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XT-Fabi, Kaoklai
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Tipps für Kurztrips

Begonnen von SchillerT7, 13. Mai 2026, 15:59:49

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smeagolvomloh

#30
Grundsätzlich halte ich es immer für eine geile Idee, das Moped zu packen und sich auch auf neue Abenteuer (im hiesigen Fall wohl auch der Camping-Kram) einzulassen.

Aktuell sind in der Region noch nicht die optimalen Bedingungen. Die hohen Berge und Pässe sind noch voller Schnee, das kann sich auch noch weit bis in den Juni oder gar Juli ziehen.

Ab August hat man eine gewisse Garantie dass es mit dem Col de Sommeiler klappt.



Auch zu den Zeiten wird es noch Schneefelder geben, grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit aber hoch, dass man hoch kommt.

Im Juni ist schon auf viel niedrigeren Pässen Schluss mit lustig. Entweder liegt noch Schnee oder es kann auch ekelhaft nass und rutschig sein.





Der Beitragsersteller hat sich ja nicht dazu geäußert, wo er mit Zelt nächtigen möchte.

Meine Empfehlung: Bleibe mit dem Zelt unten im Tal. Im Idealfall auf einem Campingplatz. Zum Beispiel der schon genannte Kult-Platz Grand Bosco in Salbertrand. Wenn mal richtiges Scheißwetter ist (aktuell Gewitterlagen und die können in der Region mal richtig heftig werden) kann man sich notfalls noch in die Sanitäranlagen verziehen. Gibt auch ein paar paar Fässer dort.



Grundsätzlich würde ich einem Anfänger im Campingbereich auch nicht das Beste und Teuerste empfehlen wollen. Einfach machen, mit günstigem Zeug anfangen, Erfahrungen sammeln, im Laufe der Zeit das Material verbessern.

Ich selber bin durch Erfahrungen mit Ski-Wintertouren mit Zelt in Skandinavien und leichten Trekking-Geschichten für alle Bedingungen ganz gut ausgerüstet (Zelte, Tarps, Isomatten, Schlafsäcke, Kochgedöns, Klamotten, etc.). Vieles davon lässt sich natürlich auch für Mopedtouren nutzen. Das braucht aber wirklich kein Anfänger im Campingbereich.

Ich würde es aktuell (oder auch im Juni) aber so machen, dass ich das Camping-Zeug zu Hause lasse. Unterkunft in Hotels / Gasthöfen. Alleine braucht man nicht groß was planen, einfach abends was suchen. Maximale Flexibilität in einer Region, die hinsichtlich der noch vorherrschenden Wetterlage auch maximale Flexibilität erfordert.

Den Einstieg in Campinggeschichten würde ich bei erwartbar besseren Bedingungen in entspannteren Regionen erstmal an testen.
Schöne Grüße aus dem Bergischen Land!
Guido

aktuell: Yamaha Ténéré 700 World Raid und Rieju Aventura 307

Lupus

Aus meiner Erfahrung ist es egal, ob man 3 Tage oder 3 Wochen unterwegs ist. Man braucht etwas für kalt und warm, trocken und naß und möchte abends auch mal raus aus der Moppedkluft.
Wenn es länger wird, braucht man halt noch Waschmittel oder etwas mehr Shampoo, um die Klamotten zu waschen.
Hier ist meine Liste, die ich je nach Erfordernis anpasse...
Ich fahre Enduro, weil ich es mag, nicht weil ich es gut kann!
Meine Tenere:

sushi

#32
Zitat von: sushi am 14. Mai 2026, 17:15:27Es gibt einen Hiker Youtuber der dazu Selbsttests gemacht hat.
Ergebniss, alte Mythen zerstört.
Habe wieder Internet, also hier die Videos...

Daune vs. KuFa:

Daune Test:

Wer Kufa will, soll Kufa kaufen.
Wer tolles Schlafklima will, kauft Daune, wer Angst hat kann ja immer noch eine Plastkmülltüte verwenden wenn 8h Regenfahrt anstehen.

