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28. Januar 2026, 06:58:34

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Ölstand messen

Begonnen von henry3y, 26. Januar 2026, 11:31:33

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henry3y

Hallo, Ich bin mir nicht sicher, ob jeder hier den Ölstand vor jeder Fahrt prüft (ich habe einige Klassiker, bei denen das nötig ist), aber seitdem ich die SuperTen in der Werkstatt hatte (und sie ohne Seitenverkleidungen da stand), habe ich es mir angewöhnt. Das Handbuch sagt: Motor ein paar Minuten laufen lassen, ausschalten und nach etwa einer Minute Wartezeit den Stand prüfen.

Um ganz sicherzugehen, habe ich im kalten Zustand gemessen: Da ist kein Öl zu sehen. Wenn ich den Motor eine Minute laufen lasse und erneut prüfe, ist der Ölstand auf ,,Voll". Das sieht nach dem sogenannten wet sumping aus, was bei Klassikern oft ein Problem ist. Ist das korrekt so?
Ténéré XTZ750

beeze

Da die 750er eine Trockenssumpfschmierung hat ist genau das Vorgehen so zu befolgen. Alternativ, direkt nach der Fahrt messen mit der angemessenen 2-3 min Pause. Wichtig ebenso, dass das Mopped auf waagrecht steht, eigentlich offensichtlich.
Kalt messen kannst du vergessen, da ist nix im Öltank, dafür alles im Motor, aber das hast du ja schon festgestellt.

Sartene

Um den tatsächlichen und korrekten Ölstand zu messen, funktioniert die angegebene Variante nur semi-gut.

Ich habe vor 30 Jahren von meinem Straubel-Meister erfahren, dass es eigentlich nur einen Weg gibt, den Ölstand korrekt zu messen.
Motor warm fahren.
Anschließend noch mal für ein paar Minuten ordentlich Drehzahl fahren
Dann schnellstmöglich Motorrad aufrecht stellen und Ölstand messen.

So mache ich es seit mehr als 30 Jahren und der Ölstand ist perfekt gemessen.

Vergleiche ergaben, lasse ich mir Zeit und lasse sie im Leerlauf vor sich hinzuckeln, wird weniger Öl festgestellt als  tatsächlich vorhanden.

Damit habe ich perfekte Erfahrungen gemacht.

Kaleu  /tuar/


 /tewin/


Ténéré?  Na was denn sonst??!!!!!

tam91

Hallo
Ein Hauptständer ist dabei hilfreich. Ich lasse sie wenn ich heimkomme noch kurz im Leerlauf auf dem Hauptständer laufen und kontrolliere dann. Im Endeffekt  geht es nur darum immer gleich zu messen (natürlich nachdem das öl warm und aus dem Motor auch im  Tank ist), da sie Erstens eigentlich kein Öl braucht auf den 6000km Wechselintervall ( jedenfalls unsere beiden mit 130000 und 230000km) und sie zweitens 4 Liter Öl hat sodaß auch mit einem Liter weniger nichts passieren würde, zumal sie dermaßen niedrige Öltemperaturen im Betrieb hat (80°C übersteigt man kaum), daß ich mir am Anfang Sorgen gemacht habe. Einzig wenn man zuviel reinfüllt könnte es das Öl in den Lufi drücken und das wäre dann blöd und Sauerei.
Gruß
Christoph

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