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02. September 2026, 14:21:01

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Reifen für die T700

Begonnen von vanduro36, 15. Dezember 2019, 06:17:13

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olba73

Zitat von: beeze am 29. Juni 2026, 09:57:47Uffff, grade mal nachgeschaut, ist ziemlich genau meine Gesamtlaufleistung der T7, und da habe ich grade den achten Hinterreifen aufgezogen (vorne der sechste). Ist schon arg wie man mit der Fahrweise die Laufleistung beeinflussen kann. Bei mir ist das alles normale Fahrerei, keine Burnouts, Dragraces o.ä.
Ist kein Gejammer oder Spott, kann ja jeder selbt entscheiden wie sehr er am Quirl dreht.
Ja, das ist schon ungewöhnlich, dessen bin ich mir bewusst. Aber da meine Motorräder hauptsächlich meine Alltagsfahrzeuge sind, lege ich auch höchstmögliche Effizienz in der Nutzung Wert...
Ténéré 700, 4/'22, 72.900 km
BMW K100, 4/'84, 70.500 km

Razender

Hallo,

ich wollte meine Erfahrung mit dem Heidenau Ranger teilen.

Auf der Straße läuft er wirklich gut.

In den letzten 4 Tagen waren wir auf dem TET Niederlande.

Matsch (nicht zu Tief), Schotter, Feldwege und Single-Trailers sind gar kein Problem.

Es gab einige Passagen mit wirklich sehr tiefem Sand.

Ich glaube zum Beispiel hier:


Maps Markierung


Dort habe ich genug Traktion auf dem Hinterrad.
Das Vorderrad gibt mir allerdings gar kein gutes Gefühl. Auch nicht bei höheren Geschwindigkeiten >80 km/h.


Empfinden das andere Rangerfahrer auch so?

Kennt jemand diesen Reifen:


Alternativ Reifen

Was fährt ihr denn vorne, für tiefen Sand ?


OK-CG33

#1247
@Razender deine Erfahrungen mit dem Ranger kann ich 1:1 so teilen. Hinten sehr gut, vorn auf losem und nassem Untergrund kein Gefühl fürs Vorderrad. Da fehlt es profilbedingt schlicht an Seitenführung. AX41 vorn / Ranger hinten ist schon besser.

Ich fahre aktuell den Rebel Adventure vorn und hinten und bin davon sehr angetan, insbesondere im tiefen Sand und im Matsch. Hab jetzt ca. 4500km mit dem Satz absolviert, davon auch viel Straße, und der Rebel ist da sehr gut, wo der Ranger versagt, aber schlechter auf nasser Straße, was der Ranger sehr gut kann. Da muss man sehr behutsam mit der Gashand sein, sonst ist das Hinterrad schneller auf Schulterhöhe als einem lieb ist.

XTZRX

Letztes Wochenende war ich auf einem Endurotraining und habe auch den K60 montiert. Ich finde auch, die Seitenführung im Matsch und auf feuchtem Gras lässt beim Vorderrad zu wünschen übrig.

olba73

Ja, das ist so, vorne wie hinten. Und das sage ich als Scout-Ultra...  ;D
Ténéré 700, 4/'22, 72.900 km
BMW K100, 4/'84, 70.500 km

Peter700

Es hat ja auch niemend behauptet, dass der Scout ein toller Offroader ist.
Für die meisten reicht er, weil er auf der Straße, im Regen und auf schnellen Schotterpassagen hervorragend funktioniert, aber wenns rutschiger wird braucht man was anderes.

Für mich ist der Scout ein langlebiger Reisereifen mit guten Schotterqualitäten, wer mehr will muss was gröberes aufziehen.
Völlige Selbstsicherheit bei totaler Ahnungslosigkeit!

sushi

Zitat von: XTZRX am 29. August 2026, 22:05:24Letztes Wochenende war ich auf einem Endurotraining und habe auch den K60 montiert. Ich finde auch, die Seitenführung im Matsch und auf feuchtem Gras lässt beim Vorderrad zu wünschen übrig.
Ging es gut,  Sturzfrei?

Mit dem K60scout würde ich mich nicht an ein Training trauen.
Für Fernreise mit Schotterstrecken, ohne kritischen Passagen, ist es aber ein guter Kompromissreifen.
2011-2013 Nord/Südamerika-Australien-Asien-Europa
http://www.youtube.com/user/MrXt660ztenere
https://www.flickr.com/photos/159767846@N03/

[2001-2011 Yamaha XTZ660] ca. 35000km
[2011-2015 Yamaha XT660Z] ca. 117000km
[2015-xxxx Yamaha XT660Z] ca. 20000km
[2015-xxxx Yamaha XT1200Z] ca. 75000km

smeagolvomloh

Heidenau K60 und K60 Scout sind aber schon ein kleiner Unterschied.





Bei mir kommen sie beide nicht mehr drauf. Den K60 habe schon vor vielen Jahren frühzeitig runter geworfen, weil er meinem persönlichen Spagat zwischen Asphalt und Dreck nicht gerecht wurde.

