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Autor Thema: Ölverlust am Getriebe  (Gelesen 7692 mal)

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dertagtraeumer

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Ölverlust am Getriebe
« am: 05. Juli 2010, 00:28:43 »
Hallo in die Runde

habe meine ST nach 1 1/2 Jahren Stehen wieder in Betrieb genommen. (Bremsanlage war defekt)
Ist sofort wieder angesprungen.
Doch nach einer kleiner Runde habe ist festgestellt, dass ich Öl verliere.
Nach dem ich die Abdeckung vom Kettenritzel abgemacht und musste feststellen, dass hier alles verdreckt ist.
Hab den Innenraum etwas sauber gemacht und eine kleine Runde gedreht.

Das Öl tritt fast überall aus. Es tropft etwas aus dem Spalt rechts oberhalb, auf ca. zwei Uhr von der Antriebswelle aus gesehen (auf Höhe der Schaltwelle). Am rechten äußersten Rand vom Getriebegehäuse.
Es tritt etwas Öl an der Antriebswelle selbst aus. Das Zahnritzel schlackert zwar etwas, hat ein leichtes Spiel, aber ich mir nicht ganz sicher ob das das der Grund dafür ist.
Als ich ohne Deckel diese kleine Runde gedreht habe, musste ich feststellen dass aus den beiden linken Schraubenlöchern für der Kettenritzelabdeckung ebenfalls ein oder zwei Tropfen ausgetreten sind.

Über Vorschläge und Ratschläge wäre ich wirklich sehr dankbar.
Einen schönen Abend

Grüße Gregor



Online Christof

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #1 am: 05. Juli 2010, 06:41:29 »
Ich tippe auf einen defekten Simmering der Getriebeausgangswell. Das austretende Öl wird umhergeschleudert und tropft an den unmöglichsten Stellen ab.
Grund dürfte die lange Standzeit sein, während der die Dichtlippe an der Welle festgeklebt und beim Starten gerissen ist. Ein leichtes Axialspiel ist normal, aber einen Höhenspiel darf das Ritzel, bzw. die Welle nicht haben, dann wäre das Getriebeausgangslager defekt und eine aufwendige Reparatur nötig.
Getriebeausgangslager sterben z.B. durch fahren mit zu starker Kettenspannung. An den Simmering kommst Du durch Abschrauben des Abdeckbleches hinter dem Ritzel.

dertagtraeumer

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #2 am: 05. Juli 2010, 09:06:11 »
Hi Christof, hallo in die Runde

Danke für den Tipp.
... nein, ein Höhenspiel hat die Welle nicht.
Auf der einen Seite sehr beruhigend was du schreibst... auf der anderen Seite eher weniger.
Mein Problem ist, dass mein Vorgänger, die Mutter an der Antriebswelle die das Antriebsritzel hält "cold-gemoldet" hat.
.. ich schätze sie ist ihm auf irgendeiner Tour abgefallen und die Werkstadt (wahrscheinlich war es auch keine) hatte die richtigen Ersatzteile nicht bei der Hand.
Das Größe Problem wir sein die Mutter halbwegs von der Welle zu bekommen ohne die Welle zu beschädigen, sowie hoffen und betten dass sich das Gewinde wieder nachschneiden lässt.

... und das wo es die passende Mutter für 5 Euro bei Kedo gibt! /mecker/

Weiß jemand vielleicht jemadnen der sich dieser Herausforderung gewachsen fühlt mit mir das Problem anzugehen? :-[
Ich mach gleich heute noch ein Foto.

Beste Grüße Greg

Online Christof

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #3 am: 05. Juli 2010, 09:44:28 »
Keine Ahnung was "cold-gemoldet" bedeutet, aber leider wurde schon viele Wellen durch unsachgemäße Reparaturen gehimmelt und die Ritzel dann mit Schweißpunkt gesichert. Hält natürlich grundsätzlich, behindert aber später jede Reparatur.
Wenn das Gewinde defekt ist, sich aber noch nachschneiden lässt, kann Dir sicher der örtliche Motoreninstandsetzer helfen, oder Du leihst Dir von mir das entsprechende Schneideisen und versuchst es zunächst selbst.



dertagtraeumer

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #4 am: 05. Juli 2010, 10:44:18 »
... wenn es blos EIN Schweißpunkt wäre!
cold molding/welding = Kaltschweißen.
Dazu wird eine Art Metallkleber verwendet, der beim Aushärten eine molekulare Verbinung mit den zu verklebenden Metallen eingeht.
Im Grunde wie beim Schweißen.
Die Paste wurde schön um die gesamte Welle und Mutter geschmiert.

