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21. August 2026, 18:57:48

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Riss in Auspuffhalterung schweißen

Begonnen von HabedereTenere, Gestern um 18:02:28

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HabedereTenere

Servus zusammen,

Bei der letzten Sichtkontrolle meiner Tenere ist mir aufgefallen, dass in der Auspuffhalterung leider ein (noch) kleiner Riss ist. Mir ist bekannt, dass die Halterung ein der Schwachstellen der T7 ist, ist aber trotzdem ärgerlich.
Mein Satteltaschen reiben trotz Alu-Abstandshaltern etwas an der Halterung, wodurch der Lack abgerieben wurde. Das wollte ich eigentlich nur nachlackieren und dabei ist mir jetzt der Riss aufgefallen.

Ich hatte keine großen Stürze auf die rechte Seite. Beim off-roaden ist mir die Tenere vielleicht fünf Mal im Stand im Matsch umgefallen. Danach habe ich immer kräftig (aber nicht mit extremer Gewalt) den Auspuff mit der Hand nach außen gezogen, um zu verhindern, dass beim nächsten Einfedern der Auspuff an der Schwinge schleift. Optisch war die Halterung aber nie verbogen.

Hatte jemand von euch schon einen Riss an der gleichen Stelle? Erfahrene Schweißer hier im Forum? Wie würdet ihr das am saubersten reparieren?

Derzeit ist der Riss noch sehr klein, aber ich würde das gerne reparieren bevor es zum größeren Problem wird. Gerade beim Off-road-Fahren sind ja durch Eigengewicht und Vibrationen durch starke Belastungen an der Stelle.

Ich dachte eigentlich die Reparatur wäre kein großer Aufwand, da Stahlrahmen. -> Also einfach Batterie abklemmen, Auspuff abbauen. Dann schweißen.

Ich war aber letzte Woche bei meinem Yamaha Händler. Er hat sich den Riss angeschaut und meinte, die Stelle sei richtig aufwendig und blöd zu schweißen, weil der Riss in einem Gussteil ist (?? wirklich? Ist dann nicht einfach ein geformtes Stachlblech?). Er meinte deshalb kann er das nicht machen. Wenn das Gussteil mit der falschen Technik oder der falschen Schweißausrüstung geschweißt wird, dann wird das Material nur noch weicher und der Riss reißt dann nur weiter ein.
Er hat mir empfohlen einen guten Schlosser und Metaller in der Umgebung zu suchen, der das vielleicht reparieren könnte.

Hat von euch einer Tipps oder Raschläge? Und was beim Schweißen an der Stelle zu beachten ist?
Danke!

Viele Grüße 

Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.
Du darfst diesen Dateianhang nicht ansehen.
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yamralf

Der  Kushimodo hier im Forum verkäuft die Donnertech Auspuff Rahmenverstärckung.
XT 660 Z Ténéré   DM02

"Eine Enduro putzen ist wie Seiten aus der Bibel reißen"

ck1

Das ist ärgerlich. Aber der exponierte Auspuff da unten ist im Gelände einfach am falschen Platz.
Den Halter gibt's an meiner T7 nicht mehr.  Habe einen hochgelegten Topf montiert. Die T7 im Frühjahr auf die rechte Seite abgelegt. Der Topf hatte keine Bodenberührung. Und optisch gefällt es mir auch besser.

Wurzelsepp RT

Servus Habedere Tenere,
ich habe keine T7 deshalb nur eine Vermutung: Ist das Teil wirklich aus Guss? Im Bild schaut es einfach nach einer Metallasche aus, die über den Ausleger geschweißt ist.
Sollte ich recht haben, kann das jeder schweißen, der ein Gerät hat!
Wenn nicht, sorry für die Unterbrechung.

Beste Grüße Sepp
Immer Vollgas – immer geradeaus

Ede

#4
Das ist einfach nur ein Tiefziehblech und kann, nachdem es ordentlich gereinigt wurde, mit herkömmlichen Schweißgeräten repariert werden. Am Ende vom Riss, also dort wohin er hinreißt, eine kleine Bohrung (1,5-2mm) zur Entspannung setzen.
Aber vor dem Schweißen die Batterie und das Steuergerät abklemmen.
Gruß Ede

Nicht asphaltierte Wege zu befahren ist kein Offroad!

Peter700

Natürlich ist das Stahlblech, Gussteil - so ein Quatsch. Da hatte wohl einer kein Bock das Schweißgerät anzuschmeißen und Dich diskret abgewimmelt. Wieder ein Händler den ich nicht mehr besuchen würde. Natürlich kann das geschweißt werden, so wie die Kollegen weiter oben schon beschrieben haben.
Völlige Selbstsicherheit bei totaler Ahnungslosigkeit!

yamralf

Wenn man das Bild genau betrachtet fällt auf das der Riss am Ende der Schweißraupe liegt.
Da wo die Hebelwirkung nicht ungünstiger sein kann.
Die Frage ist, handelt es sich um Auswirkungen eines harmlosen Umfallers oder sind es produktionstechnische Unzulänglichkeiten des Rahmenbauers?

