Hallo,
Ja, ich habe die Suchfunktion benutzt und alles/manches über das Thema Abschmieren und Umlenkung gelesen, ausgedruckt und verstanden.
XTZ 750/94, gerade gekauft, wurde glaubich noch nie abgeschmiert, beim Ventilspiel und Synchronisieren war ich garantiert der Erste da drinnen... 60 000 km.... und untenrum geputzt sicher auch noch nie....
Habe mir gestern einen Wolf geärgert: Das vordeste Schmiernippel der Umlenkung, das mit dem 45° Kopf, ja das, die Drecks....
ist zu, lässt sich nichts einpumpen.
Habe das Schmiernippel herausgeschraubt, natürlich ist es nicht verstopft, und in das Gewinde in dem "Knochen (?Ist der das?)
habe ich es ums Verrecken nicht mehr hineingebracht. (Keine Jungfrau mit kleinen Händen in der Nähe)
Also besser sowieso alles raus, und eventuell neu lagern? Werden sehen.
Jetzt meine Frage:
Ich weiss, ich werde es schon sehen, aber vielleicht kann mir schon im Vorhinein wer sagen, was das für eine Arbeit ist, die Umlenkung auszubauen?
Aufbocken ist klar. Dann hab ich gesehen, Bremslichtschalter muß weg, sonst geht der vordere Bolzen nicht raus.
Zu weiteren Untersuchungen reichten gestern Abend meine Nerven nicht.
Und da die Werkstatt 20 km weit weg ist und ich erst Montag wieder dorthin darf (sagt meine bessere Hälfte) lasst mich bitte wissen, was mich erwartet.
Hinterrad raus? Öltank weg? Vorderrad ausbauen? Lima-Wicklung abrollen? Lenker in Stücke schneiden? :'(
Macht das Federbein irgendwelche besonderen Probleme?
Btte rettet mein Wochenende - und das meiner Familie, weil sonst bin ich das ganze Wochenende unleidlich.
Grüsse
Wilhelm
Wenn der Knochen nicht geschmiert wurde, wurden die Schwingenlager und das untere Federbeinauge garantiert auch vernachlässigt, daher ist es sinnvoll, die Schwinge kpl. auszubauen um alles gründlich zu reinigen und ggf. zu reparieren und ggf. lackieren. Beachte auch das untere Federbeinauge, wo Du eine bewegliche Kugel im Aug finden wirst die bombenfest sitzt, ebenso wir der untere Federbeinbolzen eingelaufen sein, weil die Kugel sich schon lange nicht mehr gedreht hat. Das Thema solltest Du über die Sufu finden. Zum Ausbau der Schwinge sollte der Öltank raus und der Bremszylinder gelöst und weggezogen werden. Schau Dir dann auch die Endkappen der Schwingellager an, die gerne schonmal Risse haben und den Schwingenschleifschutz besonders von unten, wo er oft durch ist. Bei der Gelegenheit natürlich auch gleich Kettensatz, Radlager, Kettenblatträgerlager, Ruckdämpfer und Bremssattel hinten, Speichen und Felge prüfen und ggf. reparieren, bzw. überholen, sowie Bremsflüssigkeit erneuern.
Wenn man an einer alten ST einmal anfängt kommt man schnell von Sch... zu Cremeschnittchen.
Christoff hats dir eh schon schön aufgelistet, befolgst du das alles hast du wieder ein recht passables Dämpfungsverhalten mit gutem Ansprechverhalten. In meinem Fred "XTZ900" hab ich Detailbilder von den zerlegten Teilen, und wenn du noch weitere Infos brauchst, von Ersatzteilnummern, Herstellern und Händlern bin ich dir gern behilflich, ein paar gute gebrauche Teile, wie einen Lagerbolzen hab ich glaub ich noch rumliegen, und auch noch neue Nadellager hab ich Teilweise noch. /beer/ Machs einmal richtig und pingelig dan hast lange deine Ruhe. Bei der gelegenheit kannst auch neue schmiernippel verbauen, die gibts für 20cent/stk im Landwirtschaftsmarkt.
MfG Mille
Alternativ zum Öltankausbau, reicht es auch den unteren Schlauch abzuziehen. So oder so fließt Öl. Also gleich mit wechseln.
Ich hab gerade erst alles durch, also alle Lager neu und Schwinge pulvern. Gab auch nen Thread der dir alle Lager ect. nennt.
