nachschauen, verdammt.
Grüße,
micha
Kennt jemand hier in Süddeutschland jemanden der in der Lage wär meine ST richtig abzustimmen, wohne am Bodensee.
Grüße,
micha
Hallo Michel,
komme eben auch gerade vom Tanken.....und was soll ich sagen, meine genehigt sich 9Liter auf 100Km!!! :o
Hatte eben eine grosse inspektion mit allem was dazu gehört gemacht. Lufi, ZK, Ölwechsel, Ventile eingestellt, Bremsflüssigkeit usw.
Neue Nadeldüsen und Nadeldüsen von Topham verbaut (Schweizer Bedüsung)
Muss allerdings sagen das ich jetzt im Winter und hauptsächlich Kurzstrecken im Stadtverkehr fahre. Ausserdem hab ich vorne einen Zahn kürzer übersetzt. Aber 9 Liter kommt mir schon etwas heftig vor, was meint ihr?
Ach ja, fast vergessen, die Düsennadel hängt in der mittleren Kerbe.
@ Mopedmichel: fündig geworden??
Also, wenn jemand im Süddeutschen Raum einen "Vergaser-Guru" empfehlen kann, würde ich den auch gerne mal besuchen.
Meine braucht auch 8 Liter, mit komplett überholten Vergasern (ich scheine da also auch so einiges falsch gemacht zu haben,
obwohl der Motor absolut super durchzieht, am Gas hängt, schön in einen ruhigen Leerlauf fällt, .... ach, ich komm ins Schwärmen,
scheiß auf die 8 Liter!) /beer/ /tewin/
@ DerBeder.... kann ich verstehen!!! /beer/ /tewin/
Zitat von: Der Luis am 07. Dezember 2012, 11:13:57
Hallo
@ CHristof Das ist mein Normalverbrauch , mein minimal Verbrauch liegt bei frisch revidierten Vergasern bei 3,9 Lp100 km beim Landstrassen gondeln.
War aber immer Ausländischer Sprit.
Kann ich auch bestätigen, meine 59x damals im Ausland noch mit verbleitem Sprit auf anhieb 0,5l weniger verbrauch. Hat das aber auch was mit dem Grad der Luftverschmutzung zu tun? Im Ausland hängt auto und Mopped besser am Gas, vorallem abends, warum? Subjektiver effekt in Österreich und südlicher bemerkt.
War doch 'ne alte Geschichte: Die Zweigang-Mopetten (Puch MS 50) sind am
Abend immer besser gegangen, haben "kraftvoller" angezogen.
Wir Ahnungslosen habens damals auf die feuchte Luft geschoben. (Wien und Umgebung)
Grüsse
Wilhelm
Zitat von: DerBeder am 10. Februar 2015, 19:42:50
Also, wenn jemand im Süddeutschen Raum einen "Vergaser-Guru" empfehlen kann, würde ich den auch gerne mal besuchen.
Meine braucht auch 8 Liter, mit komplett überholten Vergasern (ich scheine da also auch so einiges falsch gemacht zu haben,
obwohl der Motor absolut super durchzieht, am Gas hängt, schön in einen ruhigen Leerlauf fällt, .... ach, ich komm ins Schwärmen,
scheiß auf die 8 Liter!) /beer/ /tewin/
Hy Beder, häng doch mal ne Kerbe tiefer an beiden freilich, war auch auf der vorletzten rille und komm bei 6.5 raus.... Vergaserrevisionszeitpunkt unbekannt, fahre so schon seit 16tkm.... Hupft mal auf 7 Liter aber das ist wohl die schnelle Luft die es vorne reindrückt, dadurch höherer Unterdruck, hihi, wers glaubt ;)
Hallo Beder,
welche Bedüsung fährst du und in welcher Kerbe hängen deinen Düsennadeln??
Gruss aus Meersburg
Moin Moin
Ein ganz wichtiges Teil bei der Vergaserrevision ist der Chokekolben und das Reinigen der
luftabsperrventiele.
Bei einem Verbrauch vom 9l würde ich mal die Chokekolben ausbauen und erneuern.
Luis
nur mal so , nach Revision der Vergaser mit Original Vergaserbestückung zwischen 6 bis 6,5 liter .., ich denke damit kann man leben.
Zitat von: Der Luis am 11. Februar 2015, 10:44:33
Moin Moin
Ein ganz wichtiges Teil bei der Vergaserrevision ist der Chokekolben und das Reinigen der
luftabsperrventiele.
Bei einem Verbrauch vom 9l würde ich mal die Chokekolben ausbauen und erneuern.
