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19. April 2026, 17:54:45

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WR-Fahrwerk

Begonnen von Jansch, Heute um 09:53:17

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rallye tenere, Michi, TenereTom und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Jansch

Moinsen 🙋 in die Runde,

als "Speichenputzer" hier im Forum benötige ich mal Info's und Tipp's.
Da das Fahrwerk meiner "WR" für den Alltagsbetrieb vollkommen ausreicht, möchte ich sie aber für's "Gemüse" (überwiegend TET Benelux und die Sandgruben in der näheren Umgebung) upgraden.
Vorstellung wäre zunächst, die Federraten (Fahrerprofil usw.) Vr. und Hi. anzupassen.
Oder, sollte man sofort einen kompl. Fahrwerk's Umbau machen.
Würde Vr. dann ein "Andreani Cartridge-Kit" und Hi. einen "Öhlins" Dämpfer einbauen wollen (verbunden dann mit einigen Euronen).
Hat einer Erfahrung mit dieser Kombi?

Da ich von der "Husky 701" Fraktion komme, vergleiche ich das immer. Aber, dass sind schon Unterschiede.
Also, über einige Info's und Tipp's würde ich mich freuen  /beer/

Glückauf aussem Ruhrpott
Jansch
 


Il Tenerone

#1
Husky 150 kg, somit fühlt sie sich leicht, agil und verspielt und lässt sich easy umlegen, korrigieren, auffangen
WR 220 kg, somit groß, stabil, aber träge und kopflastig :D, in langsamem Gelände deutlich anstrengender
Wenn sie kippt viel schwerer abzufangen

Da liegt der entscheidende Unterschied, und mit einem anderen Fahrwerk wirst du diese EIgenschaften nicht ändern können, glaub ich, zumal das Werksfahrwerk von Kaybabà nicht gerade das schlechteste ist.

(eine Antwort die eigentlich recht wenig bringt... ::) )

T7Xover

Hi

Da die Gabel in Zug-Druckstufe gut anpassbar ist, würde ich erst einmal die Federrate ändern. Mit einem guten Gabelöl ist sicherlich auch noch was zu holen.

Hinten genau so.
Wenn du natürlich fahren willst wie auf deiner Husky, dann würde ich ein Federbein und ein Cartridge bei einem Fahrwerksspezialisten kaufen. FRS https://www.franzracing.de/

Aus dem Katalog bestellen, ist auch nur Standard, zwar besser aber noch nicht auf dich abgestimmt.

Il Tenerone

Aber wenn man anfängt, Federraten und -längen, Ölmenge und Ölviskosität zu verändern, zieht man eerfahrungsgemäß einen Rattenschwanz nach sich.
Du bist ständig damit beschäftigt, statt genüsslich zu fahren und zu touren, reisen usw.
Aber gut, jeder soll auf seine eigene Weise glücklich werden.

T7Xover

Naja, wenn das Fahrwerk so gar nicht passen will, ist man vom genüsslichen Fahren weit entfernt.
Ich mag es nicht durch die Kurven zu eiern.

Aber jeder hat so seine eigenen Ansprüche. Mir reicht gerade die Anpassung der neuen Federrate und natürlich die neuen Federn.

Ist bei mir aber bisher immer der erste Schritt gewesen und meistens ausreichend. Gerade bei einem Reisemotorrad finde ich eine allround Abstimmung sinnvoll, da brauche ich nicht die allerletzte Performance.
Sonst hätte ich wohl eine 48er WP oder Öhlindgabel verbaut und natürlich das passende Federbein auf mich eingestellt.

Mit einer WR im Gelände, würde ich besonders auf die Bereifung achten und hinten eine schmalere Felge fahren um griffige Enduro-Reifen in 130er - 140er Breite zu montieren. Sicherlich ein größerer Effekt als ein angepasstes Serienfederbein gegen ein Öhlins.
Besser ist natürlich beides ;D

tam91

Hallo
Als ersten Schritt mal das Serienfahrwerk anpassen. Auf Sand ist eine "weiche" Abstimmung vorteilhaft da diese Traktion und Seitenführung bringt. Das Serienfahrwerk ist recht gut besonders bei der WR und ist e wert ein wenig Zeit in eine Adäquate Einstellung zu investieren (Einstellung heißt Federvorspannung Zug und Druckstufe), erst wenn man deutlich schwerer als 85 kg ist oder voll bepackt ins Gemüse will, kann man anfangen über strammere Federn nachzudenken. Der Rundumschlag mit Cartridge und Öhlins ist meiner Einschätzung nach unnötig solange man nich twenigstens auf Amateurniveau fährt und ein Fahrwerk einstellen kann. Wenn natürlich das Federbein hinüber ist, würde ich auf keinen Fall das originale für viel zuviel Geld kaufen sondern fürs gleiche Geld z.B. ein Öhlins. Aber gleich von vorneherein ist das meiner Meinung nach stark übertrieben.
Gruß
Christoph

Gersty

Wenn Du von WP kommst und das Fahrwerk mochtest, bist Du mit allen Fahrwerken, die eine härtere Feder haben und wenig Fahrzeugbewegung zulassen, gut bedient. Bei mir war es genau anders herum. Nach 9 Jahren KTM, wollte ich mal Komfort.
Bleibt fit!

rallye tenere

Das Serienfahrwerk der WR ist von Hause aus schon sehr gut und deutlich besser / straffer, als das Fahrwerk der normalen T7, zudem hat es noch mehr Federweg zu bieten.

Es ist voll einstellbar und auch in der Vorspannung abstimmbar.
Wenn dann würde ich härtere Gabelfedern und wenn nötig eine härtere Austauschfeder am Dämpfer hinten in Erwägung ziehen,

Das sollte reichen.
Bei Meiner habe ich das so modifiziert.
Ich finde Sie für mich jetzt so perfekt.

Gruß Ingo
www.rallye-tenere.com

Nein, ich bin kein Motorradfahrer- Ich bin TÉNÉRist, das ist etwas völlig Anderes !!

Meine TÉNÉRÉ´s:
XT 600 Z 1986 - Sonauto Dakar Replica 1985
XTZ 690 E  2019 - TÉNÉRÉ  700 -  BYRD Rallye Touring
XTZ 690 D -  2022 - TÉNÉRÉ 700 - WORLD RAID Rallye Touring

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