Willst du nur die Umlenkung schmieren/erneuern und nicht die Schwingenhauptlager, sollte das doch ohne Ausbau der Schwinge gehen, oder irre ich mich? Das spart jede Menge Arbeit.
Schwingenhauptlager und Federbeinauge sind in der Tat gerne Verschlissen nach 60 tkm. Die Lager der Umlenkung sind selten eingelaufen.
Wenn du tatsächlich alle Lager neu machst, sparst du dir viel Geld wenn du bei nem Lagerfritzen einkaufst und nicht bei Yamaha.
Na, Danke,
Sowas hab ich schon befürchtet!!
Und das nach dem ersten Ölwechsel und Bremsflüssigkeitswechsel sowieso!
Aber Ihr habt ja recht: Die Bezugsquellen hab ich ja schon in der Sufu gefunden, und die Beschreibung auch.
Ist ja eh den ganzen Winter Zeit, wie die Hebebühne leer ist, kommt sie rauf.
Werd ich alles rausreissen, hat man ja sonst sowieso ein schlechtes Gefühl, wenn man weiss, da lauert was.
Werde mich an Eure Empfehlungen halten.
Danke für die Tipps, und wenn die ST dann soviel Freude macht wie die 660er, bin ich zufrieden.
Sind ja doch meine ersten Japaner (na gut, ausser kurzzeitig einer Honda VT vor ca. 22 Jahren)
Grüsse
Gernot.
Und nächsten Winter kommt dann die Gabel und Alles was vorne ist ;D.
Im Winter15/16 dann Motor, Ventile, Vergaser, Regler etc. ;D !
Keine Panik, wenn Du einen ganzen Winter Zeit hast schaffst Du Alles bis zur nächsten Saison.
Werden wir nicht übertreiben....
Ich fahre nur Strasse, Motor geht tadellos, nur Einlassventile waren an der unteren Grenze.
Vergaserei tadellos, kein Öl-Wolkerl beim Gasgeben, Kompression gut, synchron ist sie jetzt.....Regler dürft schon ein ordentlicher sein, unter der Sitzbank....Gabel schaut gut aus, ...Hebelei hab ich ausgebuchst, Verkleidungsschrauben und Sturzbügel auf technisches Niveau angehoben...
aber ich habe ja keinen Winter Zeit, glaubst, ich hab nur die XTZ's??? ;D
Grüsse
Gernot
Na dass kommt mir bekannt vor. ;D Kurz nach nem Ölwechsel beschloss ich auch die Schwinge endlich neu zu machen.
Da war ich höchst erfreut als ich merkte, dass dazu wieder Blut (Öl) fließen muss. Ich war zu geizig (oder zu beleidigt) um alles abzulassen.
Hab nach dem abziehen des Schlauches einfach diesen schnell mit nem Rundholz verstopft. So musste ich nur etwa nen halben Liter neues einfüllen. Vllt. auch ne Lösung für dich. Ist aber etwas Sauerrei beim abziehen und vor allem beim wieder aufstecken. geht nur mit großer Ölauffangwanne. Ich wollte es wohl einfach nur nicht wahr haben. :'(
Ausbau und Einbau der Schwinge ist zwar etwas fummelig, dafür gehen die Lager easy und ohne Spezialwerkzeug raus und rein.
Lass dir einfach Zeit. Unter Stress klappt das nicht.
Viel Spass!
Man kann das noch relativ neue Öl ablassen und danach wieder einfüllen, oder net?
Ich sehe, wir verstehen uns.....
und da ich eine ordentlich grosse und gut eingerichtete Werkstatt habe, wird sich schon ein Auffanggefäß finden.
Die Sauerei bin ich gewohnt, wollt Ihr wissen, wie meine linke Hand ausgesehen hat, nach dem Auffüllen der alten Fettpresse, nach dem festen Abschmieren der Schwingenumlenkung, (wo DAS überall rausgequollen ist, und in welchen Mengen) nach Demontage des verdammten Schmiernippels, nach ca. gefühlten 2 Stunden Versuch, das Nippel wieder reinzukriegen....
Mein Sohn hat vor einiger Zeit geheiratet, da habe ich vorsorglich 3 Wochen in der Werkstatt nichts mehr gearbeitet, die Nägel sich schön nachgewachsen in der Zeit, die Dreckspuren hatten sich verflüchtigt,
fast wieder Friedenshände hatte ich........aber dann ists wieder losgegangen, da kannst bürsten und waschen, was Du willst,...aber wem sage ich das.
