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Rally 2025 Kupplung trennt nicht sauber ?!

Begonnen von MCSRacing666, 08. September 2025, 15:58:31

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T7Xover

Hi

Es geht nicht darum, dass das Motorrad "betroffen" ist. Die Kupplung trennt einfach nicht perfekt.
Dagegen kann man sich helfen, gegen eine andere Kupplung oder manchmal reicht es die Führung des Kupplungszug zu verbessern. Darauf würde ich mich konzentrieren.

Mooc

Moin,
bei meiner 2025'er habe ich auch das Problem, dass die Kupplung manchmal nicht richtig trennt. Also ab zum Yamaha - Händler. Hier ein paar Aussagen des Mechanikers:

  • Ist da zu viel Öl drin? Der Ölstand sollte die Maximalkennzeichnung nicht erreichen. War bei mir aber nicht der Fall. Wurde hier im Forum ja auch schon genau so bestätigt.
  • Wird viel Kurzstrecke gefahren? Das begünstigt offenbar das Kleben.
  • Im Standgas mit gezogener Kupplung im ersten Gang rollen lassen. Aussage des Mechanikers: Bei defekten Kupplungen (wie bei der 2024er) erreicht man fast 10km/h. Dann ist Austausch angesagt. War bei mir auch nicht der Fall.
  • Laut Mechaniker schafft eine 10 Minütige Vollgasfahrt Abhilfe. Die Physik dahinter ist mir nicht ganz klar, aber es wirkt - zumindest für ein paar Tage. Ist leider nicht immer praktikabel.
  • Vollsynthetisches Öl soll angeblich helfen. Ich hab's ausprobiert. Das ganz heftige Kleben ist weg, aber schön ist's noch immer nicht.

Fazit: Das Öl scheint hier einen erheblichen Einfluss zu haben (was ja auch logisch ist).

Meine Strategie ist jetzt, die 10.000km Inspektion abzuwarten und dann zu sehen, ob es mit noch einmal neuem Öl besser wird. Innerhalb der Garantiezeit ist sonst ein Austausch der Kupplung wohl jederzeit problemlos möglich (was möglicherweise darauf hin deutet, dass Yamaha das Problem kennt).

Peter700

#62
Ouh Mann, das klingt mir aber wieder mal verdächtig nach Geschichten aus 1001 Nacht. Da hat offenbar jemand keinen Bock den ganzen Schreibkram mit Yamaha zu erledigen. Etliche Ausreden/Vermutungen/Unterstellungen warum das so sein könnte, aber machen tut er nix.

Das geht mir so auf den Sack, wenn jahrzehntelang erfahrene Motorradfahrer so hingestellt werden als seien zu sie blöd ne Kupplung zu bedienen oder den Ölstand zu kontrollieren. Du hast ein neues Moped  die Kupplung macht nicht das was sie soll  also muss sie raus und neu, fertig! Lass Dich nicht vertrösten bis die Gewährleistung rum ist, das müssen sie vor Ende der 2 Jahre machen, die Anschlussgarantie schließt die Kupplung bestimmt aus, weil's ein Verschleißteil ist. Ich würde denen Dampf machen, viel Erfolg!
Völlige Selbstsicherheit bei totaler Ahnungslosigkeit!

Anselmo

Zitat von: karlsson am 10. Juni 2026, 04:29:59hast recht, normalerweise würde ich es auch so machen. Allerdings will ich im September das Motorrad nach Chile verschiffen. Dort möchte ich ungern einen Garantiefall managen.
Habe meinen freundlichen schon informiert, die prüfen vor Übergabe ob mein Motorrad davon betroffen ist, und wenn ja tauschen Sie gleich die Kupplung.
Guten Tag zusammen, bei unseren beiden 2024 WR wurden wir wegen der Kupplungsprobleme erstabgewimmelt, dann wurden sie im Rahmen der Rückrufaktion getauscht. Wir verschifften nach Südamerika. Die Probleme begannen von neuem. "Yamaha-Händler" in Südamerika sind mit der Garantieabwicklung überfordert. Für eine Instandsetzung fehlen die Teile. Besser ist es in der Tat, vor der Reise Klarheit zu erlangen. Allerdings hat nach unserer Rückkehr auch hier kein Vertragshändler Lust sich damit zu befassen. Aber wir arbeiten dran...

