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keine Druckaufbau am Fußbremszylinder

Begonnen von Rocco, 18. November 2025, 19:24:12

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Rocco

Zitat von: Rocco am 18. November 2025, 19:24:12Guten Abend in die Runde,

habe im Spätsommer endlich auch die hintere Bremsleitung auf Stahlflex gewechselt, nach dem Befüllen mehrfach ins ABS gebremst und anschließend nochmal die Bremsflüssigkeit komplett durchgedrückt. Anschließend hat alles so funktioniert wie es sollte.

Nun stand die T7 bestimmt 4 Wochen unbenutzt und bei der hinteren Bremse tritt man jetzt ohne jeglichen Druckpunkt ,,komplett ins Leere". Beim Pumpen wird keinerlei Bremsflüssigkeit wegtransportiert (es scheint also nichts undicht zu sein), allerdings spürt man eben auch keinen Widerstand.
Wenn jedoch am hinteren Bremssattel die Schraube zur Entlüftung geöffnet wird, wird dort Bremsflüssigkeit rausgedrückt.

Kann das Problem an einem defekten Bremszylinder liegen, dass sich urplötzlich während der Standzeit eingestellt hat?

VG Rocco

Hier ein Update von mir: nachdem ich im letzten halben Jahr bestimmt 6 bis 8mal  ,,ganz konventionell und hemdsärmelig" entlüftet habe, scheint nun die Luft im
wahrsten Sinn des Wortes raus zu sein. Zum Mindestens ist jetzt seit ein paar Wochen kein Druckabfall mehr festzustellen🤷🏻�♂️...

VG Rocco

Franki

das heißt, es lohnt sich, von selbst öfter Hand an zu legen? Früher haben es Werkstätten doch oft so gemacht, dass beim Neubefüllen vorne der Bremshebel mit 'nem Gummi in Richtung Griff über Nacht fixiert wurde; so dass die Bremsflüssigkeit genug Zeit hatte, ihre Luftbläßchen nach oben zu lassen. Das müßte man vielleicht hinten mal anwenden? Klingt vielleicht hilflos, aber mir fällt da auch nichts mehr ein... ::)

hakim

Hallo,
der Trick mit dem Anziehen des Bremshebels gegen den Lenker über Nacht funktioniert immer noch. Aber an der Hinterradbremse besteht das Problem, daß der Fußbremszylinder unterhalb des ABS-Aktuators liegt. Ob es an der T700 funktionieren würde, den Fußbremszylinder vom Rahmen zu lösen und möglichst weit nach oben zu hängen, kann ich von hier aus nicht sagen.
Hakim

Rocco

Zitat von: Franki am Gestern um 16:19:26das heißt, es lohnt sich, von selbst öfter Hand an zu legen? Früher haben es Werkstätten doch oft so gemacht, dass beim Neubefüllen vorne der Bremshebel mit 'nem Gummi in Richtung Griff über Nacht fixiert wurde; so dass die Bremsflüssigkeit genug Zeit hatte, ihre Luftbläßchen nach oben zu lassen. Das müßte man vielleicht hinten mal anwenden? Klingt vielleicht hilflos, aber mir fällt da auch nichts mehr ein... ::)

Das Problem durch die unterschiedliche Höhenlage von vorderer und hinterer Bremse wurde hier im Threat ja gut beschrieben.

Ich gehe ,,laienhaft" davon aus, dass bei einem
dichten (in sich geschlossenem) System, die Luft ja irgendwann mal raus sein muss, die sich beim hinteren Strang offensichtlich im ABS-Block als Hochpunkt verfängt.

Allerdings laufen in dem ABS-Block ja auch die Leitungen von/zum vorderen System zusammen. Das können Profis wie der Hakim bestimmt erklären, ob die tatsächlich hydraulisch getrennt sind (mir erschien das optisch aber nicht so).

Aber sei's drum. Bei mir scheint das häufige entlüften zum Erfolg geführt zu haben...

VG Rocco


Franki

verbunden ist vorne und hinten ja nur im Blockierfall. Obwohl: wenn man hinten zwanghaft blockiert, rattert es ja nur hinten. Daher sind die beiden Bremskreise ja nur beim Blockieren beider Räder verbunden? Es wäre ja ein Wahnsinn, wenn man zum ordnungsgemäßen Bremsflüssigkeitstausch den hinteren Bremszylinder nach oben binden müßte, damit da keine Luft mehr im System verbleibt...

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