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19. April 2026, 21:15:33

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Welchen Ersatzschlauch mitnehmen?

Begonnen von leser2, 22. Juni 2023, 14:34:39

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Franki

Zitat von: DrWolle am 11. April 2026, 11:14:14... auch wenn es ein bisschen Platz kostet empfehle ich auf längeren Reisen beide Schläuche mitzunehmen. Macht das Leben unterwegs einfacher. [...]
genau das! Bei mir liegen die unten im Tankrucksack, und polstern zusätzlich die Kameratasche sowie Teleobjektiv... 8)

S. Auerteig

Zitat von: Franki am 11. April 2026, 21:30:58und polstern zusätzlich die Kameratasche sowie Teleobjektiv...

Mit wieviel bar hast du die Schläuche befüllt für eine effektive Polsterung? ;D
Gruß, Harald aus Nürnberg
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Yamaha Tenere T700 2021 - KTM ADV 1190R 2014

Franki

das spielt keine Rolle, solange der Motor nach dem Ablassen des Öls noch eine Weile weiterläuft ...  :D  ;)  /angel/

sushi

#18
Zitat von: DrWolle am 11. April 2026, 11:14:14Moin,
auch wenn es ein bisschen Platz kostet empfehle ich auf längeren Reisen beide Schläuche mitzunehmen. Macht das Leben unterwegs einfacher.
Ich habe beide Schläuche, Kompressor und einige Kleinigkeiten in der linken Sturzbügel-Tasche untergebracht.
Hat sich bisher bei allen längeren Reisen für mich bewährt.
Zitat von: Franki am 11. April 2026, 21:30:58genau das! Bei mir liegen die unten im Tankrucksack, und polstern zusätzlich die Kameratasche sowie Teleobjektiv... 8)
+1 für 2 passende Schläuche.
Nach den Wechsel im Notfall habe ich die immer bei einem Reifenflicker sauber flicken lassen und den Schlauch dann als Notfallschlauch verwendet.
Teils hatte ich sogar je 2 Schläuche dabei, wenn man nicht geübt ist mit Montiereisen kann es beim aufpumpen pfff machen...
Schlauch im original Karton (zugeschitten) mit Ducttape gut einwickeln, nicht dass der mechanisch durchgescheuert wird.

Mein erster selber gewechselter Schlauch hatte einen 2-3cm langen Schlitz, vom professionellen Händler eingeklemmt, nach 250km platt.
Den hätte keiner mit "Flick-Patchs" unterwegs geflickt.
Nicht überall kann man Schäuche einfach bei Polo nachkaufen.



2011-2013 Nord/Südamerika-Australien-Asien-Europa
http://www.youtube.com/user/MrXt660ztenere
https://www.flickr.com/photos/159767846@N03/

[2001-2011 Yamaha XTZ660] ca. 35000km
[2011-2015 Yamaha XT660Z] ca. 117000km
[2015-xxxx Yamaha XT660Z] ca. 20000km
[2015-xxxx Yamaha XT1200Z] ca. 75000km

OK-CG33

Ich nehm auch immer beide Schläuche mit. Hab irgendwie Zweifel daran, das ein 19 oder 21 Zoll Schlauch hinten tauglich ist.

Hatte mal aus Versehen (Falschlieferung und nicht von mir geprüft) hinten einen 18 Zoll Schlauch der nur bis 120er Reifenbreite gedacht war verbaut, der war nach weniger als 50km nur noch Pulver im Mantel...

MudMonster

Moin zusammen,

wer plant, maximal ebene Schotterpisten unter die Räder zu nehmen, kann natürlich auch mit großem Gepäck fahren und den kompletten Wanderzirkus dabei haben.

Wenn es TET sein soll, empfehle ich aus eigener Erfahrung: weniger ist mehr!
Je weniger Gepäck am Mopped, um so entspannter die Reise.

Der 21er Schlauch tut als Notlösung auch hinten seinen Dienst.
So lange Ihr nicht plant, durch Zentralasien zu fahren, werdet Ihr spätestens nach 250km eine Möglichkeit finden, wieder einen passenden Schlauch einzuziehen.

Abgesehen davon rate ich Euch dringend, die Reifenreparatur des Hinterreifens nicht nur theoretisch auf dem Zettel zu haben, sondern das auch praktisch durch zu exerzieren.
Den Hinterreifen einer Sportenduro mit 2,5 Zoll Felge zu wechseln, ist ein ganz anderes Geschäft, als eine Pelle von einer 4 Zoll Felge zu hebeln.
Da werden die Augen ganz schnell richtig groß, wenn man sowas noch nicht geübt hat.