Grüsse
Gernot
Zitat von: Gernot am 02. November 2013, 19:05:23
Ich sehe, wir verstehen uns.....
und da ich eine ordentlich grosse und gut eingerichtete Werkstatt habe, wird sich schon ein Auffanggefäß finden.
Die Sauerei bin ich gewohnt, wollt Ihr wissen, wie meine linke Hand ausgesehen hat, nach dem Auffüllen der alten Fettpresse, nach dem festen Abschmieren der Schwingenumlenkung, (wo DAS überall rausgequollen ist, und in welchen Mengen) nach Demontage des verdammten Schmiernippels, nach ca. gefühlten 2 Stunden Versuch, das Nippel wieder reinzukriegen....
Mein Sohn hat vor einiger Zeit geheiratet, da habe ich vorsorglich 3 Wochen in der Werkstatt nichts mehr gearbeitet, die Nägel sich schön nachgewachsen in der Zeit, die Dreckspuren hatten sich verflüchtigt,
fast wieder Friedenshände hatte ich........aber dann ists wieder losgegangen, da kannst bürsten und waschen, was Du willst,...aber wem sage ich das.
Grüsse
Gernot
Hallo Gernot,
was da hilft sind Latex Handschuhe dann bleiben die Hände deutlich sauberer ;D
Was ich auch schon probiert habe nennt sich flüssiger Handschuh, ist ne Creme zum einreiben.
Gruß Tom
Ich habe mir angewöhnt nur noch mit Handschuhen zu arbeiten. Beim Schrauben Montagehandschuhe (MaxiFlex z.B.), wenn es dreckig wird Einmalhandschuhe aus Latex oder noch lieber Nitril (das sind diese blauen).
Deutlich angenehmer, man macht sich nicht mehr die Finger so kaputt und sauber bleiben sie auch.
Also, -- ich kann mir nicht vorstellen, wie man als Kapfschrauber mit Handschuhen arbeiten kann.
Habs probiert, ICH kanns nicht.
Ja, beim Zylinderkopf halten fürs Ventilführungen rausschlagen, aber eine Kolbenbolzensicherung einführen?
Ausserdem kann ich meiner Frau die Hände zeigen und dann sagen: Mit solchen Händen soll ich mit Dir in ein Restaurant gehen?Genierst Du Dich überhaupt nicht? /devil/ /devil/
Grüsse
Gernot
Die Hände vor dem Schrauben mit einer guten Bodylotion (Naturkosmetik, etwas mit Kokosfett o.ä.) einfetten und man kriegt danach den Schmodder wesentlich besser abgewaschen.
Das kann ich nur bestaetigen. Bin auch kein Handschuhfan. Sich vor solchen Dreckarbeiten gruendlich die Haende eincremen wirkt Wunder. Der Schmutz kann nicht so haften und tief in die Handflaechen eindringen. Hat sich bewaert ;)
Bei den Handschuhen kommt es extrem darauf an, welche es sind und wie gut sie passen. Alles was du im Baumarkt oder in einem der drei Zubehörläden kaufen kannst: Vergiss es.
Ich habe mit diesen angefangen: http://www.atg-glovesolutions.com/de/maxiflex-3/maxiflex-ultimate%E2%84%A2-8/34-874-34/
Und mir jetzt diese geholt, die sind nochmal wesentlich duenner: http://www.atg-glovesolutions.com/de/maxiflex-3/maxiflex-elite%E2%84%A2-20/34-274-71/
Bei Sachen am offenen Motor nehme ich allerdings Einmalhandschuhe. Weniger wegen der Präzision, sondern wegen der Sauberkeit.
Es ist sowieso ulkig, wie verschiedene Länder damit umgehen. Hier in Schweden wird wesentlich mehr wert auf Arbeitssicherheit gelegt als in Deutschland. Hier arbeitet sogar jede Aushilfskraft im Supermarkt beim Regale einräumen mit solchen oder ähnlichen Handschuhen. Das ist ganz anders in den Köpfen drin... Aber ich schweife ab.
Zitat von: TheBlackOne am 04. November 2013, 10:36:21
Es ist sowieso ulkig, wie verschiedene Länder damit umgehen. Hier in Schweden wird wesentlich mehr wert auf Arbeitssicherheit gelegt als in Deutschland. Hier arbeitet sogar jede Aushilfskraft im Supermarkt beim Regale einräumen mit solchen oder ähnlichen Handschuhen. Das ist ganz anders in den Köpfen drin... Aber ich schweife ab.