Luis
Chokekolben sahen augenscheinlich sehr gut aus.....luftabsperrventile hatte ich glaub nur eins draussen, da man sonst die Vergaser trennen muss. War am Rand (aussenseite etwas brüchig, sonst aber ok)
Was passiert wenn diese Membrane kaputt wären bzw. sind??
Moin moin
Die Choke kolben lösen sich auf, d.h. diese werden an der Spitze dünner oder es bldet sich eine Delle oder kerbe und dann zieht der Vergaser die ganze Zeit Gemisch über diesen Umweg.
Wenn die St anspringt ohne das man den Choke ziehen muss sind die Kolben schon lange undicht.
Die luftabsperrventiele machen etwas ähnliches die sorgen dafür das dasGemisch fetter wird wenn man vom Gas geht, d.h. wenn die Membrane kaputt ist dann knallt die St beim Gaswegnehmen . Aber viel unangenehmer ist es wenn die Kolben ,welche anden Membranen hängen so verschmutztsind das sie nicht mehr in RRuhrstelllung gehen können. Dann reichert dieser umgehungsweg das Gemisch permanent an und das führt zu Überfetttung , welche mann zu Anfang nur in den Höhenlagen spürt.
Ich weißdas man dafür die Vergaser Trennen muss aber ist für das saubere Abstimmen der Vergaser unumgänglich.
Gruß Luis
Zitat von: Der Luis am 12. Februar 2015, 09:37:45
Moin moin
Die Choke kolben lösen sich auf, d.h. diese werden an der Spitze dünner oder es bldet sich eine Delle oder kerbe und dann zieht der Vergaser die ganze Zeit Gemisch über diesen Umweg.
Wenn die St anspringt ohne das man den Choke ziehen muss sind die Kolben schon lange undicht.
Die luftabsperrventiele machen etwas ähnliches die sorgen dafür das dasGemisch fetter wird wenn man vom Gas geht, d.h. wenn die Membrane kaputt ist dann knallt die St beim Gaswegnehmen . Aber viel unangenehmer ist es wenn die Kolben ,welche anden Membranen hängen so verschmutztsind das sie nicht mehr in RRuhrstelllung gehen können. Dann reichert dieser umgehungsweg das Gemisch permanent an und das führt zu Überfetttung , welche mann zu Anfang nur in den Höhenlagen spürt.
Ich weißdas man dafür die Vergaser Trennen muss aber ist für das saubere Abstimmen der Vergaser unumgänglich.
Gruß Luis
So, Vergaser sind mal wieder draussen. Dabei habe ich enige Sachen festgestellt die mir beim ersten mal wohl nicht aufgefallen sind bzw. die ich nicht bemerkt hatte weil ich die Vergaser nicht getrennt hatte.
Hätte ich es gleich ordentlich gemacht wäre mir vermutlich einige Arbeit erspart geblieben.
also was mir aufgefallen ist:
Luftabsperrventil (in der Mitte) komplett vereckt gewesen.
1 Dichtung vom Chokekolben rissig.
1 Düsenstock nicht richtig angezogen gewesen (nur handfest)
Dichtung unter den Schieberführungen und unter den Düsenstöcken sehen auch sehr "plattgedrückt"aus.
LLGS waren unten benzinfeucht.
Schieber waren deim Ausbau zur Lufi Seite hin ebenfalls benzinfeucht. Ist das Normal oder kennt einer die Ursache?
Ansaugstutzen rissig. (verm. aber noch dicht)
Also, erst mal 2 komplette Dichtsätze und Ansaugstutzen bestellt. Ebenfalls neue Chokekolben und dazugehörige Dichtungen.
Denke nach dieser Revision sollte es besser sein!!
Was mich wundert, trotz der genannten Mängel lief die ST bis auf den zu hohen Verbrauch echt klasse. Kein ruckeln, kein verschlucken, kein gravierendes Leistungsloch. Konnte im letzten Gang von 50 km/h ab ruckfrei hoch beschleunigen.
Was mir noch aufgefallen ist, das bei Temperaturen um die 0-5° die Temperaturanzeige sich nicht merklich bewegt, grad bis zum Anfang der grünen Skala. Wo sollte der normalerweise bei solchen Temp. stehen?
