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09. April 2026, 22:01:03

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Wie macht Ihr den Ölwechsel?

Begonnen von olba73, Gestern um 11:45:47

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Deville und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

olba73

Ah, OK, das ist was Nachgerüstetes, jetzt verstehe ich...
Ténéré 700, 4/'22, 60.000 km
BMW K100, 4/'84, 70.600 km

Hagen von Tronje

Zitat von: Ede am Gestern um 18:29:16Beim Ölwechsel mach' echt keine Doktorarbeit daraus.
Das Öl muß dafür schön warm sein, ob jetzt im Stand oder durch eine Fahrt ist dabei egal.

Außer beim Kardanöl der 1200-er, das wird nur beim fahren warm.
Ansonsten gebe ich dir recht, macht keine Doktorarbeit draus.

Allzeit gut geschmierte Fahrt...

 /beer/  /-/

RichiH

Ölthermometer, gut 40C, läuft.

Restöl bleibt drin, oder halt noch nen Kaffee holen oder über Nacht stehen lassen dann isses auch so leer.

Motor anlassen wenn Ölkreislauf offen ist würde ich persönlich vermeiden.

Mc Gyver

Motor ohne Öl starten hab ich hier jetzt auch zum ersten nal gelesen.
Da warte ich auch lieber etwas länger.
Zudem bekommt man eh nie alles raus, da gibts genug Sicken, wo sich Öl hält.
Was man nicht selbst gemacht hat, gehört einem auch nicht richtig

MA-D

Keine Doktorarbeit? Ich versuchs mal ::)
Die Ölpumpe und die damit verbunden Druckleitungen leer pumpen halte ich für gewagt. Ich würde das lassen, weil die Luft muss ja dann wieder aus den Leitungen über die Gleitlager. Mangelschmierung ist zwar nicht wahrscheinlich aber nix genaues weiß man nicht...
Was mir beim Ölwechsel wichtig ist, ist das ich nicht bei 10000km wechsle und der Ölfilter kann auch 2x 7500km machen, mach ich nicht weil ich meine Ölfilter auftrenne und mir die Innereien anschaue um eventuellen ungewöhnlichen verschleiß früh zu erkennen. Der CP2 hat nicht gerade viel Öl an Bord, deshalb mach ich früher Ölwechsel, aber er ist ja auch kein Problemkind im Gegenteil. Öl kaufe ich bei Polo oder Louise Eigenmarke (Performance) im Angebot, da kann auch einmal mehr wechseln. Ach ja, ob da 2 Schnapsgläser altes öl verbleiben is mir wurscht /beer/

Franki

Zitat von: Mc Gyver am Gestern um 22:16:51Motor ohne Öl starten hab ich hier jetzt auch zum ersten nal gelesen. [...]
es gibt doch diese Geschichte von den Harley-Clubs, die einen japanischen Vierzylinderblock auf ihren Treffen ohne Öl laufen lassen, damit sie sich am Platzen des Motors ergötzen können. Problem dabei: er tat den "Membern" den Gefallen nicht - so sagt man... /-/

olba73

Zitat von: Mc Gyver am Gestern um 22:16:51Motor ohne Öl starten hab ich hier jetzt auch zum ersten nal gelesen.
Da warte ich auch lieber etwas länger.

Da würde ich mir keine Sorgen machen. Der Motor ist ja nicht sofort staubtrocken, wenn das Öl abgelassen ist. Die Notlaufeigenschaften reichen problemlos für die wenigen Sekunden aus ohne irgendwas zu schädigen. Das mache ich seit inzwischen 35 Jahren bei allen meinen Fahrzeugen so. Ich will halt so wenig wie möglich Altöl im Frischöl haben. Und da schwappt wirklich noch ordentlich was raus...
Ténéré 700, 4/'22, 60.000 km
BMW K100, 4/'84, 70.600 km

ck1

Bei den Gedanken, die sich das werte Forum um Ölwechsel macht, überdenke ich nochmal meine Meinung zu E-Antrieben. 🤣

tam91

Hallo
Das mit dem Laufenlassen - nu ja, man sollte sich klarmachen das bei 1200/min der Motor pro Sekunde 50 Umdrehungen macht, das sind bei 3 s schon 150 Umdrehungen - ohne Öldruck, bei einem Gleitlager - meiner Meinung nach überhaupt keine gute Idee, bei den 600er Motoren kein Problem da Rollenlager.
Ob da jetzt 50ccm altes öl drinbleiben macht bei 2,6 Litern nichts aus, das sind 2%.
Gruß
Christoph
 

XTZRX

Motor starten um das Restöl raus zu bekommen. Jeder wie er mag.
Um so länger dauert es dann auch, bis der Öldruck nach dem Ölwechsel wieder aufgebaut ist.
Wie schon erwähnt, bei Gleitlagern ganz schlecht, denn ohne Öldruck reibt hier Metall auf Metall.
Ich rate den Motor für einen Ölwechsel zu zerlegen, dann erwischt man auch den letzten Tropfen Altöl 😉

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