Um kurz mal diese Thema zu ergänzen. Hier in Deutschland ist das mit den Hygienemaßnahmen echt ne Katastrophe. Ich sehe immer mit entsetzen wenn die Fleischereifachverkäuferin mit Handschuhe an den Händen, damit sie ein Zwischenpapier für die Wurst lösen kann, kurz mal die Finger an der Zunge befeuchtet :o
Aber egal.
Zum eigentlichen Thema ich nehme normale Latexhandschuhe, kosten ja nicht die Welt ( 100 St. 3 Euro )
Gruß Tom
Zum Schrauben gehören auch dreckige Hände ;).
Es gibt auch gute Handwaschpasta, ich persönlich verwende die von Workzoone. Die ist prima, löst alles in Sekundenschnelle, schöne saubere Hände.
Gruß Egon
Zitat von: Egon am 04. November 2013, 11:44:04
Zum Schrauben gehören auch dreckige Hände ;)
Genau sowas meine ich /devil/
Christof hat geschrieben:
....Beachte auch das untere Federbeinauge, wo Du eine bewegliche Kugel im Aug finden wirst die bombenfest sitzt, ebenso wir der untere Federbeinbolzen eingelaufen sein, weil die Kugel sich schon lange nicht mehr gedreht hat.....
Ich hab heute das Ganze heraussen gehabt, überall waren Nadellager und tadellose Wellendichtringe eingebaut, alle!! Bolzen und Buchsen wie neu!! (Staun, Staun)
Nur -- eine bewegliche Kugel hab ich im unteren Federbeinauge NICHT gefunden.
Wo genau ist die, was macht die?
Und na gut... wenn sich da keine Arbeit aufstaut, werde ich halt Relais für die Scheinwerfer einbauen, aber das war auch eine Suche, bis ich die Muttern gefunden habe, die die vordere Verkleidung halten.
Mit einem 40 cm langen Steckschlüssel 10mm ;D ;D
ich habe sie anfänglich auch nicht gefunden, weil sie eben nicht mehr beweglich war und wie ein normales Loch aussah :D Was sie macht? Ich denke das Ding gleicht Axialspiel bedingt durch Rahmenverwindung und ggf. das Federbein selber aus. Keine Ahnung. Mit Schraubenzieher rein und rumhebeln hat dann aber bestätigt, dass sich das Ding eigentlich bewegen müsste, und es irgendwann auch wieder tut. Möglich natürlich, dass das Ding umgebaut worden ist. Soll vorkommen. Ich habe leider kein Bild gemacht von meiner Buchse, aber ev. kann dir jemand anders eins liefern.
Die Kugel findest Du auch nur, wenn Du die beiden Ufos (so sehen die Scheiben aus) abnimmst und die Dichtringe raushebelst. Und selbst dann ist die Kugel, wegen Dreck nicht immer sofsort als Kugel erkennbar. Wenn Du sie gefunden hast, mit Rostlöser freispülen und wenn sie sich wieder locker in alle Richtungen dreht, einfetten und das Ganze wieder zusammenbauen.
So sah das letzte Federbeinauge aus, das ich vor kurzem gängig gemacht habe :
Na Servus,
jetzt kann ich den ganzen Zinnoer nochmal auseinandernehmen.......
Grüsse
Gernot
Zitat von: Gernot am 04. November 2013, 19:18:01
Na Servus,
jetzt kann ich den ganzen Zinnober nochmal auseinandernehmen.......
Grüsse
Gernot
...ooooder: Hab ich gar keine Kugel? ich habe nämlich keine UFO-förmigen Scheiben gefunden, sondern nur gerade grosse Scheiben mit zylindrischem Fortsatz.
Eventuell anderes Federbein?
Grübelnd
Gernot
Das sind die Ufo`s ! Nie Loriot gesehen? ;D
Nein...erzähl mal
lg
G.
Die Sceiben mit dem Fortsatz sehen aus wie Loriots Ufo`s !
Kugel gefunden? ;D
Morgen oder übermorgen werd ich schauen, brauch dazu meinen Werkstattkumpel, weil ich die ST auf der Hebebühne aufbocken muß. (Noch ohne Hauptständer)
lg
G.
Bevor Du Dir für 100,-€ einen Hauptständer kaufst, nimm lieber einen hydraulischen Heber für die Wartung für weniger Euros!