XT 660 Z Ténéré   DM02

"Eine Enduro putzen ist wie Seiten aus der Bibel reißen"

ck1

Ganz klar, da muss ein neuer Rahmen her. 🤣

Unser yamralf 🥳

Monkeyrider

Zitat von: yamralf am Heute um 09:35:56Die Frage ist, handelt es sich um Auswirkungen eines harmlosen Umfallers oder sind es produktionstechnische Unzulänglichkeiten des Rahmenbauers?
Die Unzulänglichkeit liegt hier in der Entwicklung des Motorrades. Wenn man den ESD schon da unten anbaut, dann muss das korrekt gemacht sein. Das Teil gehört da als verschraubt hingeklöppelt und nicht als Teil des Rahmens. Den Ärger hat jetzt @HabedereTenere

Aber gut die Diskussion ist so alt wie die T7 bekannt ist.
Tenere 700 BJ 2024 - 11300 km

MA-D

Ich bin auch der Meinung das Yamaha sich mit der Lösung sich keinen gefallen getan hat und es kundenfreundlicher gewesen wäre es mit einem verschraubbaren Ersatzblech gelöst hätte. Aber wo hätte man das den schweren ESD anders montieren können!?

Nun jetzt haben nicht wenige die Probleme mit dem scheiß, deswegen wäre es schön wenn Yamaha da ein Reparaturblech anbieten würde und das auch vom KBA abgesegnet wäre. Neuer rahmen ist ja absurd, also bleib den Haltern nur schweißen und so gut wie möglich zu vertuschen so das der Prüfer keine große Augen bekommt und dir einen neuen Rahmen verschreibt.

Das Problem ist in deinem Fall das du es sehr oft wieder zurück in Stellung gebracht oder auch überzogen hast, dass verträgt ein stahl.

Zur Reparatur: wäre es mein Moped, würde ich mit der Flex und dünner Trennscheibe (Eisensäge geht auch) ein Schlitz machen und eine Kehlnaht legen und eventuell von innen ein Knotenblech legen, wenn es dauerhaft halten soll und verschleifen und fertig. Trotzdem wird es bei immer wiederkehrenden hin und her biegen, wird es dann an andere Stelle auch reisen. Am einfachsten wäre halt das gleiche Blech vom Hersteller auf zu doppeln.

Ich Wünsch dir ein gutes Händchen bei deiner Reparatur  /beer/

Bonners

#10
Da liegt ein Fertigungsfehler vor. Das Blech liegt wahrscheinlich nicht vollflächig an. Frag mal bei Yamaha um Garantie oder Kulanz. Falls das nicht mehr möglich ist, kann das problemlos geschweißt werden. Halter runter und unbedingt auch auf der Seite nacharbeiten wo das Blech aufliegt. Sollte nicht die Welt kosten.
Die Aussage vom Händler ist Müll, weil das Blech ja offensichtlich geschweißt ist.

yamralf

Schau mal hier, die husten Dir was mit Garantie!


XT 660 Z Ténéré   DM02

"Eine Enduro putzen ist wie Seiten aus der Bibel reißen"

Svoeen

Ein Geschiss um den blöden Halter /mecker/

Lack entfernen, Schweißpunkt drauf, Lack drauf, fertig.  /-/

Nix verstärken. Das muss sich beim Sturz verbiegen können, sonst geht die Energie in den Auspuff.

Ja, das ist keine gute Konstruktion, aber euer Gemecker ändert nichts dran. Alle paar Wochen immer die gleiche Leier. Wenn es euch stört, schneidet das Teil ab, fertig. Gibt schon genug Lösungsvorschläge.

Das ist ein popliges Blech und kein Teil des Rahmens. Jeder Prüfer, der dir deswegen einen Strick draus dreht, gehört nicht in den Beruf.

ck1

Der Thenstarter schreibt doch ca. 5 mal auf die rechte Seite gelegt und wg. der Schwinge jeweils wieder zurück gebogen. Konstruktiv, so wie es billig zusammengebraten ist, reißt es klar am Ende der Schweißnaht (Hitzespannungen im Blech) und größtes Biegemoment beim zurück Biegen. Schweißen, ohne die genannte Verstärkung zu montieren, wird bei weiterem zurück Biegen wieder reißen.

Deko

Zitat von: Svoeen am Heute um 11:18:08Ein Geschiss um den blöden Halter /mecker/

Lack entfernen, Schweißpunkt drauf, Lack drauf, fertig.  /-/

Nix verstärken. Das muss sich beim Sturz verbiegen können, sonst geht die Energie in den Auspuff.

Das ist ein popliges Blech und kein Teil des Rahmens. Jeder Prüfer, der dir deswegen einen Strick draus dreht, gehört nicht in den Beruf.

So sieht es aus.
Gruß Rolf



Gern erinnere ich mich an die Zeit, in der es in jedem Dorf nur einen Trottel gab.

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