GeKKo

Zitat von: Mooc am 15. Juni 2026, 20:18:51Moin,
bei meiner 2025'er habe ich auch das Problem, dass die Kupplung manchmal nicht richtig trennt. Also ab zum Yamaha - Händler. Hier ein paar Aussagen des Mechanikers:

  • Ist da zu viel Öl drin? Der Ölstand sollte die Maximalkennzeichnung nicht erreichen. War bei mir aber nicht der Fall. Wurde hier im Forum ja auch schon genau so bestätigt.
  • Wird viel Kurzstrecke gefahren? Das begünstigt offenbar das Kleben.
  • Im Standgas mit gezogener Kupplung im ersten Gang rollen lassen. Aussage des Mechanikers: Bei defekten Kupplungen (wie bei der 2024er) erreicht man fast 10km/h. Dann ist Austausch angesagt. War bei mir auch nicht der Fall.
  • Laut Mechaniker schafft eine 10 Minütige Vollgasfahrt Abhilfe. Die Physik dahinter ist mir nicht ganz klar, aber es wirkt - zumindest für ein paar Tage. Ist leider nicht immer praktikabel.
  • Vollsynthetisches Öl soll angeblich helfen. Ich hab's ausprobiert. Das ganz heftige Kleben ist weg, aber schön ist's noch immer nicht.

Fazit: Das Öl scheint hier einen erheblichen Einfluss zu haben (was ja auch logisch ist).

Meine Strategie ist jetzt, die 10.000km Inspektion abzuwarten und dann zu sehen, ob es mit noch einmal neuem Öl besser wird. Innerhalb der Garantiezeit ist sonst ein Austausch der Kupplung wohl jederzeit problemlos möglich (was möglicherweise darauf hin deutet, dass Yamaha das Problem kennt).

Hab jetzt auf Motul 7100 10 w 40 Öl bei 6700km gewechselt. Großen Unterschied hab ich nicht bemerkt..
Lieber ein dreckiger Tourer als ein sauberer Spinner... ;)

Anselmo

Zitat von: GeKKo am 22. Juni 2026, 08:58:58Hab jetzt auf Motul 7100 10 w 40 Öl bei 6700km gewechselt. Großen Unterschied hab ich nicht bemerkt..
Wir haben in Südamerika die Ölwechselintervalle halbiert und daher verschiedene Markenöle "erprobt". Bei keinem konnten wir eine Verbesserung, allerdings auch keine Verschlechterung feststellen.

Anselmo

Zitat von: Anselmo am 22. Juni 2026, 08:44:44Guten Tag zusammen, bei unseren beiden 2024 WR wurden wir wegen der Kupplungsprobleme erstabgewimmelt, dann wurden sie im Rahmen der Rückrufaktion getauscht. Wir verschifften nach Südamerika. Die Probleme begannen von neuem. "Yamaha-Händler" in Südamerika sind mit der Garantieabwicklung überfordert. Für eine Instandsetzung fehlen die Teile. Besser ist es in der Tat, vor der Reise Klarheit zu erlangen. Allerdings hat nach unserer Rückkehr auch hier kein Vertragshändler Lust sich damit zu befassen. Aber wir arbeiten dran...
Update: Yamaha Deutschland weigert sich, die Kosten für erneuten Kupplungstausch bzw. Klärung der Ursachen der Kupplungsprobleme zu übernehmen, da keine lückenlose Wartungshistorie digital hinterlegt ist.

EhemalsAT07Heizer



Guten Abend zusammen,

ich habe folgendes Anliegen:

Im April 2026 habe ich bei 36.000 km die Kupplung getauscht, da mich das Quietschen beim Anfahren genervt hat und das Motorrad viel im Gelände bewegt wurde.

Jetzt, bei 42.000 km, habe ich die Kupplung erneut ausgebaut, weil ich das Gefühl hatte, dass sie nicht richtig trennt. Ich hatte zunächst die Befürchtung, dass ich sie beim ersten Mal eventuell falsch zusammengebaut habe.

Beim zweiten Ausbau ist mir aufgefallen, dass der Kupplungskorb einige Riefen bzw. Einlaufspuren hatte(allerdings nicht in allen Passungen). Diese habe ich vorsichtig herausgefeilt. Trotzdem trennt die Kupplung weiterhin nicht sauber.

Beim Kupplungstausch wurden ausschließlich originale Yamaha-OEM-Teile verbaut. Die Stahlscheiben sind plan und die Reibscheiben liegen ebenfalls innerhalb der Sollmaße.

Hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte, dass sich die Gänge schwer einlegen lassen bzw. beim Schalten deutlich schlagen?

Die Kupplung habe ich so eingestellt, dass sie nur minimales Spiel hat, um eine möglichst vollständige Trennung zu erreichen. Trotzdem erscheint mir der Weg in dem die Kupplung wirklich schleift sehr kurz.