Und wenn alles gangbar ist ,du alles wieder zusammen hast ,der Hauptänder montiert ist .
Stellst du die ST auf diesen beugst dich über die Sitzbank und ziehst mal das Hinterrad leicht nach oben
wenn du Spiel hast geht es dir wie mir mal dann ist das Gelenklager evt.der Bolzen ausgeschlagen .
Gruss Ralf
Gelenklager...Bolzen....
ich hab 3 Bolzen, die Buchsen dazu, die ganze Umlenkerei mit Knochen und die Schraube fürs Federbein heraussen gehabt, und alles schaut aus, als wäre es erst gestern neu eingebaut geworden.
Inclusive der Nadellager, die ich nur in eingebautem Zustand mit den Bolzen und den Hülsen dazu getestet habe. Voll Fett sind die sowieso.
Schwinge scheint (ohne Zerlegen) keine Luft zu haben und die Abschmiererei der Schwinge funzt auch, habe ich irgendeinen Bolzen übersehen?
Und den Hauptständer habe ich erst gestern bestellt, das wird noch etwas dauern.
Und auf meinen hydraulischen Heber kann ich das Ding auch nicht allein stellen, weil dieser Heber ist etwas breiter als die Hebebühne, (der steht quer auf der Bühne) und das ist ein bisserl ein Girigari, das alleine machen.
Hab da schon mal eine Triumph runtergeschmissen.
lg
Gernot
Stell mein ein Bild vom Hydraulikheber ein, ich suche so Eienen schon lange.
Zitat von: Christof am 05. November 2013, 06:52:14
Stell mein ein Bild vom Hydraulikheber ein, ich suche so Eienen schon lange.
Ich hab DEN da, Louis-Bestellnummer 10059185.
den hab ich von einem alten Herrn (Noch älter als ich, ja, das gibt's) gesxhenkt bekommen.
119 Euronen sind ja ganz schön viel Geld, aber gut ist der.
Auf einer üblichen Hebebühne mit 70 cm Breite steht der mit einem Paar Räder auf der Bühne, das andere Paar hängt gerade knapp seitlich herunter, aber eine kleine Leiste unterlegen und alles funzt tadellos.
lg
Gernot
Den hab ich auch, allerdings für 56,-€ bei der Metro erstanden, nur käme ich nie auf die Idee, den noch auf einer Bühne einzusetzen.
Das ist wie eine Leiter auf einen Stuhl stellen...
Dadurch, daß ich ihn auf zwei Holzleisten gestellt habe und die ST nach Aufpumpen mit Gurten runtergespannt habe, steht das Motorrad wirklich fest. (Auf die Hebebühne gespannt, nicht auf den Hydraulikheber)
Ist halt im Alter ein Problem, auf der Erde herumzukriechen.
Schön in die Höhe pumpen, auf eine Sessel setzen und dann schrauben, schrauben, schrauben!
lg
Gernot
@Gernot
Bilder statt Worte ,hilft manchmal ;D
So schaut das aus,alles halb so wild ;)
Gruss Ralf
Zweifelst Du etwa die Aussagekraft meiner Worte an? /devil/
Nöööö, ;)
Ich weiss nicht was Gernot für eine Fachliteratur zur Hand hat.Das Werkstattblatt zeigt so schön die Innereien
die wollte ich ihm mal zeigen .
Und Gelenklager,Pendellager oder so,Nadellager,Bolzen,Ufo´s verwirren evt.ein bissle. ;D
Gruss Ralf
Verbindlichsten Dank!
Tatsache ist, daß alle Lager, Buchsen, Achsen in dieser Gegend tadellos aussehen, gut geschmiert sind, und das Drecksschmiernippel oben am Knochen habe ich durch ein 90°-Schmiernippel ersetzt, komm ich besser ran mit der Fettpresse.
Und heut hab ich die Relais für die Scheinwerfer montiert, bin selbst schon lange ein Verfechter von direkter Spannung aufs Relais und dann mit dem mickrigen Lenkerschalter die Relais angesteuert.
Und von ordetlicher, ja überdimensionierter Masse nach vorne und nach hinten.
Morgen noch die Sicherungen bei der Batterie und fertig für nächstes Frühjahr.
Nur eines verstehe ich nicht. Die Sicherung für den Ventilator, die unter dem Tank sitzt.
Idiotisch. Die zwei Kabel für die Sicherung nur um 10 -15 cm verlängern und die Sicherung liegt hinter dem Tank, herrlich zugänglichg.