Servus,
zuviel Sprit stört die alten Motoren kaum, ausser das der Verbrauch steigt. Soll heissen, den Besitzer störts :)
Ein Vergaser ist ein mechanisches Teil das auf optimale Funktion konstruiert wurde ohne grosse nachkontrolle, soll heissen, das Wenn/Dann wird nicht abgefragt wie bei den Lambadasondengesteuerten Steuergerät mitdenkenden Motoren. Was nicht verbrannt werden kann geht halt zum Auspuff raus.... Darum ist es auch eine "Kunst" einen Vergaser so einzustellen das es allen Wünschen (Spritverbrauch/Leistung) gerecht wird.
Alles was nicht optimal ist schlägt sich im Spirtverbrauch nieder, den Leistungsverlust spüren viele garnicht, alte autos liefen manchman nach Hersteller Co Vorgabe mit 15 L/100km und nach einer kleinen Korrektur allerdings illegal mit 10l/100 und schafften trotzdem die endgeschw. (klar ist mopped empfindlicher, aber das mal als Erklärung)
Soll heissen, mach Deine Vergaser "neu" das alles nach der Vision des Konstrukteurs passt.
Dann Grundeinstellung, damit die Kiste überhaupt anspringt und dann die Feineinstellung, natürlich dynamisch (bei laufendem warmen Motor) die alten Mechaniker können das nach Gefühl, vielleicht gibts ja auch eine "CO App" mittlerweile da sich keiner mehr auf sein gehör verlassen kann. ;D
Falls Du nicht die nötige Praxis hast, dann lass es jemanden machen.
Ansonsten, Leerlaufdüsen anpassen, synchronisieren. Fahren evtl. nochmal nachkorrigieren und spass haben.
Never Touch a Running System!
Gruss Croxtz
Und sei sicher, mit den Tips und " Fachwissen" aus dem letzten Beitrag wird das nie was.
Was ich vergessen hatte zu erwähnen. CO wurde damals durch die Bank im leerlauf eingestellt, in diesem Bereich fährt sichs ruppig, Vergaser leben von der Theoretischen Funktion was ab dem Gasgeben passiert (stichwort Unterdruck). Beim Verbrauch machen sich schon verstopfte Luffies bemerkbar.... Kenne ja nicht Deinen Wissenstand.....
Check die Teile Durch und tausche aus was die Funktion beeinträchtigen könnte, dann hast Du ne gute chance die Sache selbst in den Griff zu bekommen. Hast Du aber Spassgeld übrig, kannst Du es eben auch analysieren lassen und zum Optimierer bringen.
Halt uns mal auf dem laufenden, was Du gemacht und erreicht hast.
Viel Spass und Fingerspitzengefühl.
Gruss Croxtz
Heute Abend sollte ich alle Teile beieinander haben....mal sehen ob sie dann morgen wieder schnurrt.
Weshalb meine Gasschieger und die LLGS beim Ausbau benzinfeucht waren weiss nicht zufällig jemand??
Liegt vlt. daran das ein Vergaser Benzin verarbeitet...!? ::)
Wenn Du alle O-Rnge erneuert hast, ist auch das sicher weg .
Zitat von: XTZ_750_ST am 17. Februar 2015, 11:25:25
Heute Abend sollte ich alle Teile beieinander haben....mal sehen ob sie dann morgen wieder schnurrt.
Weshalb meine Gasschieger und die LLGS beim Ausbau benzinfeucht waren weiss nicht zufällig jemand??
Schau Dir bei Yamha online Teile den Vergaser in der Explosionszeichnung an und Du wirst Staunen was da alles drin ist. Kannst aber auch gut als zusammenbau anleitung nutzen. Wenn man nichts von Vergasern weiss ist das schon eine grössere Sache, deshalb bitte sorgfältig Arbeiten. Du kannst da aber auch natürlich haufenweise Gled ausgeben und alles neu Kaufen. Was die Grundfunktion angeht. Wichtig ist das die Schwimmernadel Dicht ist, zu prüfen mit Mund auf Schalcuh und reinblasen ob das ding abschliesst, auf Beschädigung prüfen muss bei geringsteem Druck schon schliessen das nix reingeht... Schwimmerkammer Spritniveau richtig Einstellen, gibts bei youtube zu sehen wie man das machen kann... Düsennadel mittig hängen, die Reihenfolge des zusammenbaus siehe Yamaha Ex-Zeichnung. Vorausgesetzt es sind alles Kanäle durchläassig, das Ding sorgfältig zusammenbauen, LLS 2,5 umdrehungen raus drehen. Vergaser Einbauen, LLS evtl. nochmals nachdrehen ob rein oder raus ergibt sich aus dem runden Lauf des Motors. Sychnronisieren und mal auf die Strasse Testen. Wenns passt suppi, wenn spritverbrauch zu hoch evtl. Nadel eins tiefer hängen macht n bissl was aus.... Ich setzte hier voraus das der Vergaser anständig revidiert wurde und wie oben beschrieben, das Mopped Fahren sollte. Feineinstellungen mittels Tester oder gar Leistungsprüfstand sei Dir überlassen. Die profies mögen es berücksichtigen das bastler nicht die Mittel und evtl. nicht die Erfahrung haben, weshalb dies hier auch nur als Leitfaden gilt um zumindest zum Profi aus eigener Kraft fahren zu können, wenn man selbst nicht mehr weiter kommt....
