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29. Mai 2026, 18:42:09

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Neueste Beiträge

#81
Navigation / Antw:Alternatives Navi
Letzter Beitrag von Onkeldittmeyer - 25. Mai 2026, 14:15:20
Ich habe es jetzt einfach getan und mir das Nor7e bestellt.

Nach viel Messen sollte es auch neben den Tacho passen. Mal schauen.
Von den Daten ein absolut überzeugendes Teil. Aber der Preis...

Schauen wir mal. Ich werde berichten.
#82
Ténéré XTZ750 / Antw:Zylinder und Kopf Überhol...
Letzter Beitrag von tam91 - 25. Mai 2026, 14:02:26
Hallo
Hast Du das Ventilspiel nicht eingestellt?
Gruß
Christoph
#83
Ténéré 700 / Antw:keine Druckaufbau am Fußb...
Letzter Beitrag von tam91 - 25. Mai 2026, 13:59:19
Hallo
Ich erinnere mich noch daß viele Autowerkstätten fürs Entlüften Geräte verwendet haben die die Bremsflüssigkeit unter Druck durchs System gedrückt haben. Man sollte nach Gebrauch den Druck aus dem Kessel ablassen. WEnn man das nicht gemacht hat hat sich Luft unter dem Hohen Druck in der Bremsflüssigkeit gelöst die dann später unter "Normaldruck" im Bremssystem des Autos ausperlen konnte. Bei Motorradwerkstätten habe ich das nie gesehen.
Das vorspannen des Bremshebels über Nacht für "Probelmentlüftungen" hat meiner Ansicht nach zwei Hintergründe. Einmal wie schon vorher erwähnt, daß die Luftblasen nach oben in den Behälter wandern können. Zum Zweiten aber das sichkleine Bläschen unter Druck in der Bremsflüssigkeit lösen. DAnn muß man aber anschließend noch einmal entlüften um mit der Bremsflüssigkeit dei jetzt gelöste Luft aus dem system zu spülen.
Ich selber entlüfte meine Motorräder mit einem druckluftgetriebenen Vacuumgerät und pumpe zusätzlich mit den Hebeln durch. Bis jetzt hatte ich bei der Ténéré 700 keine Probleme, ich hab aber auch noch nicht Leitungen gewechselt oder ähnliches.
Gruß
Christoph     
#84
Ténéré XTZ750 / Antw:Zylinder und Kopf Überhol...
Letzter Beitrag von vanbudd - 25. Mai 2026, 13:50:27
So ein kleines bzw. großes Update.

Ich habe letzte Woche vom Wurzelsepp Jörg hier aus dem Forum einen alten Motor abgeholt, vielen Dank hierfür nochmal!
Waren nette Gespräche in einer gemütlichen Schrauberbude.

Ich habe dann die Ventile welche am besten ausgesehen haben genommen und nochmal bei einem Freund die 45° Fläche ganz leicht neu gedreht. Also eigentlich nur so, dass die Unebenheiten weg waren.

Den Kopf habe ich mit Glasplatte und Schleifpapier etwas geplant, viel war nicht nötigt.
Geprüft habe ich mit Haarlinieal und solange geschliffen bis die 0,03mm Fühlerlehre nirgends mehr drunter gepasst hat.

Ventile eingeschliffen und dann gings ans Zusammenbauen, alles gereinigt, beim Zylinderkopf und Ventilen alles schön mit Motoröl benetzt. Alle Dichtungen und O-Ringe wurden erneuert.

Beim Verbauen der Ventilschaftdichtungen, habe ich mir ein kleines Hütchen aus Schrumpfschlauch gemacht, das Ventil eingeschoben, die scharfen Kanten mit dem Hütchen abgedeckt und dann die Dichtung mit einem Rohrsteckschlüssel vorsichtig aufgeklopft bis es geklickt hat.

Bei den Ventil-Federn gibt es ein Oben und Unten, darauf soll man laut Handbuch achten.

Ich habe vorerst die alten Shims verbaut um dann das Ventilspiel zu prüfen. Durch den zweiten Motor vom Wurzelsepp hatte ich glücklicherweise genau die passenden Shims parat.

Beim Verbau des Zylinders habe ich zuerst einige Schraubertipps aus dem Internet probiert, vorallem in Kabelbinder hatte ich meine Hoffnung gesetzt, aber hat leider alles nicht so gut geklappt.
Am Ende war es einfach nur eine Frage der Technik.
Wenn man den Zylinder leicht Schräg nach hinten aufsetzt kann man so schon die halben Kolbenringe einsetzen und dann relativ einfach von vorne mit den Fingern die Ringe zusammendrücken und den Zylinder drüberschieben.

Nockenwellen, Rädchen und Steuerkette alles nach Handbuch verbaut und hat wunderbar geklappt.
Ich habe den Rotor ein paar mal per Hand (bzw. per 19er Nuss) gedreht um sicherzugehen, dass er sich frei dreht.

Danach Ventildeckel drauf, den ganzen Rest wieder verbaut. Neues Öl und neues Kühlmittel.

Der Motor ist mit Choke quasi sofort angesprungen. Ich hab alles unter Beobachtung einmal komplett warm werden lassen (bis der Lüfter angesprungen ist).
Ab und zu musste ich Kühlmittel nachkippen.