Aber sonst ist alles herrlich in Ordnung, freue mich schon aufs Frühjahr.
lg
Gernot
Ich hab das mit den Schmiernippeln an den Umlenkhebeln nicht wirklich verstanden: Wenn man da Fett reinpresst, drückts die Aussendichtungen weg, war bei mir so. Ich habs danach zerlegt, vom Universalschmierfett befreit, und dann schweres Lagerfett genommen. Ich denke, wenn man nicht unter Wasser damit fährt ist die Pflege damit ausreichend. Oder nicht?
Das seh ich auch so!
Ja eh....
nur in das Schmiernippel am Knochen ist ums Verrecken nichts hineingegangen, obwohl das Schmiernippel Durchgang hatte, wie ich feststellen konne, nachdem ich es ausgebaut und nicht mehr ins Gewinde hineinbekommen hatte.
Darum habe ich alles zerlegt, gesäubert und wieder gefettet und jetzt funzen alle Schmiernippel.
Alles in Ordnung.
Aber bis ich die Schmiernippel für die Schwinge gefunden hatte .... unter dem Dreck des Vorgängers.....
lg
Gernot
@Gernot
Wieso willst du das Massekabel nach hinten führen? An der rechten Seite bei der CDI die vordere Schraube durch eine 1 cm Längere ersetzen und hinten dann die Masse drauf. Sparst dir den Weg nach hinten. Hab ich so gemacht. Geht tadellos. Ich würde dir auch raten die Hauptsicherung durch einen Sicherungsautomaten zu tauschen und die Sicherung für die Scheinwerfer auch einen Sicherungsautomaten einzusetzen. Erspart das Mitführen von Sicherungen.
Gruß Egon
Eine gute, zusätzliche Masseverbindung schadet nie. Alles, was via Rahmen geht und geschraubt ist, unterliegt früher oder später der Korrosion und damit verbunden einer schlechteren Leitfähigkeit. Das Problem hat man natürlich bei Kabelverbindungen auch, ausser sie sind gelötet. Aber je mehr Wege nach Rom führen, desto besser. Ist ja keine Arbeit, wenn man sowieso am Kabel ziehen ist.
Zu den Sicherungsautomaten: ich hab mich dagegen entschieden. Primär, weil sie doch ne schöne Stange Geld kosten und einige Reserveflachsicherungen auch nicht viel Platz fressen /beer/ Die einzelnen Verbraucher einzeln abzusichern ist aber sicherlich nicht dumm. So kann man im Notfall (= man hat alle Sciherungn verbraten oder sie verloren) umstecken und abändern etc... genau so gleich von Beginn an ein Ersatzrelais bei den Scheinwerfern montieren. So hat man eins, wenn man noch was nachrüstet, oder kann umstecken, wenn eins klemmt.
Meine Massphobie beruht darauf, daß ich ursprünglich von den "Engländern" komme, und der Herr Lucas........
wennst schaust, wie sich die Masse einen Weg suchen muß fürs Rücklicht einer z.B. Matchless u.a....Rahmen==>Kotflügel==>Scharnier des Endstückes==>Rücklichtträger==>Rücklicht...ein weiter Weg:-))))
Übrigens: Die verlängerten Schrauben der CDi (beide) hab ich dafür verwendet, um ein Lochband zu befestigen, auf dem die Relais für die Scheinwerfer sitzen, und die "neue" Hauptmasse habe ich auf die M6-Schraube vis-a-vis der CDI geklemmt.(Linke Seite)
Sicherungsautomaten setze ich eher keine, sondern ein kleines Schachterl mit Reservesicherungen unter der Sitzbank. Und Sicherungsschäden sind mir in den letzten Jahren-- ich kann mich an keine Panne erinnern wegen kaputter Sicherung.
lg
Gernot
Zitat von: marc-s am 06. November 2013, 08:20:11
Eine gute, zusätzliche Masseverbindung schadet nie. Alles, was via Rahmen geht und geschraubt ist, unterliegt früher oder später der Korrosion und damit verbunden einer schlechteren Leitfähigkeit. Das Problem hat man natürlich bei Kabelverbindungen auch, ausser sie sind gelötet.
Da beziehst du dich aber jetzt auf die uebrig bleibenden Steckverbindungen und Ringkabelschuhe, oder?
Bitte zum Thema zurück kommen oder einen neuen Thread starten - Danke
(mod)