Viel Erfolg, es ist kein Hexenwerk sondern nur sehr Arbeitsaufwändig.
Gruss Croxtz
Hallo,
so, erster Zwischenbericht:
Vergaser revidiert und mit neuen Ansauggummis wieder montiert. Folgende Defekt habe ich noch festgestellt. 1 Gummidichtung Chokekolben defekt! Dichtungen der Starterdüsen beide defekt.
und die beim zerlegen schon festgestellten Fehler.
Erneuert wurden sämtliche Dichtungen, Membran der Luftabsperrventile, Schwimmernadelventil, Chokekolben und die Ansaugstutzen.
Düsennadel hängt immer noch in der mittleren Kerbe. Schwimmerstand ist ziemlich exakt 12mm. Synchronisiert habe ich die Vergaser bisher noch nicht, nur optisch kontrolliert ob die Drosselklappen synchron öffnen.
Ich werde berichten ob und was sich am Verbrauch geändert hat.
Zur Info nochmals, Luftfilter und Auspuff sind noch original, Ventile auf max. Werte eingestellt, Zündkerzen neu. Übersetzung vorne 1 Zahn kürzer.
Vorne 1 Zahn kürzer? Was dreht denn deine bei 100 im 5.? Über 4500? das wär mir zu hoch...
bei 4000 im 5. sind es 80, sollten dann also bei 100km/h logischerweise 5000 U/min sein.
Denke ich werde auch wieder auf die originale Übersetzung wechseln, da 160 Topspeed auf Dauer doch etwas wenig ist ;D
So eben noch tanken gewesen und Verbrauch ausgerechnet. 6,2 Liter!! Allerdings nur ca 100km gefahren also noch kein Dauerdurchschnitt. Allerdings ueberwiegend Kurzstrecken in der Stadt. Drehzahl bei 100 im 5. sind doch nur 4700.
Suppi, ich würds so lassen, wenn die Leistung auch passt und keine Lastwechsel zu spüren sind so lassen bevor mann es ohne tester verschlimmbessert. Bei Llast wechsel evtl. nochmal n bissl mehr sprit geben, wo hängen Deine Nadeln auf welcher rille?
Teilt noch jemand meine Meinung?
Gruss Croxtz
Moin!
Ich habe eine XTZ 750 nach 9 Jahren standzeit reanimiert: Luftis, Kerzen, Vergaserinnereien und Ansugstuzen neu, Gaser ultraschallgereinigt Ventilspiel geprüft und im 3. Vresuch die LLS 2,75 Umdrehungen rausgedreht (1. Versuch Herstellerangabe 1,75 = zu mager, 2. Versuch 3,25 = ok, aber patschte. 3. Versuch 2,75 alles gut, läuft, tourt gut ab, patscht immer noch.) Das Patschen mache ich an falscher Luft aus den Krümmerübergängen fest weil auf der Ansaugseite alles dicht ist, keine Falschluft zieht.
Nach gesamt 700 kilometern, davon die letzten 250 am Stück gefahren, ist der Verbrauch bei 5,9 Litern auf 100.
Zu erwähnen ist auf alle Falle, das ich 100ml Vergaserreiniger von Liquid Moly zu der letzten Tankfüllung zugegeben habe und das regelmäßig wiederholen werde. Denn ich bin mir sicher, das der Sprit früher besser für Vergaser war. Heutzutage werdenandere Additive zugegeben, weil es kaum noch Gaser dafür nur noch Einspritzer gibt.
Sollte ich mich darin irren, bringt es Liquid Moly was aber schadet sonst nix. Denn bei 6,99€ für ein halben Liter, also bei jeder 2. Füllung 100ml, reicht das für +/- 200l Benzin!
Linke zum Gruße!!! /tewin/
Moin
Das mit dem Benzinzusatz von LM mache ich nach längerer Standzeit auch immer , falls sich durch den verdunsteten Sprit irgendwelche Harz und fett ablagerungen gebildet aben. ( meist bei der Transe meiner Holden)
Gruß Luis