Ich mach mal ein Bild von. Würde mich um Kommentare und Hilfestellung freuen.

Danke schon mal
Gregor

Online Christof

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #5 am: 05. Juli 2010, 11:13:28 »
Da bin ich gespannt auf die Bilder. Wenn Kaltschweißen so einfach und haltbar ist, kann ich ja mein Schweißgerät verkaufen... !?

Offline Paetschman

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #6 am: 05. Juli 2010, 11:26:41 »
Hallo Christof,
gib doch bitte mal Kund, was das für ein Gewinde ist. Würde mich auch einmal interessieren (wenn meines auch noch heile ist würde ich mir glatt auch einmal das entsprechende Schneideisen besorgen...)
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PS. Was macht der Socken ?
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Online Christof

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #7 am: 05. Juli 2010, 13:03:31 »
Keine Ahnung welches Maß das ist, aber Du brauchst Dir das doch nicht besorgen, gegen eine geringfügig erhöhte Leihgebühr kann man das doch bei mir leihen  /devil/

Die Socke ist i.O. nur der Inhalt nicht und bis ich Nix Anderes melde falle ich aus !

dertagtraeumer

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #8 am: 05. Juli 2010, 14:43:21 »
@ Paetschman
laut Datenblatt M18 mit Anszugsmoment von 70 Nm

Grüße Greg

MarcoB.

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #9 am: 05. Juli 2010, 14:48:48 »
...ich möchte Dir ja nicht die Hoffnung nehmen, aber ich hatte genau dieses Problem im Urlaub. Gewinde von der Antriebswelle blank,Mutter abgesprungen, Mutter verkanntet und  irgendwie raufgedengelt und mit letzter Kraft auf den Autozug!
Zu Hause dann die Hiobsbotschaft: Gewindeschneiden unmöglich, wg. speziell gehärtetem Stahl (?). Auf jeden Fall musste ich eine komplett neue Achse besorgen und einbauen lassen. Hat ne schöne Stange Geld gekostet, da der Motor komplett raus musste.

Das Problem mit dem Ölverlust hatte ich nach 1,5 Jahren Standzeit bei meiner Tenere auch (selbe Stelle). Habe einfach alle Schrauben des Seitendeckles mal fester gezogen (eine fehlte sogar) und seit dem ist sie "trocken". Sicher keine professionelle Lösuung, aber auf einen Versuch kommt es an.

Gruß und toi toi ...


Marco

Offline Paetschman

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #10 am: 05. Juli 2010, 14:55:43 »
Das der Simmering so auf lange Sicht besser dichtet würde mich arg wundern. Der Austausch des Teils ist die einzig sinvolle Arbeit dazu. Und so wild ist das auch nicht. Ich hatte mal eine St am OP-Kran an der der Vorbesitzer unter der Abdeckung einfach alles mit Silikone zu geplämpt hatte  :o Würg so ein Trottel. Mit kaum mehr Arbeit hätte er das Prpblem lösen können. Hier war übrigens auch die Mutter der Ausgangswelle lose und das Gewinde versemmelt. Das passte gut ins Bild...

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Online Christof

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #11 am: 05. Juli 2010, 15:03:15 »
So gehärtet scheint mir die Welle garnicht, denn ich habe auch noch ne`St mit defektem Gewinde in der Werkstatt stehen und schon mit einen Bohrer aus dem Baumarkt ein zentrale Bohrung in die Welle gesetzt um ein Geinde reinzuschneiden und dann das Ritzel ala`KTM mit Schraube und Spannscheibe zu sichern. Muss ich doch jetzt bald mal bei um berichten zu können.

Offline Paetschman

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #12 am: 05. Juli 2010, 15:08:11 »
Und nicht wieder mittm dicken Onkel vor treten  ;D

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dertagtraeumer

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #13 am: 05. Juli 2010, 15:17:39 »
na ich bin mal gespannt was ihr sagt wenn ihr die Bilder seht! :-)

dertagtraeumer

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Re:Ölverlust am Getriebe
« Antwort #14 am: 05. Juli 2010, 20:36:35 »
Hier ein Gesamterscheinungsbild mit markierten  Ölaustrittstellen.

 

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