Irland, Schottland, Norwegen, Island, Feuerland... nie ein Problem mit Daune gehabt, verwende bei jedem Schlafsack 5-10° Reserve, 75% der Nächte verwende ich ihn gerne als Decke, mehr oder weniger geschlossen.
2011-2013 Nord/Südamerika-Australien-Asien-Europa
http://www.youtube.com/user/MrXt660ztenere
https://www.flickr.com/photos/159767846@N03/

[2001-2011 Yamaha XTZ660] ca. 35000km
[2011-2015 Yamaha XT660Z] ca. 117000km
[2015-xxxx Yamaha XT660Z] ca. 20000km
[2015-xxxx Yamaha XT1200Z] ca. 75000km

Ede

Und jetzt geht's wieder los... /mecker/

Schlafsack: Daune oder Kunstfaser
Schlafunterlage: Luftmatratze oder Isomatte
Kocher: Gas, Spiritus oder Lagerfeuer. Und Restaurant oder Selbstbeköstigung
Zelt: Iglu, Tunnel oder sonstwas (ich habe eine Amok Hängematte mit Abspannplane für Baumregionen :P )

Beim ersten Übernachtungsausflug hat man entweder zuviel (aber immer das unpassendsde) oder zu wenig mit. Nach dem 10. Kurzausflug kommt man dem Ideal schon nächer. Und gibt immer mehr Geld für passende Ausrüstung aus.  ;D


Gruß Ede

Nicht asphaltierte Wege zu befahren ist kein Offroad!

sushi

Zitat von: Ede am Gestern um 15:13:29Und jetzt geht's wieder los... /mecker/
Er hat gefragt... ;-)
Zitat von: SchillerT7 am 13. Mai 2026, 15:59:49- Was nehmt ihr so mit wenn ihr mit Zelt und co. auf Reisen geht ?
2011-2013 Nord/Südamerika-Australien-Asien-Europa
http://www.youtube.com/user/MrXt660ztenere
https://www.flickr.com/photos/159767846@N03/

[2001-2011 Yamaha XTZ660] ca. 35000km
[2011-2015 Yamaha XT660Z] ca. 117000km
[2015-xxxx Yamaha XT660Z] ca. 20000km
[2015-xxxx Yamaha XT1200Z] ca. 75000km

T7Xover

Ich finde das Thema Ausrüstung sehr interessant. Möchte einmal billig einkaufen und dann 20Jahre Ruhe haben.

Leider noch nie passiert.

Thema Zelt, habe billig gekauft, dann mittelpreisig und daß war alles nix.
Einmal doof an ein VauDe gekommen, fetter Riss, oder nach einiger Zeit lief durch die Nähte Wasser bei einem Tatonka.
Belüftung oft sehr schlecht, usw.

Hatte dann jahrelang ein MacPack, dass sehr schwer war, und bin dann nach etwas 18Jahren auf Hilleberg umgestiegen und hatte dann eigentlich keine Probleme mehr.
Mein 2005 gekauftes Zelt, hat jetzt an einer Stelle einen hakligen Reißverschluss und da es rot ist und oft in der Sahara war, ist es jetzt etwas verschossen.
Die Zelte werden/wurden immer so etwas 5-6Wochen im Jahr genutzt und fast jeden Tag auf und abgebaut.
Während eines Sturms auf Island, flatterte unser Zelt plötzlich, dass es noch nie getan hätte, als ich sah, dass bereits andere Zelte weggeflogen waren, war ich froh ein paar Euro mehr ausgeben zu haben, allein für diese Nacht.

Wenn es billig sein soll im Sommer in Südeuropa, dann finde ich Decathlon wirklich ok. Für unter 200€ ist das Zeugs sehr anständig. In den Bergen bei Wind und Wetter lieber nicht.
Mit Hilleberg ist man meiner Meinung nach, direkt angekommen und kann sich auf andere Sachen konzentrieren.
Bei Schlafsäcken lässt man sich besser beraten. Meine Frau ist es nachts oft so kalt, dass sie auch nachts im Sommer einen Schlafsack nutzt im Komfortbereich von -20°. Kein Witz.
Ich fahre oft mit einem im Komfortbereich von 4°. So unterschiedlich sind die Menschen.
Ob dann Daune oder Kunstfaser, entscheidet dann eher der Geldbeutel oder/und das Packmaß.
Während eines Kunstfaser bereits für etwas 300€ zu bekommen ist, kostet die Daune im gleichen Temperatur - Spektrum, gern das Doppelte, wenn es Qualität sein soll. Daune ist halt leichter und hat ein kleines Packmaß.