Gute Gelegenheit ist ein Reifenwechsel des Hinterreifens.
Und wenn ihr das bei der T7 gemacht habt, wisst Ihr, was ich meine  /devil/

Gruß
MM



 

Peter700

#21
Zitat von: MudMonster am Gestern um 22:10:13Gute Gelegenheit ist ein Reifenwechsel des Hinterreifens.
Und wenn ihr das bei der T7 gemacht habt, wisst Ihr, was ich meine  /devil/
Ich habs probiert und nicht geschafft und dabei sind die Augen sehr weit rausgekommen, ich weiß was Du meinst. Die Felge hat mich ausgelacht, da hat sich nichts auch nur einen Millimeter bewegt. Musste dann doch kleinlaut zum Reifenhändler meines Vertrauens.

Vorne, ok, schon ein paar Mal gemacht, da wird einem auch sehr warm, aber das geht. Hinten und dann auch noch im Gemüse, mir völlig rätselhaft, wie das gehen soll.
Völlige Selbstsicherheit bei totaler Ahnungslosigkeit!

MudMonster

Ja, ich behaupte mal ganz frech:
Aus dem Grund ist die Überlegung einen Hinterradschlauch mitnehmen zu wollen für die meisten überflüssig.

Falls eine große Reise geplant ist, sollte die Überlegung eher lauten:
"Wo bekomme ich hinten eine 2,5 Zoll Felge eingespeicht und eingetragen?"

Einen 140/18er Hinterreifen von einer 2,5 Zoll Felge zu ziehen, ist leichter, als der Wechsel des Vorderreifens.
Habe ich für irgendwelche Flickaktionen tatsächlich schon mehrmals tief im Wald gemacht.
 
Aber mit dem 150er auf der Originalfelge kann man sich echt den Tag versauen.
Bei meinen Enduros wechsele ich die Reifen seit Jahren selber.
Trotzdem hat mich der Hinterreifen der T7 einen halben Tag gekostet.
Mir graut schon jetzt vor dem Augenblick, wo ich da mal unter Geländebedingungen ran muss ...

T700Rally

#23
Hi, kann das voll bestätigen. Habe gerade vorne und hinten mit Bordwerkzeug (Eastbound + Beadpro) zuhause die Rally STR runter und die Conti TKC 80 2 drauf. Habe das zum ersten mal gemacht und in Summe fast 10 Std. gebraucht inkl. einmal hinten falsche Laufrichtung montiert und vorne ein Schlauchdefekt beim letzten cm Pelle draufdrücken.

Vor allem die hintere Felge ist jetzt mächtig zerkratzt :-) Mind. 2 Tage Muskelkater. Der Hinterreifen ist die Hölle. Die Conti sind aber leichter händelbar (weil nicht Radial denke ich), als die Rally STR. Den Michelin UHD 4mm Schlauch habe ich hinten aber nicht reinbekommen und den normalen Schlauch drin gelassen. Vorne ging auch der 4mm Michelin problemlos rein.

 
Grüße Sascha

tam91

Hallo
ich weiß nicht was Ihr treibt, aber einen Satz Reifen wechlseln ist in einer guten Stunde passiert, was der Knackpunkt ist, ist das Abdrücken des Hinteerreifens, was nicht immer einfach geht. Hier hilft es mir das meine Reifen meist nicht älter als ein halbes Jahr werden und desshalb nicht so festgeklebt sind. Ich fahre den Reifen immer mit wenig Druck ein paaar hundert Meter, dann ist er "warmgeknetet udn läßt sich um Welten besser abziehen.
Mit den alten TKC hab ich auf der 125er WR meines Sohnes damals die ERfahrung gemacht, daß die noch schlechter zu montieren waren, als die alten bocksteifen Deserts.
Die STR´s sind gut zu montieren, es gilt aber auch hier immer nicht mit Montiermittel zu sparen und Übung macht en Meister.
Dicke Schläuche sind eigentlich kein Problem, jedenfalls meiner Erfahrung nach wenn man sie leicht aufbläst (zuviel und zuwenig machen Ärger) und gut mit Talkum einpudert und das Ventil gleich am Anfang einzieht (später gibt es gern blaue Flecken auf dem Handrücken).
Ich empfehle den Video von Lyndon Poskit, da hab ich damals auch noch das mit den Schläuchen gelernt, obwohl ich damals auch schon 30 Jahre meine Reifen Montiert hab.
https://www.youtube.com/watch?v=r7mBa7-5OIg&t=12s
Die Bemerkung, das es für die Meisten sinnlos ist den hinteren Schlauch mitzunehmen, finde ich ziemlich kurzsichtig. Wenn das Rad platt ist muß der Mantel runter da gibt es keine Alternative! Wenn er unten ist, ist ein Schlauch den man dabei hat wesentlich komfortabler als irgendwo zu Flicken wenn es denn überhaupt noch geht.   
Gruß
Christoph

Ichnusa

Meine Methode: Meistens bin nicht am Ende der Welt unterwegs, deshalb reicht es mir, wenn dich das Rad ausgebaut kriege. Wenn man dann noch mind. zu zweit unterwegs ist, fährt man zusammen in den nächsten Ort und macht sich auf die Suche nach einem Profi.