Danach noch Vergaser Synchronisiert und bisl am Gemisch rumgespielt, 2.5 Umdrehungen raus hat sich aber bei beiden Vergasern als ganz gut rausgestellt und ich hatte dann keine Energie mehr :D

Heute knapp 100km Probefahrt gemacht und es läuft alles 1A, sogar um einiges besser als davor.

Einzig meine Tachowelle hat das ganze Hin und her beim Schrauben wohl nicht überlebt, diese werde ich Zukunft etwas vorsichtiger behandeln :D

Ich danke euch allen für die Unterstützung und hoffe der Thread hilft in Zukunft vielleicht mal jemanden!

#85
Ténéré 700 / Antw:keine Druckaufbau am Fußb...
Letzter Beitrag von Franki - 25. Mai 2026, 12:25:04
oder man geht zurück auf ein nicht-ABS-Modell, bei dem Bremsflüssigkeitstausch als auch Umrüstung auf Stahlflexschläuche wesentlich einfacher zu bewerkstelligen sind. Dass ein Antiblockiersystem Sicherheitsvorteile hat, ist natürlich unbestritten... /-/
#86
Ténéré XT600Z / Muss man für die Demontage des...
Letzter Beitrag von vicinity - 25. Mai 2026, 12:19:17
Hallo,

ich bin gerade dabei, neue Kupplungsbeläge in meine 3AJ zu montieren und komme zum Justieren der Druckstange (Fluchtpunkt) nicht heran, ohne den Anlasser zu entfernen.

Bekomme ich den Anlasser, der ja in Richtung rechte Motorradseite herausgezogen wird, auch heraus, ohne den Krümmer zu entfernen?

Dann noch eine Frage zur Dichtung, die man beim Wiedereinbau ersetzen soll: Ist das diese von Kedo mit der Artikelnummer 27419?
#87
Ténéré 700 / Antw:keine Druckaufbau am Fußb...
Letzter Beitrag von Michi - 25. Mai 2026, 12:18:22
Servus,
Meine 21'er DM11 war auch mal betroffen, kein Druck hinten nach Standzeit.
Neue Bremsflüssigkeit mit Unterdruckpumpe durchgezogen hat das aktuelle Problem behoben, es kam eine fette Kaffeeschaumblase raus.
ABS muss ich mal entlüften lassen, die Ventile bekommt man ja nicht mit Hausmitteln sicher auf.

Es sind übrigens nicht "ein paar T7" betroffen, ich kenne das Problem, solange es Mopeds mit ABS gibt über alle Hersteller und Typen hinweg. Immer hinten.
Richtig saubere Lösungen habe ich bei keinem Hersteller erlebt.
Bei meiner Ex- Ducati 821 Monster 2016 war das eine Doktorarbeit: Stahlbus Entlüftungsschraube zwingend nötig (keine O-Ringe in der Original-Entlüftungsschraube), dann frische Bremsflüssigkeit mit Unterdruck schnell durchgesaugt mit gleichzeitigem Einschalten der Zündung (dann gehen die ABS Ventile kurz zum Funktionscheck auf). Hat mehrere Durchläufe benötigt und das Problem dauerhaft beseitigt.

Das Problem ist grundsätzlich dass das ABS höher als der Rest hängt und daraus eine Leitungsverlegung mit Schlaufen entsteht. Da hilft Geschwindigkeit beim Durchsaugen per Unterdruckpumpe, die alte Pumpmethode könnt Ihr komplett vergessen.

Ohne fundierten Kenntnissen von ABS Bremsanlagen rate ich von Experimenten ab. Blöderweise können es "Profiwerkstätten" manchmal auch nicht besser, manche haben das nötige Tool nicht, mit dem man die Ventile im ABS Block öffnet.
Dann schraubt man halt doch wieder selber, vor allem wenns am nächsten Tag in Urlaub mit dem Bike geht...
Ihr seid alle erwachsen, handelt nach Euren Fähigkeiten.

#88
Ténéré 700 / Antw:keine Druckaufbau am Fußb...
Letzter Beitrag von Melbourne - 25. Mai 2026, 08:40:28
Moin zusammen

Meine Bj 21 (DM11) macht auch keine Probleme .Der Druck ist immer gleich.

Gruß Reinhard
#89
Ténéré 700 / Antw:keine Druckaufbau am Fußb...
Letzter Beitrag von Ede - 25. Mai 2026, 07:38:26
Dieses Verhalten mit dem Ausgasen müsste dann aber jedes Mopped mit hochliegendem ABS-Regler als höchstem Punkt des Bremssystems haben und nicht nur manche T7. Bei meiner Bj '22 (DM11) habe ich nämlich keine Probleme mit Luft/Gas in der Fußbremse.
#90
Ténéré 700 / Antw:keine Druckaufbau am Fußb...
Letzter Beitrag von tam91 - 24. Mai 2026, 22:59:17
Hallo
Nein, in jeder Flüssigkeit kann man jedes Gas lösen so wie das Co2 im Wasser. Die Autohersteller haben das Problem mit der Bremsflüssigkeit beim Befüllen mit Vakuum, weil da dann vielmehr ausgast. Deshalb wird die Bremsflüssigkeit zum Teil engast, d.h. sie wird unter Unterdruck gelagert und dann entweicht das Gas (hier Luft) und nicht beim Befüllen. Wasser verdampft erst bei 100°C und gast erst dann aus.
Gruß
Christoph

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