Isomatten nehme ich nur von ThermaRest. Alles andere, ich habe bestimmt 10 unterschiedliche probiert, ist auf Dauer auf dem Müll gelandet. Ich nehme die Matten gern fürs unter dem Auto. Da braucht es keine Luft, da reicht der Schaumstoff.
5cm sollte die Matte mindestens haben. Bei 2,5cm. Kann ich nicht mehr schlafen. Aber auch hier gilt es zuerst auszuprobieren.

Jeder hat bestimmt eigene Erfahrungen und kann was sagen.
Zum Thema Kochen, ich nehme jetzt wieder Gaskocher zum aufstecken auf eine Kartusche. Funktioniert sofort, stinkt nicht und Kartuschen gibt es überall nachzukaufen. Hab morgens keine Lust auf stinkige Finger.

So, viel Spaß beim Erfahrungsaustausch.
Exped soll auch gut sein, sind aber daunengefüllte Luftmatratzen. Habe aber Null Erfahrung.

Ede

#36
Zitat von: T7Xover am Gestern um 19:02:13Exped soll auch gut sein, sind aber daunengefüllte Luftmatratzen
Ich benutze eine Exped von der KSK aus 2. Hand. Die ist zwar isoliert, aber nicht mit Daunen. Sehr gute Qualität, wiegt zwar etwas mehr als der Billigkram, kann ich aber voll und ganz empfehlen. Aus 2. Hand kosten die immer noch ~ € 150,00 und mehr.
Zum Aufblasen benutzte ich eine kleine Akku-Luftpumpe von Flextail.

Mein Schlafsack ist für die US-Armee hergestellt und gut bis -24 °C. Wird's zu warm benutze ich den nur als Decke. Für's Zelten im Winter gibt es dafür noch einen Übersack, der dann auch bei noch kälteren Temperaturen warm hält. Bezug über einige Armee-Läden.

Kochen ausschließlich mit dem Trangia und Brennsprit. Der hat sich bei mir seit Jahrzehnten bewährt auf Kanu- und Moppedtouren.

Auf YT gibt es die Kanäle von Thomas Hansen und Robert Baldinger. Die haben gute Vorschläge bezüglich ihrer Reiseausrüstung. Man muss allerdings nicht immer diese hochpreisigen Marken kaufen. Die werden dort aus Profitgründen (Stichwort Sponsoren) intensiv beworben. Preisgünstigere Alternativen gibt es mit ein wenig Suche im Netz immer zu finden.
Gruß Ede

Nicht asphaltierte Wege zu befahren ist kein Offroad!

sushi

Zitat von: T7Xover am Gestern um 19:02:13Exped soll auch gut sein, sind aber daunengefüllte Luftmatratzen. Habe aber Null Erfahrung.
Exped gibt es in Daune und KuFa und Schaumstofffüllungen.
Habe von allen etwas, sind gut wenn sie halten, teuer, würde für den Einsteiger eher zu Thermarest raten.

Campingausrüstung ist wie das richtige Mopped, gibt kein richtig oder falsch (von Mythen mal abgesehen), nur für sich und sein Vorhaben passend/geeignet oder nicht.
Ausrüstung darf auch etwas kosten, wenn man mal rechnet was ein Service und neue Schlappen am Mopped kosten (nicht jeder kann alles selbst machen), relativiert sich das schnell.
Wird die Ausrüstung auch oft benutzt und wenn sie gut funktioniert kann man sich ein Hotel sparen, Nord/Westeuropa schnell mal ab 30 Taler pro Nacht gespart (Island locker 3-Stellig), Süd/Osteuropa eher weniger, bis den Aufwand nicht wert.

Anstelle eines unnötigen Akrallovic, gibt es schon fast ein Hilleberg (die Kleinen).
2011-2013 Nord/Südamerika-Australien-Asien-Europa
http://www.youtube.com/user/MrXt660ztenere
https://www.flickr.com/photos/159767846@N03/

[2001-2011 Yamaha XTZ660] ca. 35000km
[2011-2015 Yamaha XT660Z] ca. 117000km
[2015-xxxx Yamaha XT660Z] ca. 20000km
[2015-xxxx Yamaha XT1200Z] ca. 75000km

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