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spezi-79
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3AJ Leistungsverlust bei höheren Geschwindigkeiten

Begonnen von Björn, 25. Januar 2026, 20:17:24

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Franki

wenn man ganz sicher gehen will, kann man ja die Ablaufschrauben der Schwimmerkammern lösen und den Resttreibstoff ablassen...

T7Xover

Es stimmt, es bleibt ein kleiner Rest Benzin im Vergaser. Aber der ist so gering, dass er wenig Probleme macht.
Bing-Vergaser hatten immer so einen schönen Bügel unter der Schwimmerkammer, da konnte man gut feststellen wieviel Sprit noch im Vergaser war, wenn der Benzinhahn verschlossen war.

Meine Africa Twin tat sich nach etwa 14Tagen Standzeit schwer anzuspringen, wenn ich den Benzinhahn nicht schloss und die Vergaser voll waren. Dem war nicht so, wenn ich sie vorher hab leerlaufen lassen und den Benzinhahn schloss.
War echt keine Einbildung.
Bei einer LC4 war es pflicht, sonst kam nach längerer Standzeit das Ding gar nicht mehr, den 21er Schlüssel für die große Mutter hatte ich immer parat liegen, wenn ich mal wieder vergessen hatte die Kiste "leerlaufen" zu lassen.

Ich halte das System des leerlaufen lassen für effektiv und hilfreich. Wenn die Kiste aber zwei Jahre steht, dann kann sicherlich der rest, der übrig bleibt, für Probleme sorgen. Das machen aber auch gern Ablagerungen im Tank die sich nach langer Standzeit gern am Benzinhahn sammeln. Aber das ist ein anderes Problem......

tam91

Hallo
Die XTZ 750 Super Ténéré hat auch das Problem wenn sie länger als ein  zwei Wochen steht schlecht anzuspringen. Wenn man ca einen halben Kilometer vor Ankunft Daheim die Hähne schließt  - kein Problem mehr. Vor dem Winter mit höherer Drehzahl (4-5000/min) bei geschlossenen Benzinhähnen laufen lassen bis sie ausgeht, dann zieht sie über den Venturi Effekt die Schwimmerkammern nahezu leer. Auch bei alle anderen Vergasermühlen mache ich das so. Als Probe kannst Du ja mal bei einer mit gut zugänglicher Schwimmerkammerablaßschraube anschließen aufmachen und Du wirst feststellen daß da so gut wie nichts mehr rauskommt. Die hohe Strömungsgeschwindigkeit bei erhöhter Drehzahl saugt die Schwimmerkammer fast leer.
Das Abschrauben der Schwimmerkammer und ausblasen ist natürlich noch besser aber bei fast allen meinen Motorrädern mindestens eine Stunde Arbeit und überhaupt nicht Vergnügungssteuerpflichtig.
Hier muß man einfach sagen daß die Einspritzer da ein riesiger Fortschritt sind, da gibt es das, zumindest bisher öberhaupt nicht.
Gruß
Christoph
Gruß
Christoph

Franki

Zitat von: tam91 am 31. Januar 2026, 11:19:55[...] die Einspritzer da ein riesiger Fortschritt sind, da gibt es das, zumindest bisher öberhaupt nicht. ...
das stimmt. Sie sind - zumindest meiner Erfahrung nach - vollkommen wartungsfrei. Ab und zu lese ich von zugesetzten Einspritzdüsen, die auch getauscht werden mußten; das scheint aber nur bei älteren Modellen vorzukommen... Es gibt ja diese Reinigungssprays, welches ich einmal angewandt hab'; war aber überflüssig, da es die Ursache nicht bekämpft hat - weil da eben auch nichts war... Vergasermotoren laufen vielleicht etwas harmonischer, aber das mag auch subjektiv sein. Flachschiebervergaser sind da sicherlich nochmal anders in ihrem Ansprechverhalten und ihrer Wirkung...  ;) /-/

Mc Gyver

Naja, beim Flachschiebervergaser hast du ja auch Schwimmerkammer, Leerlaufdüse, Luftdüse...
Da kommen die gleichen Probleme, wenn die Suppe ranzig wird...
Was man nicht selbst gemacht hat, gehört einem auch nicht richtig

Franki

das ist richtig! Ich les' nur ab und zu, dass man damit ganz gut vom Fleck kommt - hatte so 'etwas noch nie... Bei den Tiger-Fahrern gibt es wohl einen, der die Einspritzbrücke gegen "Flachis" getauscht hat; soll eine ganz andere Welt sein... Und der Blaukittel freut sich, den Umbau einzutragen ;) ;D

TTGeorg

Na, gut, weil der flächig halt direkter geht.. übern jetzigen Spritverbrauch hat er ja dann nix geschrieben....
Gruß

Georg

gesendet von meinem c64 via telex

ja ich bin direkt, aber ehrlich! achtung dement!

der kuhschwanz wackelt auch und fällt nicht ab..

Mc Gyver

Also meine XTZ850 mit TDMR-40 Flachschieber nimmt sich 5,5-5,8l. Das find ich ganz ok. Mehr Spitzenleistung hat sie nicht aber untenrum, zwischen Standgas und 4000 ist sie deutlich präsenter. Das liegt eben am direkten Ansprechen der Schieber, ohne Abwarten von Druckveränderungen und gemächlichen Heben der Schieber beim Unterdruckvergaser.
Allerdings darf man dann unten kein Vollgas geben, weil bei offenem Schieber und wenig Ansaugsruck kein Benzin mitgerissen wird und die Beschleunigerpumpe nur während des Drehens am Griff zusätzlich Beinzin liefert.

Auf der andren Seite ist das alles Geschichte. 
Die Tenere 700 mit Einspritzanlage kann unten bei offenen Drosselklappen einfach mehr Benzin einspritzen und geht daher unten auch viel besser.

Aber wir schweifen ab.
Alles keine 1VJ

Und bei den 600ern mag ich den Registervergaser sehr, weil er eine Kombination aus Schiebervergaser mit direktem Ansprechen und Unterdruckvergsser auf der Sekundärseite ist.
Ich hab bei den XT400-TT600 nur die erste Version mit Alukolben rechts und Aircutventil links (im Regal hab ich auch ohne Aircutventil aus der frühen 550er Zeit.
Was man nicht selbst gemacht hat, gehört einem auch nicht richtig

Pete

Ist ja vllt interessant für irgendjemand,  aber ob das alles dem Björn wohl hilft....

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Mc Gyver

Naja, Björn hat ja das Vergasersieb verschmutzt vorgefunden und wollte nach Testfahrt berichten. Desshalb
Quatschen wir hier solange Benzin... /beer/
Was man nicht selbst gemacht hat, gehört einem auch nicht richtig

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