Einen Schlauch dabei zu haben, ist trotzdem eine gute Idee, weil eine Werkstatt oft nichts dergleichen auf Lager hat.

Wurzelsepp RT

Hallo zusammen,

da ich - warum auch immer – auf unseren Touren der Reifenmonteur bin, kann ich Christoph zu 100 Prozent zustimmen.
Das größte Problem aus meiner Sicht ist die Tatsache, dass jeder schon mal Videos gesehen hat, wie man richtig montiert – ausprobiert haben es leider die wenigsten. Denn im Falle eines Falles weiß der You-Tube-Endurist ja wie es geht: "habe ich schon oft gesehen".
Wenn ihr im Gelände einen Platten erleidet, gibt es nur ein paar wirklich hilfreiche Mittel, um den Arbeitsaufwand und das Nervenkostüm zu schonen.
Ist der Reifen eh schon platt, dann fahrt vorsichtig – um die Felge nicht zu zerstören – ein paar hundert Meter ohne Luftdruck weiter, dann fängt der Reifen an zu walken und ihr bekommt ihn viel besser von der Felge.
Ist ein zweites Motorrad dabei, was zumeist der Fall sein wird, drückt mit dessen Ständer den Reifen ab – das geht einfacher, als auf jeder Montiermaschine.
Zu guter Letzt hat der erfahrene Endurist immer ein bisschen Gleitmittel mit an Bord (ich habe immer eine kleine Plastikflasche mit Spüle Gemisch im Werkzeug), aber auch Duschgel, Wasser aus dem Trinksack usw. sind ungemein nützlich.

Frohes Montieren, Cheers Wurzelsepp
Immer Vollgas – immer geradeaus

sushi

Zitat von: Wurzelsepp RT am Heute um 10:03:59Ist ein zweites Motorrad dabei, was zumeist der Fall sein wird, drückt mit dessen Ständer den Reifen ab – das geht einfacher, als auf jeder Montiermaschine.
Geht mit Hauptständer leichter als mit 2.Mopped:
WP_20190222_19_53_20_Pro by tom meier, auf Flickr

War in einer Einstellhalle in Skandinavien im Winter, Reifenwechsel auf Spikereifen, ca. 5°C.
Dauert paar Stunden, mittlerweile geht es ohne fluchen, Kratzer und Schmerzen an der Hand inklusive.

Weiss nicht wie der Unterschied der Hinterfelge bei der XT660Z zur T7 ist, ABER das Entscheidende ist dass der Ring (der nicht dehnbar ist) vom Reifen auf der Gegenseite am tiefsten Punkt im Felgenbett ist.
Freiwillig bleibt er da aber nicht wenn man sich mit den beiden Montiereisen in den Händen auf dem letzten cm abkämpft.

Werkzeug für Reifenwechsel und passende Ersatzschläuche helfen nichts wenn man es nicht hinbekommt.
Wer leicht unterwegs sein will auf dem TET, nimmt am besten nur Werkzeug für den Radausbau mit, und ein Paar Turnschuhe und kleiner Rucksack für Getränke mit und wandert dann mit dem Rad in die Zivilisation.
2011-2013 Nord/Südamerika-Australien-Asien-Europa
http://www.youtube.com/user/MrXt660ztenere
https://www.flickr.com/photos/159767846@N03/

[2001-2011 Yamaha XTZ660] ca. 35000km
[2011-2015 Yamaha XT660Z] ca. 117000km
[2015-xxxx Yamaha XT660Z] ca. 20000km
[2015-xxxx Yamaha XT1200Z] ca. 75000km

T7Xover

Welche Turnschuhe würdest du empfehlen? Macht ein leichter Hikingschuh da nicht mehr Sinn?


Pete

Adam Riemann hat mal erzählt dass er immer 140er yReifen fährt da die einfacher ab und drauf zu bekommen seien
Für eine längere Tour außerhalb TÜV Ländern evtl sinnvoll, zumal 140er Reifen sicher besser  zu bekommen sind unterwegs

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