Meine Vermutung ist, dass die verbliebenen Riefen im Kupplungskorb das Problem verursachen und dieser ersetzt werden müsste. Allerdings kostet ein neuer Korb rund 700 €, was ich nach Möglichkeit vermeiden möchte. Gibt es eine kostengünstigere Lösung oder hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Der Betätigungshebel am Motor steht selbstverständlich korrekt auf der Markierung am Motorgehäuse.

Bevor ich die Kupplung jetzt erneut zerlege und den Korb noch einmal überprüfe, wollte ich erst einmal nachfragen, ob jemand dieses Problem schon einmal hatte oder einen Tipp für mich hat.

Danke im Voraus  /tco/

Sartene

Hallo,

dieses Thema, haben wir bereits mehr als ausführlich besprochen. Es liegt oft genug an zu viel Öl im Motor.

Da wir einen anderen Tröt mit diesem Thema haben, führe ich beide, der Übersichtlichkeit wegen, zusammen.

Also bitte im anderen Tröt schauen.

Danke schön.


Kaleu   /tuar/

 /tewin/
Ténéré?  Na was denn sonst??!!!!!

hakim

Hallo,
@EhemalsAT07Heizer
Ohne den ganzen Thread gelesen zu haben, worin sicherlich schon viele gute Tipps gegeben wurden...
Die bei diesen ALU-Kupplungskörben entstehenden Riefen an den "Fingern" kommen mit der Zeit in immer kürzeren Intervallen, weil das Spiel der Lamellen zwischen den Fingern mit jedem Nachschleifen größer wird. Dennoch kann man ohne Weiteres mehrfach nachfeilen, bevor es definitiv einen neuen Korb braucht. Und: es reicht nicht, den Verschleiß an den Reiblamellen zu messen. Bei gröberem Offroadeinsatz spielt man ja viel mit dem Kupplungsdruckpunkt. Die Reibauflagen werden zu heiß, deren Oberfläche wird weich. Nicht verbrannt und nicht verglast, was ja die sonst eher bekannten Symptome nach einer Überbeanspruchung der Kupplung sind. In diesem "angeweichten" Zustand sehen die Reiboberflächen noch gut aus und auch die Belagstärke scheint noch auszureichen, aber die Lamellen kleben beim Auskuppeln bzw. lösen sich nicht schnell genug voneinander. Fühlt sich eben so an, wie wenn das Kupplungsspiel zu gering wäre.
Hakim

hakim

Hallo,
kleiner Nachtrag zu meinem vorigen Post: wenn durch Überbeanspruchung die Reibbeläge weich geworden sind, sollte man das gesamte Lamellenpaket erneuern - also auch die Stahllamellen! Und am besten auch einen Ölwechsel machen.
Hakim

Ede

Der Grund für die beschriebenen Unzulänglichkeiten könnte auch mit der Ölversorgung der Kupplung zusammenhängen.

Wir dürfen nicht vergessen (oder besser Yamaha), daß der CP2 Motor für Straßenmoppeds konstruiert wurde. Dort wird normalerweise die Kupplung nicht so wie bei einem geländetauglichen Fahrzeug beansprucht. Dabei wird doch, bedingt durch Emissionsvorschriften und die elendig lange Sekundärübersetzung, die Kupplung mehr und auch auf Schleifen beansprucht.

Eine andere Welle mit mengenmäßig erhöhter und zielgerichteter Ölversorgung der Kupplung — die Ölversorgung der Kupplung erfolgt durch die Welle — wäre wünschenswert. Dadurch bedingt ist dann eine größere Ölpumpe ein Muss und mMn wäre dann der Spül- und Kühleffekt der Kupplungsscheiben durch bessere Ölversorgung gewährleistet.

Momentan ist doch die Schmierung/Kühlung der Kupplung mehr dem Zufall überlassen.
Gruß Ede

Nicht asphaltierte Wege zu befahren ist kein Offroad!

Ede

Hier ein Bild der Ölversorgung
Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.
Gruß Ede

Nicht asphaltierte Wege zu befahren ist kein Offroad!

EhemalsAT07Heizer

Vielen Dank für die Vorschläge. Ich habe die Kupplung nun zum dritten Mal ausgebaut und die vom ersten Mal wieder eingebaut. Und siehe da, alle Probleme sind weg. Ich denke, dass Yamaha die Kupplungen, die Probleme machen, wohl auch als Ersatzteil verkauft hat. Für mich reicht die alte das dieses Jahr noch, und im Winter kommt dann eine neue rein. Aber mit Sicherheit keine OEM!

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