Der K60 Scout muss gerade noch ein paar tausend km drauf bleiben. Das Ding will ja einfach nicht so schnell runtergefahren sein. Auch wenn hier (insbesondere zwei) User immer wieder die Fahne schwenken, sobald auch nur der Anschein einer Erwähnung des K60 Scout erfolgt - mein bevorzugter Reifen ist es nicht. Würde zukünftig für mich nur in Frage kommen, wenn es um eine sehr lange Reise mit sanften Schotteranteilen geht.
Schöne Grüße aus dem Bergischen Land!
Guido

aktuell: Yamaha Ténéré 700 World Raid und Rieju Aventura 307

olba73

Ja, da sind die Geschmäcker ganz klar verschieden, ebenso wie die Bedürfnisse. Ich fahre selten anspruchsvolle Offroad-Klamotten, dafür aber viele Kilometer. Da ich hauptsächlich im Alltag mit dem Motorrad fahre, lege ich einfach andere Maßstäbe an als viele andere Fahrer. In manchen Jahren fahre ich weit über 20.000 km alleine mit der T7, daher ist für mich Langlebigkeit eines der Hauptkriterien. Dafür gehe ich gerne Kompromisse ein, und die liegen beim Scout glücklicherweise nur im Bereich Offroad. Mein HR hat jetzt knapp 52.000 drauf, DAS ist, was ich brauche. Der STR war auch gut, aber leider schon nach gut 21.000 runter, vorne wie hinten.
Ich vermute, dass ich mich als einer der Fahnenschwenker angesprochen fühlen soll, aber das ist für mich OK, ich schwenke sie aus Überzeugung. Aber ich bin da nicht missionarisch unterwegs, da mir durchaus klar ist, das Anforderungen variieren...

Kirk Ende...  /tewin/
Ténéré 700, 4/'22, 72.900 km
BMW K100, 4/'84, 70.500 km

Deko

Warum sollte man auch nicht die Fahne schwenken, wenn man mit irgendetwas überaus zufrieden ist. 👍
Gruß Rolf



Gern erinnere ich mich an die Zeit, in der es in jedem Dorf nur einen Trottel gab.

T7Xover

Es geht wohl nicht darum mit einem Reifen zu frieden zu sein, der seinen Ansprüchen genügt, sondern darum welche Performance der Reifen tatsächlich hat und ein Scout eignet sich für kein echtes Geländetraining.
Deshalb ist der Scout ja kein schlechter Reifen, der ist halt nix fürs Gelände.
Und wenn mein Fahrprofil ist, dass ich 20000km damit im Jahr über Asphalt fahren muss, brauche ich keinen -Reifen der perfekt im Gelände fährt, oder auf dem Asphalt auch tiefste Schräglagen perfekt meistert.
Ich brauche einen Allrounder der lange hält und dafür ist der Scout perfekt und man kann voll zufrieden sein.

Und jetzt heraus zu finden, welcher Reifen wofür besonders geeignet ist, dazu kann man sich doch gut austauschen.

Mir ist z.B. grundsätzlich eine härtere Kakasse eines Dunlops lieber, als die viel weichere von Michelin.
Bridgestone ist mir in der Regel zu indifferent, selbst bei Autoreifen. Metzeler/Pirelli waren bisher immer ein guter Kompromiss und man macht(e) damit nix falsch.

Selbst die Erstbereifung der T7 ist doch eine gelungene Mischung. Will ich mehr Gelände muss ich eben umrüsten und will ich mehr Straße, muss ich ebenfalls umrüsten. Aber Haltbarkeit und Performance beim normalen Landstaßenanteil und ein bisschen Schotterweg, macht der STR doch locker mit und dazu sieht er noch schick aus(eigentlich die wichtigste Kategorie)


Dennis650

ZitatWill ich mehr Gelände muss ich eben umrüsten und will ich mehr Straße, muss ich ebenfalls umrüsten.

Hi,

das Umrüsten zwischen Straßeneinsatz und Gelände habe ich nun auch vor. Bei meiner DR 650 habe ich einen zweiten Radsaztz, einmal Stolle fürs Gelände, einmal K60 Ranger für TET. Nun habe ich mir eine Tenere gegönnt, um damit auf weiteren Anreisen schneller und bequemer voran zu kommen (und weil ich seit erscheinen schon immer geil fand  :D )

Bein den Gebrauchtpreisen für gebrauchte Radsätze für die Tenere konnte ich mich noch nicht überwinden :o, also ziehe ich per Hand um... das übt auch.

Ich fahre den STR gerade als neuen Satz weiter auf der Straße, bin sehr zufrieden damit.

Für TET im Oktober mit evtl. Regen, Matsch und sowiso viel Sand in Polen soll es der Mitas Trail XT+ werden als 2. Satz. Vielleicht auch hinten der ohne +.

Hat jemand Erahrungen, wie der sich auf der Autobahn fährt? Straßenperfomance ist mir eigentlich egal, aber ich hoffe auf 120-130 auf der Autobahn, ohne starkes Pendeln für die Anfahrten.

Vielen Dank und Gruß
Dennis

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