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Lithium Batterie als Alternative

Begonnen von Onkeldittmeyer, 25. Dezember 2025, 11:34:05

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Mc Gyver

Gemeint war sicher ein nicht intelligentes Ladegerät, so wie vor 40 Jahren.
Ohne Refresch-Gedöns.
Normale IUoU-Kennlinie.
Im Prinzip,  das was der Laferegler auch tut. Damit kann man Lifepo-4 problemlos laden. Die minimalen Unterschiede der Ladeschlußspannung 14,4V 14,6V mal außer Acht gelassen.
Was man nicht selbst gemacht hat, gehört einem auch nicht richtig

BlaueXTZ

Seit über 10 Jahre lade ich den LiFePo (im Batterieformat) an meinem Rennmotorrad mit einem CTEK MXS 5.0 im Auto-Akku-Modus, also mit 5A. Das Motorrad läuft nur mit Batterie und muss nach jedem 20 Min-Turn geladen werden. 2 Turn (40 Minuten) hält er nicht durch. Wird also ordentlich entladen. Es kommen pro Jahr ca. 50 Ladungen zusammen. Der LiFePo war schon mehrfach unter 6V tiefentladen. Das Ladegerät hat den Akku nicht mehr erkannt. Kurzes Anschließen an eine andere geladene Batterie hat den Akku wieder auf eine Spannung gebracht, bei der das Ladegerät wieder geladen hat.

Sowohl das normale MXS 5.0 als auch das spezielle XS für Lithium-Akkus haben eine max. Spannung von 14,4 V (im Normal-Modus). Das MXS hat als 1. Phase eine Pulsfunktion mit 15,8 V. Das ist die einzige Phase, die eine LiFePo stören könnte. Aber das ist nur eine sehr kurze Zeitspanne. Entweder wird die durch einen Akku-Check schnell übergangen oder der interne Ballancer kommt die kurze Zeit mit der Überspannung zurecht. Das XS Ladegerät läd erstmal nur auf 80% Kapazität. Erst wenn das Ladegerät länger am Akku hängt, wird mit 14,4 V vollgeladen.

Was der LiFePo aber gar nicht braucht und mag ist die Ladungserhaltung und das Pulsen ganz am Ende. Über den Winter wird ein LiFePo am besten nicht ganz voll geladen gelagert. Der hat eine so geringe Selbstenladung, dass er nicht nachgeladen werden muss und sollte. Die Phasen 7 und 8 sind eher schlecht für den LiFePo.

Ladeprogramm MXS 5.0
Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.

Ladeprogramm XS
Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.



Martin.DF

Ich hab mitlerweile den Akku von Louis verbaut.
DELO PLFP-20R 12V/6AH CCA 360A
Der ist ein kleines bisschen höher aber paßt bei meiner T7WR 22 gut rein und wiegt 1452g.

Wollte lieber ein bisschen mehr Kapazität

Wérnéré

Mal nur für die Erfahrungswerte. Ich hab aus der KTM damals die Shido LTZ14S übernommen, die hat ordentlich Kapazität und passt einwandfrei in die Halterung.
Bis Temperaturen von ca -2 Grad keine Probleme, der Anlasser dreht dann aber etwas langsamer.

Il Tenerone

habt ihr keine Angst vor Bränden? Man liest oft Unangenehmes bzgl. Lithiumakkus die durch mechanisch induzierte Kurzschlüsse, thermische Überlastung (Motornähe), Über- oder falsches Laden oder auch Produktionsfehler in Brand geraten, und mit denen manchmal die ganze Garage oder Haus.

Wérnéré

Benutze diese LiFePO4 (Lithium-Eisenphosphat) Batterie jetzt schon über 6 Jahre ohne Probleme. Man hört auch das Marken Smartphones, E Bike Akkus, RC Akkus, Photovoltaikspeicher abbrennen...

Il Tenerone

#21
Zitat von: Wérnéré am 03. Februar 2026, 16:17:23Man hört auch das Marken Smartphones, E Bike Akkus, RC Akkus, Photovoltaikspeicher abbrennen...
ja genau, mir hat sich ein neugekaufter Marken-Laptop mit einer weihnachtlichen Flammenfontäne just auf dem Lap verabschiedet. Ein problemloser Garantiefall und das Ablöschen mit einem Tuch ging auch easy, dennoch will ich nicht wissen was gewesen wäre, wenn der Laptop auf dem Sofa gestanden hätte und ich in der Küche oder auf dem BAlkon.
Bei Handys, Notebooks usw. geht halt nicht anders, bei Motorrädern haben wir noch die bewährte Blei-Technik, oder bieten Lithium-Akkus dort Vorteile, außer etwas weniger Gewicht?

TRider

Mann sollte halt zwischendurch mal schauen ob der Akku dicke Backen macht. Nach 5 Jahren in der 1200er hatte der Akku LifePo eine Beule und ich hab ihn gewechselt.  /tewin/
Liebe Grüße
Christian

Wérnéré

Lifepo4 Akkus sind im vergleich zu Lithtium Ionen Akkus harmlos. Hab da mal ein schönes Beispielvideo https://www.youtube.com/watch?v=aIy6S0TdSSE&t=40s

Ede

LiPo-Akkus haben eine deutlich höhere Energiedichte als LiFePo.
Dafür haben LiFePo-Akkus eine wesentlich höhere Zyklenfestigkeit und deutlich geringere Tendenz zum Abbrennen. Die Entwicklung bleibt aber nicht stehen und andere Materialien werden immer wieder getestet. 'Mal abwarten was da noch auf den Markt kommt.

Wer, aus welchen Gründen auch immer, einen anderen als Blei-Säure-Akku verbauen möchte hat etliche Optionen etwas passendes zu finden.

Solange der originale Blei-Säureakku in meiner T7 seinen Dienst klaglos versieht bleibt der auch. Gewicht reduzieren kann ich einfacher und billiger an meinem eigenen Körpergewicht...
Gruß Ede

Nicht asphaltierte Wege zu befahren ist kein Offroad!

Z500b

grad bei dem süssen batteriechen in der t7 würd ich da auch nicht herumdoktern. wenn ich das mit der superduke vergleiche, da würds schon wesentlich mehr bringen.

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